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FRANKENAU. Ein Zeuge hat drei unbekannte Männer dabei ertappt, wie sie aus einem geparkten Lastwagen den Dieselkraftstoff aus dem abpumpen wollten. Als das Trio den Zeugen sah, flüchteten die Verdächtigen mit einem olivfarbenen Kastenwagen.

Der Lkw stand am Montagnachmittag auf einem Parkplatz an der Zufahrt zum Feriendorf bei Frankenau. Der Zeuge beobachtete um 17.15 Uhr drei Männer mit dunklen Haaren, die sich an dem Lastwagen zu schaffen machten. Als die mutmaßlichen Dieseldiebe den Mann bemerkten, flüchteten sie in einem älteren Klein-Lkw in Richtung Frankenau.

Der olivfarbene Kastenwagen war auch im hinteren Teil mit Fenstern ausgestattet. Auffällig an dem Sprinter ist, dass die Schiebetür an der Fahrerseite weiß lackiert ist. Von dem Kennzeichen ist lediglich bekannt, dass es sich um eine bulgarische Zulassung handeln soll.

Obwohl der Tankdeckel an dem Lkw bereits abgeschraubt war, kam es zu keinem Diebstahl. Dennoch ist die Polizei auf der Suche nach weiteren Zeugen, denen das beschriebene Fahrzeug aufgefallen ist und die weitere Angaben zu den Personen oder zum Standort des Kastenwagens machen können. Hinweise nimmt die Polizeistation in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Einsetzender Schneefall am Samstag und stellenweiser Regen in der Nacht zu Sonntag haben für glatte Straßen gesorgt. Unfälle gab es vor allem im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei, in den übrigen Kreisteilen blieb es weitgehend ruhig.

Ein Unfall auf der Landesstraße 3085 zwischen Frankenau und Altenlotheim hatte am Samstagnachmittag einen größeren Einsatz von Rettungskräften und Feuerwehr ausgelöst (wir berichteten, siehe Fotos und Video, zum Artikel hier klicken). Eine 58 Jahre alte Autofahrerin hatte auf glatter Straße die Kontrolle über ihren Fiat Panda verloren und war gemeinsam mit ihrer gleichaltrigen Beifahrerin gegen einen Baum geprallt. Beide Frauen wurden verletzt und mussten von Feuerwehrleuten befreit werden.

Überschlagen: Zwei Leichtverletzte
Zwei Leichtverletzte forderte ein weiterer Verkehrsunfall, der sich ebenfalls am Samstagnachmittag ereignete: Zwischen Geismar und Dainrode kam eine 18-jährige Autofahrerin aus Sontra gegen 13.50 Uhr wegen Schneeglätte von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin und ihr ebenfalls 18 Jahre alter Beifahrer aus Waldkappel wurden dabei leicht verletzt. An dem Auto - einem Seat - entstand ein Schaden von rund 4000 Euro.

Auto gerät auf die Gegenfahrbahn
Ebenfalls auf schnee- und eisglatter Fahrbahn ereignete sich ein Unfall am Samstag gegen 14.35 Uhr auf der Kreisstraße 117 zwischen Ernsthausen und Frankenberg. Nach Angaben der Polizei geriet ein 46 Jahre alte Golffahrer in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit einem Opel Astra zusammen, den ein 21-jähriger Mann steuerte. Es entstand ein Schaden von rund 2000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Auto kommt auf dem Dach zum Liegen
Der dritte Unfall, der sich am Samstag innerhalb kurzer Zeit ereignete, geschah gegen 15.35 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Grüsen und Geismar. Auch dort herrschten winterliche Straßenverhältnisse. Eine 22 Jahre alte Frau aus einem Gemündener Ortsteil kam nach Angaben der Polizei mit ihrem Citroen von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die junge Fahrerin blieb nach Polizeiangaben unverletzt. An dem Auto im Wert von etwa 3000 Euro entstand jedoch Totalschaden.

Kleinere Unfälle im Raum Korbach
Drei Glätteunfälle meldete am Samstag auch die Korbacher Polizei. Zwei Autos kamen am Nachmittag zwischen Eppe und Alleringhausen von der Straße ab, ein dritter Unfall ereignete sich bei Sachsenhausen. In allen Fällen blieb es bei Blechschäden.

Trotz einsetzenden Regens am späten Samstagabend und daraus entstehender Straßenglätte passierten in der Nacht zu Sonntag im gesamten Landkreis keine weiteren Unfälle.

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Publiziert in Polizei

FRANKENAU. Zwei 58 Jahre alte Frauen sind am Samstagnachmittag von der winterglatten Landesstraße 3085 abgekommen, gegen einen Baum geprallt und verletzt im Auto eingeklemmt worden. Rettungskräfte, Notarzt und Feuerwehren eilten den Frauen zu Hilfe.

Die beiden aus Frankenau stammenden Frauen seien zwar verletzt worden, sie schwebten aber nicht in Lebensgefahr, hieß es an der Unfallstelle im Waldgebiet zwischen Frankenau und Altenlotheim. Mit einem Fiat Panda waren die beiden 58-Jährigen am Samstag gegen 15 Uhr von Frankenau kommend in Richtung Altenlotheim unterwegs, als die Fahrerin nach dem Durchfahren einer scharfen Rechtskurve auf leicht abschüssiger und glatter Straße die Kontrolle über den schwarzen Wagen verlor. Das Auto schleuderte nach links über die Gegenspur, kam von der L 3085 ab und prallte schließlich an der Böschung mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

Etwa 35 Feuerwehrleute aus Altenlotheim, Schmittlotheim und Frankenau befreiten die Frauen aus dem Auto, dazu trennten die Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Frankenauer Stadtbrandinspektors Andreas Ernst mit hydraulischem Gerät die beiden vorderen Türen ab. Mit sogenannten Spineboards wurden die Verletzten an der glatten Böschung hinauf zur Straße getragen. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die Rettungskräfte die beiden Frauen ins Krankenhaus ein.

Um an der Böschung einen einigermaßen sicheren Tritt zu haben, legten die Feuerwehrleute mehrere Teile ihrer Steckleitern auf den Boden. Eine Absicherung war auch für das Auto nötig: Während sich die Verletzten noch im Fahrzeug befanden, war der Fiat über eine Seilwinde angeschlagen und konnte damit nicht mehr weiter abrutschen. Einsatzleiter Andreas Ernst und der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk hoben die hervorragende Zusammenarbeit der Wehren aus beiden Kommunen hervor. Die Aufgaben seien in jeder Hinsicht gut verteilt und durchgeführt worden: Während zum Beispiel die Einsatzleitung in Frankenauer Hand lag, diente der Vöhler Einsatzleitwagen als ständiger Ansprechpartner für die Leitstelle.

Weitere Glätteunfälle im Frankenberger Raum
Am Auto entstand durch den Unfall selbst, aber auch durch den Einsatz der hydraulischen Geräte Totalschaden. Die Schadenshöhe gab ein Polizeibeamter mit 3000 Euro an. Die L 3085 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Der Unfall zwischen Frankenau und Altenlotheim war im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei am Nachmittag nicht der einzige: Ebenfalls glättebedingt kamen unter anderem zwischen Frankenberg und Wangershausen, bei Osterfeld, an der Burgwaldkaserne sowie bei Gemünden Autos von den Straßen ab. Angaben über Verletzte lagen in diesen Fällen zunächst nicht vor.

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Publiziert in Retter

SCHMITTLOTHEIM. Bei einem Zusammenstoß auf der B 252 ist am Mittwochabend eine Autofahrerin verletzt worden und ein Schaden von 20.000 Euro entstanden. Die Frau hatte beim Abbiegen einen anderen Wagen übersehen.

Mit einem VW Scirocco wollte eine 24 Jahre alte Frau aus einem Vöhler Ortsteil am Abend gegen 20.45 Uhr von Schmittlotheim kommend an der Einmündung von der L 3085 zur B 252 nach links in Richtung Frankenberg auf die Bundesstraße einbiegen. Dabei achtete sie nicht auf einen von links aus Richtung Frankenberg auf der Bundesstraße kommenden und vorfahrtberechtigten Ford Focus, an dessen Steuer ein 39 Jahre alter Mann aus Burgwald saß.

Beide Autos stießen auf der Bundesstraße zusammen, wobei die Sciroccofahrerin Verletzungen davontrug und nach der Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Rettungswagen ins Frankenberger Kreiskrankenhaus eingeliefert wurde. Der Fordfahrer blieb unverletzt.

Der Schaden am VW Scirocco beträgt etwa 12.000 Euro, wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation am Donnerstagmorgen berichtete. Auf weitere 8000 Euro beläuft sich der Schaden am Ford Focus des Burgwalders.

Publiziert in Retter

FRANKENAU. Ein Ast hat bei einem Unfall die Frontscheibe eines Autos durchschlagen und den 28-jährigen Autofahrer nur knapp verfehlt. So blieb der junge Mann unverletzt. An seinem Wagen entstand jedoch Totalschaden.

Der Mann habe "echt großes Glück" gehabt und könne "ein zweites Mal Geburtstag feiern", wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Sonntagmorgen sagte. Zu dem Unfall war es am Samstagabend um 20.10 Uhr unweit des Frankenauer Sportplatzes gekommen. Der 28-Jährige war mit seinem älteren Opel Vectra aus Richtung Bundesstraße 253 kommend auf der L 3085 unterwegs nach Frankenau. Dort wollte der Mann aus Fuldabrück jemanden besuchen.

Kurz vor Frankenau geriet der Wagen nach einer leichten Rechtskurve ins Schleudern, kam von der Straße ab, durchfuhr ein Gebüsch und kam mit Totalschaden in einem Graben zum Stillstand. Bei dem Unfall durchbohrte ein Ast die Windschutzscheibe, der den Fahrer leicht hätte treffen und ernsthaft verletzen können, so die Polizei.

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Publiziert in Polizei

FRANKENAU. Mit ihrem Geländewagen ist eine 43 Jahre alte Autofahrerin am frühen Montagmorgen von der glatten Straße abgekommen. Der Suzuki Vitara kam neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen. Die Frau am Steuer und ihr Sohn blieben unverletzt.

Die 43-Jährige aus einem Ortsteil der Großgemeinde Haina befuhr Montagfrüh gegen 4 Uhr die Landesstraße 3085 von der Bundesstraße 253 kommend in Richtung Frankenau. Mit im Wagen saß der 20-jährige Sohn, den die Frau zur Arbeit bringen wollte. In einer Rechtskurve kurz vor Frankenau endete die Fahrt jedoch früher als geplant: Der Vitara geriet auf glatter Fahrbahn außer Kontrolle, rutschte in den Graben und kam erst auf dem Fahrzeugdach zum Stillstand.

Die Fahrerin informierte die Frankenberger Polizei. Die Beamten gaben den Schaden mit 5000 Euro an.


Ein Unfall mit einem Suzuki-Allradauto beschäftigte am Wochenende die Wildunger Polizei - die Unfallursache war aber eine andere:
Mit Geländewagen betrunken im Graben gelandet (14.12.2013)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 21 November 2012 09:31

Überholt bei Gegenverkehr: Q5 rammt Seat

FRANKENAU. Glimpflich davon gekommen sind zwei Autofahrer bei einem Zusammenstoß auf der L 3085 bei Frankenau: Zwar entstand ein hoher Sachschaden, die beiden Männer am Steuer stiegen jedoch unverletzt aus.

Wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Mittwochmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete, war es am Vortag gegen 7 Uhr zu dem Verkehrsunfall auf der Strecke zwischen Frankenau und der Einmündung zur Bundesstraße 253 bei Löhlbach gekommen. Den Angaben zufolge befuhren zwei Autos die Landesstraße 3085 aus Richtung Frankenau kommend in Richtung Bundesstraße. Zu Beginn einer leichten Steigung setzte der an zweiter Position fahrende 27 Jahre alte Autofahrer aus Frankenau mit seinem Seat Cordoba zum Überholen des Vordermanns an.

Als die beiden Autos etwa in einer Höhe waren, bemerkte der 27-Jährige einen entgegenkommenden Audi Q5. Der Seat-Fahrer machte eine Vollbremsung, wobei sich sein Auto auf der Fahrbahn querstellte. Der 46 Jahre alte Q5-Fahrer aus Gemünden ging ebenfalls "in die Eisen", konnte laut Polizei aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Audi rammte den Seat in Höhe der hinteren rechten Beifahrerseite. "Hätte dort jemand gesessen, hätte derjenige vermutlich schwere Verletzungen davongetragen", zeigte sich der Dienstgruppenleiter überzeugt. Die beiden Fahrer kamen mit dem Schrecken davon, das überholte Auto wurde nicht in den Unfall verwickelt.

An dem hochwertigen Audi registrierte die Polizei einen Frontschaden von geschätzten 8000 Euro, am älteren Seat entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 2000 Euro.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 01 März 2012 16:40

Pferd gegen Auto - Tier eingeschläfert

FRANKENAU. Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto hat sich ein Pferd so stark verletzt, dass es eingeschläfert werden musste.

Wie die Polizei mitteilte, war das Tier am Mittwoch gegen 16 Uhr im Beisein des Besitzers aus der Wiese bei Frankenau, die mit einem Spannband umzäunt war, ausgebrochen. Es sprang direkt in den Wagen eines 41-Jährigen aus Frankenau, der auf der Landesstraße 3085 aus Richtung Löhlbach kommend in Richtung Frankenau unterwegs war.

Das Auto wurde an der Fahrerseite stark beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 4000 Euro.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 15 Januar 2012 18:05

"Froh, dass alle heil rausgekommen sind"

FRANKENAU/TWISTE. Das Ende dieses Ausflug zu Verwandten hatte sich Familie Putzki aus Twiste ganz anders vorgestellt: Auf dem Rückweg verunglückten die Eltern mit ihren drei Kindern und der Großmutter im Auto. Mama Anja war am Steuer eingeklemmt, sie und ihr Mann Ingo wurden schwer verletzt und waren zeitweise bewusstlos. Vier Wochen später können sie alle wieder lachen. Grund genug, allen Ersthelfern sowie Feuerwehrleuten und Rettungskräften an der Unfallstelle zu danken.

Es war der 18. Dezember, ein Sonntagabend, als Anja, Ingo, Marvin, Janis und Silas Putzki sowie Großmutter Hilde Syring aus Richtung Löhlbach kommend die Landesstraße 3085 in Richtung Frankenau befuhren. Auf Schneeglätte geriet der Opel Zafira der Familie ins Schleudern, kam von der Straße ab und krachte in den Graben. Papa Ingo Putzki, der als Beifahrer vorne saß, stieß ebenso wie seine Frau Anja mit dem Kopf gegen die Scheibe - beide waren bewusstlos. Während der 43 Jahre alte Vater durch eine Seitentür den Wagen verlassen konnte, krabbelten die drei Söhne Marvin (11), Janis (8) und Silas (3) ebenso wie ihre Oma durch die Kofferraumklappe ins Freie. Die Mutter der drei Jungs musste hingegen von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus dem Zafira befreit werden.

Noch bevor allerdings die Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sowie Notarzt und Rettungswagenbesatzungen an der Unfallstelle eintrafen, leisteten mehrere Leute Erste Hilfe. So kamen eine Krankenschwester und deren Mutter sowie ein Ehepaar kurz nach dem Unfall hinzu. Die Krankenschwester kümmerte sich im Opel um Anja Putzki, die anderen Ersthelfer nahmen die Familienmitglieder in ihre Autos auf, sprachen ihnen gut zu und wärmten sie an diesem kalten Dezemberabend mit Decken. "Es war ein unglaublich gutes Gefühl, dass da Menschen waren, die uns beigestanden haben", sagt Maler und Lackierer Ingo Putzki voller Dank. Und dass die alarmierten Helfer in so großer Zahl an die Unfallstelle eilten, um sich für die in Not geratene Familie einzusetzen, habe sie alle sehr beeindruckt. "Wir sind sehr, sehr dankbar für alles, was wir an diesem Abend erfahren durften", sagt die 37-jährige Büroangestellte.

Als sie aus der Ohnmacht erwachte und im ersten Moment nicht wusste, ob und was den drei Söhnen zugestoßen ist, "war das eine große Ungewissheit", beschreibt die Twisterin ihre erste Reaktion. Schnell habe sich aber herausgestellt, dass die Jungs mit dem Schrecken davon gekommen waren. Ihre Mutter dagegen hatte zwei gebrochene Rippen zu beklagen, ihr Mann ein gebrochenes Schlüsselbein und eine Rippenfraktur. Sie selbst kam ins Krankenhaus mit einer Gehirnerschütterung und einer verletzten Kniescheibe, die noch operiert werden muss. "Ich bin froh, dass wir alle einigermaßen heil rausgekommen sind", sagt der elfjährige Marvin. "Einige Unfälle in der Region sind in der letzten Zeit ja auch anders ausgegangen", fügt seine Mutter hinzu - und denkt dabei an die tödlichen Unfälle bei Bad Arolsen oder auf der Autobahn bei Wabern, wo Anfang Januar insgesamt drei Menschen starben. Dass sie alle mit dem Leben davongekommen sind, ist somit für die Familie Putzki ein weiterer Grund zum Dankbarsein.


112-magazin.de berichtete Über den Unfall:
Drei Kinder, Eltern und Oma verletzt (18.12.2011, mit Fotos)

Publiziert in Retter
Sonntag, 18 Dezember 2011 20:03

Drei Kinder, Eltern und Oma verletzt

LÖHLBACH/FRANKENAU. Eine sechsköpfige Familie ist am Sonntagabend auf schneeglatter Straße verunglückt: Auf der L 3085 zwischen der Abfahrt von der B 253 und Frankenau kam der Opel Zafira von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Wasserdurchlass. Die 37 Jahre alte Fahrerin wurde bei dem Verkehrsunfall im Wagen eingeklemmt.

Laut Frankenberger Polizei waren die 37-Jährige und ihr 49 Jahre alter Ehemann gemeinsam mit den elf, acht und drei Jahre alten Söhnen sowie deren 69-jähriger Großmutter am Sonntagabend gegen 18.40 Uhr von Löhlbach kommend in Richtung Frankenau unterwegs. Auf Glätte verlor die Fahrerin die Kontrolle über das Auto, das nach links in einen Graben schleuderte und vor einem Wasserdurchlass auf der Seite liegend zum Stillstand kam.

Zunächst rückten nach dem Unfall der Bad Wildunger Notarzt und die Besatzungen mehrerer Rettungswagen auf die L 3085 aus. Weil die Fahrerin im Auto eingeklemmt war, forderten die Retter die Feuerwehr nach. Die Wehren mehrerer umliegender Orte rückten daraufhin aus und setzten hydraulisches Gerät ein. Weil das Fahrzeug im Graben lag und die Böschungen schneebedeckt waren, mussten die Rettungskräfte über am Boden liegende Leitern vorgehen.

Alle Insassen kamen nach Angaben der Polizei in ein Wildunger Krankenhaus. Bis auf die Fahrerin seien alle vermutlich nur leicht verletzt. Die 37-Jährige werde möglicherweise stationär aufgenommen - und würde dann in der Polizeistatistik als schwer verletzt eingestuft.

Die Landesstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Am Zafira der Twistetaler Familie entstand wirtschaftlicher Totalschaden von bis zu 5000 Euro, hieß es am Abend.

Publiziert in Retter
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