Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kripo Korbach

Dienstag, 09 März 2021 12:30

Nach Fahrzeugraub: Golf in Adorf abgestellt

KORBACH/DIEMELSEE. Im Fall des am 16. Februar in Korbach geraubten Volkswagens scheint Bewegung in die Sache gekommen zu sein - umfangreiche Ermittlungen der Polizei und ein Zeugenaufruf in der Presse haben inzwischen dazu geführt, dass der gestohlene Golf in Diemelsee sichergestellt werden konnte.

Was war geschehen?

In eine Falle geraten war am Dienstagabend (16. Februar 2021) gegen 21.45 Uhr ein 23-jähriger aus Willingen, als dieser sein zuvor in einem Onlineportal angebotenes Fahrzeug veräußern wollte. Das mutmaßliche Opfer hatte mit dem Käufer einen Termin vereinbart, um das Kaufgeschäft "Zug um Zug" auf einem Parkplatz unweit der Weizsäcker Straße in Korbach abzuwickeln. Dabei traf er zur Tatzeit auf insgesamt vier männliche Personen, die ihn auf das Fahrzeug ansprachen und vorgaben, eine Probefahrt durchführen zu wollen. Der 23-jährige Fahrzeugbesitzer willigte ein und nahm auf dem Rücksitz Platz.

Nach kurzer Fahrt wurde er dann durch den neben ihm sitzenden vermeintlichen Kaufinteressenten mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert, ruhig zu bleiben. Als der Fahrer des Fahrzeugs kurze Zeit später verkehrsbedingt anhalten musste, gelang dem 23-Jährigen, nach einem kurzen Handgemenge, die Flucht aus dem Fahrzeug. Die Täter indes setzten die Fahrt mit dem VW Golf in Richtung Briloner Landstraße und von dort aus in unbekannte Richtung fort. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen VW Golf 7 Variant in der Farbe dunkelgrau. Zur Tatzeit waren keine amtlichen Kennzeichen am Fahrzeug angebracht.

Fahrzeug in Adorf abgestellt

Am 21. Februar, also vier Tage nach dem ominösen Volkswagenraub, konnten Beamte der Polizeistation Korbach das Fahrzeug nach einem Hinweis auf dem Parkplatz der Dansenberghalle in Adorf sicherstellen. Von den mutmaßlichen Räubern fehlte indes jede Spur. Nach Recherchen unserer Redaktion hatte der 23-Jährige den Wagen selbst wenige Tage zuvor erworben und wollte das Fahrzeug schnellstens wieder "an den Mann" bringen. Nach Informationen der Kriminalpolizei wird weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, weiterhin um Mithilfe. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Link: Fahrzeug bei geplantem Verkaufsgeschäft geraubt (17.02.2021)

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GEMÜNDEN. Einer Betrügerin ging am Donnerstag eine 71-Jährige aus Gemünden auf den Leim. Die Seniorin wurde von einer Frau angerufen, von der sie glaubte, es handele sich um ihre Tochter. Diese gab an, dass sie in der Nähe von Kassel ein Haus kaufen wolle und dafür eine Anzahlung in Höhe von 20.000 Euro benötige.

Die Seniorin ging auf die Forderungen ein und übergab am 4. März um 14 Uhr 20.000 Euro an eine Frau, die von der angeblichen Tochter geschickt worden war. Als sie dann am Spätnachmittag mit der richtigen Tochter telefoniert hatte, flog der Schwindel auf. Die Frau und ihr Geld waren da schon über alle Berge. Anschließend erstattete die geschädigte Seniorin Anzeige bei der Polizei, die teilte der Seniorin mit, dass sie einer Betrugsmasche auf den Leim gegangen sei.

Die Abholerin wurde wie folgt beschrieben: Sie war ca. 160 cm groß, etwa 30 bis 35 Jahre alt und hatte schwarze Haare. Sie trug einen gesteppten langen Mantel, eine graubraune Mütze und einen Mund-Nasenschutz. Die Frau sprach mit ausländischem Akzent und gab sich als Frau Bauer aus. Die Polizei fragt, wer hat eine Frau mit dieser Beschreibung gestern beobachtet. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach. Die Telefonnummer lautet 05631/9710.

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Publiziert in Polizei

KORBACH. In der Nacht zu Montag (16. November) kam es zu einem Brand in einem mehrgeschossigen Gebäude in der Arolser Landstraße in Korbach. Die bei Brandausbruch gegen 1.40 Uhr anwesenden dreizehn Bewohner konnten unverletzt das Gebäude verlassen. Die Gaststätte im Erdgeschoss brannte nahezu vollständig aus. Der Sachschaden beträgt nach den bisherigen Schätzungen etwa 150.000 Euro.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach und ein Sachverständiger des Hessischen Landeskriminalamtes haben die Brandstelle in den letzten Tagen untersucht. Danach gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung als Brandursache aus und suchen daher Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich des Brandobjektes verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können.

Hinweise werden bei Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegengenommen.  (ots/r)

Link: Feuer in Shisha-Bar: 150.000 Euro Schaden, Wehr und DRK im Einsatz (16.11.2020)

Link: Kellerbrand unter Sisha-Bar durch Defekt oder Aschereste (6.04.2016)



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Dienstag, 11 Februar 2020 08:25

Bad Arolsen: Drogen, Waffen und Munition gefunden

BAD AROLSEN. Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Kriminalpolizei letzte Woche zwei Männer aus Bad Arolsen fest, die im Verdacht stehen, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten größere Mengen Drogen, Waffen und Munition.

Aufgrund der bei der Kriminalpolizei Korbach geführten Ermittlungen ergab sich gegen die 25 und 27 Jahre alten Bad Bad Arolser der Verdacht, dass sie gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Das Amtsgericht Kassel erließ daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Objekte, die den Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten.

In den frühen Morgenstunden des letzten Dienstags (4. Februar) wurden die Wohnungen und weitere Objekte der beiden Tatverdächtigen in Bad Arolsen durch die Kriminalpolizei Korbach und weitere Polizeibeamte der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg durchsucht. Bei den Durchsuchungen konnten größere Mengen an Betäubungsmitteln, darunter mehrere Kilogramm Amphetamin und Cannabisprodukte, sichergestellt werden. Darüber hinaus fanden die Polizisten auch mehrere Waffen und eine größere Mengen Munition. Die beiden Tatverdächtigen wurden am Dienstag in ihren Wohnungen festgenommen.

Am Mittwoch folgte die Vorführung beim Haftrichter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Kassel Haftbefehle wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gegen beide Bad Arolser. Während der Haftbefehl gegen den 27-Jährigen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde, befindet sich der 25-Jährige seit letztem Mittwoch in Untersuchungshaft. (ots/r)

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BROMSKIRCHEN/SOMPLAR. Gleich zwei Einsätze musste Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz  am Sonntagmorgen leiten - zunächst wurden die Ehrenamtlichen gegen 0.50 Uhr nach Bromskirchen in die Forststraße  gerufen, weil der Hausnotruf aktiviert worden war. 

Vier Wehren im Einsatz

Nachdem dieser Einsatz beendet werden konnte, erreichte den Gemeindebrandinspektor um 1.34 Uhr die Alarmmeldung, dass ein Dachstuhlbrand bei Ante-Holz gelöscht werden muss. Voll ausgerüstet, starteten die Ehrenamtlichen von Bromskirchen nach Somplar durch. Bereits bei der Anfahrt sahen die Brandschützer, das sich die Außenfassade einer Halle in Vollbrand befand. Ein erster Löschangriff unter Atemschutz brachte sogleich den gewünschten Erfolg und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers - die ebenfalls alarmierten Wehren aus Frankenberg, Allendorf und Somplar rückten an, um die Kameraden zu unterstützen. Nachdem die Löscharbeiten beendet werden konnten, kamen Wärmebildkameras zum Einsatz. Die eingesetzte RTW-Besatzung aus Allendorf musste nicht aktiv werden; verletzt wurde niemand. Nach Angaben von Andeas Kautz dauerte der Einsatz bis 7 Uhr Morgens. Ebenfalls vor Ort war der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kripo ermittelt

Über die Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Fest steht, dass das Feuer an der Außenfassade Nahrung gefunden und sich zu den Leimbindern im Dach hochgearbeitet hat. Zur Schadenshöhe liegen ebenfalls keine Angaben vor. Laut Polizei sollen Brandermittler aus Korbach noch heute (2. Februar) die Ursache des Feuers herausfinden. (112-magazin)

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VÖHL. Bei zwei vorsätzlich gelegten Zimmerbränden in der Asylunterkunft an der Korbacher Straße im Vöhler Ortsteil Dorfitter, wurde ein Schaden von 80.000 Euro produziert, verletzte Personen sind nicht zu beklagen.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler der Korbacher Kripo von schwerer Brandstiftung aus. Ins Visier der Ermittlungen ist ein 20-jähriger eritreischer Asylbewerber geraten. Der Bewohner der Asylunterkunft hielt sich am Donnerstagabend zuletzt in seinem Zimmer auf, in dem einer der Brände gelegt wurde. Er ist noch flüchtig.

Um kurz vor 22 Uhr, wurden Polizei- und Rettungskräfte über einen Brand in der Asylunterkunft im Vöhler Ortsteil Dorfitter informiert. Zehn Personen, die sich zur Brandzeit im Gebäude aufhielten, wurden durch die Feuerwehr aufgefordert das Haus zu verlassen. Im Zimmer des 20-Jährigen und einem Waschraum war nach derzeitigen Erkenntnissen Feuer gelegt worden. Beide Brände konnten durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden, der entstandene Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. Derzeit ist das Gebäude nicht bewohnbar und wurde durch die Polizei versiegelt.

Ein Teil der Bewohner wurde noch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Wohnungen untergebracht. Andere konnten bei Freunden aus der Nähe unterkommen. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen und die Fahndungsmaßnahmen dauern an. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach  unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Gegen 21.45 Uhr rückten die Wehren Dorfitter, Thalitter, Obernburg, Herzhausen, Schmittlotheim und die „örtliche Einsatzleitgruppe" mit 65 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "F2 Y, Feuer in Gebäude" in die Korbacher Str. 13 aus. Ebenfalls zur Einsatzstelle eilten der stellvertretende Kreisbrandinspektor, ein Notarzt, ein RTW, zwei Streifenwagen aus Korbach, sowie ein Streifenwagen aus Frankenberg. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich in dem ehemaligen Hotel noch sieben von zehn Personen befanden. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Zeitgleich stellten sich drei weitere Trupps als Sicherheitstrupp bereit, weitere Kräfte der Feuerwehren leuchteten die Einsatzstelle aus. Während der Einsatzarbeiten wurde die B 252 in Absprache mit der Polizei voll gesperrt. Alle Personen, die sich zur Brandzeit in ihren Wohnungen befanden, konnten über einen rauchfreien Bereich gerettet werden und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, es kam niemand zu Schaden.

Bürgermeister vor Ort

Das Feuer selbst konnte durch das Vornehmen eines C-Hohlstrahlrohres schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zur Brandbekämpfung mussten die Trupps in einen Waschraum im Erdgeschoss und in eines der Zimmer im Dachgeschoss vordringen. Hier brannten vermutlich ein Haufen Wäsche und ein Bett. Nach der Meldung "Feuer aus" wurde ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um Lüftungsmaßnahmen durchzuführen. Im Laufe der Einsatzarbeiten traf auch Bürgermeister Karsten Kalhöfer ein, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse und organisierte für die Bewohner zusammen mit Bernd Weber vom Ordnungsamt weitere Unterkünfte. Während zwei in gemeindeeigene Immobilien untergebracht wurden, konnten die übrigen fünf Asylanten bei Freunden und Bekannten unterkommen. Der Einsatz dauerte bis ca. 1 Uhr an. Im Nachgang mussten verbrauchte Atemschutzgeräte ausgetauscht werden, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Die Beamten der Kriminalpolizei nahmen die Personalien der einzelnen Bewohner auf und stellten die Unterkunft sicher.

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MARIENHAGEN. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei wurden am Dienstagmittag gegen 11.20 Uhr zu einem Wohnhausbrand in den Vöhler Ortsteil Marienhagen alarmiert - zunächst  wurden Personen und Tiere im Gebäude vermutet, daher rückten die Ortswehren aus Marienhagen, Obernburg, Vöhl, Thalitter und Herzhausen, sowie der örtliche Einsatztrupp der Gemeinde Vöhl in voller Stärke an.

Noch während der Anfahrt zu dem Einfamilienhaus "Im Boden" ließ Einsatzleiter Marco Amert einen Trupp mit Atemschutz ausrüsten um zügig in das verqualmte Gebäude eindringen zu können. Zunächst wurde die Tür geöffnet, aus dem mitgeführten Tanklöschfahrzeugen wurde ein weiterer, mit den neuen Atemschutzgeräten ausgestatteter Trupp zum Brandherd ins Wohnzimmer geschickt um Glutnester mit einem schnellen Löschangriff bekämpfen zu können.

Parallel dazu öffneten die Freiwilligen die Fenster und bauten eine Wasserversorgung über die Hydranten auf. Nachdem die Suche im Haus auf die beiden Bewohner ergebnislos verlaufen war, atmeten die Einsatzkräfte auf - wie sich später herausstellen sollte waren die Besitzer der Immobile nicht zuhause. 

Umgehend nahmen Brandermittler der Kripo die Arbeit auf, das Ergebnis der Auswertung steht noch aus, hieß es am Abend aus Polizeikreisen. Fest steht, dass der Brandherd im Wohnzimmer in unmittelbarer Nähe des Kaminofens ausgebrochen sein muss. Das Haus gilt als unbewohnbar.

Im Nachgang ließ Amert mit der Wärmebildkamera das Gebäude auf weitere Glutnester untersuchen und ablöschen. Gegen 13.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.  (112-magazin)

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Freitag, 20 September 2019 08:11

Diebstahlserie in der Gemeinde Diemelsee geht weiter

DIEMELSEE. Ungehemmt gehen Diebe im Raum Diemelsee ihrem Drang nach, anderen Leuten Schaden zuzufügen. Seit Monaten laufen die Ermittlungen bei der Kripo Korbach auf Hochtouren, um den Tätern das Handwerk zu legen.

Nachdem in der vergangenen Woche ein Mountainbike in Flechtdorf entwendet wurde und eine Palettengabel in Heringhausen den "Besitzer" gewechselt hat, haben unbekannte Täter aus einer Scheune Am Rasenberg bei Heringhausen eine rote Rundballenzange mitgehen lassen. 

Der Besitzer der Rundballengabel stellte den Diebstahl am Mittwoch, 11. September fest. Er erstattete erst am Donnerstag, 19. September Anzeige bei der Polizei in Korbach, nachdem er tags zuvor in den lokalen Medien von dem Diebstahl einer Palettengabel für einen Radlader von einer Baustelle in Heringhausen gelesen hatte. Die genaue Tatzeit konnte er nicht näher eingrenzen.

Die rote Rundballenzange, ein Anbauteil für einen landwirtschaftlichen Frontlader, stand unter einem Anbaudach einer Feldscheune Am Rasenberg in Heringhausen. Sie hat einen Wert von etwa 1000 Euro. Zum Abtransport müssen die Täter ein geeignetes Fahrzeug benutzt haben.

Derzeit gehen die Ermittler der Polizeistation Korbach von einem Tatzusammenhang zwischen dem Diebstahl der Palettengabel von der Baustelle und dem Diebstahl der Rundballenzange aus der Scheune aus. Es wird den Eigentümern von Scheunen und Schuppen im Raum Diemelsee empfohlen ihre Liegenschaften zu überprüfen und gestohlene Wertsachen bei der Polizei in Korbach, unter der Rufnummer 05631/9710 zur Anzeige zu bringen.

In folgenden Fällen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung:

Langfinger räumen Palettengabel ab (18.09.2019)

Diemelsee - Pedelec aus Carport gestohlen (17.09.2019)

Heringhausen: Einbruch in Seehotel, Tresor gestohlen (21.11.2018)

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Dienstag, 13 August 2019 11:59

Tresor und Auto gestohlen - 5000 Euro Sachschaden

WILLINGEN. In der Nacht von Sonntag auf Montag brechen unbekannte Diebe gleich zweimal in Willingen ein. In der Talstation einer Liftanlage stehlen sie einen Tresor und ein Auto. Nach einem Einbruch in ein Hotel flüchten sie ohne Beute. Die Ermittler der Kripo Korbach sind auf der Suche nach Zeugen.

Am Montagmorgen stellt der Besitzer eines Hotels "Am Köhlerhagen" fest, dass in sein Hotel eingebrochen wurde. Unbekannte Diebe hatten zunächst versucht die Terrassentür des Hotels aufzubrechen. Als ihnen dies nicht gelang, hebelten sie das danebenliegende Fenster auf und stiegen in das Objekt ein. Nachdem sie einen Raum durchsucht hatten, verließen sie das Gebäude auf dem gleichen Weg wie sie gekommen waren. Beute ließen sie keine mitgehen. Ob sie gestört wurden oder die passenden Wertgegenstände nicht dabei waren, steht derzeit nicht fest.

In der gleichen Nacht wurde unweit des ersten Tatortes in die Talstation einer Liftanlage in der "Hoppecketalstraße" eingebrochen. Dort hebelten die Täter die Tür zum Schalterstand auf. In den angrenzenden Räumlichkeiten erbeuteten sie einen Wandtresor mit Bargeld in unbekannter Höhe. Bei ihrer Flucht ließen sie anschließend noch einen schwarzen Pkw der Marke Suzuki Vitara mit den amtlichen Kennzeichen KB-EB 619 mitgehen. Der Wagen stand in der Nähe des Talstation und gehört zu den Liftbetrieben. Die Ermittler haben Hinweise darauf, dass es sich bei beiden Einbrüchen um die gleichen Täter handeln dürfte. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich in beiden Fällen auf insgesamt etwa 5000 Euro.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach  unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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BURGWALD-BOTTENDORF. Erneut haben bislang unbekannte Täter versucht im Frankenberger Raum einen Geldautomaten zu sprengen. Schlussendlich scheiterten sie an sich selbst. 

Am Montag gegen 3.10 Uhr versuchten unbekannte Täter einen Geldautomaten in Bottendorf aufzusprengen - wie in Röddenau vor gut drei Wochen, war auch diese versuchte Sprengung erfolglos verlaufen. Zunächst gelangten die Täter in den Vorraum einer Bank im Friedhofsweg in Bottendorf. In diesem Vorraum wollten sie offensichtlich einen Geldausgabeautomaten aufsprengen. Sie öffneten gewaltsam eine Blende an dem Automaten und führten dort einen Schlauch ein. Über diesen leiteten sie Gas in den Automaten, welches mittels einer Lunte gezündet werden sollte. Letztlich kam es zu keiner Sprengung. Die unbekannten Täter flüchteten ohne Beute vom Tatort. Im Rahmen der ersten Ermittlungen am Tatort konnten Polizeibeamte der Polizeistation Frankenberg in unmittelbarer Nähe, versteckt unter Bäumen, eine fünf Kilogramm Gasflasche auffinden.

Ebenfalls im Einsatz war die Feuerwehr aus Bottendorf. Die Kameraden führten Messungen durch, konnte dabei aber keine Gase mehr feststellen.

Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Sie geht von einem Tatzusammenhang mit einer ähnlichen Tat in der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli in Frankenberg-Röddenau aus. Auch bei diesem Einbruch in eine Servicestelle von zwei Banken hatten die Täter versucht, Gas in einen Geldausgabeautomaten einzuleiten und ließen eine ähnliche Gasflasche am Tatort zurück.

Um Hinweise in diesem Fall bittet die Kripo Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 und fragt: Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, insbesondere in der Zeit ab 2 Uhr, oder auch an den Tagen davor, verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Friedhofsweges in Bottendorf gesehen?

Nachdem bereits drei Versuche, an das Geld anderer Leute zu gelangen, kläglich gescheitert sind, werden die Täter vermutlich einen vierten Anlauf starten.

Link: Einbruch in Bankfilialen - Täter flüchtig (7. Juni 2019)

Link: Erneut Geldautomat im Visier von Kriminellen (1. Juli 2019)

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