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FRANKENBERG. Bei der Durchführung eines durch das Amtsgericht Marburg erlassenen Beschlusses zur Wohnungsdurchsuchung bei einem männlichen Tatverdächtigen nach Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, fanden Beamte und Beamtinnen der Kriminalpolizei Korbach und der Polizeistation Frankenberg Drogen, Konsumutensilien und Hinweise auf Drogenverkäufe.

Der 54-jährige Frankenberger steht im Verdacht, Betäubungsmittel konsumiert und verkauft zu haben. Obendrein versuchte der Tatverdächtige im Laufe der Ermittlungen auf eine "Kundin" einzuwirken, um eine mögliche Aussage dieser Person zu verhindern. Die 28-Jährige erstattete Anzeige wegen Bedrohung - muss sich aber ebenfalls wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Einflussnahme auf die Käuferin und der Umstand, dass der Tatverdächtige zum wiederholten Male gegen das Gesetz verstoßen hat, nahm das Amtsgericht Marburg zum Anlass, einen Untersuchungshaftbefehl wegen Verdunkelungsgefahr und Wiederholungsgefahr anzuordnen.

Im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchung wurde der Haftbefehl vollstreckt, der Tatverdächtigte wartet nun auf seinen Prozess wegen Bedrohung und mehrerer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. (ots/r)

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Mittwoch, 20 Januar 2021 16:47

Trinkgelage eskaliert - Wohnsitzloser rastet aus

BAD WILDUNGEN. Ein Trinkgelage mit fünf beteiligten Personen eskalierte am Montagabend in Bad Wildungen. Ein 43-Jähriger ging auf zwei Männer los und attackierte diese mit Schlägen, Tritten und Geschirr. Ergebnis: Zwei Männer mussten in Krankenhäusern behandelt werden, der Tatverdächtige konnte durch die Polizei festgenommen werden und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Im Laufes des Tages (18. Januar) trafen sich vier Männer und eine Frau in einer Wohnung in der Bad Wildunger Altstadt. Gemeinsam konsumierten sie erhebliche Mengen Alkohol. Am frühen Abend kam es dann zu dem Angriff des 43-jährigen Mannes aus Bad Wildungen, bei dem er zwei Männer attackierte. Einen 52-jährigen Bad Wildunger soll er zunächst mehrfach geschlagen und in den Bauch getreten haben. Anschließend habe er ihn mit einer Holzlatte wie auch einem Teller gegen den Kopf geschlagen. In der Folge soll der Tatverdächtige einen weiteren Mann (43 Jahre aus Bad Wildungen) körperlich angegriffen haben und diesen mit einer Glasfalsche gegen den Kopf und in das Gesicht geschlagen haben. Beide Geschädigte erlitten stark blutende Kopfplatzwunden.

Bei Eintreffen der von einem Zeugen gegen 19.10 Uhr verständigten Polizei konnten die beiden verletzten Männer sowie die Frau angetroffen werden. Die Polizisten alarmierten sofort eine Notärztin und einen Rettungswagen. Nach den ersten notärztlichen Maßnahmen wurden die beiden verletzten Männer in Krankenhäuser gebracht. Bei den ersten Befragungen der alkoholisierten Beteiligten ergab sich ein Tatverdacht gegen den 43-jährigen polizeibekannten Bad Wildunger. Dieser konnte im Rahmen der Fahndung durch Beamte der Polizeistation Bad Wildungen in der Brunnenstraße angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Am Dienstagmorgen stellte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gegen den 43-jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat. Das Amtsgericht Fritzlar ordnete schließlich die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung an, sodass sich der Tatverdächtige derzeit in Haft befindet. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Tatablauf, aber auch zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat, werden von der Kriminalpolizei Korbach geführt.

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FREIENHAGEN. Die Tankstelle in Freienhagen wird scheinbar zum Dauerbrenner polizeilicher Ermittlungen. Nachdem in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli versucht wurde in die Tankstelle in der Kasseler Straße einzubrechen, die Täter aber an den Sicherungseinrichtungen gescheitert waren, haben die Diebe bei ihrem zweiten Versuch mehr Glück gehabt.

Am Montagmorgen bemerkten die Betreiber einer Tankstelle in der Kasseler Straße, dass Ganoven im Laufe der Nacht in die Tankstelle eingebrochen waren. Nach Angaben der Polizei öffneten die Diebe gewaltsam ein Werkstattfenster und stiegen in die Räumlichkeiten ein. Mit brachialer Gewalt knackten sie anschließend eine massive Lagerraumtür und stahlen eine große Anzahl Zigarettenstangen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)


Bereits im April fand ein Einbruchsversuch beim Tankzentrum in der Kasseler Straße statt. 

Link: Einbruchsversuch in Tankstelle scheitert - Duo flüchtet Richtung Sachsenhausen (27.04.2018)

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VÖHL/HERZHAUSEN. Ergänzend zum Vorbericht kann durch die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mitgeteilt werden, dass am Freitagmorgen die Brandstelle durch Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach untersucht wurde.

Wie Kriminalhauptkommissar Dirk Richter in einer Pressemitteilung schrieb, wurde festgestellt, dass der Brand im Bereich eines Unterstandes hinter dem Gebäude des Nationalparkzentrums entstand. Von dort griff das Feuer auf ein Auto und auf die Fassade des Gebäudes über. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das gesamte Gebäude verhindert werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache konnten am Freitagmorgen noch nicht abgeschlossen werden. Weitere Untersuchungen werden in der kommenden Woche durchgeführt, ein Sachverständiger soll hinzugezogen werden. Die bisherigen Schätzungen zur Schadenshöhe von 100.000 Euro können bestätigt werden.

112 magazin.de berichtete bereits in der Nacht vom Brand am Nationalparkzentrum Kellerwald.

Link: Brand am Nationalparkzentrum - Hoher Sachschaden, Wehren rechtzeitig zur Stelle (1.11.2017, mit Fotos)

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