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Samstag, 04 September 2010 14:38

Kradfahrer nach Unfall in Lebensgefahr

WETTERBURG. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 51 Jahre alter Motorradfahrer aus Hofgeismar bei einem Unfall erlitten.

Der 51-Jährige war mit seiner Maschine auf der Bundesstraße 450 zwischen dem Twistesee und dem Abzweig nach Bad Arolsen verunglückt. Aus noch ungeklärter Ursache war sein Motorrad vor einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, berichtete die Bad Arolser Polizei. Das Motorrad fuhr zunächst neben der Leitplanke und schoss dann etwa 65 Meter weiter in ein angrenzendes Gebüsch. Der Fahrer blieb mit schwersten Verletzungen an dem Gebüsch liegen.

Ein nachfolgender Motorradfahrer aus Schauenburg beobachtete das Geschehen. So habe der Mann schnell ärztlich versorgt werden können, erklärte eine Polizeibeamtin an der Unfallstelle. Ohne den Zeugen wäre es völlig unklar gewesen, wann der Mann zwischen Straße und Gebüsch gefunden worden wäre, ergänzte die Polizistin.

Feuerwehr hilft mit Schleifkorbtrage
Der Rettungsdienst rief gegen 18.50 Uhr auch die Bad Arolser Feuerwehr zu Hilfe, die mit mehreren Fahrzeugen ausrückte. Die Wehrleute halfen mit einer Schleifkorbtrage bei der Rettung des verletzten Hofgeismarers. Anschließend wurde der Mann weiter im Rettungswagen versorgt. Notarzt und Rettungsassistenten forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Der in Kassel stationierte Helikopter Christoph 7 war frei und flog umgehend die Unfallstelle an. Die Luftretter flogen den 51-Jährigen in eine Kasseler Klinik.

Später zogen die Brandschützer mit einer Seilwinde das völlig zerstörte Motorrad aus dem Gebüsch. Außerdem leiteten sie den Verkehr um, die Bundesstraße war während der Arbeiten etwa eine Stunde gesperrt.

Notarzt lobt Ersthelferin als "vorbildlich"
An der Unfallstelle hob der Notarzt den Einsatz einer Ersthelferin hervor. Sie habe den verunglückten Motorradfahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vorbildlich betreut. Die Frau brachte den Mann in die stabile Seitenlage und sprach mit ihm, erklärte der Notarzt.

Publiziert in Retter
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Sonntag, 01 August 2010 20:33

Kradfahrer schwerst verletzt: Helikopter / VIDEO

KORBACH. Ein 25 Jahre alter Kradfahrer ist gestürzt und unter einer Leitplanke hindurchgeschleudert. Er landete schwerst verletzt im Graben.

Der junge Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis zog sich bei dem Unfall am Sonntagabend gegen 17.50 Uhr schwerste, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Der eingesetzte Korbacher Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens, die den Felsberger erstversorgten, forderten einen Rettungshubschrauber an.

Laut Polizei war der Motorradfahrer als letzter Mann in einer Gruppe von insgesamt fünf Maschinen von Korbach kommend in Richtung Meineringhausen unterwegs. In einer Linkskurve kurz vor der Einmündung von der Wildunger Landstraße in die Bundesstraße 251 kam der 25-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall. Fahrer und Maschine schleuderten unter der Leitplanke hindurch, brachen dabei zwei Metallstützen ab und stürzten einen Abhang etwa zwei Meter tief hinab. In einem Flutgraben blieb der Zweiradfahrer mit multiplen schweren Verletzungen liegen.

Feuerwehrleute tragen Verletzten aus dem Graben zum RTW
Um den Verletzten aus dem Flutgraben zunächst zum Rettungswagen zu bringen, rückte die Korbacher Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Harald Casper zur Unfallstelle aus - die Brandschützer halfen mit speziellem Gerät, den 25-Jährigen den Abhang hinauf und über die Leitplanke zum RTW zu tragen. Nach weiterer Versorgung im Fahrzeug, an der auch die hinzugekommene Rettungsassistentin und die Notärztin aus dem Göttinger Rettunghubschrauber Christoph 44 beteiligt waren, flog die Besatzung den Kradfahrer in eine Klinik nach Göttingen. Die Maschine, die auf der von der Polizei abgesperrten Kreuzung gelandet war, hob bei einsetzendem Starkregen in Richtung Niedersachsen ab.

Zeugen für den Unfall gibt es laut Polizei nicht. An der Yamaha und an der Leitplanke entstand insgesamt ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 02 April 2009 05:55

Toter Stunden nach Kradunfall gefunden

SCHREUFA. Mehrere Stunden nach einem Motorradunfall hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen den Fahrer tot aufgefunden.

Der in Frankenberg gemeldete 45-Jährige war vermutlich am Mittwochabend zwischen Sachsenberg und Schreufa, kurz hinter der Zufahrt zur Unteren Butzmühle, in einer Linkskurve von der Landesstraße 3076 abgekommen. Das Krad schleuderte unter der Leitplanke hindurch und blieb einer etwa drei Meter hohen Böschung liegen. Der aus Lampertheim stammende Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Der 45-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr von Frankenberg aus zu einer Spritztour an den Edersee aufgebrochen. Während der Rückfahrt kam er nur wenige Kilometer vor dem Ziel von der Fahrbahn ab. Zeugen für den Unfall gibt es laut Polizei nicht. Deswegen und weil Krad und Fahrer unterhalb der Straße an der Böschung lagen, blieb der Unfall zunächst unentdeckt. Die genaue Unfallzeit bleibt somit ungeklärt.

Polizei veranlasst Handy-Ortung
Nach Einbruch der Dunkelheit meldete sich die Lebensgefährtin des 45-Jährigen bei der Polizei in Frankenberg. Die Beamten führten eine Handy-Ortung durch und fanden heraus, dass sich das Mobiltelefon im Umkreis von etwa 17 Kilometern um Frankenberg befinden muss. Mehrere Streifen suchten die Umgebung ab und konzentrierten sich dabei auf die Routen, die der Kradfahrer gewählt haben könnte.

Die Besatzung einer Korbacher Streife entdeckte schließlich gegen 3 Uhr eine beschädigte Leitplanke an der Landesstraße zwischen Sachsenberg und Schreufa. Die Polizisten fanden schließlich das Motorrad und den verunglückten Fahrer. Er war zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Stunden tot. Der hinzugerufene Frankenberger Notarzt stellte formell den Tod des Mannes fest. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Schreufa rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus, sicherten diese ab und leuchteten sie aus.

Mögliche Ursachen für den Unfall sind laut Polizei ein Fahrfehler, ein Defekt an dem Motorrad oder eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Die Polizei schaltete im Auftrag der Staatsanwaltschaft einen Gutachter ein. Dieser nahm noch in der Nacht an der Unfallstelle die Arbeit auf.

Besonders tragisch ist der Umstand, dass die Kawasaki des 45-Jährigen erst seit Mittwoch über ein entsprechendes Saisonkennzeichen zugelassen war. Die Fahrt am Abend war die erste für den in Frankenberg wohnenden Mann. Die Maschine sollte nach unseren Informationen am kommenden Wochenende verkauft werden.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 17 April 2007 21:53

Unfall: Kradfahrer und Sozia tot

MASSENHAUSEN. Beim Zusammenstoß eines Motorrads mit einem Pkw ist der Kradfahrer getötet worden. Die Sozia starb im Klinikum.

Der 48 Jahre alte Suzuki-Fahrer aus Trendelburg (Landkreis Kassel) und seine zwei Jahre jüngere Sozia aus Dransfeld (Kreis Göttingen) waren nach Informationen der Polizei am Dienstagabend gegen 19.40 Uhr mit dem Motorrad auf der Landesstraße 3078 unterwegs vom Diemelsee in Richtung Bad Arolsen.

In der Gegenrichtung fuhr zu dieser Zeit ein 45-jähriger Mann aus der Großgemeinde Twistetal. Der Mercedesfahrer wollte an der Einmündung zur Kreisstraße 80 nach Frederinghausen/Gembeck nach links abbiegen. Vermutlich wegen tief stehender Sonne übersah der 45-Jährige das entgegenkommende Motorrad und setzte zum Abbiegen an.

Der 48 Jahre alte Motorradfahrer hatte keine Chance: Die Suzuki prallte mit voller Wucht in die Beifahrerseite des Autos. Der Mann wurde durch den Aufprall von der Maschine heruntergeworfen und geriet unter den Mercedes, der herumgeschleudert war. Für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Um das Leben der schwerst verletzten Sozia bemühten sich Rettungsassistenten aus Adorf und Bad Arolsen, der Bad Arolser Notarzt, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen sowie die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7. Vergeblich: Die Frau wurde in eine Klinik geflogen, wo sie laut Polizei gegen Mitternacht verstarb. Der Mercedesfahrer kam mit leichten Verletzungen davon, die ambulant im Bad Arolser Krankenhaus behandelt wurden.

Um die Leiche des Motorradfahrers, die unter dem Heck des Mercedes eingeklemmt war, zu bergen, hoben Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Massenhausen den Wagen mit speziellen Hebekissen an. Die insgesamt rund 25 Brandschützer leuchteten bei einsetzender Dunkelheit die Unfallstelle aus, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn.

Die Ermittlungen der Bad Arolser Polizei zur Unfallursache dauern an. Die Beamten forderte einen Sachverständigen an, der die näheren Umstände der folgenschweren Kollision klären soll. Die Landesstraße blieb bis gegen 22.20 Uhr voll gesperrt, Feuerwehrleute leiteten den Verkehr um. Die Polizei gibt den Sachschaden mit rund 10.000 Euro an.

Publiziert in Retter
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