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EDERSEE. Ihr Verkehrskonzept am Edersee hat die heimische Polizei am Mittwoch mit Rückblick vor allem auf die Zweiradsaison als Erfolg dargestellt. In diesem Jahr ereigneten sich an der Talsperre keine tödlichen Unfälle, zudem habe sich der von Bikern ausgehende Lärm durch viele Kontrollen deutlich verringert.

Die Erlebnisregion Edersee zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Hessen und lockt in der Motorradsaison auch zahlreiche Motorradfahrer in die schöne Landschaft mit seinen kurvenreichen Straßen. Reiseführer für Motorradfahrer weisen die Straßen rund um den Edersee als besonders reizvoll aus. Ist das Motorradfahren für Biker ein Ausdruck von Lebensgefühl und Freiheit, so stellt es für andere Menschen eine unangemessene Lärmbelästigung dar. Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden sind die Folge.

Im Jahr 2015 zwei tote Biker
Im Landkreis Waldeck Frankenberg ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 139 polizeilich bekannte Verkehrsunfälle, an denen Motorräder beteiligt waren. Dabei wurden zwei Menschen getötet, 49 Menschen schwer und 40 leicht verletzt. Ein Teil dieser Unfälle (22) ereignete sich rund den Edersee mit zwei Toten, acht Schwer- und elf Leichtverletzten. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei Waldeck-Frankenberg erarbeitete deshalb ein Verkehrskonzept und setzte es in den Sommermonaten konsequent um. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsanordnungen wie Sperrung eines Parkplatzes und eine Vielzahl von Kontrollen mit dem Ziel, die Anzahl der Verkehrsunfälle, die gefahrene Geschwindigkeit und die Geräuschemissionen zu verringern, waren sichtbare Zeichen.

Aus Sicht der Polizei ist dieses Konzept aufgegangen. Täglich waren Präventivstreifen auf den Strecken unterwegs und kontrollierten Motorradfahrer. Bei den vielen Geschwindigkeits- und Emissionsmessungen wurden nahezu 4000 Fahrzeuge gemessen. Dabei sprachen die Beamten 569 gebührenpflichtige Verwarnungen aus und leiteten 186 Ordnungswidrigkeiten- und sieben Strafverfahren ein. Sie sprachen sieben Fahrverbote wegen Überschreitung der Geschwindigkeit aus, ein Motorrad wurde sichergestellt. Als besonders problematisch stellten sich die zumeist jungen Fahrer von Leichtkrafträdern (125 ccm) heraus, die durch riskante Fahrweise auffielen. "Die polizeilichen Maßnahmen führten zu einem deutlichen Verdrängungseffekt", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes: "Die Umsetzung des Konzeptes erforderte einen enormen personellen und zeitlichen Aufwand, der durch den Verkehrsdienst, aber auch durch die Polizeistationen Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach geleistet wurde. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorrädern hat sich zwar nicht verringert, jedoch sind am Edersee keine Motorradfahrer tödlich verletzt worden. Durch die ständigen Kontrollen hat sich die Geräuschemission deutlich verringert. Deshalb werden wir dieses Konzept auch in der kommenden Motorradsaison weiter verfolgen." (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

BAD WÜNNENBERG. Großkontrolle an der A 44: Mit 115 Einsatzkräften hat das Hauptzollamt Bielefeld umfangreiche Überprüfungen in der Nähe des Autobahnkreuzes Bad Wünnenberg durchgeführt.An dem nächtlichen Einsatz waren auch zahlreiche Polizisten und Vertreter weiterer Behörden beteiligt.

Wie der Zoll in dieser Woche auf seiner Internetseite berichtet, kam es bereits vergangenen Donnerstag zu der Großkontrolle. In beiden Fahrtrichtungen wurde dazu zeitweise der gesamte Verkehr über die Parkplätze Sintfeld geleitet. Prüfungsschwerpunkte waren die unterschiedlichen Formen von Schwarzarbeit, zum Beispiel Leistungsbetrug, Scheinselbstständigkeit und die Einhaltung des Mindestlohns. Dazu wurden 278 Fahrzeugführer und deren Beifahrer zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt.

"Umfangreiche Ermittlungen des Sachgebiets Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Bielefeld sind nun erforderlich, um Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen geltende Bestimmungen festzustellen", sagte ein Zollsprecher.

Außerdem suchten die Zöllner in ausgesuchten Fahrzeugen nach Waren, deren Einfuhr verboten ist - illegale Drogen, Waffen oder Schmuggelzigaretten. 23 Autos, zehn Kleintransporter und 33 Lastwagen mit insgesamt 88 Personen mussten sich einer intensiven Prüfung unterziehen.

Zusätzlich waren Kräfte der nordrhein-westfälischen Landespolizei vor Ort, um beispielsweise die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherung zu kontrollieren. Mitarbeiter des Ausländeramts Paderborn, des Veterinäramts des Kreises Paderborn und der Bezirksregierung Detmold führten zudem Prüfungen innerhalb ihrer Zuständigkeiten durch.

"Nur unter Mithilfe des Technischen Hilfswerks, das für die Ausleuchtung der Kontrollstelle in den frühen Morgenstunden sorgte und Zelte für die Befragungen zur Verfügung gestellt hatte, konnte eine Maßnahme von solcher Größe durchgeführt werden", lobte der Zollsprecher den Einsatz der freiwilligen Helfer in Blau. Die sichere Umleitung des Verkehrs über die Parkplätze wurde durch Polizei und die Autobahnmeisterei Bad Wünnenberg gewährleistet. (r/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei
Montag, 12 September 2016 19:20

Medebach: Niederländer mit Tempo 118 in 70er-Zone

HOCHSAUERLANDKREIS. Unzählige Verkehrsteilnehmer haben die idealen Wetterverhältnisse am Wochenende für einen Ausflug ins Sauerland genutzt. "Leider verwechseln immer noch manche Fahrer die Straßen mit einer Rennpiste", kommentierte am Montag Polizeisprecher Holger Glaremin das Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer. Die Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises führte daher erneut Verkehrskontrollen durch.

Bei Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet mussten neun Verkehrsteilnehmer ein Verwarngeld bezahlen. Acht Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten werden in den nächsten Tagen an die zu eiligen Fahrer verschickt. Ein 26-jähriger Niederländer fuhr mit seinem Auto auf der Landstraße 740 am Medebacher Schlossberg mit 118 km/h - an der Messstelle sind 70 Stundenkilometer erlaubten. Das bedeutet eine Überschreitung von 48 km/h. Der Mann musste noch vor Ort eine sogenannte Sicherheitsleistung entrichten.

Am Hirschberger Weg führte der Verkehrsdienst technischen Motorradkontrollen durch. Fünf Motorradfahrer mussten daraufhin ein Verwarngeld entrichten. Man wünsche allen Verkehrsteilnehmern eine schöne und unfallfreie Fahrt im Sauerland, sagte der Polizeisprecher. Um dies zu gewährleisten, gehöre es aber dazu, dass zum Beispiel Temposünder in ihre Grenzen gewiesen würden. (ots/pfa)

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Tempokontrollen hat die Polizei an mehreren Schulen in Stadt und Kreis Kassel durchgeführt. Die nordhessischen Ordnungshüter und mehrere Kommunen beteiligten sich damit an der landesweiten Aktion "Blitz für Kids". An fünf Schulen fuhren fast 2000 Fahrzeuge durch die Messstellen. Dabei hielten sich 287 Fahrer nicht an die gültigen Tempolimits - das entspricht etwa jedem siebten Auto.

Die zu Beginn des neuen Schuljahres durchgeführte Aktion soll die gefahrene Geschwindigkeit an Schulen nachhaltig senken. In Stadt und Kreis Kassel waren die Messstellen am Montag in der Zeit von 7 bis 13.30 Uhr eingerichtet. Dabei wurde das Tempo von Verkehrsteilnehmern in Kassel an der Johann-Amos-Comenius-Schule und der Königstorschule sowie im Landkreis an der Ahnatalschule in Vellmar, der Erich-Kästner-Schule in Baunatal und einer Kaufunger Grundschule überprüft.

Mit Tempo 60 in 30er-Zone
Die meisten der festgestellten 287 Verstöße bewegten sich erfreulicherweise im Verwarngeldbereich bis 35 Euro. Nur vier der Autofahrer waren deutlich zu schnell unterwegs. Sie erwartet nun ein Bußgeld, wobei der schnellste von ihnen mit 60 km/h bei 30 erlaubten Stundenkilometern gemessen wurde. Einem Fahrverbot war auch dieser Autofahrer jedoch doch noch knapp entgangen. Dieses droht Autofahrern innerorts erst ab einer Überschreitung von 31 km/h. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Erneut hat die Polizei im Kreisgebiet umfangreiche Motorradkontrollen durchgeführt. Dabei wurden am Sonntag mehrere Raser erwischt, vier von ihnen müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Den Vogel schoss ein Biker ab, der bei Niedersfeld mit Tempo 153 bei erlaubten 100 km/h gemessen wurde.

In den Mittagsstunden waren viele Motorradfahrer im Sauerland unterwegs. Neben touristischen Tourenfahrern waren auch einige Raser unterwegs, die öffentliche Straßen als Rennstrecke missbrauchen wollten. Durch Überprüfungen und Platzverweise gelang es der Polizei, illegale Motorradrennen am Hirschberger Weg in Meschede (L 856) zu verhindern. Hier wurden insgesamt 20 Verwarnungen bei technischen Kontrollen und 14 Platzverweise erteilt.

Ein Kradfahrer aus Dortmund entzog sich der Kontrolle, indem er gefährlich auf die Beamten zufuhr, die Anhaltezeichen missachtete, einen weiteren Verkehrsteilnehmer risikoreich rechts überholte und davonfuhr. Die Ermittlungen in Dortmund dauern an. Im Raum stehen nun Vorwürfe wegen Straßenverkehrsgefährdung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollen mit Schwerpunkten in Winterberg, Schmallenberg und Marsberg wurden mehrere Kradfahrer mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit gemessen und kontrolliert. Der schnellste Kradfahrer war auf der B 480 bei Niedersfeld mit 153 km/h unterwegs - an der Messstelle sind "nur" 100 Stundenkilometer erlaubt. Insgesamt vier Kradfahrer erhalten ein Fahrverbot. Darüber hinaus erhalten zwei Motorradfahrer Anzeigen, weil sie bei Gegenverkehr oder im Überholverbot überholten. (ots/pfa)

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Publiziert in HSK Polizei
Sonntag, 21 August 2016 09:02

Schmuggler im Visier - Zoll überprüft Reisende

WALDECK-FRANKENBERG. Die Sommerferien in Hessen neigen sich dem Ende entgegen. Wer in den nächsten Tagen aus dem Urlaub zurückkehrt, stellt sich nun wieder die Frage, welche Andenken und Mitbringsel Reisende aus dem Urlaub mit nach Hause nehmen dürfen. Der Zoll gibt wichtige Tipps.

André Lenz von der Generalzolldirektion rät: "Wir haben Schmuggler im Visier – auch im Reiseverkehr. Unwissenheit schützt leider nicht vor Strafe. Damit Ihr Urlaub erholsam und ohne Ärger mit dem Zoll zu Ende geht, sollten Sie sich schon vor Urlaubsantritt über die wichtigsten Bestimmungen informieren." Ein Besuch im Internet unter zoll.de ist dabei sehr hilfreich. Man kann sich aber auch kostenlos die Smartphone-App "Zoll und Reise" herunterladen. Zur Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die App keine Internetverbindung und ist daher für den Urlaub im Ausland bestens geeignet.

Reisefreimengen
Bei Einreisen aus Nicht-EU-Ländern sind für zu nichtgewerblichen Zwecken bestimmte Waren bis zu bestimmten Höchstmengen pro Person, zum Beispiel 200 Zigaretten (soweit mindestens 17 Jahre alt), ein Liter Alkohol (soweit mindestens 17 Jahre alt) und alle anderen Waren, beispielsweise Schmuck- und Kleidungsstücke, bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro (Einreise mit Flugzeug oder Schiff) beziehungsweise 300 Euro (für alle anderen Reisewege, zum Beispiel per Auto oder Bahn) einfuhrabgabenfrei. Bei Reisenden unter 15 Jahren gilt jeweils ein Warenwert von insgesamt 175 Euro. Übersteigt etwa ein Schmuckstück diese Wertgrenzen, muss der gesamte Warenwert verzollt und versteuert werden. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um ein Geschenk handelt oder die Ware für den privaten Gebrauch gekauft wurde. Auch bei der Einreise von den Kanarischen Inseln sind nur Waren innerhalb der genannten Mengen- und Wertgrenzen frei von Einfuhrabgaben.

Artenschutz
Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll, auf lebende Exemplare aus Fauna und Flora zu verzichten. Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, Teilen davon oder Waren daraus ist untersagt oder streng reglementiert. Verstöße werden verfolgt und zudem müssen die Reisenden neben der Einziehung der Waren mit hohen Bußgeldern oder gar Strafen rechnen. Welche Tiere und Gegenstände besonders geschützt sind, ist auf der Internetseite artenschutz-online.de zu finden.

Kulturgüterschutz
Kulturgüter kann ein Urlauber nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen. "Kulturgüter" sind Gegenstände, die für die Archäologie, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft ein bedeutungsvolles Gut darstellen. Hierzu zählen seltene Mineralien, auch Antiquitäten, bedeutende Bücher, Bilder und Zeichnungen. Diese unterliegen in vielen Ländern sehr strengen Ausfuhrbeschränkungen oder -verboten.  Wer aus dem Urlaub ein besonderes Souvenir mitbringen möchte, sollte sich daher stets informieren, was man aus dem jeweiligen Land mitnehmen darf und was nicht - im Zweifelsfall sollte man gänzlich auf derartige Souvenirs verzichten.

Produktpiraterie
Bekleidung, Fanartikel, Kosmetika, Taschen und Uhren und Ähnliches namhafter Markenhersteller wird in den Urlaubsländern häufig zu Spotpreisen angeboten. Aber Vorsicht! Viele solcher vermeintlichen Schnäppchen entpuppen sich häufig als qualitativ minderwertige Fälschungen, die mitunter sogar gesundheitsgefährdend sein können. So werden beispielsweise nachgeahmte Textilien nicht selten mit giftigen Farbstoffen hergestellt. Der Zoll empfiehlt deshalb, im Urlaub auf den Kauf solcher Waren zu verzichten.

Barmittel
Zu beachten ist auch, dass mitgeführtes Bargeld ab 10.000 Euro bei der Einreise in die Europäische Union (EU) oder Ausreise aus der EU eigenständig und ohne Aufforderung schriftlich beim Zoll angemeldet werden muss. Damit soll die Geldwäsche bekämpft und die Finanzierung terroristischer Vereinigungen verhindert werden. Innerhalb der EU müssen beim Grenzübertritt mitgeführte Barmittel von 10.000 Euro oder mehr nur nach Aufforderung mündlich angezeigt werden. (Quelle: Zoll)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 17 August 2016 10:41

Kontrollaktion im HSK: Gesuchter Serbe verhaftet

HOCHSAUERLANDKREIS. Sondereinsatz der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises: Zahlreiche Beamte haben am Dienstag Kontrollen durchgeführt, um Verbrechen und schweren Unfällen entgegenzuwirken. Dabei kontrollierten sie einen Mann aus Serbien, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Die Polizei nahm den Straftäter fest.

Bei den Fahrzeug- und Personenkontrollen waren rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. In acht Stunden kontrollierten sie an 22 Stellen 400 Fahrzeuge und über 700 Personen. Dabei wurden 52 Verkehrsverstöße geahndet, gegen acht Autofahrer ergingen Strafanzeigen. Bei einer Kontrolle auf einem Autobahnrastplatz überprüfte die Polizei einen 23-jährigen Mann aus Serbien, gegen den ein Haftbefehl bestand. Die Polizei nahm ihn daraufhin fest. Weshalb der Mann gesucht worden war, gab die Polizei nicht bekannt.

Des weiteren war ein 35-jähriger Fahrer unter Drogeneinfluss unterwegs und es wurde auch noch eine kleine Menge Drogen in seinem Auto gefunden. Er musste eine Blutprobe abgeben und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Zwei weitere Fahrer im Raum Arnsberg fuhren ohne Führerschein. (ots/pfa) 


In Waldeck-Frankenberg gab es am Montag ebenfalls eine Kontrollaktion:
Bei Kontrolle erwischt: Frau mit weit über zwei Promille (16.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 16 August 2016 21:57

Gegen Verbrechen und Unfälle: Kontrollen im HSK

HOCHSAUERLANDKREIS. Sondereinsatz der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises: Zahlreiche Beamten haben am Dienstag Kontrollen durchgeführt, um der Eigentumskriminalität und schweren Unfällen entgegenzuwirken.

An unterschiedlichen Kontrollstellen im Kreisgebiet wurden gezielte Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Bei dem Einsatz unterstützten Kräfte einer Einsatzhundertschaft die hiesigen Beamten, außerdem wurden die Kontrollen in enger Absprache mit dem Ordnungs- und Ausländeramt durchgeführt.

Fahndungs- und Kontrolldruck erhöhen
Mit den Kontrollen zeigte die Polizei aber nicht nur deutliche Präsenz. Durch sie wurde auch der Fahndungs- und Kontrolldruck auf potentielle Täter erhöht, es wurden zudem neue Erkenntnisse über Straftäter erlangt und Haftbefehle vollstreckt. Aber auch bei Verkehrsverstößen schritten die Polizisten konsequent ein.

Eine Bilanz des Kontrolltages zog die Polizei bislang nicht. Die Ergebnisse würden am Mittwoch bekannt gegeben, hieß es. (ots/pfa) 


In Waldeck-Frankenberg gab es am Montag eine Kontrollaktion:
Bei Kontrolle erwischt: Frau mit weit über zwei Promille (16.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in HSK Polizei

BAD AROLSEN. Noch immer sucht die Polizei nach einem flüchtigen Messerstecher, der am frühen Sonntagmorgen einen 30 Jahre alten Besucher des Arolser Viehmarktes seitlich in den Bauch stach. Die Polizei hatte an den Markttagen alle Hände voll zu tun, unter anderem nach Rangeleien oder weil Frauen unsittlich berührt wurden. Angesichts der Besucherzahlen von etwa 400.000 stufte Polizeisprecher Volker König das Einsatzgeschehen insgesamt als ruhig ein.

Die Behörden und Hilfsorganisationen hatten im Vorfeld des Viehmarktes das bestehende Sicherheitskonzept gründlich überarbeitet und an die neue Sicherheitslage angepasst (112-magazin.de berichtete). Das haben auch die Besucher des Viehmarktes registriert. Es waren deutlich mehr Einsatzkräfte im Einsatz. Wie in den vergangenen Jahren auch, verzeichnet das Einsatzprotokoll rund um die Reithalle die meisten polizeilichen Einsätze. Darauf hatte sich die Polizei eingestellt und war stets mit starken Kräften in der Nähe.

Insgesamt musste die Polizei bei 13 Körperverletzungen einschreiten. Bei einer dieser Taten war auch ein Messer im Spiel: Am frühen Sonntagmorgen kam es um 0.20 Uhr auf der Tanzfläche aus bislang unbekannten Gründen zu einer Rangelei zwischen zwei Männern, in deren Verlauf einer dem anderen plötzlich mit einem kleinen Messer seitlich in den Bauch stach und dann flüchtete. Der Geschädigte, ein in Bad Arolsen wohnender 30 Jahre alter Mann, wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde ins Arolser Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 17 bis 18 Jahre alten, dunkelhäutigen Mann mit schwarzen Haaren handeln. Er wird als schlank beschrieben. Er war mit einer hellen Hose und einer dunklen Jacke bekleidet, die dann blutverschmiert war.

Frauen angetanzt und unsittlich berührt
Bereits am Freitagabend hatten sich bei der Polizei vier junge Frauen gemeldet, die auf der Tanzfläche in der Reithalle zu unterschiedlichen Zeiten angetanzt und unsittlich berührt worden waren. Da sowohl Polizei als auch Security schnell an Ort und Stelle waren, konnten die Personalien der Beschuldigten ermittelt werden.

Rund um die Reithalle sprachen die Beamten im Laufe des Wochenendes insgesamt neun Platzverweise gegen zumeist stark alkoholisierte, aggressive junge Männer aus, denen sie - wenn auch widerwillig - nachkamen.

Rund um das Marktgeschehen ereigneten sich auch mehrere Diebstähle. So wurden Donnerstag- und Freitagnacht in der Marie-Calm-Straße jeweils ein Kinder- und ein Jugendfahrrad gestohlen. Beide Fahrräder standen unter einem Carport. Auch wurden einigen Markbesuchern die Portemonnaies gestohlen, aber auch Standbetreiber waren von den Diebstählen betroffen. In drei Fällen stahlen die Diebe Bargeld aus Marktständen und in einem Fall mehrere Handtaschen. Außerdem verzeichnet das Einsatzprotokoll noch mehrere Ruhestörungen, eine Sachbeschädigung und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auf den Straßen rund um das Festgelände war die Situation relativ entspannt, auch wenn die Parkmöglichkeiten am Samstagabend und am Sonntagnachmittag nahezu erschöpft waren. Obwohl von Polizei und Ordnungsamt eine Vielzahl von Parkverstößen festgestellt wurden, verzichteten sie jedoch darauf, Autos abschleppen zu lassen. Lediglich zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich am Wochenende, nähere Angaben dazu machte Polizeisprecher Volker König am Montag nicht.

Einsatzleiter zuversichtlich: "Werden Messerstecher ermitteln"
Einsatzleiter Manfred Lang zeigte sich dann auch zum Abschluss des Kram- und Viehmarktes sehr zufrieden: "Bei so vielen Menschen lassen sich nicht alle Straftaten im Vorfeld verhindern. Aber wir waren so gut aufgestellt, dass wir die Körperverletzungsdelikte fast alle aufklären konnten und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den flüchtigen Messerstecher auch noch ermitteln". (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 August 2016 07:36

Stärkere Polizeipräsenz zum Bad Arolser Viehmarkt

BAD AROLSEN. "Das" Arolser Viehmarkt steht bevor. Das größte Volksfest in Nordhessen lockt vom 4. bis 7. August wieder mehrere hunderttausend Besucher auf den Königsberg. Angesichts der jüngsten Anschläge in Bayern hat die Redaktion von 112-magazin.de den heimischen Polizeisprecher Volker König gefragt, ob und wie sich die Ordnungshüter auf mögliche Attentate vorbereitet haben.

Der Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des hessischen Innenministers Peter Beuth zur Sicherheitslage in Hessen. Dieser sagte: "Als Reaktion auf die Lage in München wurden flächendeckend Polizeikräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Das hessische Landeskriminalamt hat eine 'Besondere Aufbauorganisation' eingerichtet. Auch wenn aktuell keine Erkenntnisse vorliegen, dass konkrete Anschläge in Hessen geplant oder vorbereitet werden, wurde eine Reihe von offenen und verdeckten Maßnahmen eingeleitet.

Die Polizeipräsenz wurde in Abstimmung mit den Ordnungsämtern und Stadtpolizeien sowie der Bundespolizei bei öffentlichen Veranstaltungen und dem Personennahverkehr erhöht. Interventionsteams und Spezialkräfte sind sofort einsetzbar. Die hessischen Sicherheitsbehörden tauschen sich intensiv mit dem Bundeskriminalamt und den anderen Bundesländern aus. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz steht in engem Kontakt mit den Landes- und Bundesbehörden."

Keine konkreten Hinweise
Konkrete Fragen, beispielsweise danach, wie lange genau ein Spezialeinsatzkommando von der Alarmierung bis zum Eintreffen auf dem Festplatz benötigt, wollte der Polizeisprecher nicht im Detail beantworten. Er gab jedoch eine allgemeine Stellungnahme zur Sicherheit auf dem Bad Arolser Viehmarkt ab: "Nach den jüngsten Vorfällen in München, Würzburg und Ansbach ist ein terroristischer Anschlag oder ein Amoklauf nie auszuschließen. Allerdings liegen keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefahr für die Besucher des Viehmarktes vor", sagte König. Überall im Lande würden große Volksfeste gefeiert, wie zum Beispiel das "Open Flair" in Eschwege, die die Sicherheitsbehörden vor schwierige Aufgaben stellen.

Besucher müssen sich auf Kontrollen einstellen
"Für den Bad Arolser Viehmarkt haben die Behörden und Hilfseinrichtungen das Sicherheitskonzept neu überarbeitet und an die besondere Lage angepasst. Darin sind unter anderem auch die Fluchtwege bezeichnet und Vorkehrungen zur Räumung des Platzes getroffen. Die Polizei ist gut vorbereitet und wird das bewährte Konzept der vergangenen Jahre mit starker, offener Präsenz, aber auch mit verdeckten Maßnahmen in diesem Jahr umsetzen. Das bedeutet, dass sich die Besucher auf  Kontrollen einstellen müssen."

Die Polizei werde mit starken Kräften in Bad Arolsen vertreten sein. "Spezialkräfte sind schnell einsatzbereit. Über Zahl der Einsatzkräfte und Einsatzzeiten werden aus taktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht."

König unterstrich: "Es liegen keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Viehmarkbesucher vor. Die Behörden und Hilfsorganisationen arbeiten sehr eng mit dem Marktleiter, privaten Sicherheitsdiensten und Standbetreibern zusammen und haben alle Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen unbeschwerten und sicheren Viehmarktbesuch zu ermöglichen."

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Publiziert in Polizei
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