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WALDECK-FRANKENBERG. Am Karfreitag kontrollierten Polizisten im Rahmen eines landesweiten Aktionstages "Raser", "Tuner" und sogenannte "Autoposer" an zahlreichen Stellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Schwerpunkte der Verkehrskontrollen lagen am Eder- und am Diemelsee, wo Treffpunkte der Szene festgestellt werden konnten. Insgesamt wurden an dem von der "Autoposerszene" sogenannten "Carfreitag" etwa 130 Fahrzeuge kontrolliert, darunter etwa 110 Autos und 20 Zweiräder. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag neben den technischen Veränderungen an den Fahrzeugen auch auf verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

Am Morgen des Kontrolltages führten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Geschwindigkeitsmessungen am Diemelsee durch. Dabei konnte aber lediglich ein Verstoß im Verwarnungsbereich festgestellt werden. Darüber hinaus stellten die Polizisten an den Kontrollstellen noch einen Fahrzeugführer fest, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zwei Autofahrer hatten keine Fahrzeugpapiere dabei. Gegen einen Verkehrsteilnehmer leiteten sie ein Verfahren wegen Urkundenfälschung ein, drei müssen ihr Fahrzeug demnächst wegen Mängeln bei der Polizei vorführen. Bei einem Autofahrer führten Veränderungen am Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Gegen Mittag nahm der Verkehr am Diemelsee deutlich zu. Die Polizisten trafen nun auf zwei Gruppen der "Poserszene", dabei handelte es sich insgesamt um etwa 25 Autos aus Nordrhein-Westfalen. Bei den anschließenden Überprüfungen der Autos und Fahrer stellten die Polizeibeamten mehrere Mängel fest, die in zwei Fällen eine Verwarnung und in drei Fällen eine Mängelkarte nach sich zogen. Bei zwei Autos führten nicht eingetragene Veränderungen wiederum zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Da sich die Fahrer und Mitfahrer der kontrollierten Gruppen nicht an die gültigen Corona-Regeln hielten, leiteten die Polizisten insgesamt 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein. Außerdem wurde allen ein Platzverweis für den Diemelsee erteilt.

Ab Nachmittag kontrollierten die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes am Edersee, wobei hier der Schwerpunkt im Bereich an der sogenannten "Taucherbucht" lag. Es konnten insgesamt über 100 Fahrzeuge festgestellt werden, die sich überwiegend in Kleingruppen auf Parkplätzen um den Edersee aufhielten. Zwischen Waldeck und Waldeck-West standen viele junge Menschen, die offensichtlich die vorbeifahrenden "Poser" beobachteten. Die Polizisten ahndeten über 20 Parkverstöße und beanstandeten knapp 10 Fahrzeuge. Letztlich erteilten sie etwa 60 Platzverweise an Personen der "Poserszene" und in etwa die gleiche Anzahl an die Zuschauer. Auch hier wurden wieder Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, es kam zu insgesamt sieben Anzeigen. Diese betrafen insbesondere eine Gruppe von jungen Männer und Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis, die sich auf einem Parkplatz an der "Taucherbucht" aufhielten und dabei die Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften nicht beachteten.

Bei den Kontrollen im restlichen Kreisgebiet konnten keine gravierenden Verstöße festgestellt werden. Auch außerhalb von Aktionstagen wird die Polizei weiterhin regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen vornehmen, um den Gefahren, die durch "Tuner" und "Poser" im Straßenverkehr verursacht werden, entgegenzuwirken, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. (ots/r)

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BAD AROLSEN. Schnell mal mit dem Auto zum Einkaufen fahren - und weil der Weg nicht weit ist, braucht man sich nicht anzuschnallen? Falsch. Sobald mit dem Auto losgefahren wird, gilt die Gurtpflicht. 

Die Gurtpflicht steht bei der europaweiten TISPOL-Kontrollwoche vom 11. bis zum 17. März auch im Fokus der Polizei in Waldeck-Frankenberg. Das verkehrspolizeiliche Netzwerk TISPOL (Traffic Information System Police) mit seinen 30 europäischen Mitgliedsstaaten möchte durch insgesamt 10 Kontrollwochen im Jahr die Verkehrssicherheit auf Europas Straßen verbessern. Dabei werden wechselnde Themenschwerpunkte auf Geschwindigkeit, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und gewerblicher Güter- und Personenverkehr gesetzt. 

Bei einer Verkehrskontrolle durch den Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg in der Bad Arolser Bahnhofstraße am Mittwochvormittag im Rahmen der TISPOL-Kontrollwoche wurden 17 Personen kontrolliert, die nicht angeschnallt waren. Aber auch andere Verkehrsverstöße konnten festgestellt werden - so benutzten drei Autofahrer unerlaubterweise ein Handy am Steuer und müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Auch ein Radfahrer benutzte während der Fahrt das Handy und muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 55 Euro rechnen.

Weiterhin stellten die Beamten bei anderen Verkehrsteilnehmern Verstöße wegen abgelaufenem TÜV und fehlender Fahrzeugpapiere fest. Im Bereich des gewerblichen Güterverkehrs wurden mehrere Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz und gegen die Sozialvorschriften geahndet. (ots/r)

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EDERSEE. Die Polizei hat am Edersee weiterhin Fahrer im Visier, die durch ihr Verhalten im Straßenverkehr andere belästigen oder sogar gefährden. Seit Beginn der Saison führt die Polizei Schwerpunktkontrollen gegen Raser und sogenannte "Autoposer" durch - nicht zuletzt wegen anhaltender Beschwerden aus der Bevölkerung.

Mitte Mai hat zudem eine spezielle Arbeitsgruppe (die sogenannte "AG Poser") ihre Arbeit in Nordhessen aufgenommen und geht mit fachkundigen Beamten gezielt gegen solche Verkehrsdelikte vor.

Am 14. August haben Beamte der Verkehrsinspektion Kassel, der AG Poser und Beamte aus Waldeck-Frankenberg bei Kontrollen am Edersee erneut sechs verkehrsuntaugliche Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und gegen mehrere Fahrer Anzeigen wegen verschiedener Verkehrsverstöße eingeleitet. Insgesamt überprüften die Verkehrspolizisten an dem Freitag 167 Fahrzeuge, wovon 140 Motorräder waren. Bei fünf Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis untersagt. Ein Pkw wurde sichergestellt und ein Gutachter beauftragt. Dabei handelte es sich um das 100. sichergestellte Fahrzeug der AG Poser.

Zudem zeigten sie acht Fahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen an, davon waren vier mit einem Motorrad unterwegs.

Roller mit 105 km/h gemessen

Auch ein Roller fuhr in die Kontrollstelle. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um einen Roller mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h handelte. Als die Beamten ihn auf den Rollenprüfstand überprüften, wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h festgestellt. Der Fahrer muss sich nun wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Corvette mit veränderter Auspuffanlage viel zu laut

Bei der Schallmessung eines Sportwagens "Corvette" wurde ein deutlich zu hoher Wert von 120 Dezibel gemessen. Zulässig wären für diesen Wagen höchstens 90 Dezibel. Neben einem Bußgeldverfahren bekommt die Zulassungsstelle eine Nachricht über den Verstoß. Zudem wird der Halter die Gesamtkosten in vierstelliger Höhe für Gutachten, Abschleppmaßnahme, Neuteile, TÜV-Abnahme und Zulassung tragen müssen.

Insgesamt führten die Beamten neun Lautstärkemessungen bei Fahrzeugen durch. Sechs mal fielen diese Messungen positiv aus. Zwei weitere Kradfahrer müssen sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten, da sie nur Kräder bis 35 kW führen durften - die Leistung ihrer Kräder lag aber darüber.

Alkohol oder Drogen konnten bei keinem der kontrollierten Fahrer festgestellt werden. (ots/r)

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Mittwoch, 29 April 2020 08:58

Polizei kündigt Kontrollen am 1. Mai an

WALDECK-FRANKENBERG. Auch in diesem Jahr wird die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern und weiteren Feiertagen die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kontrollieren. Die Polizei wird auch wegen der Beschränkungen der Kontakte zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus eine wahrnehmbare Präsenz in der Öffentlichkeit zeigen und darauf achten, dass die Regeln auch eingehalten werden. 

Ein besonderes Augenmerk wird die Polizei Bad Arolsen auf die "Chaotenwiese" am Twistesee mit gezielten Kontrollen bereits auf dem Weg zum See legen. Die Polizeistation Frankenberg legt ihren Schwerpunkt auf den Bereich der Ederwiesen zwischen Battenberg und Dodenau. Auch die Ordnungshüter der Polizeistationen Korbach und Bad Wildungen führen Kontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage, insbesondere bei jungen Menschen, zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder zu alkoholbedingten körperlichen Auseinandersetzungen kommt. In diesem Jahr kommt dazu, dass aufgrund des bestehenden Kontaktverbotes Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, außer wenn die Personen zu einem gemeinsamen Hausstand gehören, nicht erlaubt sind. Bei der Begegnung mit anderen Personen in der Öffentlichkeit ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Verhaltensweisen, die geeignet sind das Abstandsgebot zu gefährden, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. 

Darunter fallen beispielsweise gemeinsame Wanderungen, Feiern oder Zusammenkünfte in öffentlichen Anlagen. Die Polizei wird an bekannten Plätzen kontrollieren und solche Veranstaltungen auch konsequent auflösen und Bußgelder verhängen. Außerdem weist die Polizei noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. Für Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist zwar der Genuss "leichter" Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier, erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken. 

Ein eindringlicher Hinweis gilt zudem im Hinblick auf die bereits jetzt schon bestehende hohe Waldbrandgefahr - offene Feuer sind daher zu unterlassen. Die Polizei geht davon aus, dass sich die weit überwiegende Mehrheit der Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg ihrer Verantwortung in der momentanen Situation bewusst ist. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass nur wenige Menschen unbelehrbar waren und daher Polizei oder Ordnungsämter lediglich in vereinzelten Fällen gegen rücksichtslose Personen Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren einleiten mussten. (ots/r)

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FRANKENBERG. Zwei Fahrer fielen der Frankenberger Polizei bei Kontrollen am Sonntag negativ auf. Einer war mit entstempelten Kennzeichen unterwegs, der zweite war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Beide mussten sich einer Blutentnahme unterziehen.

Zunächst fiel einer Streife der Frankenberger Polizei um 10.15 Uhr in Allendorf ein schwarzer Opel Corsa auf, dessen Kennzeichen entstempelt waren. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass die Kennzeichen nicht nur entstempelt, sondern ursprünglich für ein völlig anderes Fahrzeug zugelassen waren.

Außerdem ergab sich den Beamten der Verdacht, dass der Fahrer, ein 20-jähriger Frankenberger ohne festen Wohnsitz, den Opel unter Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Der Mann wurde für eine Blutentnahme mitgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Der zweite Vorfall ereignete sich dann um 14.54 Uhr in der Ederstraße in Frankenberg. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüften die Beamten einen 40-jährigen Battenberger in einem silbernen Hyundai. Schnell stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Auch hier ergaben sich Verdachtsmomente, dass der Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Nach der Blutentnahme im Krankenhaus wurde auch er im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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KORBACH/VÖHL. Am Freitag führten Polizeibeamte aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg erneut Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunktthema "Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr" durch. Bei den Kontrollen im Stadtgebiet von Korbach und in der Gemeinde Vöhl stellten sie insgesamt fünf Autofahrer fest, die unter Drogeneinfluss standen und dadurch auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellten. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an.

Alle fünf Autofahrer wurden im Rahmen der Kontrollen angehalten. Da sich bei den Überprüfungen Hinweise auf Drogenkonsum ergaben, führten die Polizisten freiwillige Drogenschnelltests durch. Dabei bestätigte sich der Verdacht, sodass Blutentnahmen angeordnet wurden. An den Sonderkontrollen waren sachkundige Polizeibeamte aller vier Polizeistationen des Landkreises Waldeck-Frankenberg beteiligt.

Sie leiteten gegen alle fünf Autofahrer, Männer im Alter von 19 bis 32 Jahren aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Drogeneinfluss ein. Entscheidend für die weitere Strafverfolgung und den möglichen Entzug der Fahrerlaubnis werden auch die Ergebnisse der Untersuchungen der Blutproben sein.

Neben den unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrern fielen noch andere Verkehrsteilnehmer negativ auf. Vier Fahrer von Kraftfahrzeugen waren nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Auch gegen sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das aus Sicht der Polizei erfreuliche Ergebnis der Kontrollen vom Freitag - von den angehaltenen Verkehrsteilnehmern stand keiner unter Alkoholeinfluss.

Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Kontrollergebnis nochmal auf Folgendes hin: Die Dauer der Wirkung von Drogen wird oft unterschätzt. Nach der Einnahme von verbotenen Drogen darf man tagelang kein Fahrzeug führen. Diese Substanzen sind nachweisbar, wie auch die Sonderkontrollen vom Freitag belegen. Einige Autofahrer gaben nach den Drogenvortests zu, dass sie einen oder mehrere Tage vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hatten.

Da die Polizei davon ausgeht, dass deutlich mehr Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen auf Waldeck-Frankenbergs Straßen unterwegs sind, wird es auch zukünftig im Landkreis weitere Sonderkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr geben. (ots/r)

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Montag, 02 September 2019 08:32

Drogenkonsum - Polizei ordnet Blutentnahmen an

BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Im Wirkungsbereich der Polizeistation Bad Arolsen kam es am Sonntag zu zwei Überprüfungen von Verkehrsteilnehmern, die offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel standen.

Auf einen extrem langsam fahrenden Opel wurden die Beamten um 1.30 Uhr im Stadtgebiet Bad Arolsen aufmerksam und überprüften den 32 Jahre alten Bad Arolser am Jägerhof. Ein Drogenvortest zeigte, dass der Fahrer vermutlich THC konsumiert hatte. Der Bad Arolser musste sein Fahrzeug stehen lassen und die Ordnungshüter zum Krankenhaus begleiten. Nach einer Blutentnahme konnte der Mann den Heimweg antreten, die Weiterfahrt wurde untersagt.

Ebenfalls unter dem Einfluss berauschender Mittel hat am Sonntag um 20.50 Uhr ein Bad Arolser versucht über den "Promille-Notweg" von Külte nach Volkmarsen zu gelangen. In seinem VW-Golf wurde der 20-Jährige auf dem Külter Weg von den Beamten der Polizeistation Bad Arolsen kontrolliert. Auch hier erhärtete sich der Verdacht auf eine Drogenfahrt. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

Beiden Verkehrsteilnehmern wurde die Fahrerlaubnis vorerst belassen. 

Info:

Der Konsum von illegalen Drogen wie Haschisch, Marihuana, Ecstasy, LSD, Kokain, Heroin u.s.w. und das Führen von Kraftfahrzeugen sind grundsätzlich nicht miteinander vereinbar. Wer unter der Wirkung dieser illegalen Drogen (= Nachweis im Blut) ein Kraftfahrzeug führt, handelt zumindest ordnungswidrig gemäß § 24a Straßenverkehrsgesetz. Ein Fahrverbot ist die Folge. Der Grenzwert für Cannabis, der ein Fahrverbot nach sich zieht, beträgt 1 ng/ml THC (Tetrahydrocannabinol). Dieser Wert kann noch bis zu 48 Stunden nach dem letzten Cannabiskonsum erreicht oder überschritten werden. Jeder Konsument illegaler Drogen wird der Führerscheinstelle von der Polizei mitgeteilt. Es kommt nicht darauf an, ob der Drogenkonsum in Zusammenhang mit dem Straßenverkehr erfolgt ist oder nicht. Die Führerscheinstelle hat in jedem Einzelfall zu prüfen, ob Maßnahmen gegen den Drogenkonsumenten ergriffen werden müssen. Als Maßnahme kommt auch die Entziehung der Fahrerlaubnis in Betracht. Um die Verkehrssicherheit im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu gewährleisten, überprüft die Polizei Kraftfahrzeugführer gezielt und effektiv auf möglichen Drogenkonsum.


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BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Im Rahmen von allgemeinen Verkehrskontrollen wurden am Dienstagabend und am frühen Donnerstagmorgen zwei Fahrer unter Drogeneinfluss kontrolliert. Beide besitzen keinen gültigen Führerschein.

Zunächst stoppte die Bad Arolser Polizei um 20.15 Uhr einen 43-Jährigen in der Warburger Straße in Volkmarsen. Der Mann aus Warburg war mit seinem Roller unterwegs. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass er berauschende Mittel zu sich genommen hatte und zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Ein zweiter Fall ereignete sich dann gegen 0.05 Uhr in Bad Arolsen. Hier befuhr ein 44-jähriger Volkmarser mit seinem Opel Omega die Wetterburger Straße, als die Beamten ihn kontrollierten. Wie bereits wenige Stunden zuvor hatte auch dieser Mann berauschende Mittel zu sich genommen. Bei der weiteren Untersuchung stellten die Beamten der Bad Arolser Polizeistation auch hier fest, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Bei beiden Personen wurden Blutentnahmen angeordnet, auf beide kommt das entsprechende Strafverfahren zu.

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WALDECK-FRNKENBERG. Es ist wieder soweit, nach dem Ende der Sommerferien und somit zu Beginn der kommenden Woche beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Egal ob zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad, birgt der tägliche Weg von und zur Schule erhebliche Gefahren für unsere Schützlinge.

Leider ereignen sich immer wieder Unfälle, an denen Kinder auf dem Schulweg beteiligt sind und zu Schaden kommen. Denn Fünf- bis Sechsjährige hören, sehen und reagieren anders als Erwachsene und können deshalb gefährliche Situationen größtenteils noch nicht richtig erkennen. Um Stress zu vermeiden, sollte der Schulweg bereits am Vorabend geplant werden. Damit keine Hektik am frühen Morgen entsteht, sollte vor dem Schlafengehen bereits der Schulranzen gepackt und die Kleidung bereitgelegt werden. Lassen Sie ihr Kind, wenn möglich, zu Fuß zur Schule gehen, Bewegung hält fit.

Gehen Sie mit ihrem Kind den Schulweg ab, erkunden Sie diesen und zeigen Sie ihm die riskanten Stellen, an denen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich ist. So lernt ihr Kind auch für die Zukunft aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. Gut sichtbare und reflektierende Bekleidung sollte hierbei eine Selbstverständlichkeit sein. Auch der Transport im Auto sollte geplant sein, Kinder bis zum zwölften Lebensjahr, die kleiner als 1, 50 Meter sind, müssen, egal wie kurz die Strecke auch ist, in geeigneten Kindersitzen transportiert werden.

Achten Sie darauf, dass ihr Kind sich während der Fahrt nicht abschnallt. Das Tragen eines Schutzhelmes, nicht nur bei der Fahrt zur Schule mit dem Fahrrad, bietet erheblichen Schutz vor schweren Kopfverletzungen. Ausreichend angebrachte Reflektoren am Fahrrad und an der Bekleidung lassen andere Verkehrsteilnehmer Radfahrer schneller erkennen.

Der Schulbus ist ein sehr sicheres Verkehrsmittel. Zeigen Sie ihrem Kind den sicheren Weg zur Haltestelle, erklären Sie dem Kind, dass die Haltestelle kein Spielplatz ist und üben Sie das Ein- und Aussteigen. Mit dem Schulbeginn werden Beamte aller Polizeistationen in den ersten Wochenverstärkt an Schulen und Schulwegen im Landkreis Waldeck-Frankenberg präsent sein und durch zusätzliche Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen für die Sicherheit der Schüler sorgen. Im Vordergrund steht hierbei der Appell an die Fahrzeugführer, vorausschauend und rücksichtsvoll unterwegs zu sein und besonders auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu achten. Das gilt insbesondere auch an Bushaltestellen vor Schulen. An haltenden Bussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage darf prinzipiell nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden.

Überdies wird die Polizei ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Gurtpflicht und die Nutzung von Rückhalte einrichtungen für Kinder, sprichKindersitze, haben. Erfahrungsgemäß bringen viele Eltern die Erstklässler in den ersten Wochen mit dem Auto zur Schule, wodurch es in der Vergangenheit nicht selten zu Behinderungen durch Falschparker vor Schuleinrichtungen gekommen ist. Gerade hier sollten Eltern ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und sich entsprechend regelkonform verhalten. Das bedeutet, dass auch ein kleiner Fußweg vom Auto bis zur Schule in Kauf genommen werden muss. (ots/r)


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Montag, 11 Februar 2019 15:17

Erneut Lkw-Kontrollen: 26 Fahrer alkoholisiert

KASSEL. Bereits an den vergangenen Wochenenden führte die Polizei in Hessen Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs zur Erkennung fahruntauglicher Lkw-Fahrer vor dem Fahrtantritt durch. Aufgrund der Ergebnisse dieser Kontrollen setzte die Polizei in Nordhessen diesen Einsatz gegen Alkohol im Straßenverkehr am gestrigen Sonntagabend in der Region fort und überprüfte insgesamt 172 Fahrzeugführer.

Vier von ihnen musste aufgrund hoher Promillewerte von über 1,4 Promille der Fahrtantritt untersagt werden. Zudem zogen Beamte im Schwalm-Eder-Kreis bei den Kontrollen einen drogenberauschten Autofahrer aus dem Verkehr.

Bei insgesamt 26 der 172 Fahrer stellten die eingesetzten Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen mit Unterstützung von Polizisten der Bereitschaftspolizei eine Alkoholisierung fest. In vier Fällen führte dies zur Untersagung der Fahrt. Beamte des Polizeireviers Ost hatten gegen 21 Uhr auf dem Rasthof "Lohfeldener Rüssel" einen 56-jährigen bulgarischen Lkw-Fahrer angetroffen und bei ihm 1,7 Promille in der Atemluft festgestellt. Da der Mann angab, am Montagmorgen, gegen 6 Uhr, seine Fahrt fortsetzen zu wollen, untersagten ihm die Polizisten den Fahrtantritt und stellten seine Fahrzeugpapiere sicher.

Das gleiche Schicksal ereilte am Lohfeldener Rüssel auch einen 36-Jährigen aus der Ukraine. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest 1,77 Promille. In der Max-Planck-Straße in Lohfelden im Landkreis Kassel trafen Beamte des Reviers Ost später am Abend, gegen 22 Uhr, auf einen 48-jährigen Rumänen während der Pause im Führerhaus seines Lkw an. Auch bei ihm wurde eine Alkoholisierung von 1,51 Promille festgestellt, was ebenfalls zu einer Untersagung des Fahrtantritts führte.

Auf dem Rasthof Elsinger Höhe an der A 44 bei Wolfhagen trafen Beamte der Polizeistation Wolfhagen auf einen 31-jährigen bulgarischen Fahrer. Sein Promillewert fiel mit 1,45 ebenfalls deutlich zu hoch für eine bevorstehende Fahrt aus, weshalb die Polizisten auch in diesem Fall gefahrenabwehrend zur Tat schritten und Schlüssel sowie Fahrzeugpapiere sicherstellten. (ots/r)

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