Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Klinik Kassel

Mittwoch, 16 Dezember 2020 18:20

21-Jährige stirbt nach Unfall in Klinik

FREIENHAGEN/IPPINGHAUSEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat am Mittwochmorgen eine Frau aus dem Landkreis Kassel bei einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 erlitten - am Nachmittag ging bei der Redaktion die traurige Nachricht ein, das die 21-Jahre alte Naumburgerin ihren Verletzungen im Klinikum Kassel erlag. 

Die 21-Jährige war mit ihrem erst vor wenigen Wochen zugelassenen BMW X3 auf der Bundesstraße 251 gegen einen massiven Straßenbaum gefahren. Nach Angaben der Polizei war die junge Frau von Ippinghausen gekommen und wollte in Richtung Freienhagen fahren. Wenige Meter hinter der Kreisgrenze kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, war gegen einen Baum geprallt und anschließend in ein Feld geschleudert worden. Gegen 2 Uhr ging über das Connected-Drive-System von BMW der Notruf an die Leitstelle heraus.

Innerhalb von Sekunden wurden die Feuerwehren aus Wolfhagen, Bründersen und Ippinghausen alarmiert, ebenso Beamte der Polizeistation Wolfhagen, die umgehend zum Einsatzort an der Kreisgrenze zwischen Ippinghausen und Gut Höhnscheid eilten. Eine RTW-Besatzung und ein Notarzt waren ebenso schnell vor Ort. Zunächst wurde die 21-Jährige mit hydraulischem Gerät aus dem Unfallwrack gerettet, parallel dazu stellten die Feuerwehren den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle aus.

Weil sich der Unfall auf dem Kreisgebiet Waldeck-Frankenberg ereignet hatte, wurden die Kollegen aus Korbach zur Unfallstelle gerufen. Diese nahmen den Unfall auf und kontaktierten die Familienangehörigen. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte die Naumburgerin ins Klinikum nach Kassel transportiert werden. Der Notarzt sprach von lebensgefährlichen Verletzungen. Etwa zwei Stunden lang war die Bundesstraße 251 zwischen Gut Höhnscheid und Ippinghausen gesperrt. Den Sachschaden am grauen BMW beziffert die Polizei auf 50.000 Euro. Wieso die junge Frau auf der geraden Strecke mit ihrem Pkw von der Fahrbahn abgekommen war, darüber kann nur spekuliert werden.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 07 Mai 2020 08:14

18-Jährige aus Willingen stirbt an Unfallfolgen

DIEMELSEE/KASSEL. Nach Informationen der Polizei hat der Unfall am 4. Mai bei Rhenegge ein drittes Todesopfer gefordert: Am Mittwoch sei nun auch die 18-jährige Mitfahrerin aus Willingen, die in dem verunglückten Auto saß, an den Unfallfolgen verstorben, teilte das Krankenhaus in Kassel am Mittwochabend gegen 17 Uhr mit.

Damit erhöht sich die Zahl Todesopfer auf drei - der Fahrer wurde bei dem Unfall auf der Landesstraße schwer verletzt und in das Klinikum nach Brilon transportiert.

Was war geschehen?

Ein mit vier Personen besetzter Toyota Corolla geriet am Montagabend gegen 19.40 Uhr auf der Landesstraße 3078 (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ins Schleudern und war gegen einen Straßenbaum geprallt - während der Fahrer (19) aus Willingen und eine Mitfahrerin (18) mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser nach Kassel und Brilon verlegt wurden, kam für einen 18-Jährigen aus Korbach und einen weiteren Mitfahrer (19) aus Diemelsee jede Hilfe zu spät. Bis 23.30 Uhr musste die Strecke gesperrt bleiben.

Hier lesen Sie den vollen Bericht vom Unfall zwischen Heringhausen und Rhenegge.

Link: Zwei Tote und zwei Schwerverletzte in Diemelsee - Strecke gesperrt (5.5.2020, mit Bildergalerie)

Publiziert in Polizei

ADORF/GIERSHAGEN. Ein Unfall mit drei verletzten Personen auf der Kreisstraße 88 rief am Samstagnachmittag die Wehren aus Adorf und Giershagen auf den Plan - die Korbacher Polizei war mit zwei Streifenwagen vor Ort, Notärzte und drei Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Wehren aus Diemelsee und Giershagen rücken aus

Alarmiert wurden die Wehren mit dem Stichwort "Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen, eine Person eingeklemmt" um 17.22 Uhr. Daraufhin rückte Einsatzleiter Torsten Behle mit 25 Freiwilligen zur Unfallstelle an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen aus. Bei Eintreffen der Wehr stellte sich heraus, das die verunfallten Personen bereits aus dem Fahrzeugwrack befreit werden konnten. Die eintreffenden Notärzte versorgten die Verletzten und forderten den Rettungshubschrauber aus Kassel zur Unterstützung an.

Straße gesperrt, Hubschrauber angefordert

Zwischenzeitlich ließ Behle die Giershagener Wehr alarmieren, um die Kreisstraße 88 von Norden her abzusichern und zu sperren. Dies geschah in Absprache mit den Beamten der Polizeistation Korbach. Ebenso wurde die Strecke von Adorf in Richtung Giershagen abgesperrt, auch deshalb, um abfahrende Rettungswagen nicht zu behindern und den angeforderten Hubschrauber aus Kassel sicher auf der Kreisstraße landen zu lassen.

Das Team des  Rettungshubschraubers übernahm einen Patienten; die Hauptkommissarin der Bundespolizei flog um 18.21 Uhr in Richtung Kassel davon. Die beiden anderen Patienten wurden nach der medizinischen Erstversorgung mit RTWs in Krankenhäuser nach Korbach und Bad Arolsen transportiert. Wie schwer die Verletzungen sind, stand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme durch die Polizei nicht fest.

Was war passiert?

Gegen 17.15 Uhr war ein mit drei Personen besetzter Audi aus Richtung Adorf nach Giershagen unterwegs. In Höhe einer Feldscheune (siehe Link) kam der 18-jährige Fahrer mit seinem A4 nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet mit der Front gegen einen betonierten Wasserdurchlass, hob ab, überschlug sich und blieb anschließend in einem Weizenfeld auf dem Dach liegen. Dabei wurde der graue Audi A4 mit Oldenburger Kennzeichen (OL) völlig zerstört. Die drei verletzten aus Ganderkesee hatten Glück im Unglück, sagte Einsatzleiter Torsten Behle gegenüber 112-magazin. Behle hob die gute Zusammenarbeit der Organisationen hervor, die sich im Laufe der Jahre immer besser entwickelt habe. Auch diesmal habe alles perfekt harmoniert, so Behle. Da noch einige Familienangehörige in der wartenden Kolonne unterwegs waren, wurde die Notfallseelsorge hinzugezogen. Pfarrer Jörg Schultze aus Heringhausen übernahm diese Aufgabe.


Straube schleppt ab

Um die Straße für den Verkehr freizumachen, wurde die Firma Straube mit der Bergung des Audis beauftragt. Mit der Seilwinde eines Feuerwehrfahrzeugs unterstützten die Einsatzkräfte den Abschlepper. Gegen 18.50 Uhr konnte der Verkehr wieder fließen.

Link: Unfallstandort, Kreisstraße 88 am 13. Oktober 2018

Publiziert in Polizei

KASSEL. Bereits am Mittwoch ereignete sich im Tannenwäldchen ein Unfall, bei dem ein 18 Monate altes Mädchen zu Boden gestürzt war und Kopfverletzungen davongetragen hatte. Nach Zeugenangaben ist dafür ein bislang unbekannter Mann verantwortlich, der mit seinem Hund durch das Tannenwäldchen joggte und offenbar mit der gespannten Leine das Kind niederriss.

Anschließend flüchtete der Mann mit seinem Hund, bei dem es sich um einen Podenco, einem windhundähnlichen Jagdhund handeln soll, ohne sich um das verletzte Kleinkind zu kümmern. Nun suchen die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten der Verkehrsinspektion Kassel nach dem Verantwortlichen und bitten Zeugen, die Hinweise auf den Jogger geben können, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.

Wie die Mutter des Kleinkindes und ein Zeuge berichten, ereignete sich der Unfall gegen 16.45 Uhr. Die Mutter war mit ihrem Kind zu dieser Zeit im Tannenwäldchen, im Bereich der Lenoirstraße unterwegs, als ein Jogger mit Hund von hinten herannahte und die beiden und einen Zeugen überholte. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand riss offenbar die gespannte Hundeleine das Kleinkind nieder. Das Kind stürzte daraufhin auf den Kopf. Der bislang unbekannte Mann hielt kurz inne, erkundigte sich, ob etwas passiert sei, lief aber schließlich weiter, ohne sich um das gestürzte Kind zu kümmern.

Der Zeuge nahm noch die Verfolgung auf, woraufhin der Mann mit seinem Hund seine Schritte beschleunigte und in Richtung der Berliner Brücke flüchtete. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Hundehalter verlief bislang ohne Erfolg. Die Mutter suchte sofort das Klinikum Kassel auf, wo das Kind ärztlich versorgt wurde. Der Mann und sein Hund werden wie folgt beschrieben: Der Mann soll etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und etwa Ende 40 Jahre alt sein. Er soll dunkle graumelierte Haare und eine sportliche Figur haben. Bekleidet sei er zur Unfallzeit mit einer kurzen, dunklen Hose und einem dunklen T-Shirt gewesen. Bei der Hunderasse ist sich die Mutter sehr sicher, dass es sich um einen Podenco handelt.

Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten aus Kassel bitten nun Zeugen, die Hinweise auf den Hundehalter und seinen Hund geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

Anzeige:


Publiziert in KS Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige