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Freitag, 05 Februar 2021 08:51

Missverständnis führt zu Karambolage

BAD WILDUNGEN. Zwei Volkswagen sind am Donnerstag um 16.45 Uhr aufgrund eines Missverständnisses in Bad Wildungen kollidiert  - beide Fahrzeugführerinnen blieben unverletzt, beide wurden von der Polizei verwarnt.

Ereignet hat sich der Unfall am 4. Februar, als ein Polo und ein Tiguan von der Dr.-Born-Straße kommend, hintereinander in Richtung Hufelandstraße unterwegs waren. Die vorausfahrende 57-jährige Frau im Polo wollte nach links auf den Parkplatz der dort ansässigen Tierarztpraxis einschwenken, holte mit ihrem Pkw weit nach rechts über den dortigen Parkstreifen aus, um den spitzen Winkel zu Umfahren.

Diesen Vorgang deutete die Fahrerin (54) eines Tiguan falsch - sie vermutete, dass der Polo auf den rechten Parkstreifen auffahren wollte, um dort zu halten. Dieser Annahme folgend, versuchte die 54-Jährige, links an dem Polo vorbeizufahren. In diesem Augenblick bog der Polo nach links ab, sodass es zur seitlichen Berührung der beiden Volkswagen kam. An dem Tiguan entstand Sachschaden von 2000 Euro, die Reparatur des Polos wird 500 Euro betragen.

Da die Unfallgegner gegenüber der Polizei widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang gemacht haben, bittet die Polizei Bad Wildungen um Hinweise von Zeugen. Die Amtsdurchwahl lautet 05621/70900.

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HAINE/RÖDDENAU. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen kam es am 1. Maifeiertag auf der B253 an der Auffahrt nach Röddenau. In dem Mercedes saß eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis, in dem Audi vier Personen - drei aus Frankenberger Stadtteilen und eine aus Battenberg, wie die Polizei mitteilte.

Wie die Polizei weiterhin berichtet, war der silbergraue Audi gegen 16.15 Uhr von Allendorf kommend in Richtung Frankenberg unterwegs gewesen. Die Fahrerin (Hallenberg) eines schwarzen Mercedes wollte von der Auffahrt Röddenau auf die Bundesstraße abbiegen, übersah aber den von links kommenden Audi, es kam zum Zusammenstoß.

Den Bremsspuren zufolge versuchte der Audifahrer noch abzubremsen. Vermutlich gelang dies wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht. Durch den Zusammenstoß wurde der Mercedes um 90 Grad gedreht und kam rechts auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Audi hingegen wurde in die Leitplanke gedrückt, einige Meter weiter geschleudert und krachte ein zweites Mal in die Leitplanke. Ein Ersthelfer setzte daraufhin umgehend den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 16.32 Uhr rückten unter dem Alarmkürzel "H KLEMM 1 Y, mehrere Verletzte" die Feuerwehr Frankenberg, mehrere RTW, Notärzte und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zur Einsatzstelle aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor wurde auf den Plan gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden weitere Kräfte des Rettungsdienstes nachgefordert, außerdem machten sich zwei Rettungshubschrauber auf den Weg. Zum Glück der Verletzten stieß zufällig ein KTW mit Besatzung zur Unfallstelle hinzu. Unter der Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors, wurde der lebensbedrohlich Verletzte und im Fußbereich schwer eingeklemmte Beifahrer des Audi mittels hydraulischem Rettungssatz aus dem verunfallten Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zeitgleich musste mit einem zweiten hydraulischen Rettungssatz das Dach des Audi entfernt und der Brandschutz sichergestellt werden.

Drei Schwerverletzte wurden mit RTW in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Bis zum Eintreffen der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph Gießen wurden eine weitere schwerverletzte Person, sowie die lebensbedrohlich verletzte Person durch den anwesenden Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in Kliniken nach Gießen und Marburg gebracht. Während der Einsatzarbeiten waren auch der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Nachdem die Personen alle aus den Fahrzeugen befreit waren, konnten die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenberg wieder abrücken.

Zur genauen Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs wurde ein Gutachter herangezogen. Zudem wurde bei den Fahrern eine Blutprobe angeordnet. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Unfallfahrzeugen und der in Mitleidenschaft gezogenen Leitplanke auf rund 10.000 Euro. Die Einsatzstelle war bis 19.30 Uhr voll gesperrt. Für die Reinigung der Bundesstraße wurde Hessen Mobil beauftragt.

Was auf absolutes Missverständnis stieß, war das Auftreten mehrerer Gaffer, die auch ihre Mobiltelefone zückten und das Trümmerfeld filmten. Hier wurde zwischenzeitlich ein zweiter Streifenwagen hinzugerufen. (112-magazin)

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BAD WILDUNGEN. Zwei Schwerverletzte und eine leichtverletzte Person, sowie  ein Gesamtsachschaden von 10.500 Euro sind das Ergebnis einer Karambolage in Bad Wildungen. Rettungstransportwagen mussten die Krankenhäuser in Fritzlar, Bad Wildungen und Frankenberg anfahren.

Wie es zu dem Unfall im Stadtgebiet kommen konnte, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Fest steht, dass gegen 21 Uhr ein 17-Jähriger aus Edertal mit seinem Kleinkraftrad aus Richtung Laustraße kommend, die Fürst-Friedrich Straße befuhr. Er bog nach rechts auf die Dr.-Marc-Straße ab, kam nach etwa 15 Metern nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem aus entgegengesetzter Richtung herannahenden Mazda x5, der von einer Bad Wildungerin (43) gefahren wurde.

Während die 42-Jährige mit leichten Verletzungen die Asklepios-Klinik transportiert wurde, musste der Fahrer des Kleinkraftrades und seine Sozia (16) mit schweren Verletzungen in die Kliniken nach Frankenberg und Fritzlar verlegt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden bei der Polizeistation Bad Wildungen geführt.  (112-magazin)

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BAD WILDUNGEN. Ein Verkehrsunfall mit drei beteilgten Fahrzeugen sorgte am Donnerstag gegen 15 Uhr für Aufsehen am Lindentor-Kreisel.

Nach Polizeiangaben befuhren ein schwarzer Smart, ein schwarzer VW Up und ein schwarzer Opel Corsa, in dieser Reihenfolge den Riesendamm in Richtung Stadtmitte. Verkehrsbedingt musste der 46-jährige Wildunger seinen Smart am Lindentor-Kreisel anhalten.

Der nachflolgende, von einer Mutter (39) mit Kind gefahrene Up hielt vorschriftsmäßig hinter dem Smart an, der Fahrer (62) des dritten Pkws allerdings nahm die Situation zu spät wahr und schob den Up auf den Smart. Während die Fahrzeugführer unverletzt aus ihren Fahrzeugen steigen konnten, wurde das zehnjährige Mädchen bei dem Unfall verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung mit Kopfschmerzen und Schmerzen an der Halswirbelsäule ins Stadtkrankenhaus gefahren.

Insgesamt wurde der Sachschaden an den Pkws auf 5.500 Euro geschätzt.  (112-magazin)

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FRANKENBERG/RÖDDENAU. Vermutlich war Unachtsamkeit Auslöser einer Karambolage auf der Bundesstraße 253 bei Röddenau - eine Fahranfängerin übersah einen vorfahrtsberechtigten Transporter.

Glück im Unglück hatten sechs unfallbeteiligte Personen am Dienstagabend auf der Bundesstraße bei Röddenau. Nach Zeugenaussagen befuhr eine 18-jährige Frau aus Burgwald gegen 16.30 Uhr, die Landesstraße 3073 vom Röddenauer Kreisel in Fahrtrichtung B 253. An der Haltelinie übersah die Mercedesfahrerin einen von links herannahenden roten Transporter. Sie zog mit ihrem schwarzen Benz nach Links in Richtung Bottendorf auf die Bundesstraße.

Mit einem Ausweichmanöver wollte der 57-jährige Fahrer des Transporters eine Kollision vermeiden, dies gelang jedoch nicht, so das beide Fahrzeuge zusammenstießen. Ein rechts neben der Benzfahrerin stehender Pkw, in dem ein Ehepaar aus Allendof saß, wurde durch die Wucht des Aufpralls ebenfalls beschädigt  - der Transporter geriet ins Schleudern und krachte rechts in die Leitplanke. Diese wurde auf einer Länge von 30 Metern eingedrückt und teilweise aus der Bodenverankerung gerissen.

Die sich anschließenden Bergungsmaßnahmen gestalteten sich schwierig, weil der mit einem Pkw beladene Transporter den Böschungshang abzurutschen drohte. Zeitweise musste die B 253 von den Beamten der Polizeistation Frankenberg völlig gesperrt werden.

Die 18-jährige Unfallverursacherin und ihre beiden Geschwister, die mit im Auto saßen, wurden nach dem Crash mit einem RTW vorsorglich in die Frankenberger Klinik gebracht. Das Trio konnte noch am Abend das Krankenhaus verlassen. 

Auf etwa 30.000 Euro beziffert die Polizei den Gesamtschaden an den drei Fahrzeugen, der umgeknickten Beschilderung und der Leitplanke. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 253

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LAISA/EIFA. Zu einer Karambolage mit gleich drei Personenwagen kam es am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 253 zwischen Laisa und Eifa - ein Renault wurde gleich zweimal getroffen.

Gegen 8.10 befuhr ein 48-jähriger Mann aus Allendorf (Eder) mit seinem Mercedes Benz aus Richtung Laisa kommend  in Fahrtrichtung Eifa die Bundesstraße 253. Ein ebenfalls vor ihm nach Eifa fahrender Sattelzug reduzierte seine Geschwindigkeit an einer Steigung erheblich, um auf schneebedeckter Straße keinen Unfall zu produzieren. Dies nutzte der Allendorfer aus um den Sattelzug zu überholen, übersah dabei aber einen entgegenkommenden Renault Master, der von einem 47-Jährigen aus Staufenberg gefahren wurde. Auf Höhe des Sattelzuges krachten beide Fahrzeuge frontal gegeneinander, auch deshalb, weil die Straße an diesem Teilstück nicht einsehbar war.

Zu allem Unglück, erkannte ein hinter dem Renault fahrender, 33 Jahre alter Golffahrer die Situation zu spät und krachte von hinten auf den Renault Master auf. An allen drei Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 9000 Euro.

Während der Sattelzug seinen Weg in Richtung Eifa fortsetzen konnte, mussten die drei beschädigten Pkws aus dem Verkehr gezogen werden. Verletzt wurde keine der beteiligten Personen.

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PADERBORN. Deutlich mehr Einsätze als in den letzten Jahren hatte die Polizei im Kreis Paderborn am Silvesterabend und Neujahresmorgen zu bewältigen. Von Donnerstagabend 18 Uhr, bis Freitagmorgen 6 Uhr, mussten die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 137 Mal ausrücken (Zum Vergleich die letzten Jahreswechsel: 2013/2014 - 117 Einsätze, 2014/2015 - 102 Einsätze). Am aufwändigsten war die Unterstützung der Bielefelder Autobahnpolizei bei dem schweren Massenunfall auf der A33 mit fast 40 teils Schwerverletzten und einem getöteten Autoinsassen. Drei Streifenwagen der Paderborner Polizei waren dort von kurz vor 1 Uhr, bis in die Morgenstunden eingesetzt. Auch bei einigen Ermittlungen rund um den Verkehrsunfall waren die hiesigen Beamten beteiligt.

Neben dem Autobahnunfall ereigneten sich im Kreisgebiet fünf weitere Verkehrsunfälle mit insgesamt fünf leicht verletzten Personen. In einem Fall war der 18-jährige Unfallverursacher alkoholisiert und musste seinen Führerschein abgegeben. Sein Beifahrer wurde verletzt. Drei weitere Autofahrer (20/21/43), die unter Alkoholeinwirkung standen, wurden bei Verkehrskontrollen erwischt. Bei zweien liegt auch der Verdacht des Drogenkonsums vor. Gegen die Männer wurden Strafverfahren eingeleitet und die Führerscheine sichergestellt. Ein Verkehrsunfall aufgrund von Straßenglätte ereignete sich gegen 23.50 Uhr, auf der B 68 bei Lichtenau-Grundsteinheim. Hier rückte der Winterdienst aus und streute die teils spiegelglatte Straße mit Tausalz ab.

Sieben Einsätze fielen wegen kleinerer Brände an. Meistens kokelten Mülleimer. Um kurz nach Mitternacht stand aufgrund des Feuerwerks eine Lebensbaumhecke in Schloß Neuhaus in Brand. Eine verirrte Feuerwerksrakete entzündete gegen Mitternacht einen Blumenkübel auf einem Hochhausbalkon am Helgoländer Weg in Paderborn. In Salzkotten wurde ein 18-Jähriger erwischt, der Böller in einen Hausbriefkasten geworfen hatte. Größere Sachschäden entstanden bei den Bränden nicht. Verletzt wurde niemand. Insgesamt wurden sieben Sachbeschädigungen angezeigt.

Neun Mal wurde die Polizei zu Schlägereien gerufen. Früh morgens wurde ein Mann nach einer häuslichen Gewalt in Gewahrsam genommen. Fünf weitere betrunkene Randalierer landeten im Laufe der Nacht im Polizeigewahrsam. Eine alkoholisierte Jugendliche musste aus Büren in die Kinderklinik nach Paderborn gebracht werden.

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