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FRANKENBERG. Die Eisheilige "Sophie" hat ihr erstes Opfer in Waldeck-Frankenberg gefordert. Satte 44.000 Euro sind in einem Einfamilienhaus in Frankenberg im wahrsten Sinne in Rauch aufgegangen. Einem Rentner-Ehepaar aus Frankenberg dürfte das Pfingstwochende 2016 wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

In den frühen Morgenstunden hatte die Ehefrau im Hause den Kamin angemacht - ohne zu wissen, dass ihr Mann erst vor einigen Tagen 44.000 Euro von der Bank abgeholt hatte, um ein Segelboot am Edersee zu erwerben. Als sicheres Versteck wählte der Mann den Kamin, in dem bereits Altpapier lag, das im Herbst verbrannt werden sollte. Während ihr Mann mit dem Hund Gassi ging, zündete die Ehefrau den Kamin an, um den Kältesturz im Haus auszugleichen. Trotz Ablöschens des Kamins mit mehreren Eimern Wasser konnte das Geld nicht mehr gerettet werden.

Der 67-jährige Frankenberger teilte auf Nachfrage von 112-magazin.de mit, dass der Kauf des Segelbootes bereits am vergangenen Dienstag über die Bühne gehen sollte. Da der Verkäufer aber verhindert war, hatte man sich mit der Geldübergabe auf den 17. Mai verständigt. Nun wird aus dem Geschäft nichts mehr, auch die Überraschung für seine Frau mit dem neuen Boot fällt nun weg, bestätigte der Renter. Die 65-jährige Ehefrau des Segelbootliebhabers erlitt einen Schock.

Damit dürfte das Rentner-Ehepaar mit der höchsten Heizkostenabrechnung Waldeck-Frankenbergs in das Buch der Rekorde eingehen.

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Publiziert in Feuerwehr

DORFITTER. Zehn Wochen nach einem vermeintlichen Küchenbrand in einem Wohnhaus in Dorfitter ist die Feuerwehr am Samstagmorgen erneut zu derselben Adresse gerufen worden: Aus der bereits im November betroffenen Wohnung wurde diesmal eine starke Rauchentwicklung gemeldet, Menschen sollten sich noch in den brennenden Räumen aufhalten.

Ein 42-jähriger Bewohner eines Hauses in der Straße Am Rammelsberg wählte gegen 9 Uhr selbst den Notruf. Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk löschten den Schwelbrand schnell ab und retteten die beiden alkoholisierten männlichen Bewohner - außer dem 42-Jährigen lebt noch der 51-jährige Wohnungsinhaber dort - aus der Wohnung. Beide Personen wurden laut Polizei mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei liegt die Brandursache in der Überhitzung eines Holzofens. Es entstand ein geringer Sachschaden, wie Polizeisprecher Jörg Dämmer erklärte.

Ende November mitten in der Nacht zu Küchenbrand gerufen
Ende November waren die Feuerwehren mehrerer Vöhler Ortsteile bereits zu dieser Adresse gerufen worden: Ein damals gemeldeter Küchenbrand entpuppte sich seinerzeit als brennender Mülleimer. Auch damals war der Wohnungsinhaber alkoholisiert.

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HERZHAUSEN. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ist ein Mann nach einem Kaminbrand in einem Haus am Ortsrand von Herzhausen ins Korbacher Krankenhaus gebracht worden. Unter Atemschutz ging die Feuerwehr in das Gebäude vor, in dem eine erhöhte Konzentration des Atemgiftes Kohlenstoffmonoxid gemessen wurde.

Mit dem Alarmstichwort "Verqualmte Wohnung" waren mehrere Feuerwehren aus der Großgemeinde Vöhl am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr in die Straße Am Bahnhof gerufen worden. Insgesamt 65 Feuerwehrleute aus Herzhausen, Buchenberg, Schmittlotheim und Kirchlotheim rückten aus. Die Besatzung eines Rettungswagens eilte ebenfalls zu dem Wohnhaus, das beim Eintreffen der Einsatzkräfte stark verraucht war. Ein Bewohner hielt sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Gebäude auf.

Im Haus war nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk ein Küchenofen zu stark mit Briketts befeuert worden, außerdem konnte der Rauch nicht durch den zugesetzten Kamin abziehen - und breitete sich daher in den Wohnräumen aus. Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz vor und löschten rund um den Ofen in Brand geratene Gegenstände. Den Brand im Ofen und den dadurch entstandenen Kaminbrand konnten die Einsatzkräfte nicht löschen - das verdampfende Wasser hätte den Abzug zum Bersten gebracht. Die Feuerwehr rief den zuständigen Schornsteinfeger hinzu.

Die Kameraden, die unter der Leitung Schenks und seines Stellvertreters Marco Amert standen, lüfteten das Haus - im Gebäude stand nicht nur der Rauch, sondern es herrschte wegen der erhöhten Konzentration von Kohlenmonoxid eine akute Vergiftungsgefahr. Unter Atemschutz suchten die Einsatzkräfte auch nach einer vermissten Katze, fanden das Tier aber zunächst nicht. Erst die Besitzerin entdeckte den Stubentiger später im Keller und brachte das Tier vorsorglich zu einem Tierarzt.

Keine Rauchmelder
Der Schornsteinfeger legte die Feuerstätte still, die Brandschützer trugen den Küchenofen ins Freie. Der eigentliche Brandschaden beträgt nach Schätzung des Gemeindebrandinspektors wenige hundert Euro. Schenk beklagte, dass in dem Gebäude keine Rauchmelder angebracht waren. "Nachts hätte dieser Brand ein tragisches Ende nehmen können".

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Montag, 17 November 2014 09:43

Papagei stirbt bei Feuer in Röddenauer Wohnung

RÖDDENAU. Bei einem Brand in einer Wohnung in Röddenau ist am Montagmorgen ein Papagei erstickt. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, das der Hauseigentümer noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfte.

Der Hauseigentümer war es laut Polizei auch, der die von dem Brand ausgehende Rauchentwicklung gegen 8.50 Uhr bemerkt und den Notruf gewählt hatte. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung in der Straße Am Grohborn war den Angaben zufolge für einige Minuten nicht zu Hause, als es zu dem Brand kam: Eine offensichtlich zu dicht am brennenden Kamin liegende Hundedecke hatte Feuer gefangen.

Weil der Hauseigentümer den Brand so rasch löschte, kam es nicht zu einem Gebäudeschaden. Auch Menschen kamen nicht zu Schaden. Neben dem erstickten Papagei könnte aber auch noch eine Katze das Feuer nicht überlebt haben. Von dem Tier fehlte zunächst jede Spur, hieß es bei der Polizei.

Da das Feuer als Wohnungsbrand gemeldet worden war, rückten mehrere Feuerwehren mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 22 Mann Besatzung aus - darunter auch die Kernstadtwehr mit der Drehleiter. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor - und gab rasch Entwarnung.

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Sonntag, 16 November 2014 17:35

Brand in der Wand: Rauch dringt aus der Steckdose

KORBACH. Aus einer Steckdose dringender Rauch hat am Sonntag die Bewohner einer Doppelhaushälfte in der Goethestraße auf einen Brand in der Wand aufmerksam gemacht: Die alarmierte Feuerwehr öffnete die Wand mit einer Spezialsäge und löschte ein offenes Feuer.

Weil der Qualm aus der Steckdose kam, hatten die Bewohner beim Notruf gegen 16.15 Uhr einen Kabelbrand gemeldet. Die alarmierte Korbacher Feuerwehr rückte umgehend mit insgesamt 37 Einsatzkräften in vier Fahrzeugen zu dem betroffenen Haus aus. Die erste Erkundung in dem Holzfertighaus ergab, dass in der Wand zwischen Wohnzimmer und Flur hinter dem Kaminofen nicht nur Dämmmaterial, sondern auch bereits Holzbalken in Brand geraten waren. Daraufhin ließ Einsatzleiter und Wehrführer Jörn Häußler die Wand mit einer sogenannten Rettungssäge großflächig öffnen.

Die Feuerwehrleute löschten das bereits mit offenen Flammen lodernde Feuer ab, entfernten sämtliches Dämmmaterial aus dem Zwischenraum und sägten auch die betroffenen Holzelemente weg - nur so war sicherzustellen, dass sich der Brand nicht weiter ausbreitet. Während des Einsatzes standen vier Atemschutzgeräteträger bereit, außerdem hatten die Brandschützer eine Löschwasserversorgung bis ins Haus für den Fall der Fälle vorbereitet. Gegen 17.30 Uhr hatte die Feuerwehr die Situation im Griff.

Die im Haus lebende Familie blieb unverletzt. Die Bewohner können nach Einschätzung des Einsatzleiters im Haus wohnen bleiben, allerdings müsse die betroffene Wand erneuert werden. Zur Brandursache machte Häußler zunächst keine Angaben. Möglich sei, dass die Wärmestrahlung des Kamins oder aber tatsächlich ein Kabelbrand die Dämmung und das Holz in der Wand in Brand gesetzt hätten.


Die Korbacher Feuerwehr war erst am Samstag im Einsatz zur Unterstützung der Waldecker Kameraden:
Sachsenhausen: Großbrand vernichtet Wohnhaus und Halle (15.11.2014, mit Video/Fotos)

Link:
Feuerwehr Korbach

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HERINGHAUSEN. Zu einem befürchteten Kaminbrand sind die Feuerwehren aus Heringhausen, Stormbruch und Adorf alarmiert worden. Tatsächlich aber war es lediglich beim Anfeuern eines Ofens zu einem Funkenflug gekommen.

Dies hatte ein Passant am betroffenen Gebäude festgestellt und am Samstagabend gegen 21 Uhr den Notruf abgesetzt. Bei Eintreffen der Feuerwehren war äußerlich nichts festzustellen. Bei der Erkundung stellte sich dann raus, dass es beim Anfeuern des Kaminofens zum Funkenflug gekommen war und dieser dann von außen sichtbar war.

Um einen tatsächlichen Kaminbrand auszuschließen, wurde der Kamin kontrolliert und die Temperatur mit der Wärmebildkamera gemessen. Nach 20 Minuten war der Einsatz, an dem 30 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer beteiligt waren, beendet.

Einige der Einsatzkräfte befanden sich bei der Alarmierung in Vasbeck beim Gemeindefeuerwehrfest. Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ergibt sich auch aus dem vorgesehenen Alarmplan, dadurch ist eine ausreichende Anzahl an Fahrzeugen und Einsatzkräften gewährleistet. "Bei einem Kaminbrand muss auch in versteckten Gebäudeteilen mit Gefahren gerechnet werden", sagte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. "Wenn ein Kaminbrand entstanden ist, sollten immer der Schornsteinfeger und die Feuerwehr gerufen werden".

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Montag, 24 Februar 2014 19:02

Kaminbrand ruft 28 Feuerwehrleute auf den Plan

RHENEGGE. Zu einem Kaminbrand sind die Feuerwehren aus Rhenegge und Adorf alarmiert worden. Der Einsatzort befand sich am Ortsrand von Rhenegge. Im Kamin eines Wohnhauses hatte sich Glanzruß entzündet.

Die Feuerwehren, die am Sonntag um 12.21 Uhr alarmiert wurden, waren mit insgesamt 28 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen an der Einsatzstelle. "Der hohe Personal- und Materialaufwand ist bei so einer Einsatzlage erforderlich, um je nach Lage die erforderlichen Maßnahmen ergreifen zu können", sagte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. Ein Raum war bei Eintreffen der Feuerwehr verraucht.

Ein Trupp der Feuerwehr Rhenegge ging unter Atemschutz und mit Kleinlöschgerät in das Gebäude vor. Mit der Wärmebildkamera suchte ein Trupp nach versteckten Brandherden. Die weiteren Kräfte bauten vorsorglich eine Wasserversorgung von einem Hydranten aus auf und stellten einen weiteren Trupp unter Atemschutz als Reserve bereit.

Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle. Der zweite Stellvertreter Karl-Wilhelm Römer war ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Bezirksschornsteinfegermeister Volker Nawroth übernahm die Reinigung des Kamins. Schaden am Gebäude entstand nicht, verletzt wurde niemand. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

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Dienstag, 27 November 2012 17:06

Kaminbrand: Über 1000 Grad im Schornstein

NIEDER-WAROLDERN. Frühzeitiges Entdecken hat nach Einschätzung des Twistetaler Gemeindebrandinspektors Volker Bangert einen möglichen Wohnhausbrand in Nieder-Waroldern verhindert. Dort waren am Montagabend Flammen aus dem Schornstein eines Hauses geschlagen (wir berichteten).

Der Hauseigentümer war es laut Bangert, der gegen 18 Uhr selbst auf den Brand aufmerksam wurde und die Feuerwehr verständigte. Die Leitstelle alarmierte die Wehren aus Nieder-Waroldern und Elleringhausen, außerdem rückte ein Fahrzeug der Arolser Stützpunktwehr mit der Wärmebildkamera in den Twistetaler Ortsteil aus. In einem Wohnhaus in der Dehringhäuser Straße brannte das Schornsteininnere mit Temperaturen von mehr als 1000 Grad Celsius, wie der hinzugerufene Schornsteinfeger der Feuerwehr berichtete.

Die Brandschützer kontrollierten das Gebäude, stellten Kübelspritzen in den einzelnen Etagen bereit und bauten vorsorglich eine Wasserversorgung auf - auch rund um das Haus war Vorsicht geboten, wie der Gemeindebrandinspektor erklärte: "An der Einsatzstelle war eine enge Bebauung vorhanden, außerdem waren angrenzende Holzschuppen durch den Funkenflug in Gefahr", sagte Bangert. Glücklicherweise hatte es am Montagabend geregnet, so dass die Gebäude feucht waren. Zur Kontrolle im Gebäude kam die Arolser Wärmebildkamera zum Einsatz.

Gemeindebrandinspektor empfiehlt Rauchmelder
Noch während der Kamin ausbrannte, schlug der Schornsteinfeger mit einer Eisenkugel den Schlot immer wieder frei. Feuerwehrkameraden nahmen im Keller, wo auch die Holzheizung des Hauses steht, die glühenden und brennenden Stücke aus dem Zug und löschten sie umgehend ab. Nach etwa zwei Stunden war die Gefahr gebannt. Der Gemeindebrandinspektor sprach bei dem Kaminbrand von Glück im Unglück. Wäre das Feuer später entdeckt worden, so hätte sich leicht ein Gebäudebrand daraus entwickeln können. "In einem Zimmer hatte sich bereits Rauch gebildet", sagte Bangert. Vor diesem Hintergrund empfahl der oberste Twistetaler Feuerwehrmann einmal mehr die Installation von Rauchmeldern.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 14 Oktober 2012 20:39

Brand in Wohnhaus: 100.000 Euro Schaden

HILDFELD. Bei einem Brand in einem Zweifamilienhaus im Winterberger Stadtteil Hildfeld ist am Sonntagnachmittag ein Schaden von rund 100.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand, weil die Bewohner bei Brandausbruch nicht zu Hause waren.

Als die Bewohner gegen 16.15 Uhr nach Hause kamen, bemerkten sie starke Rauchentwicklung am Haus und verständigten die Feuerwehr. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus und brachten den Brand unter Kontrolle. Dennoch entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe.

Ein Brandermittler der Kriminalpolizei untersuchte noch am Nachmittag die Brandstelle und stellte fest, dass der Brand vermutlich im Zusammenhang mit der Benutzung eines offenen Kamins entstanden war. Das Feuer breitete sich zunächst unbemerkt über die Holzvertäfelung im gesamten Haus aus, wodurch es zu der starken Rauchentwicklung kam.

Publiziert in KS Feuerwehr
Freitag, 16 März 2012 08:20

Siebter Kaminbrand im Winterhalbjahr

RICHSTEIN. Zum siebten Kaminbrand im Winterhalbjahr musste am Donnerstagabend die Feuerwehr in Richstein "Zur Burg" ausrücken. Dort, so die Auskunft der Polizei, würden die Flammen rund zwei Meter hoch aus dem Kamin schlagen. Die Löschgruppe Richstein, die Feuerwehr aus Arfeld mit einem Kehr- und Fegesatz und die Drehleiter aus Bad Berleburg rückten gegen 18.15 Uhr zur Einsatzstelle aus.

Vom Dach aus und unter schwerem Atemschutz gingen die Kameraden gegen den verstopften Kamin vor und fegten ihn wieder frei. Dabei war allerdings die Schwierigkeit, dass der Kamin eine Schräge hatte, die man nur schwer mit dem Besen erreichen konnte. Von unten, aus dem Wohnhaus heraus, gelang es dann aber schließlich, den Kamin frei zu fegen. Dabei war starker Qualm entstanden, sodass die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter zum Lüften des Hauses einsetzen musste.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und Schornsteinfegermeister Christoph Lange konnte den Kamin abschließend in Augenschein nehmen und der Feuerwehr einmal mehr eine gute Arbeit bescheinigen.

Publiziert in SI Feuerwehr
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