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ALLENDORF/EDER. Wahrscheinlich war Brandstiftung ursächlich für das Feuer in der Kämmersmühle, teilt die Presseabteilung der Polizei Waldeck-Frankenberg mit.

Am Sonntag, gegen 17.50 Uhr, meldete ein Zeuge, dass ein Gebäude an der leerstehenden Kämmersmühle bei Allendorf (Eder) brennt. Die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen wurden daraufhin alarmiert. Sie konnten den Brand eines Nebengebäudes der ehemaligen Mühle ablöschen und ein Übergreifen auf die Mühle und weitere Nebengebäude verhindern. Die vom THW unterstützten Löscharbeiten konnten gegen 20 Uhr beendet werden. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden ca. 5000 Euro.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach hatten am Montagmorgen die Ermittlungen aufgenommen. Nach den Untersuchungen an der Brandstelle teilten sie zur Brandursache mit, dass von einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Inbrandsetzung auszugehen ist.

Die Polizei ist daher auf der Suche nach Zeugen. Wer hat vor Brandausbruch im Bereich der Kämmersmühle verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

Link: Brand an der Kämmersmühle (12.5.2019, mit Fotostrecke)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 12 Mai 2019 22:54

Brand an der Kämmersmühle

ALLENDORF. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen ist es zu verdanken, dass bei einem Brand an der Kämmersmühle nahe Allendorf die meisten Gebäude vor den Flammen verschont geblieben sind.

Gegen 18.00 Uhr hatte ein Passant den Brand an einem der Gebäude im hinteren Bereich gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das kleine Gebäude, in dem Heu und Stroh lagerten, bereits im Vollbrand. Dennoch schafften es die 30 Kameraden unter der Leitung von Allendorfs Gemeindebrandinspektor Horst Huhn, die restlichen Gebäude der nicht mehr bewohnten Mühle vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Für den Löschangriff erfolgte die Wasserentnahme sowohl aus Wasser führenden Fahrzeugen, als auch aus dem Hydrantennetz und dem unmittelbar an die Mühle angrenzenden Linspherbach. Sowohl vom Innenhof der Mühle, als auch vom rückwärtigen Teil, vom Linspherbach aus, nahmen die Kameraden Löschangriffe vor.

Als besonders aufwändig erwies sich das in dem Gebäude gelagerte Heu und Stroh, in dem sich immer wieder Glutnester fanden.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Baches konnte kein Einsatz von Schaum oder Netzmittel erfolgen. Somit wurde ein Bagger des THW Frankenberg eingesetzt, der das vom Gebäude noch übrig gebliebene Gerippe abriss und das Heu und Stroh im Innenhof auslegte, wo es dann noch einmal richtig abgelöscht wurde. Da der Einsatz bis in die Dunkelheit andauerte, wurden auch Flutlichtstrahler durch die Feuerwehr eingesetzt. Für den Bagger des THW Frankenberg war dies übrigens der erste Einsatz, denn die Maschine wurde erst vor kurzer Zeit angeschafft.

Was die Ursache des Brandes ist, konnten Polizei und Feuerwehr vor Ort noch nicht sagen. Der ebenfalls vor Ort bereitstehende Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg musste glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen.

Publiziert in Feuerwehr

ALLENDORF (EDER). Ein alter Viehunterstand und eine angrenzende Blechhütte sind am Donnerstagmorgen um 4.45 Uhr bei Allendorf niedergebrannt. Davon betroffen war auch ein altes Auto, das in diesem Unterstand im Linsphergrund abgestellt war. Die Ursache ist laut Polizei nicht bekannt, ebenso steht die Schadenshöhe noch nicht fest.

30 Feuerwehrmänner und -frauen aus Allendorf und Rennertehausen rückten zu dem Brandort aus, der mehr als 500 Meter oberhalb der Kämmersmühle in Richtung Osterfeld liegt. Der Radweg führt oberhalb entlang.

Entdeckt wurde das Feuer von einem Zeitungsausträger, der mit seinem Zweirad dort unterwegs war. "Ich hörte einen lauten Knall, dann schlugen Flammen hoch", schilderte er der HNA seine Beobachtung. Starke Rauchentwicklung war die Folge.

Die Einsatzkräfte hatten das Feuer rasch unter Kontrolle. Das alte Auto war unter großen Blechplatten erst nicht zu sehen. Im Zuge der Löscharbeiten an Unterstand und Hütte kam es dann zum Vorschein. Glutnester am Boden tauchten immer wieder auf, bereiteten aber keine Probleme.

Allendorfs Gemeindebrandinspektor Horst Huhn hatte die Einsatzleitung. Ein Rettungswagen war vorsorglich zum Einsatzort ausgerückt. Die Besatzung brauchte aber nicht tätig werden. Die Ermittlungen dauern an.

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