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SCHWALEFELD. Ein stark alkoholisierter 20-Jähriger ist am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg zur Arbeit am Ortseingang von Schwalefeld verunglückt. Er war mit hohem Tempo gegen Büsche und Bäume sowie die Leitplanke gekracht und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Der junge Mann wurde nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle von der Besatzung eines Rettungswagens nach Korbach ins Krankenhaus eingeliefert. Der Korbacher Notarzt nahm die von der Polizei angeordnete Blutprobe, nachdem ein Atemalkoholtest einen hohen Promillewert angezeigt hatte.

Den Angaben der an der Unfallstelle eingesetzten Polizeibeamten zufolge war der 20 Jahre alte Willinger am Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr auf der Kreisstraße 63 von Rattlar kommend in Richtung Schwalefeld unterwegs - um halb sieben hätte der junge Mann an seinem Arbeitsplatz in Willingen erscheinen müssen. Kurz vor dem Ortseingang, etwa in Höhe der Einmündung zur Straße Zur Kalkreise, verlor der Fahrer auf abschüssiger Straße in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Golf Cabrio "Bon Jovi". Der schwarze Wagen geriet ins Schleudern, stellte sich noch auf der Fahrbahn quer, schleuderte über einen Wasserdurchlass und einen Weg hinweg, prallte mit der Beifahrerseite gegen mehrere Büsche, drehte sich dadurch, rammte mit dem Heck einen Baum, schleuderte anschließend über die Straße und prallte schließlich gegen die Leitplanke. Ein Taxifahrer kam wenig später hinzu und meldete den Unfall um 6.25 Uhr der Korbacher Polizei.

Am älteren Golf Cabrio entstand Totalschaden von 3000 Euro. Außerdem müssen drei Felder der Leitplanke erneuert werden - durch die Wucht des Anstoßes wurde sogar ein Metallpfosten aus dem Boden gehebelt. Die Kreisstraße blieb während der Rettungsarbeiten voll gesperrt, nach Abfahrt von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug blieb die Strecke halbseitig gesperrt. Auf der zu dieser Zeit wenig befahrenen Straße kam es dadurch aber nicht zu Behinderungen.

Publiziert in Retter

STORMBRUCH/HERINGHAUSEN. Eine 42 Jahre alte Frau aus einem Ortsteil der Großgemeinde Diemelsee ist aus bislang unbekannten Gründen mit dem Fahrrad gestürzt und dabei schwer am Kopf verletzt worden. Notarzt und Rettungswagenbesatzung versorgten die Verletzte und lieferten sie nach Korbach ins Krankenhaus ein.

Mit drei anderen Radfahrern war die 42-Jährige nach Polizeiangaben von Mittwoch am Vortag gegen 10.30 Uhr auf der Kreisstraße 63 zwischen Stormbruch und Heringhausen unterwegs und führte die Gruppe an. Plötzlich sei die Frau aus bislang ungeklärter Ursache nach vorn über den Lenker ihres Mountainbikes geflogen und mit dem Kopf voran auf den Asphalt gestürzt. Dabei zog sie sich schwere Kopfverletzungen zu. Ob die Radfahrerin einen Helm getragen hatte oder nicht, wusste der Polizist nicht. Eine andere Dienstgruppe habe den Unfall aufgenommen und dies nicht vermerkt.

Nach medizinischer Erstversorgung durch die Besatzung des in Adorf stationierten Johanniter-Rettungswagens und den Bad Arolser Notarzt lieferten die Rettungskräfte die Frau ins Korbacher Krankenhaus ein. Am Fahrrad entstand ein leichter Schaden.


In den vergangenen Wochen gab es im Kreis mehrere Fahrradunfälle. Nach drei schweren Stürzen war sogar der Rettungshubschrauber im Einsatz:
Fahrradsturz gegen Brückenpfosten: Rettungshubschrauber (30.04.2012, mit Fotos)
Profibiker stürzt auf Downhillstrecke (22.05.2012, mit Fotos)
Mountainbiker stürzt schwer: Rettungshubschrauber (29.05.2012, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
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