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HAINA. Wohl in letzter Minute hat ein Passant einen Brand in der Hackschnitzelanlage zwischen den Ortschaften Haina und Halgehausen/Altenhaina entdeckt und die Leitstelle über den Notruf 112 alarmiert. Rund 130 Einsatz- und Rettungskräfte der Feuerwehren, THW, Johanniter Unfallhilfe und Polizei waren ab 21.58 Uhr im Einsatz um einen Großbrand in den 12 Meter hohen Hallen, in denen Hackschnitzel gelagert werden, zu bekämpfen.

Mit insgesamt 25 Einsatzfahrzeugen waren die Feuerwehren aus Haina, Dainrode, Gemünden, Halgehausen, Frankenberg. Löhlbach und Korbach ausgerückt, darunter auch drei Fahrzeuge des THW Frankenberg. Mit zwei Radladern wurden die Hackschnitzel auseinandergezogen und mit Wasser gelöscht. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz um Glutnester zu lokalisieren. Unter Atemschutz gingen die ersten Trupps zum Löschangriff gegen die brennenden Hackschnitzel vor. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Joachim Gatzke lag das besondere Augenmerk auf den Holzstempeln, die als tragende Elemente das Dach stützen.

Wie der Brand entstanden ist, darüber konnten die Beamten der Polizeiwache Frankenberg noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei den Zeugen, der die Alarmierung ausgelöst hatte, sich zu melden. Zu erreichen ist die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030.

Die Straße zwischen Haina (Kloster) und Halgehausen/Altenhaina bleibt weiterhin für den Verkehr gesperrt, die Löscharbeiten dauern weiter an. 

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 05 August 2017 16:07

Haina: Wehren löschen Brand bei alter Brauerei

HAINA. Erneut ist es in Haina (Kloster) zu einem Brand in unmittelbarer Nähe der alten Brauerei gekommen. Unbekannte hatten gegen Mittag Gerümpel in Brand gesteckt, das Feuer breitete sich innerhalb des Backsteinhauses aus, so dass die Feuerwehren durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert wurden.

Ein waches Auge für Brände hatte ausgerechnet der stellvertretende Wehrführer Frank Wölk, der die Rauchentwicklung am Gegenhang beobachten und umgehend die Leitstelle benachrichtigen konnte. Mit dem Stichwort "Brennt Gerümpel und Dachstuhl" wurden die Wehren Lölbach, Halgehausen und Haina um 12.47 Uhr alarmiert. Mit 30 Einsatzkräften und drei Einsatzfahrzeugen rückten die Feuerwehren an, um in einem ersten Löschangriff dem Brandherd entgegenzutreten.

Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke wurde ein Hydrant in der Poststraße zur Wassergewinnung geöffnet, eine 60 Meter lange C-Leitung zur Brandstelle gelegt und mit zwei Trupps  unter Atemschutz der Brandherd bekämpft. Um den Verkehr nicht zu behindern und die Wasserversorgung zu gewährleisten wurden Schlauchbrücken auf der Poststraße ausgelegt. Während Joachim Gatzke die Löscharbeiten koordinierte, suchte Frank Wölk mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern und wies die Löschtrupps ein. Besonders im Dachgebälk hatten sich Glutnester entwickelt, so dass etliche Dachpfannen abgedeckt werden mussten.

Neben den Feuerwehren waren ein Team Rettungskräfte mit einem RTW und eine Polizeistreife aus Frankenberg vor Ort. Die Beamten kündigten eine Anzeige wegen des Anfangsverdachts  einer Straftat an. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach gut drei Stunden konnten die Wehren mit ihrem Gerät in die Stützpunkte zurückverlegen.

Erst im März dieses Jahres war in dem gleichen Gebäude ein Brand gelegt worden. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke der dritte Brand in zwei Jahren.

Publiziert in Feuerwehr

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