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KORBACH. Schlimmeres konnten am Montagabend Einsatzkräfte der Korbacher Polizei und aufmerksame Zeugen verhindern, die einen BMW gemeldet haben, der in Schlangenlinien und teilweise auf der linken Spur in Richtung Korbach unterwegs war.

Gegen 18.50 Uhr erreichte die Polizei der erste Anruf mit dem Hinweis, dass ein dunkler SUV von Flechtdorf in Richtung Korbach unterwegs sei und durch eine unkonventionelle Fahrweise auffällt. Umgehend schickte der Dienstgruppenleiter eine Streife los, um den Sachverhalt zu prüfen. Ein weiterer Anruf einer Fahrerin nur Sekunden später bestätigte das vorherige Telefonat. Schlussendlich rief ein 61-jähriger Mann aus Diemelsee bei der Polizei an und sagte, das ihm ein BMW mit ausländischem Kennzeichen in Schlangenlinien entgegenkam und seinen grauen Ford an der linken Seite eingedellt hat. Ohne sich um den Schaden zu kümmern sei der Fahrer des schwarzen BMW X5 in Richtung Korbach davon gefahren.

Zeuge hält Kontakt zur Polizei 

Mittlerweile wurden weitere Dienstfahrzeuge eingesetzt, um die Straßen zu sichern. Ein Zeuge, der den X5 verfolgte, hielt über sein Handy Kontakt zur Polizei. Als der BMW über die Flechtdorfer Straße an den Teegut-Kreisel gelangte, führte die Fahrt nicht rechtsherum, sondern der Fahrer bog einfach links in die Arolser Landstraße ab. Kurzerhand wurde das Fahrzeug auf der Arolser Landstraße durch eine Streife gestellt. Bei der Überprüfung des Fahrers (69) stellte sich schnell heraus, dass er der deutschen Sprache nicht mächtig war, seine Ehefrau (69) die auf dem Beifahrersitz saß, gab sich ebenfalls ahnungslos. Mithilfe eines Dolmetschers konnte das Drama aber aufgeklärt werden.

Aus der Schweiz angereist

Allem Anschein nach war das Ehepaar im BMW bereits in der Schweiz auffällig geworden. Die Schweizer Behörden hatten dem Fahrer in der Nacht vom 2. auf 3. Februar 2020 die Fahrerlaubnis entzogen. Über die A5 und A7 gelangte das Paar dann in den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Hier suchten die geistig verwirrten Eheleute ihr Domizil in Belgien. Dass sie sich in Deutschland aufhalten, glaubten die Eheleute den Beamten aber nicht. Erst der Bruder des 69-Jährigen konnte in einem Telefonat den Sachverhalt aufklären. 

Die beiden Belgier mussten anschließend die Fahrt in ein Krankenhaus antreten. Insgesamt entstand an den beschädigten Fahrzeugen Sachschäden von 4200 Euro.  (112-magazin)

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VOLKMARSEN. Gleich mehrere Straftaten werden einem in Volkmarsen wohnenden, 33 Jahre alten Mann vorgeworfen, der am Samstag einen nicht zugelassenen Mercedes Benz von einem Firmengelände entwendet hat.

Wie bereits gestern berichtet wurde, hatte der 33-Jährige den grünen Lkw mitsamt Ladung gestohlen und dann eine Spur der Verwüstung auf dem Weg von Külte nach Volkmarsen hinterlassen. Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnte der Geflüchtete gefasst (112-magazin.de berichtete, hier klicken) und in Gewahrsam genommen werden.

Schnell stellte sich heraus, dass der Volkmarser nicht im Besitz der nötigen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin wurden bei dem Mann Betäubungsmittel aufgefunden, auch der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt könnte sich erhärten, wenn die Blutergebnisse ausgewertet werden. Nach der Festnahme wurde der Mann gegenüber der Polizei beleidigend und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. 

Als weitere Straftat wird dem Mann die im § 317 StGB beschriebene Störung von Telekommunikationsanlagen vorgeworfen, weil er während seiner Irrfahrt einen Telegrafenmast in Külte "abgesägt" hatte. Hinzu kommt Sachbeschädigung fremden Eigentums.

Link: Irrfahrt mit Lkw endet in Volkmarsen (10.08.2019, mit Fotostrecke)

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VOLKMARSEN-KÜLTE. Die Fahrt mit einem nicht zugelassenen Lkw endete am Samstagabend für den Fahrer eines Lkws kurz vor Volkmarsen. Zuvor hatte der Mann seine Ladung in Külte, Volkmarsen und auf dem Feldweg zwischen Volkmarsen und Külte verloren. 

Ladung verloren, Holzmast abgerissen

Wo die Fahrt im betagten Mercedes Benz begann, ist derzeit nicht abschließend geklärt, fest steht aber, dass der Fahrer mit einem fahruntauglichen, nicht zugelassenen Fahrzeug, die aus Gerüstteilen bestehende Ladung, bis auf eine Querstange bei der Fahrt fast gänzlich verloren hatte. Dass dabei ein Telegrafenmasten zwischen dem Sägewerk Butterweck und der Straße "Alte Mühle" abgerissen wurde, hinderte den Fahrer nicht, seinen Weg über die Ortsdurchfahrt Külte in Richtung Volkmarsen fortzusetzen. In Höhe der Hausnummer 2, in einer scharfen Rechtskurve, ging ein Teil der Ladung bereits verloren und krachte gegen die Hauswand und auf den Gehweg. Weiter ging die Fahrt über die Straßé "Alte Mühle" in Richtung "Stadtweg", dort lud der Fahrer ebenfalls einen Teil der Ladung ab. Im Bereich zwischen Hundeplatz und Nordhessenhalle endete die Fahrt, wahrscheinlich hatte der Diesel den Geist aufgegeben.

Passant meldet brennenden Lkw

Zunächst  wurde um 19.15 Uhr die Feuerwehr Külte durch die Leitstelle alarmiert, weil ein Passant den betagten Benz aufgrund der starken Rauchentwicklung als brennenden Lkw gemeldet hatte. Später stellte sich heraus, dass der Diesel so starke Qualmwolken ausgestoßen hatte, dass die Ortslage von Külte in Rauch gehüllt worden war. Die Suche nach dem brennenden Benz blieb aber erfolglos, bis der Polizei Bad Arolsen aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung ein geflüchteter Lkw-Fahrer gemeldet wurde. Mit zivilen Kräften der Polizei, mehreren Streifenwagenbesatzungen und einem Polizist auf dem Motorrad zog sich der Ring um den geflüchteten Mann im enger, bis die Festnahme erfolgte.

Zweite Alarmierung der Feuerwehr

Um 20.15 Uhr wurde dann die Feuerwehr Volkmarsen und die Feuerwehr Külte alarmiert, um die verlorenen Metallteile aufzuheben und zu sichern. Diese Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Polizei. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an, hieß es aus Polizeikreisen.

Hier gehts zum Folgeartikel...

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Sonntag, 05 November 2017 15:35

Irrfahrt durch Bad Wildungen - Polizei greift ein

BAD WILDUNGEN. Sachschäden in Höhe von insgesamt 10.300 Euro verursachte am Donnerstag ein Audifahrer in Bad Wildungen.

Vermutlich führte ein medizinischer Notfall zu einer Irrfahrt durch Bad Wildungen. Nach Zeugenaussagen befuhr ein 79-jähriger Mann mit seinem Pkw die Brunnenstraße und streifte mit seinem blauen Audi linksseitig ein Verkehrsschild. Daraufhin setzte der Herr seine Fahrt ungehindert auf der Odershäuser Straße fort. An der Kreuzung zur B 253 kam der Mann von der Fahrbahn ab und fuhr mit seinem Audi über eine Verkehrsinsel. Dabei wurden mehrere Verkehrsschilder sowie eine Warnbake umgeknickt.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte auch diesmal der Fahrer seinen Weg mit dem Audi fort. Zeugen hatten die Unfallserie um 11.40 Uhr der Polizei gemeldet, diese nahm sofort die Suche nach dem Unfallfahrer auf - im Bereich Parkplatz Ense in Fahrtrichtung Hundsdorf konnten die Beamten den bereits stark qualmenden, blauen Audi A3 sichten und den Fahrer anhalten.

Schnell stellte sich heraus, dass der Mann seine Medikamente falsch dosiert zu sich genommen hatte. Der ältere Herr kam zur weiteren Behandlung in das Bad Wildunger Krankenhaus.

Link: Bundesstraße 253 - Parkplatz Ense

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KASSEL. Nach mehrstündiger und mehrere hundert Kilometer langer Irrfahrt durch drei Bundesländer ist ein völlig orientierungsloser 84 Jahre alter Mann aus Bayern in der Kasseler Innenstadt angehalten und aus dem Verkehr gezogen worden. Der Rentner wollte eigentlich nur zum TÜV fahren...

Nach Angaben der Polizei hatte der 84-jährige Mann aus Bad Bocklet im bayerischen Landkreis Bad Kissingen am Montagnachmittag sein Appartement in einer Pension in Bad Bocklet verlassen, um seinen Wagen beim TÜV zur Hauptuntersuchung vorzustellen. Angehalten wurde her schließlich am Dienstagmittag im Stadtgebiet von Kassel. In der Zwischenzeit hatte er eine Reise durch Bayern, Hessen und Niedersachen hinter sich gebracht, in deren Verlauf er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer durch erhebliche Fahrfehler und Beinaheunfälle gefährdete und auf sich aufmerksam machte.

Bereits am frühen Dienstagmorgen war es deshalb zu einem Polizeieinsatz in Mittelhessen gekommen, bei dem die Beamten das Fahrzeug aber nicht fanden. Am Dienstagmittag fiel der Rentner dann einer Beamtin des Polizeikommissariates Hann. Münden auf, als diese auf dem Weg zum Dienst war. Diese hegte zunächst den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt und meldete sich bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel.

Nüchtern, aber völlig orientierungslos
Als eine Funkstreife des Reviers Ost das Fahrzeug schließlich stoppte, wurde schnell festgestellt, dass der Rentner zwar nüchtern, aber völlig orientierungslos ist - ohne seine Lage selbst aber zu erfassen. Nach Ermittlungen in Bayern wurden zwar Angehörige in Erfahrung gebracht, diese sind jedoch außerstande, sich um den hilfsbedürftigen Mann zu kümmern. Daher wurde das Gesundheitsamt eingebunden und eine vorläufige gesetzliche Betreuung erwirkt.

Im Anschluss übergab die Polizei den 84-Jährigen einer Klinik zur einstweiligen Beherbergung. Die vielen Fahrfehler des Rentners werden nun die Fahrerlaubnisbehörde beschäftigen - es bestehen "erhebliche Zweifel daran, dass der Mann geeignet ist, weiter am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte Polizeisprecher Franz Skubski.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 27 Dezember 2012 13:19

76-Jährige macht filmreife Irrfahrt in Parkhaus

KASSEL. Beim Rückwärtseinparken hat eine 76-Jährige die Kontrolle über ihr Auto verloren und eine filmreife Irrfahrt in einer Tiefgarage hingelegt. Die Frau verletzte sich dabei leicht, der Gesamtschaden beläuft sich auf 16.000 Euro.

Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte in der Unfallanzeige festhielten, wollte die Seniorin am zweiten Weihnachtstag gegen 15.45 Uhr im Parkhaus unter dem Friedrichplatz ihr Fahrzeug rückwärts einparken. Als sie bemerkte, dass der Wagen nicht gerade in der Parklücke stand, begann sie zu rangieren. "Beim Vor- und Zurückfahren muss es wohl bei ihr zu Koordinationsproblemen zwischen Automatikschalthebel, Gas- und Bremspedal gekommen sein", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch.

Mit Fuß eingeklemmt - Feuerwehr befreit Frau
Offenbar blieb der Fuß auf dem Gaspedal stehen und der Wagen fuhr etwa 45 Meter geradeaus, schrammte dabei wie in einem Actionfilm zwischen einer Betonsäule und einem Auto hindurch und kam schließlich beim Aufprall auf eine Wand der Tiefgarage zum Stehen. Dabei wurde das Bein der 76-Jährigen im Fußraum eingeklemmt. Die Kasseler Feuerwehr befreite die Frau, die anschließend vom Rettungsdienst in ein Kasseler Krankenhaus gebracht wurde.

Neben 5000 Euro an ihrem eigenen Fahrzeug entstand ein Schaden von 10.000 an dem geparkten Fahrzeug, dessen komplette Fahrerseite von vorne bis hinten beschädigt wurde. Auf rund 1000 Euro beläuft sich nach erster Schätzung der Schaden in der Tiefgarage.


In derselben Tiefgarage sorgte eine junge Frau vor einem Jahr für einen erheblichen Schaden:
Fahranfängerin rammt vier Autos: 30.000 Euro Schaden (04.01.2012)

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 17 Januar 2012 11:22

Crash-Fahrt mit Lkw im Wohngebiet

KIRCHBAUNA. Nach einer Serie von Verkehrsunfällen in einem Wohngebiet im Baunataler Stadtteil Kirchbauna hat ein beherzter Autofahrer die etwa 15-minütige Irrfahrt eines 49 Jahre alten Lkw-Fahrers aus Tschechien durch das Querstellen seines eigenen Wagens beendet. Verletzt wurde niemand, der Schaden beläuft sich nach erster vorläufiger Einschätzung auf rund 40.000 Euro.

Polizeibeamte des Reviers Südwest sistierten den 49-Jährigen zur Dienststelle. Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Alko-Test und auch ein Vortest auf Drogen verliefen absolut negativ. Wie die mit Unterstützung einer Dolmetscherin durchgeführte Vernehmung des Lkw-Fahrers ergab, hatte er eine Firma in Baunatal beliefert und neue Ladung aufgenommen.

Der Mann gab an, nach seinem Navigationssystem gefahren und in das Wohngebiet geraten zu sein. Dort beschädigte er laut Polizeibericht mehrere Autos und Zäune. Noch mehr Schaden richtete der 49-Jährige dann mit seinem Lkw im Dörnbergweg 2 an, als er ein Vordach streifte und es dabei erheblich beschädigte. Weil das Dach einzustürzen drohte, musste es die Feuerwehr abstützen. Allein hier soll der Schaden etwa 15.000 Euro betragen.

Der Lkw-Fahrer erzählte den Beamten, dass er mit seinem "Brummi" gar nicht absichtlich in das Wohngebiet fahren wollte und dann Panik bekam, als er merkte, dass er Gegenstände beschädigte. Dass er bei seinem Entkommen weitere Autos und Gartenzäune beschädigte, will er nicht bemerkt haben. Als der Autofahrer ihn schließlich stoppte, sei er gerade auf der Suche nach einer geeigneten Stelle gewesen, um sein Gespann anzuhalten und abzustellen. Da der Lkw-Fahrer die vom Amtsgericht festgelegte Sicherheitsleistung von 1000 Euro nicht bezahlen konnte, wurden sein Führerschein, die Fahrerkarte und die Fahrzeugpapiere sichergestellt. Er darf erst weiter fahren, wenn er den Betrag bezahlt hat.

Publiziert in KS Polizei

REINHARDSHAUSEN. Irrfahrt einer Rentnerin: Eine 87-Jährige hat mehrere Schilder und ein Auto gerammt, ist geflüchtet und völlig orientierungslos erst auf einer Wiese zum Stehen gekommen. Die Scheiben ihres Autos waren bei einem Unwetter beschlagen. Die Golffahrerin blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Die 87-jährige Wildungerin war am Sonntagnachmittag mit ihrem VW Golf in Reinhardshausen unterwegs, als sie gegen 15.30 Uhr an der Ecke Hauptstraße / Ziergartenstraße nach links von der Fahrbahn abkam, über den Gehweg fuhr und an einer Pizzeria deren Werbeschild und ein Verkehrsschild rammte. Obwohl sie durch beschlagene Scheiben nach dem Unwetter überhaupt nichts mehr sehen konnte, setzte sie nach dem ersten Unfall zurück und fuhr in der ursprünglichen Fahrtrichtung weiter.

Wenig später rammte sie an einer anderen Pizzeria ein geparktes Auto - und fuhr abermals davon. Ein Zeuge notierte sich das Kennzeichen und informierte die Polizei. Bis zum Eintreffen der Streife war die 87-Jährige bis in die Mühlenstraße weitergefahren, wo die Irrfahrt glücklicherweise ohne weiteren Schaden endete: Auf einer Wiese kam der Golf etwa 20 Meter von der Straße entfernt zum Stehen. Wie hoch der Gesamtschaden ist, stand zunächst nicht fest.

Der vorsorglich alarmierte Wildunger Notarzt untersuchte die Frau an Ort und Stelle, sie war aber unverletzt und brauchte nicht in eine Klinik eingeliefert zu werden. Ob die 87-Jährige künftig noch Auto fahren darf, müsse die zuständige Behörde entscheiden, hieß es von der Wildunger Polizei.

Publiziert in Polizei

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