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EPPE/HILLERSHAUSEN. Erneut wurde an der Landesstraße 3083 zwischen Eppe und Hillershausen Müll abgeladen - illegal, wie der 54-jährige Besitzer einer Scheune und eines Wiesengrundstücks unserer Redaktion mitteilte.

Seit mehreren Monaten wird in unregelmäßigen Abständen Müll auf einem Grundstück in der Hillershäuser Gemarkung entsorgt. Für die Täter ist das kostenlos, für den Korbacher hingegen bedeutet das Entfernen des Mülls erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwand. Warum ausgerechnet sein Grundstück als Müllentsorgungsplatz genutzt wird, darüber kann der 54-Jährige keine Angaben machen. Fest steht, dass es sich bei den Müllentsorgern nicht um eine Einzelperson handeln kann, von Treckerreifen über Hausmüll, Bauschutt und Altholz, bis zu Fensterscheiben, dass komplette Programm an Müll wird in der Feldgemarkung entsorgt. Um den Eigentümer nachhaltig zu schädigen, wurden kürzlich Fensterscheiben abgeladen und diese dann zertreten. Die letzte Entsorgung fand am vergangenen Wochenende (23 KW) statt.

Inzwischen wurde das Ordnungsamt Korbach über den Umweltfrevel unterrichtet. Wer in dem Streckenabschnitt an der L3083 in Zukunft verdächtige Pkws sieht, der wird gebeten sich umgehend bei der Polizei in Korbach zu melden. Die Rufnummer lautet: 05631/9710.

Link: Entsorgungsstandort an der L3083 zwischen Eppe und Hillershausen

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 16 Oktober 2014 17:13

Illegales Autorennen: Zwei Autos krachen zusammen

PADERBORN. Offensichtlich ein Autorennen haben zwei junge Autofahrer am Mittwoch in der Dubelohstraße in Paderborn ausgetragen. Die beiden Autos gehören laut Polizei zur Tuningszene. Bei dem Rennen rammten sich die beiden Fahrzeuge, ein Audi A4 und ein Opel Vectra.

Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall zum Glück niemand. Die Folge des illegalen Straßenrennens: Die Polizei beschlagnahmte die Führerscheine der beiden beteiligten Männer im Alter von 22 und 27 Jahren, die Beamten leiteten außerdem ein Strafverfahren ein.

"Das hätte für die Fahrer schlimm ausgehen können. Noch viel schlimmer, weil völlig Unbeteiligte in Gefahr gebracht wurden", kommentierte Leitender Polizeidirektor Andreas Krummrey das Geschehen auf der Straße an den Paderborner Fischteichen. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 27-Jähriger gegen 19.30 Uhr mit einem Audi A4 in Richtung Schloss Neuhaus. In Höhe der Parkplätze an den Fischteichen setzte ein nachfolgender Vectrafahrer (22) zum Überholen des Audis an. Der Audi wurde daraufhin beschleunigt, sodass beide Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit nebeneinander fuhren. Der Vectra fuhr an zwei Verkehrsinseln links vorbei, berichtete die Polizei. Als Fahrzeuge entgegenkamen, lenkte der Vectrafahrer im letzten Moment nach rechts und rammte den Audi seitlich. Die Autos blieben mit Sachschäden von rund 8000 Euro kurz vor dem Heinz-Nixdorf-Ring stehen.

Die Polizei schaltete sofort die Staatsanwaltschaft ein und beschlagnahmte die Führerscheine der mutmaßlichen Rennfahrer. Gegen die jungen Männer aus Paderborn wurden Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren eingeleitet. Zudem müssen die Fahrer damit rechnen, wegen der Teilnahme an einem Autorennen ihren Versicherungsschutz zu verlieren.

Polizeidirektor Krummrey: "Das sind gefährliche Situationen, die wir nicht tolerieren und die unser rigoroses Einschreiten nach sich ziehen." Wer einen solchen Vorfall beobachte, solle sich sofort bei der Polizei melden und sich als Zeuge zur Verfügung stellen.

Beim letzten Tuningtreffen am 3. Oktober waren bis zu 700 Szene-Fahrzeuge in Paderborn unterwegs. Illegale Rennen wurden an dem Tag nicht festgestellt, aber drei gravierende Tempoverstöße. Auf dem Ludwigfelder Ring war 22-Jähriger aus Paderborn mit einem getunten Vauxhall bei 70 mit 133 Stundenkilometern gemessen worden. Ein der Tuningszene angehöriger Motorradfahrer aus Gütersloh fuhr auf der Borchener Straße 107 Stundenkilometer bei erlaubten 50. Drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte (bei acht Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen) und 680 Euro Bußgeld plus Gebühren waren dafür fällig. Ein Detmolder Corsafahrer in der Probezeit muss zur Nachschulung, weil er mit 106 Stundenkilometern anstatt 70 auf dem mittleren Ring fuhr. Zum Bußgeld kommen dabei noch mehrere hundert Euro für den angeordneten Fahrschulbesuch hinzu.

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Publiziert in PB Polizei

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