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KORBACH. Bei einem Streit unter Asylbewerbern ist ein 36 Jahre alter Mann aus Eritrea ums Leben gekommen. Sechs Männer wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu den Tatumständen und vor allem dazu, wer an dem tödlichen Streit beteiligt war, dauern an.

Der Streit unter Asylbewerbern brach laut Polizei am frühen Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages in einem Korbacher Hotel aus. In dem Hotel ist seit Mitte Dezember eine Gruppe von Männern eritreischer Herkunft im Alter zwischen 18 und 36 Jahren vorübergehend untergebracht.

Gerichtsmediziner: Äußere Gewalteinwirkung
Im Verlauf des Streits erlitt der älteste Mann aus der Gruppe der Asylbewerber tödliche Verletzungen an Kopf und Hals, die nach ersten Aussagen eines zum Tatort gerufenen Gerichtsmediziners auf eine äußere Gewalteinwirkung zurückzuführen sind.

Die "mit Hochdruck" geführten Ermittlungen dauern an, insbesondere dazu, wer an dem Streit beteiligt war. Aktuell werden die zur Tatzeit im Hotel anwesenden sechs Asylbewerber, die alle vorläufig festgenommen wurden, im Beisein eines Richters zu den Tatumständen vernommen. Mit einem Ergebnis der Vernehmungen und den daraus resultierenden Entscheidungen - beispielsweise Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gegen eine oder mehrere Personen - wird vermutlich erst am späten Abend zu rechnen sein.

Polizei und Staatsanwaltschaft machten in ihrer gemeinsamen Erklärung keine Angaben dazu, in welchem Hotel die Männer untergebracht waren.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 15 Dezember 2013 09:55

200.000 Euro Schaden bei Bränden in Hofgeismar

HOFGEISMAR. Bei zwei Bränden in Hofgeismar am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag ist ein Gesamtschaden von rund 200.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand.

Beim Brand des Hauses einer 71-Jährigen aus dem Hofgeismarer Ortsteil Carlsdorf wurde das Gebäude völlig zerstört. Das Einfamilienfachwerkhaus wird laut Polizei durch Holzöfen beheizt. Ob hierdurch der Brand ausgelöst wurde, der dann am Samstagabend gegen 23 Uhr bemerkt wurde, ist derzeit noch nicht geklärt.

Bei Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr stand das zweigeschossige Haus bereits in voller Ausdehnung in Brand. Die 71-jährige Bewohnerin hatte sich jedoch zuvor aus dem Haus retten können. Durch die Feuerwehr konnte nur noch Schadensbegrenzung erfolgen, indem sie ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhinderte. Die Giebelwand des Brandhauses musste mit einem Bagger eingedrückt werden, die ein Herabstürzen auf die Straße drohte.

Insgesamt kamen 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hofgeismar, Hombressen und Carlsdorf sowie Rettungskräfte aus Hofgeismar und Immenhausen zum Einsatz. Das Technische Hilfswerk war mit einem Lichtmaschinenwagen am Einsatzort. Der Sachschaden an dem älteren Haus wird derzeit auf 50.000 Euro geschätzt.

Brand in Gaststätte "Hans im Glück"
Ebenfalls mit dem Schrecken davon kamen vier Personen in der Gaststätte "Hans im Glück" in Hofgeismar. Gegen 2.45 Uhr am frühen Sonntagmorgen erwachte der Eigentümer durch laute Knackgeräusche und stellte fest, dass es im Erdgeschoss des Hotels brannte. Er weckte sofort zwei einquartierte Hotelgäste sowie seine ebenfalls im Haus wohnende Mutter. Alle vier Personen verließen das Haus unverletzt. Die Theke sowie das komplette Erdgeschoss wurden durch den Brand erheblich beschädigt. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. Ermittlungen laufen noch. Der Sachschaden wird momentan auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

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Publiziert in KS Feuerwehr

BAD AROLSEN. Eine Außensauna des Welcome-Hotels ist am Freitagabend vollständig ausgebrannt. Sieben Personen wurden dabei verletzt, eine von ihnen schwer. Der Mann musste in eine Spezialklinik für Brandverletzte nach Dortmund gebracht werden. Das Feuer war gegen 19.15 Uhr ausgebrochen, möglicherweise durch einen Fehler beim Aufguss.

Der Brand der zum Wellness-Bereich des Hotels gehörenden Sauna löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften aus: So rückte die Bad Arolser Stützpunktwehr in großer Stärke aus, außerdem waren die Besatzungen von fünf Rettungswagen, die Notärzte aus Korbach und Wolfhagen, zwei Leitende Notärzte, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die SEG-Bereitschaft,  die Polizei und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick rasch zur Stelle.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen nach Auskunft von Einsatzleiter Michael Seebold bereits aus dem Dach des im Blockhausstil errichteten Holzgebäudes. Die Saunagänger hätten sich bereits in Sicherheit gebracht, erklärte der stellvertretende Stadtbrandinspektor weiter. Sechs der Betroffenen hätten nur leichte Verletzungen oder einen Schock erlitten, sagte de Leitende Notarzt Volker Barth gegenüber 112-magazin.de. Sie hätten eine Behandlung in einer Klinik abgelehnt. Ein Mann dagegen musste mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Weil wegen der Witterungsbedingungen kein Rettungshubschrauber mehr einsatzbereit war, transportierte die Besatzung des Adorfer Johanniter-RTWs den Verletzten nach Dortmund.

Der Feuerwehr gelang es erst nach mehr als einer Stunde, das Feuer in den Griff zu bekommen: Grund dafür war nach Auskunft von Wehrführer Gordon Kalhöfer unter anderem die Tatsache, dass der Brand in der Holzkonstruktion genügen Nahrung gefunden habe; außerdem war Dämmmaterial zwischen Decke und Dach in Brand geraten - dorthin gelangte das Löschwasser jedoch erst, als die Kameraden sogenannte Fognails zum Einsatz brachten. Diese dünnen Rohre werden durch die Dachhaut geschlagen und erlauben es der Wehr, Wasser gezielt in Hohlräume zu bringen.

Trotz des umfassenden Einsatzes, an dem mehrere Trupps unter Atemschutz beteiligt waren, brannte die Sauna vollständig aus. Beamte der Korbacher Kriminalpolizei nahmen noch am Abend die Ermittlungen an der Brandstelle auf. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Fehler beim Aufguss den Brand verursacht haben. Angaben über die Schadenshöhe lagen am Abend noch nicht vor.

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Publiziert in Retter
Freitag, 01 November 2013 00:20

Kaminbrand in Hotel: Feuerwehreinsatz am Edersee

WALDECK-WEST. Nach einem Kaminbrand in einem Hotel am Edersee sind am späten Donnerstagabend etwa 20 Feuerwehrleute ausgerückt. Das Feuer griff glücklicherweise nicht auf das Gebäude über.

Nach der Meldung über den Schornsteinbrand in einem Hotel alarmierte die Leitstelle gegen 23.15 Uhr die Feuerwehr Waldeck. Die Kameraden unter Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg (Waldeck) und Stellvertreter Bernd Schäfer (Sachsenhausen) kehrten die festsitzende Glut mit einem speziellen Kehrwerkzeug aus dem Kamin und entfernten sie.

Laut Schäfer kontrollierten die Feuerwehrleute vom Keller aus in allen Stockwerken und auf dem Dach die Wände und Decken, um einen entstehenden Brand sofort zu löschen. "Die Temperatur geht nun aber langsam zurück", erklärte der stellvertretende Einsatzleiter gegen 0.15 Uhr. Man bleibe so lange vor Ort, bis ein risikoloses Maß an Wärme am Kamin erreicht ist.

Kaminbrände lassen sich nicht wie herkömmliche Brände löschen, da Wasser, das man in den Schornstein geben würde, sich sofort schlagartig in Dampf verwandeln und großen Schaden anrichten würde. Daher lassen die Feuerwehren Kaminbrände in der Regel kontrolliert ausbrennen. Die Gefahr dabei besteht allerdings darin, dass wegen der enormen Hitzeentwicklung Brände zum Beispiel an den Deckendurchführungen entstehen können.


Feuerwehren aus mehreren Waldecker Stadtteilen waren kürzlich in Höringhausen gefordert:
Küchenbrand: Fünf Personen in Kliniken gebracht (17.10.2013, mit Video u. Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 28 Oktober 2013 16:23

Hoher Schaden: Fünf Einbrüche am Edersee

WALDECK/NIEDER-WERBE. Hotels und Gaststätten in Waldeck, Waldeck-West und Nieder-Werbe sind zum Ziel von Einbrechern geworden. Bei den Taten in der Nacht von Freitag auf Samstag entstand ein Gesamtschaden von 3000 Euro.

Bereits am späten Freitagabend verschwanden Bargeld und Schmuck aus dem Küchentrakt eines Hotels im Kirschbaumweg in Waldeck. Ein Unbekannter hatte sich unbemerkt über eine unverschlossene Kellertür Zugang zum Hotel verschafft. Auf der Suche nach Wertsachen wurde er in einem Küchennebenraum fündig.

Auch ein Hotelbetrieb im Oberen Seeweg in Waldeck-West hatte in der Nacht zu Samstag ungebetene Gäste. Hier hatten unbekannte Einbrecher eine Kellertür gewaltsam geöffnet. Auf der Suche nach Brauchbarem wurden im Keller und an der Rezeption Schränke und ein Schreibtisch durchsucht. Was genau gestohlen worden war, nannte die Polizei am Montag nicht.

In gleicher Art und Weise wurden noch in derselben Nacht ein Hotel in der Straße Klippenberg und ein Restaurant an der Ederseerandstraße heimgesucht. Auch hier wurden Außentüren gewaltsam aufgebrochen und Büroräume durchsucht.

Letztlich traf noch einen Hotelbetrieb im Waldecker Stadtteil Nieder-Werbe. Auf der Suche nach Wertsachen oder Bargeld hebelten Unbekannte ein Fenster auf und stiegen in den Gastraum ein. Hier fielen den Einbrechern Münzgeldrollen aus einer zuvor aufgebrochenen Kasse in die Hände.

Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Virnich auf 3000 Euro. Seine Kollegen der Polizeistation Bad Wildungen haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Hinweise unter der Telefonnummer 05621/7090-0.

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Wer nicht hören will, muss fühlen: Die Polizei hat zwei betrunkene Männer aufgefordert, ihren Dacia stehen zu lassen. Wenig später kam das Auto dem Streifenwagen dann doch entgegen. Der Fahrer musste eine Blutprobe und den Führerschein abgeben, er kassierte zudem eine Anzeige.

Vorausgegangen war am späten Samstagabend eine Auseinandersetzung in der Diskothek eines großen Hotels. Dort hatten sich die beiden 29 und 50 Jahre alten Männer aus Kreuztal bei Siegen mit dem Sicherheitspersonal angelegt. Als die beiden betrunkenen Gäste dann hinausbefördert werden sollten, riss der 50-Jährige einer Securitykraft die Jacke kaputt.

Der Aufforderung, zur Regulierung des Schadens die Personalien zu nennen, kam der Kreuztaler nicht nach. Daraufhin rief der Sicherheistdienst des Hotels die Polizei. Die Anwesenheit der Staatsgewalt veranlasste den 50-Jährigen dann doch, seinen Namen zu nennen. Anschließend verließen sowohl die Polizisten als auch die beiden Männer die Diskothek.

Als die Beamten mit dem Streifenwagen losfahren wollten, standen die zwei Kreuztaler an einem Wagen auf dem Hotelparkplatz. Die Polizisten stoppten und fragten die deutlich alkoholisierten Männer, was sie denn vorhätten. Zunächst sagten sie, sie sollten ins Hotel, dann gaben sie an, von ihren Frauen abgeholt. Die Polizisten schenkten diesen Angaben nach Angaben des Dienstgruppenleiters nur wenig Glauben, und sie sollten recht behalten.

Trotz der deutlichen Aufforderung den Wagen stehen zu lassen, kurvte das Duo wenig später mit dem Dacia durch Willingen. Die Streifenwagenbesatzung entdeckte das Auto fahrend gegen 23.40 Uhr in der Straße Zur Hoppecke. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 29-Jährige am Steuer saß.

Blutentnahme im Krankenhaus
Die Männer mussten die Beamten nach Korbach begleiten, wo der 29-Jährige eine Blutentnahme im Krankenhaus über sich ergehen lassen musste. Seinen Führerschein musste er abgeben, außerdem erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss. Die Polizei verständigte die Ehefrauen der beiden Kreuztaler, die mitten in der Nacht aus dem Siegerland anreisten und ihre Männer abholten. Hätten sie das doch bloß schon vorher getan...


Erst am Samstagmittag hatte die Polizei in der Uplandgemeinde einen Führerschein sichergestellt:
Mittags in Willingen: Promillefahrer erfasst 13-Jährige (13.10.2013)

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Ein technischer Defekt gilt nach weitere Ermittlungen der Kripo und eines technischen Sachverständigen als Ursache für den Brand im Willinger Sauerlandstern. Dort hatte am vergangenen Mittwoch der Brand einer Innensauna 22 Hotelgäste verletzt und einen Schaden von mehr als 300.000 Euro angerichtet.

Wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Montag berichtete, hatten die Brandursachenermittler der Korbacher Kriminalpolizei die Brandstelle in der Saunalandschaft des Hotels in Willingen am Freitag gemeinsam mit einem technischen Sachverständigen unter die Lupe genommen.

Kein Fehlverhalten, keine Brandstiftung
Nach der mehrstündigen Untersuchung gehen die Ermittler mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem technischen Defekt aus. Der genaue Ursprung des Schwelbrandes lässt sich aufgrund der Brandzehrung nicht mehr nachvollziehen. Menschliches Fehlverhalten oder gar vorsätzliches Handeln können jedoch ausgeschlossen werden.


112-magazin.de berichtete über den Brand und die Ermittlungen sowie mit einer Bilanz der Feuerwehr:
Feuer im Sauerlandstern: Hunderte Gäste evakuiert (14.08.2013, mit Video und Fotos)
Brand im "Stern": Helmvisiere durch Hitze geschmolzen (15.08.2013)

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Auf mittlerweile rund 28 durch Rauchgase Verletzte oder an Atemwegsreizungen leidende Personen hat sich die Zahl der Betroffenen nach dem Brand im Sauerlandstern in Willingen erhöht. Einen Tag nach dem Feuer in einer Innensauna zog Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl eine positive Bilanz zu dem Einsatz, der die fast 100 Einsatzkräfte zeitweise auf eine harte Probe gestellt hatte. Die Polizei korrigierte inzwischen die Schadenshöhe auf mehr als 300.000 Euro.

Querl machte keinen Hehl daraus, dass der vermutlich durch einen technischen Defekt an der Saunaanlage ausgelöste Brand unter anderen Umständen durchaus hätte dramatische Folgen haben können. Dass es tagsüber und nicht nachts zu dem Feuer gekommen sei, habe zum Beispiel die Evakuierung sehr erleichtert. "Die Zusammenarbeite zwischen Feuerwehrleuten, Polizei und Hotelpersonal hat beim Evakuieren des Hotels hervorragend geklappt", lobte der Einsatzleiter. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst - neben Helfern aus Waldeck-Frankenberg waren auch Kräfte aus dem Hochsauerlandkreis vor Ort - sei einwandfrei gewesen.

Elf Personen in Krankenhäuser eingeliefert
Bis zum Abend haben sich laut Polizei insgesamt 28 Personen teils mit Atemwegsreizungen, teils mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen bei den Einsatzkräften gemeldet. 22 Personen mussten behandelt werden. Vorsorglich wurden elf Verletzte in Krankenhäuser in Brilon oder Korbach eingeliefert. Niemand schwebe in Lebensgefahr, hieß es.

Hotel komplett evakuiert
Unterschiedlich waren noch am Mittwoch die Angaben darüber, wie viele Menschen von den Einsatzkräften evakuiert wurden. Die Polizei hatte am späten Nachmittag abgegeben, "mehrere hundert" Gäste hätten ins Freie gebracht werden müssen. "Wir haben uns dann kurzfristig dazu entschlossen, das mit rund 1400 Gästen belegte Hotel komplett zu evakuieren", erklärte Querl am Donnerstag rückblickend. Dies sei die richtige Entscheidung gewesen. Die Gäste - etwa die Hälfte davon Kinder - kamen im gegenüberliegenden Convention Center unter. Dort seien sie vom Hotel auch versorgt worden, sagte Querl.

Extreme Bedingungen im Herzen der Brandstelle
Während über ihnen die Evakuierung lief, hätten seine Einsatzkräfte in der vom Brand betroffenen Wellnessabteilung des Hotels mit Bedingungen zu kämpfen, die kein Außenstehender habe ermessen können. So waren Teile des Saunabereiches mit tiefschwarzem Rauch durchsetzt, "der so dicht und tiefschwarz war, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte", sagte Querl. Dreimal sei es zu sogenannten Durchzündungen gekommen, bei denen sich Rauchgase schlagartig entzündeten und eine große Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten. Glücklicherweise sei keinem seiner Kameraden etwas passiert bei diesem nicht ungefährlichen Einsatz. Die Hitze an der eigentlichen Brandstelle sei so stark gewesen, dass die Kunststoffvisiere einiger Schutzhelme geschmolzen seien.

"Katastrophe verhindert"
Trotz der Gefahren und Risiken hätten die Willinger Feuerwehrleute den Einsatz gemeistert und somit eine Brandkatastrophe ungeahnten Ausmaßes verhindert. "Ich bin sehr stolz auf meine Leute", sagte Querl gegenüber 112-magazin.de, "sie haben ihr Können und ihr Wissen unter Beweis gestellt". Unter den eingesetzten Brandschützern seien auch junge und noch relativ unerfahrene Feuerwehrleute gewesen, die "mal so richtig Feuer gespürt und sehr wichtige Erfahrungen gesammelt haben", beschrieb es der Gemeindebrandinspektor. Er verglich die Bedingungen am Brandherd mit denen im "Fire Dragon" - dieser Übungscontainer steht heimischen Feuerwehrleute regelmäßig zum Trainieren bereit und simuliert extreme Brandszenarien.

Mindestens 300.000 Euro Schaden
Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Virnich verdichten sich die Hinweise auf einen technischen Defekt als Brandursache. "Die Ermittlungen dazu werden am Freitag gemeinsam mit einem technischen Sachverständigen weitergeführt", sagte Virnich am Donnerstagnachmittag. Der durch den Brand entstandene Sachschaden beträgt nach derzeitigem Stand schätzungsweise mehr als 300.000 Euro. Sobald weitere nähere Erkenntnisse zur Brandursache vorliegen, wird nachberichtet.


112-magazin.de berichtete am Mittwoch über den Großeinsatz:
Feuer im Sauerlandstern: Hunderte Gäste evakuiert (14.08.2013, mit Video und Fotos)

Die Willinger Feuerwehr war erst im Juni am "Stern" im Einsatz:
Kurzurlauber-Kleinbus unter Hotel-Vordach eingeklemmt (15.6.13, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN. Nach einem Brand in einer Innensauna des Hotels Sauerlandstern sind am Mittwochnachmittag mehrere hundert Hotelgäste evakuiert worden. Das eingesetzte Großaufgebot an Feuerwehrleuten verhinderte offenbar einen Großbrand ungeahnten Ausmaßes.

Drei Personen wurden nach Informationen der Polizei durch Rauchgase verletzt, ein weiterer Gast erlitt ob der Aufregung einen Schwächeanfall. Der Brand war gegen 15.15 Uhr in einer Innensauna des Großhotels ausgebrochen. Die Willinger Feuerwehr, die zunächst alarmiert worden war, brachte den Schwelbrand laut Polizei schnell unter Kontrolle. Allerdings entstand eine erhebliche Rauchentwicklung, so dass weite Teile des Hotels nur noch mit Atemschutz betreten werden konnten - was die Evakuierung nötig machte.

Nachdem die Meldung über den Brand von den ersten Einsatzkräften bestätigt worden war, alarmierte die Leitstelle weitere Feuerwehren aus allen Willinger Ortsteilen, aus der Gemeinde Diemelsee und aus der Kreisstadt Korbach sowie mehrere Notarzt- und Rettungswagen. Auch die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Brandstelle weiträumig abzuriegeln und so den ungehinderten Einsatz aller Kräfte zu ermöglichen. Insgesamt waren mehr als 100 Helfer auf den Beinen, um den Brand zu bekämpfen und die Evakuierung in das auf der anderen Straßenseite liegende Veranstaltungszentrum durchzuführen.

Saunagäste entdecken den Brand
Entdeckt hatten den Brand drei Hotelgäste, die plötzlich Brandgeruch wahrgenommen hatten. Sie aktivierten daraufhin die Brandmeldeanlage. Mehrere Gäste, die sich in der Sauna aufhielten, konnten sich nach Angaben von Einsatzleiter Jürgen Querl rechtzeitig ins Freie retten. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches soll sich niemand in der kleinen Sauna aufgehalten haben.

Vom Keller bis ins erste Obergeschoss verbreitete sich zudem Rauch, den die Feuerwehrkameraden nach Abschluss der Löscharbeiten mit Lüftern aus dem Gebäude pusteten. Besonders schwierig sei der Einsatz aus zwei Gründen gewesen, so Querl: Zum einen habe in der Sauna "extreme Hitze" geherrscht, zum anderen habe man sich im durchweg verrauchten Teil des Gebäudes erst langsam vorkämpfen müssen.

Die Verletzten kamen zur näheren Untersuchung in die Krankenhäuser in Korbach und Brilon.

Weit mehr als 100.000 Euro Schaden
Nach ersten Ermittlungen der Kripo könnte ein technischer Defekt in der Saunaanlage zu dem Brand geführt haben. Die Ermittlungen dauern an. Den Schaden gab ein Polizeisprecher am Abend mit deutlich über 100.000 Euro an. Genauere Angaben seien derzeit aber noch nicht möglich. Querl bestätigte, dass die gesamte Saunalandschaft in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

Nach Aussage von Einsatzleiter Querl übt die Feuerwehr regelmäßig den Ernstfall im Sauerlandstern. "Wir wussten deshalb, was wir machen müssen", sagte er gegenüber 112-magazin.de. "Allerdings ist ein echter Einsatz dann doch noch etwas anderes."

Die Hotelgäste wurden im Veranstaltungszentrum untergebracht und sofort versorgt. Im Laufe des Abends legen Feuerwehr und Hotelführung fest, welche Zimmer wieder bezogen werden können. Andere Gäste sollen in anderen Hotels und Herbergen untergebracht werden.

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Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN. Was für ein Auftakt in ein Willingen-Wochenende: Ein Kleinbus mit Kurzurlaubern hat sich am Samstagmittag unter einem Vordach des Sauerland-Stern-Hotels festgefahren. Die Feuerwehr rückte aus und befreite den Iveco aus der misslichen Lage.

"Das waren nur zehn Zentimeter, die gefehlt haben", sagte der Willinger Wehrführer Detlef Emde. Und tatsächlich: Auf dem Dach des 12-Sitzer-Busses befand sich die Klimaanlage des Fahrzeugs, mit der die Fahrerin steckenblieb. Der Bus eine Firma aus dem Raum Karlsruhe war dermaßen unter der Metallkonstruktion des Vordaches verkeilt, dass es kein Vor und kein Zurück mehr gab. Das Hotel rief schließlich gegen 13 Uhr die Feuerwehr, die zunächst lediglich das Vordach absichern sollte.

Doch die gut 20 Kameraden um Wehrführer Emde wollten es dabei nicht belassen. Sie ließen in einem ersten Befreiungsversuch den Luftdruck der Reifen ab und besetzten das Fahrzeug voll, um es einige Zentimeter abzusenken. Weil das laut Einsatzleiter wegen der verkeilten Klimaanlage aber nicht ausreichte, "mussten wir mit etwas schwererem Gerät angreifen", sagte Emde. Nachdem das Vordach mit Baustützen leicht angehoben und abgestützt worden war, brachte die Feuerwehr eine Zugeinrichtung in Stellung.

Die Seilwinde führten die Brandschützer über eine im Boden verankerte Umlenkrolle - um in der engen Zufahrt gerade nach hinten und zugleich schräg nach unten ziehen zu können. Den erneut voll besetzten Kleinbus zogen die Einsatzkräfte schließlich unter dem Vordach hervor. Nach wenigen Augenblicken war das Fahrzeug befreit.

Welcher Schaden an Bus und Vordach entstanden war, stand an der Einsatzstelle zunächst nicht fest. Eine Fachfirma werde die Konstruktion am Montag begutachten, erklärte ein Mitarbeiter des Hotels gegenüber 112-magazin.de. Dann könne man mehr über die Schadenshöhe sagen. Der Hotelmitarbeiter lobte den Feuerwehreinsatz, mit dem die Freiwilligen einen womöglich noch höherer Schaden verhinderten. Am Iveco mussten die Reifen wieder aufgepumpt werden, dann war der Bus wieder fahrbereit.


Link:
Feuerwehr Willingen

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