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PADERBORN/HÖVELHOF. Lebensgefährliche Verletzungen hat am Montagabend in Hövelhof ein Landwirt erlitten, nach dem er von einem herunterfallenden Strohballen getroffen worden war. Nach Ermittlungen der Polizei war der 36-jährige Mann gegen 19.45 Uhr, in der Scheune auf seinem an der Bentlakestraße gelegenen landwirtschaftlichen Anwesen mit dem Stapeln von Strohballen beschäftigt gewesen.

Die Quaderballen, die knapp 300 Kilogramm wiegen, wurden mit Hilfe einer an einem Hoflader befindlichen Frontgabel von einem Anhänger aus in der Scheune eingelagert. Beim Ablegen des Ballens auf dem Strohlager und dem Herausziehen der Gabel ist vermutlich ein Ballen aus bislang ungeklärter Ursache aus etwa vier Meter Höhe heruntergefallen und hatte dabei den auf dem Hoflader sitzenden Mann getroffen.

Der Landwirt konnte noch selber absteigen und um Hilfe rufen. Er wurde nach notärztlicher Erstbehandlung mit einem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Klinik geflogen. Bei dem Unfall erlitt er schwere Kopf- und Rückenverletzungen. Am Dienstagmorgen hatte sich sein Zustand stabilisiert. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 05 Februar 2009 09:04

72-Jähriger stirbt bei Unfall mit Hoflader

HERBSEN. Bei einem Arbeitsunfall auf einem Bauernhof ist ein 72 Jahre alter Landwirt gestorben. Er saß auf einem Hoflader.

Zu dem tödlichen Unglück war es am Mittwochvormittag gekommen, wie die Pressestelle der Polizeidirektion am Donnerstag berichtete. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Haidlandweg zwischen Herbsen und Külte wollte ein 72 Jahre alter Landwirt rückwärts mit seinem Mini-Radlader (Symbolbild) durch eine Tür in den ebenerdig gelegenen Keller seines Wohnhauses fahren. Dabei wurde der Mann eingeklemmt. Nach Angaben der Volkmarser Feuerwehr hatte der Mann offenbar die Höhe eines Betonsturzes nicht bedacht. Demzufolge muss der 72-Jährige unter anderem Kopfverletzungen davongetragen haben.

Eine Angehörige, die auf das Unglück aufmerksam geworden war, verständigte laut Polizeisprecher Jürgen Wilke sofort die Rettungskräfte. "Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen", sagte der Sprecher.

Feuerwehrleute bargen den Mann aus dem engen Kellerraum. Dabei setzten sie unter anderem einen hydraulischen Hebesatz ein. Zur Klärung der genauen Unfallumstände war neben der Polizei auch ein Vertreter der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft an der Unfallstelle erschienen. Was der 72-Jährige mit seinem Hoflader im Keller wollte, ging aus der Polizeimeldung nicht hervor. Um das Erlebte besser verarbeiten zu können, fand für die Feuerwehrleute eine Einsatznachbesprechung statt.

Publiziert in Retter
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