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Sonntag, 05 Juli 2020 08:15

Menschenrettung am Diemelsee - Angler in Not

HERINGHAUSEN/BONTKIRCHEN. Eine länderübergreifende Rettungsaktion rief die Wehren aus Diemelsee-Heringhausen auf hessischer Seite und die Feuerwehr Bontkirchen (NRW) am Sonntagmorgen auf den Plan. 

Um 7.26 Uhr schrillte die Sirene in Heringhausen, fünf Minuten später wurde die Bontkirchener Wehr nach Kotthausen an der Landesstraße alarmiert. Nach ersten Informationen hatte der Rettungsdienst um Unterstützung beim Transport eines verletzten Anglers gebeten. Etwa 20 Einsatzkräfte der Diemelseer Wehr und sechs Ehrenamtliche der Feuerwehr Bontkirchen, unter der Leitung von Robin Rischen, rückten zur Landesstraße 3393 bei Kotthausen aus.

Dort angekommen, wurden die Freiwilligen vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe eingewiesen. Mit einer Trage musste ein 50-jähriger Angler aus Winterberg vom Ufer des Diemelsees bis zur 200 Meter entfernten Landesstraße getragen werden. Nach ersten Informationen waren drei Angler aus dem Hochsauerlandkreis bereits am Samstag angereist, um auf Zander zu angeln. Petri Heil hatte der 50-jährige Mann aus Winterberg zwar, aber die Freude über den dicken Fang hielt nicht lange an. Er stürzte auf den glatten Schiefersteinen und verletzte sich am Fuß. Über die Leitstelle hatten die beiden Freunde den Rettungsdienst verständigt, der Angler kam zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. (112-magazin)

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BAD WILDUNGEN. Am Montag gegen 14 Uhr rannte ein Unbekannter einen 84-jährigen Mann in der Laustraße in Bad Wildungen um und flüchtete, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei Bad Wildungen bittet um Hinweise.

Am Dienstag erschien der 84-jährige Bad Wildunger in Begleitung seines Sohnes bei der Polizei Bad Wildungen, um den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Er schilderte, dass er am Montag gegen 14 Uhr auf dem Bürgersteig in der Laustraße in Höhe des alten Stadtkrankenhauses zu Fuß unterwegs gewesen sei. Plötzlich sei er von einem Unbekannten umgerannt worden. Er stürzte nach vorne, fiel dabei auf sein Gesicht und zog sich Schürfungen und Prellungen zu. Über den Täter konnte er keinerlei Angaben machen, dieser habe sich ohne etwas zu sagen oder sich um ihn zu kümmern entfernt.

Die Polizeistation Bad Wildungen hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeugen.Unter der Rufnummer 05621/70900 werden Hinweise zu dem unbekannten Mann entgegengenommen. (ots/r)

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MARSBERG/BREDELAR. Zu gleich zwei größeren Einsätzen wurden Feuerwehren aus dem Marsberger Stadtgebiet am Montag alarmiert. Am Vormittag mussten die Einsatzkräfte zu einem Brandeinsatz in einem Marsberger Altenheim ausrücken, am frühen Nachmittag zu einem Hilfeleistungseinsatz in einem Papier verarbeitenden Industriebetrieb zwischen Giershagen und Marsberg - auch eine RTW-Besatzung aus Adorf rückte aus.

Beide Einsätze liefen glücklicherweise glimpflich ab, die Einsatzkräfte hatten die Lagen sehr schnell unter Kontrolle. Gegen 10.45 Uhr wurden am Montagmorgen zunächst der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg zu einem Altenheim in Marsberg gerufen - bei der Alarmierung wurde zunächst das Stichwort "Aufgelaufene Brandmeldeanlage" angegeben. Dies wurde aber bereits kurze Zeit später korrigiert: In einem Serverraum kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die Evakuierung der betroffenen Station war nötig.

Da zunächst keine Kenntnis über den Schadensumfang vorlagen, wurden die Löschgruppen aus Erlinghausen, Westheim, Essentho nachalarmiert, ebenso weitere Kräfte des Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes. Die betroffene Station wurde horizontal evakuiert, das heißt die Heimbewohner wurden aus dem betroffenen Bereich in benachbarte Stationen gebracht.

Eine nähere Erkundung des Serverraums ergab kein offenes Feuer, allerdings starke Verrauchung. Daraufhin wurden die verrauchten Bereiche gelüftet und mit Messgeräten kontrolliert. Nach kurzer Zeit konnte die Station wieder freigegeben und die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben werden.

Nach etwa 90 Minuten verließen die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle, mehrere noch auf Anfahrt befindliche Einheiten konnten wieder in ihre Unterkünfte einrücken.

Am Nachmittag des gleichen Tages wurden die Rettungskräfte zu einem Industriebetrieb in Giershagen alarmiert. Ein Werksmitarbeiter hatte sich die Hand in einer Maschine eingeklemmt und konnte sich zunächst nicht befreien. Kollegen eilten ihm zur Hilfe und setzten den Notruf ab. Unter dem Stichwort "Eingeklemmte Person in Maschine" wurden die Feuerwehren aus Giershagen, Leitmar und Marsberg, die First Responder Giershagen, der RTW aus Adorf und der Notarzt aus Marsberg sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7 alarmiert.

Glücklicherweise konnte der Verletzte noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus seiner Zwangslage befreit werden, er zog sich Quetschungen an seiner Hand zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle, der Rettungsdienst übernahm den Patienten und versorgte ihn.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Patient in eine Spezialklinik geflogen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die etwa 30 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beendet.

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BAD AROLSEN. Zu einem Rettungseinsatz wurden am Donnerstagvormittag der Rettungsdienst, eine Polizeistreife und die Arolser Feuerwehr gerufen. 

Wie Einsatzleiter Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de auf Nachfrage berichten konnte, wurden die Einsatzkräfte um 9.27 Uhr alarmiert um eine Wohnungstür im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Großen Allee zu öffnen. Vorausgegangen waren Hilferufe einer 89-jährigen Frau, die im Flur ihrer Wohnung gestürzt war und sich aus eigener Kraft verletzungsbedingt nicht selbständig fortbewegen konnte. Eine Nachbarin hatte die Hilferufe der verletzten Frau gehört und den Rettungsdienst verständigt.

Nach Angaben der Polizei wurde die Tür von den Freiwilligen mit einem Dietrich schonend geöffnet, so dass ein Rettungsteam die Erstversorgung bei der Seniorin durchführen konnte. Mit einer Trage wurde die alte Dame zum RTW transportiert und in das Bad Arolser Krankenhaus gebracht. Sowohl die Streifenwagenbesatzung, als auch die acht Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nach getaner Hilfeleistung den Rückweg antreten. (112-magazin)

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