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HERINGHAUSEN. Über eine Verkehrsinsel am Ortsrand von Heringhausen ist am Pfingstsonntag ein 23 Jahre alter Autofahrer mit seinem VW Polo gekracht. Das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Fehlende Ortskenntnis gab die Korbacher Polizei am Sonntagabend als Grund dafür an, warum der junge Mann aus Emerkingen im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) am Morgen um kurz nach 7 Uhr nach links von seiner Fahrspur abkam. Der Polofahrer war den Angaben zufolge auf der Kirchstraße aus Richtung Ortsmitte kommend in Richtung Seebrücke, als er in Höhe der Zufahrt zum Parkplatz an der DLRG-Station in einer leichten Rechtskurve auf die Fahrbahnmitte geriet und das Hindernis überfuhr. Fußgänger waren zu dieser Zeit dort glücklicherweise nicht unterwegs.

Am Polo entstand ein Schaden von rund 3500 Euro - Frontschürze, Stoßstange und Motorblock waren in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch an der Verkehrsinsel selbst entstand ein Schaden: Der Wagen riss die Schilder um, außerdem löste sich ein Teil des Pflasters bei dem Unfall. Ein Abschleppunternehmen rückte zum Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Wagens an und streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Der Einsatz der Feuerwehr war nicht nötig.


Wenige Meter vor der betroffenen Verkehrsinsel landete vor einem Jahr der Rettungshubschrauber auf der Kirchstraße:
Unfall: Motorradfahrer stürzt 15 Meter tief in Diemelsee (16.05.14, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 05 Mai 2015 11:08

Kurios: Täter lassen Beute am Tatort zurück

HERINGHAUSEN. Keine Beute, aber ein relativ hoher Schaden: Zwischen Sonntag, 19. April, und Freitag, 24. April, haben bislang unbekannte Täter auf dem Campingplatz in der Straße Auf dem Kampe in Heringhausen den Gasflaschenkasten eines Wohnwagens aufgehebelt. Das teilte jetzt die Polizei mit.

Beute machten die Täter nicht. Die Gasflasche ließen sie kurioserweise am Tatort zurück. Dafür hinterließen sie einen Sachschaden in dreistelliger Höhe. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

STORMBRUCH. Eine deutlich alkoholisierte Autofahrerin hat am späten Samstagabend einen Zusammenstoß mit einem anderen Auto verursacht. Verletzt wurde niemand und der Schaden ist gering, dennoch hat der Verkehrsunfall für die 35-Jährige deutliche Folgen.

Die Frau aus der Großgemeinde Diemelsee musste eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben, außerdem erwartet die 35-Jährige nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Was war passiert? Die Audifahrerin befuhr am späten Abend gegen 23.30 Uhr die Sauerlandstraße (K 63) aus Richtung Heringhausen kommend. An der Einmündung zum Bülsenberg wollte die 35-Jährige nach rechts in Richtung Bontkirchen abbiegen. Aus dieser Einmündung heraus wollte in diesem Moment eine 26-jährige Renaultfahrerin aus Diemelsee nach links in die Sauerlandstraße in Richtung Heringhausen abbiegen. Die junge Frau, in deren Clio noch drei weitere junge Frauen saßen, blieb an der Einmündung stehen.

Kurve nicht gekriegt
Die Audifahrerin kriegte beim Abbiegen im wahrsten Sinne des Wortes die Kurve nicht und prallte gegen die vordere linke Fahrzeugecke des stehenden Renaults. Dabei entstand ein Schaden von 1500 Euro. Die insgesamt fünf Frauen blieben unverletzt. Die 35-Jährige musste die Beamten nach Korbach begleiten, wo die angeordnete Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt wurde.

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Publiziert in Polizei

OLSBERG. Eine 26 Jahre alte Frau ist am Donnerstagmorgen um kurz nach 7 Uhr bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Kreisstraße 15/Kreisstraße 16 schwer verletzt worden. Sie musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Ihr Auto wurde abgeschleppt, berichtete die Polizei am Freitag. Den Gesamtschaden schätzen die Beamten auf etwa 9000 Euro.

Laut Polizei war die 26-Jährige am Donnerstagmorgen in einem Auto auf der Kreisstraße 15 von Ostwig in Richtung Gevelinghausen unterwegs. Zeitgleich fuhr eine 46-jährige Autofahrerin auf der Kreisstraße 16 von Heringhausen in Richtung Sportplatz Gevelinghausen. An der Einmündung auf die Kreisstraße 15 wollte die Frau dann nach links in Richtung Ostwig abbiegen.

Dabei übersah die 46-Jährige wohl den Wagen der anderen, vorfahrtberechtigten Autofahrerin, die gerade die Einmündung in Richtung Gevelinghausen passieren wollte. Beim Zusammenstoß der beiden Autos erlitt die 26-Jährige die schweren Verletzungen. Die andere Fahrerin kam mit dem Schrecken davon.

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 10 Februar 2015 06:39

Auto am "Haus des Gastes" angefahren: Unfallflucht

HERINGHAUSEN. Nach einer Unfallflucht auf dem Parkplatz neben dem "Haus des Gastes" in Heringhausen versucht die Korbacher Polizei, den Fall mit Hilfe von möglichen Zeugen zu klären.

Bei dem Wagen des Geschädigten handelt es sich um einen schwarzen Fiat Punto. Das Auto stand von Freitag, 15 Uhr, bis Samstag, 12 Uhr, auf dem öffentlichen Parkplatz an der Straße Auf dem Kampe. Dort muss ein bislang unbekannter Fahrer den Punto beim Ein- oder Ausparken angefahren und beschädigt haben. Über die Schadenshöhe machte die Polizei am Dienstag keine Angaben.

Der Unfallverursacher machte sich aus dem Staub und kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle. Wer Angaben zum Verursacher machen kann, meldet sich bei den Ermittlern in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei

HERINGHAUSEN. Ein vermutlich alkoholisierter junger Mann hat sich am späten Dienstagabend mehrfach mit seinem Wagen überschlagen. Der 22-Jährige wurde bei dem Unfall entgegen erster Informationen schwer verletzt, das Auto total beschädigt.

Weil der Mann aus der Großgemeinde Diemelsee als im Fahrzeug eingeklemmt galt, rückten neben dem Korbacher Notarzt und der Besatzung des Johanniter-Rettungswagens aus Adorf auch die Feuerwehren aus Heringhausen, Giebringhausen, Deisfeld, Stormbruch und Adorf aus. Die insgesamt 71 Kameraden unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle brauchten aber keine hydraulischen Rettungsgeräte einzusetzen, weil der Verletzte nicht eingeklemmt war. Um den Mann möglichst schonend aus dem Wagen zu befreien, unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst. Die Einsatzkräfte hoben den Seatfahrer mit einem sogenannten Spineboard aus seinem zerstörten Ibiza.

Wie war es zu dem Unfall gekommen? Der 22-Jährige war gegen 23 Uhr aus Richtung Adorf kommend in Richtung Heringhausen unterwegs. Etwa auf halber Strecke zwischen Rhenegge und Heringhausen verlor der Fahrer etwa auf einer Kuppe aufgrund seiner Alkoholisierung die Kontrolle. Der Seat kam nach links von der Straße ab, überschlug sich mehrfach und kam etwa 30 Meter von der L 3078 entfernt auf einem Acker auf den Rädern stehend zum Stillstand.

Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle brachte die Besatzung des Rettungswagens den Schwerverletzten zur weiteren Behandlung ins Korbacher Krankenhaus. Dort führte ein Arzt auch die angeordnete Blutentnahme durch. Den Führerschein des 22-Jährigen stellte die Polizei sicher. Der Schaden beläuft sich den Angaben zufolge auf 3000 Euro.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 16 September 2014 09:59

Einbrecher in Kiosk: Alkohol gestohlen

HERINGHAUSEN. Noch unbekannte Diebe stiegen in einen Kiosk ein, der sich neben der Brücke über dem Diemelsee befindet. Sie hatten es vor allem auf alkoholische Getränke abgesehen.

Die Täter traten die Eingangstür ein und verschafften sich so Zutritt zum Kiosk. Sie ließen vor allem Hochprozentiges mitgehen: Es fehlen eine Kiste Bier, mehrere Flaschen Alkohol sowie ein Minikühlschrank. Angaben zum Gesamtschaden machte die Polizei noch nicht. Der Einbruch passierte laut Angaben der Beamten in der Zeit von Mittwochnachmittag bis Sonntagnachmittag. Die Betreiberin des Kiosk bemerkte den Diebstahl am Sonntag gegen 15.30 Uhr.

Die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation in Kobrach unter der Nummer 05631/971-0 entgegen.

Anzeige:

Publiziert in Polizei
Dienstag, 09 September 2014 20:28

Biker bei Motorradunfall am Diemelsee schwer verletzt

DIEMELSEE. Schwere Verletzungen hat ein Motorradfahrer bei einem Alleinunfall auf der Diemelseerandstraße erlitten. Der 39-jährige Marsberger hatte offenbar durch nicht angepasstes Tempo die Kontrolle verloren, so die Polizei.

Wie ein Beamter der Korbacher Station am Dienstag berichtete, war es am Montagabend gegen 19.30 Uhr zu dem Verkehrsunfall gekommen. Der Marsberger war, von Heringhausen kommend, auf der am Diemelsee kurvigen Landesstraße 3078 unterwegs in Richtung Talsperre. Noch auf hessischer Seite verlor der Biker die Kontrolle über seine 600er Honda.

Der Mann stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, die an der Unfallstelle notärztlich erstversorgt wurden. Zur weiteren Behandlung lieferten Rettungskräfte den Marsberger ins Korbacher Stadtkrankenhaus ein.

An der Honda entstand dem Unfallbericht zufolge Totalschaden. Angaben über die Schadenshöhe machte der Polizist nicht.


Auf der Randstraße war es im Mai zu einem spektakulären Kradunfall gekommen:
Motorradfahrer stürzt 15 Meter tief in Diemelsee (16.05.2014, mit Video und Fotos)

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Publiziert in Retter

DEISFELD. Die Feuerwehr ist nach dem Ölunfall am Diemelsee weiterhin im Einsatz. Die Ölsperren auf der Diemel und im See bleiben in den nächsten Tagen noch stehen und müssen regelmäßig kontrolliert werden, sagte Günter Radtke, Sprecher der Diemelseer Feuerwehren.

Sechs Ölsperren hatten die Feuerwehrleute auf dem Fluss und im See verlegt. Dazu wurden die Sperren der Feuerwehren aus Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen nach Diemelsee gebracht. Außerdem forderte die Leitstelle sogenannte Ölsanimate aus Korbach und Hofgeismar an. Diese Geräte saugen das verunreinigte Wasser an und trennen Öl und Wasser.

220 Helfer im Einsatz
Insgesamt waren nach Angaben von Günter Radtke etwa 220 Hilfskräfte im Einsatz. Darunter auch Helfer vom THW Korbach, von den Adorfer Johannitern sowie vom DRK. Die Polizei hatte noch in der Nacht zum Samstag ihre Ermittlungen aufgenommen. Wie berichtet, war sie auf einen älteren Mann gestoßen, der sich mit einer Platzwunde am Kopf in verwirrtem Zustand in seiner Küche befand. Der Mann wurde nach notärztlicher Behandlung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er auch am Montag noch behandelt.

3000 Liter ausgelaufen
Er hatte seine gesamten Heizölvorräte - laut Polizeisprecher Volker König vermutlich 2500 bis 3000 Liter - aus den Tanks im Haus abgelassen hatte. Das ausgetretene Heizöl suchte sich seinen Weg durch Mauerwerk und alte Abwasserkanäle, floss teilweise in die Diemel und löste dadurch den Großeinsatz aus. Wegen der starken Regenfälle im Upland musste die Ölsperre am Giebringhäuser Minigolfplatz in der Nacht zu Sonntag verstärkt werden.

Die Sperre war von dem schnellfließenden Wasser verschoben worden. Feuerwehr und THW kontrollierten die Sperren bis zum Sonntag. Auch am Montag waren Brandschützer mehrfach zur Kontrolle unterwegs, sagte Günter Radtke. Wann der Einsatz beendet und die Ölsperren wieder abgebaut werden, sei noch nicht bekannt, ergänzte der Sprecher. Das hänge von der Wasser- und der Naturschutzbehörde des Landkreises ab.

Diemelsees Bürgermeister Volker Becker lobte am Montag die Einsatzkräfte, die reibungslos zusammengearbeitet hatten. Er hatte sich noch in der Nacht zum Samstag ein Bild von der Lage gemacht. Becker dankte den Wehrleuten unter der Leitung der stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle für ihren stundenlangen Einsatz. Besonders dankte er dem Deisfelder Feuerwehrmann, der in der Nacht den Ölgeruch im Dorf bemerkt und die Feuerwehr alarmiert hatte.

Der Einsatz habe wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Erhalt der Feuerwehren in kleinen Orten seien. Die Deisfelder Wehr habe sofort die ersten Hilfsmaßnahmen einleiten können.

Polizei ermittelt
Die Polizei ermittelt gegen den Verursacher wegen Umweltgefährdung. Außerdem müsse geklärt werden, was mit dem Erdreich unter dem Haus und in dessen Umfeld geschehen müsse, von dem aus sich das Öl den Weg gebahnt hatte.

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Eine größere Menge Heizöl ist am späten Freitagabend von einem landwirtschaftlichen Anwesen in Deisfeld in die Diemel gelangt. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren die ganze Nacht über und auch am Samstagmorgen noch im Einsatz, legten zahlreiche Ölsperren im Fluss sowie auf dem See und reinigten Wasser mit zwei sogenannten Ölsanimaten.

Der Alarm ging am späten Freitagabend gegen 23 Uhr ein, nachdem ein Anwohner im Diemelseer Ortsteil Deisfeld starken Heizölgeruch wahrgenommen hatte. Die Überprüfung ergab, dass der Brennstoff in größerer Menge von einem Anwesen in der Ortsmitte in den Lauf der Diemel geflossen war und flussabwärts in Richtung Giebbringhausen und weiter Richtung Diemelsee getragen wurde. Die alarmierten Diemelseer Wehren setzten umgehend mehrere Ölsperren und forderten Verstärkung an.

Polizisten machten sich sofort auf die Suche nach der Ursache, wurden in der Straße Wolfskaute fündig und verschafften sich Zutritt zu dem Anwesen. Die Beamten fanden den alleinigen Bewohner des Hofes, einen 84-jährigen Mann, mit einer Kopfplatzwunde und in verwirrtem Zustand in seiner Küche. Nach notärztlicher Behandlung musste er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Schnell war klar, dass er seine gesamten Heizölvorräte - laut Polizeisprecher Volker König vermutlich 2500 bis 3000 Liter - aus den Tanks abgelassen hatte. Warum er das tat, steht noch nicht fest. Das ausgetretene Heizöl suchte sich jedenfalls seinen Weg durch Mauerwerk und alte Abwasserkanäle in die Diemel und löste dadurch einen Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren aus.

Die ganze Nacht über waren die Wehren aus den Diemelseer Ortsteilen Deisfeld, Giebringhausen, Adorf, Stormbruch, Heringhausen und Rhenegge im Einsatz. Die Besatzung eines Rettungswagens stand als Absicherung bereit. Die hinzu geforderten Kameraden aus Korbach setzten ihren Ölsanimaten ein: Dieses Gerät saugt verschmutztes Wasser an und scheidet das enthaltene Öl ab.

Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer, stellvertretender Gemeindebrandinspektor in Diemelsee, forderte am Morgen die Feuerwehr aus Hofgeismar mit einem weiteren Ölsanimaten sowie die Stützpunktfeuerwehren aus Bad Arolsen und Bad Wildungen mit speziellen Ölsperren für größere Gewässer an. Die Arolser Brandschützer stellten außerdem ein Boot zur Verfügung, ein weiteres war aus Adorf zum Diemelsee gebracht worden.

160 Meter lange Ölsperre auf dem See errichtet
In Höhe der Bushaltestelle Am Stein zwischen Giebringhausen und Heringhausen brachten die Feuerwehrleute am Morgen eine rund 160 Meter lange Ölsperre am Einlauf des Diemelsees in Position. An beiden gegenüberliegenden Ufern wurde die Sperre befestigt, bevor dann zahlreiche Ölbindewürfel auf der Wasseroberfläche ausgebracht wurden. Einsatzkräfte des DLRG mit Boot wurden zur Absicherung angefordert.

Unter anderem verschafften sich der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel dort einen Eindruck von den Einsatztätigkeiten. Der Chef der Gemeindeverwaltung lobte die große Einsatzbereitschaft und das reibungslose Miteinander der Wehren aus verschiedenen Städten und der Gemeinde. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde bezeichnete den Einsatz der Wehren als sehr professionell und wirkungsvoll. Die "weit größere Baustelle" werde wohl das landwirtschaftliche Anwesen in Deisfeld sein.

Mitglieder des DRK-Betreuungszuges standen am Feuerwehrgerätehaus in Giebringhausen bereit, um die Einsatzkräfte mit heißen Getränken und Brötchen zu versorgen - das hatte in der Nacht bereits die Deisfelder Bevölkerung getan. Im Einsatz war zeitweise auch ein First Responder der Johanniter, der mit einer Dienstmaschine der Motorradstaffel vorübergehend zur Absicherung abgestellt war.

Wasserschutzpolizei dokumentiert Verschmutzung aus der Luft
Zur Unterstützung der Feuerwehren rückte am Samstagvormittag das Korbacher THW an, das in der Ortslage von Giebringhausen eine große weitere Ölsperre errichtete. Der Einsatz dauerte auch am Samstagnachmittag noch an. Um sich ein besseres Bild vom gesamten Ausmaß der Verschmutzung machen zu können, war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein Beamter der Wasserschutzpolizei war mit an Bord und machte zahlreiche Fotos aus der Luft.

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