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Samstag, 01 November 2008 14:23

Schwerer Unfall: Zwei Rettungshubschrauber

VOLKMARSEN. Eine Frau ist bei einem Unfall am Samstag lebensgefährlich verletzt worden. Zwei Rettungshubschrauber waren ebenso wie bodengebundene Rettungskräfte und die Volkmarser Feuerwehr im Einsatz.

Schwere Verletzungen zog sich der 20 Jahre alte Fahrer des Wagens zu, in dem die aus Hagen stammende und in Warburg lebende 20 Jahre alte Frau gesessen hatte. Der Fahrer aus Warburg war gegen 13 Uhr mit seinem Renault Twingo unterwegs von Volkmarsen in Richtung Welda.

Aus bislang noch nicht geklärter Ursache geriet der Kleinwagen in Höhe einer Kapelle zunächst auf die rechte Bankette. Der 20-Jährige lenkte gegen, übersteuerte dabei aber den Renault. Das Auto schleuderte über beide Fahrspuren der Landesstraße 3075, durchfuhr den Graben neben der Gegenseite, prallte gegen mehrere kleine Bäume, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Fahrzeugdach auf der Straße liegen.

Weil zunächst von vier verletzten und auch eingeklemmten Personen die Rede war, alarmierte die Leitstelle die Notärzte aus Warburg und Bad Arolsen, mehrere Rettungswagen, den Leitenden Notarzt Dr. Ecke Tammen, den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 und die Volkmarser Feuerwehr. Die Brandschützer unter Leitung von Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann brauchten die Rettungsschere zur Personenrettung aber nicht einzusetzen: Dem Fahrer gelang es, mit leichter Hilfe der Brandschützer das Auto zu verlassen. Bei der Beifahrerin lösten die Einsatzkräfte den Gurt und befreiten sie mit einer Schaufeltrage durch den Kofferraum aus dem Wrack - dazu öffneten die Feuerwehrleute die Heckklappe des Wagens mit dem hydraulischen Spreizer.

Junge Frau mit Schädel-Hirn-Trauma
Der Fahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu, vermutlich auch am Rücken. Seine Beifahrerin erlitt unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma. Die Rettungskräfte forderten einen weiteren Rettungshubschrauber an - Christoph 44 aus Göttingen landete später ebenfalls an der Unfallstelle. Dessen Besatzung flog den 20-Jährigen nach Göttingen, die Maschine aus Kassel lieferte die junge Frau in ein Kasseler Krankenhaus ein. Bei ihr besteht nach Angaben des Leitenden Notarztes Lebensgefahr.

Die Landesstraße blieb bis etwa 14.30 Uhr voll gesperrt. Feuerwehrleute leiteten den Verkehr über Wirtschaftswege in der Gemarkung um. Am Auto entstand Totalschaden, der sich auf rund 5000 Euro beläuft.

 

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Dienstag, 07 September 2010 22:20

Frontalzusammenstoß: Zwei Hubschrauber

WETTERBURG/BAD AROLSEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Dienstagnachmittag zwei Frauen schwer verletzt worden. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf der Strecke zwischen Wetterburg und Bad Arolsen am Wetterburger Berg etwa in Höhe des Betonwerks. Eine 66-jährige Frau war dort mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn der Landesstraße 3080 geraten und hatte zunächst ein anderes Auto touchiert.

Anschließend kollidierte der Mercedes der Frau frontal mit einem Kia-Geländewagen, den eine 27-jährige Frau aus Bad Arolsen steuerte. Beide Frauen wurden bei der Kollision in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und so schwer verletzt, dass sie mit den angeforderten Rettungshubschraubern Christoph 7 aus Kassel und Christoph 13 aus Bielefeld in Kliniken geflogen werden mussten. Zuvor hatten Feuerwehrleute die Frauen aus ihren total zerstörten Autos befreit.

Die drei Insassen des touchierten Wagens wurden zur Behandlung in das Bad Arolser Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei schließt nach den ersten Ermittlungen nicht aus, dass die 66-jährige Arolserin aus gesundheitlichen Gründen die Kontrolle über ihren Wagen verloren hatte.

Die Strecke zwischen Arolsen und Wetterburg blieb bis etwa 20.45 Uhr voll gesperrt - unter anderem, weil Feuerwehr und Straßenmeisterei die Fahrbahn aufwändig reinigen mussten. Außerdem war ein technischer Gutachter an die Unfallstelle bestellt worden, um die genaue Ursache des Frontalzusammenpralls herauszufinden.

Publiziert in Retter
Freitag, 05 Februar 2010 16:59

Explosion in Spanplattenwerk: Drei Tote

BRILON. Bei einer Explosion in einer Spanplattenfirma sind am frühen Freitagnachmittag drei Arbeiter ums Leben gekommen. Die Kollegen der Opfer erlitten einen Schock.

Um 14.12 Uhr ging die Meldung bei der Feuerwehr und Polizei in Brilon ein: In einem Thermo-Ölkessel auf dem Gelände der Fabrik hatte sich eine Explosion ereignet, dicke schwarze Rauchwolken stiegen auf, berichtet der WDR auf seiner Internetseite. Um 15.26 Uhr hatte die Feuerwehr nach eigenen Angaben den Brand unter Kontrolle, um 15.47 Uhr sei er gelöscht gewesen.

Drei Mitarbeiter im Alter von 21, 59 und 62 Jahren starben. Die beiden Elektriker und ein Schlosser stammen aus Brilon, teilte die Polizei am Freitag mit. "Zwei bis vier Mitarbeiter" haben nach Polizeiangaben einen Schock erlitten, weitere Verletzte gab es nicht. Von einer Gefahr für die Bevölkerung durch austretende Gase gehen Polizei und Feuerwehr nicht aus. 120 Feuerwehrleute aus dem gesamten Hochsauerlandkreis waren an der weiträumig abgesperrten Unglücksstelle im Einsatz. Die Polizei war mit 18 Streifenwagen im Einsatz, außerdem wurde neben mehreren Rettungswagen und Notärzten der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 angefordert. Auch der Hubschrauber "Hummel 7" der nordrhein-westfälischen Polizei kreiste über der Unglücksstelle.

Weiterarbeit freigestellt
Die Angehörigen der Toten werden ebenso seelsorgerisch betreut wie die 35 Kollegen, die mit ihnen in einer Schicht zusammenarbeiteten. "Trotz unserer Unternehmensgröße kennt hier jeder jeden", sagte Mattias Keuthen, Sprecher des Familienbetriebs mit rund 1.000 Mitarbeitern. Man habe es der Belegschaft frei gestellt, ob sie weiterarbeiten wollen. "Wir werden in vielen Bereichen heute nicht weiterproduzieren." Das Unternehmen Egger gehört zu den größten europäischen Spanplattenherstellern.

Kessel war frisch gewartet worden
Der Geschäftsführer der Produktion, Rüdiger Börnke, erklärte dem WDR, dass der Thermo-Ölkessel erst am Donnerstag gewartet und von einer amtlichen Stelle geprüft und abgenommen worden sei. Als man ihn am Freitag testweise wieder anfahren wollte, sei er explodiert. Normalerweise liefere eine Biomassekraftanlage mit zwei großen Kesseln die Energie für die Spannplattenproduktion. Sei einer dieser beiden abgeschaltet, werde zur Unterstützung der Thermo-Ölkessel hinzugeschaltet. Mit einer Länge von fünf Metern und einem Durchmesser von zwei Metern sei dieser Kessel vergleichsweise klein. Er stehe in einem rund zwölf Meter langen Raum. Zwei der Toten wurden nach Polizeiangaben vor diesem Raum gefunden, der Dritte war zum Zeitpunkt der Explosion im Raum. Die Usache der Explosion ist unklar, die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei einer halben Million Euro.

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Freitag, 27 August 2010 20:53

Unfall: Zwei Insassen in Lebensgefahr / VIDEO

REHBACH. Drei junge Leute sind bei einem schweren Unfall am Edersee am Freitagabend teils lebensgefährlich verletzt worden.

Mindestens zwei der drei Fahrzeuginsassen schweben nach dem schweren Unfall in Lebensgefahr. Zu dem Unglück war es gegen 18.40 Uhr auf der Kreisstraße 35 zwischen Bringhausen und Rehbach gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Wildunger Polizei war ein 18 Jahre alter Wildunger mit zwei 20 Jahre alten Frauen aus Edertal von Bringhausen kommend in Richtung Rehbach unterwegs, als er in einer Rechtskurve auf die Bankette geriet. Der junge Mann lenkte gegen, übersteuerte dabei aber und verlor die Kontrolle über den älteren VW Golf. Das Fahrzeug schleuderte quer über die Fahrbahn und prallte ungebremst mit der Beifahrerseite gegen einen Baum auf dem Grünstreifen neben einem Parkplatz. Das Auto wickelte sich regelrecht um den Stamm.

Beim Aufprall zogen sich die drei jungen Leute schwerste Verletzungen zu, der Fahrer und die Frau auf der Rückbank schweben laut Polizei in Lebensgefahr. Nach dem Unfall war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz - unter anderem die Notärzte aus Wildungen und Fritzlar, die Besatzungen mehrerer Rettungswagen, der technische und der organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes sowie die Feuerwehren aus Bringhausen, Hemfurth-Edersee und Bergheim-Giflitz. Zwei der drei Insassen waren im Wrack eingeklemmt und mussten mit hydraulischem Gerät befreit werden. Dazu trennten die Feuerwehrleute unter anderem das Dach und eine Tür des Wagens ab.

Weil die Verletzungen des 18-Jährigen und einer 20-Jährigen so gravierend waren, forderten die Einsatzkräfte zwei Rettungshubschrauber an. Lediglich eine Maschine stand am Abend jedoch bereit - der Göttinger Helikopter Christoph 44. Dessen Pilot überflog wenig später die Einsatzstelle am Edersee-Ufer. Weil an der Einsatzstelle gegenüber der Halbinsel Scheid keine Landung möglich war, landete der Pilot am Hotel Dornröschenshöh. Feuerwehrleute brachten Notarzt und Rettungsassistent aus dem Helikopter zur Einsatzstelle, später wurde der intensiv versorgte Schwerverletzte mit dem Helikopter in eine Klinik geflogen. Die Rettungskräfte lieferten die beiden jungen Frauen mit den Rettungswagen in Kliniken nach Kassel und Bad Wildungen ein.

Unmittelbare Zeugen für den Unfall gibt es laut Polizei nicht. Warum der Fahrer auf die Bankette geraten war, steht bislang nicht fest. Im Wrack wurde zwar eine - noch volle - Bierkiste gefunden. Dies lasse aber nicht automatisch den Rückschluss zu, dass der Fahrer auch unter Alkoholeinfluss gestanden habe, sagte ein Polizist an der Unfallstelle. Falls der Zustand des Wildungers es erlaube, werde ihm eine Blutprobe entnommen - dies ist bei schweren Unfällen Routine, auch um einen Fahrer entlasten zu können.

Publiziert in Retter
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