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ROSENTHAL.  Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochvormittag in Rosenthal. Eine 68-jährige Frau aus Lehnhausen befuhr mit ihrem weißen Renault Scenic gegen 10.40 Uhr die Straße "Fischtor" aus Frankenberg kommend in Richtung Gemünden.

In einer Rechtskurve kam die Frau aus noch nicht geklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, raste in ein Schaufenster der Firma Möscheid und prallte gegen einen Betonpfeiler der Bau- und Sanitärfirma. Dabei wurde das Fahrzeug völlig zerstört und landete etwa 30 Meter weiter auf der Kirchhainer Straße. Die Beifahrerin konnte sich allein aus dem Autowrack befreien und von der eintreffenden Notärztin versorgt werden.

Weitaus schlimmer hatte es die Fahrerin des Scenic erwischt: die 68-Jährige musste mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Dazu waren 25 Ehrenamtliche der Feuerwehren Gemünden, Roda und Rosentahl alarmiert worden, die mit der Rettungsschere das Dach entfernten und anschließend die verletzte Frau körperschonend mittels Spineboard aus dem Pkw zogen und dem Rettungsteam übergaben. Des weiteren wurden auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen, sowie die Straße gereinigt. Im Nachgang halfen die Einsatzkräfte bei der "Entsorgung" des Fahrzeugs. Die Einsatzleitung hatte Marc-André Noll übernommen.

Zunächst  war der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel angefordert worden, um auf dem Sportplatz zu landen. Dieses Vorhaben wurde aus bislang nicht bekannten Gründen geändert. Während die Beifahrerin mit schweren Verletzungen nach Frankenberg transportiert wurde, musste die 68-Jährige mit dem zweiten RTW nach Marburg in die Klinik verlegt werden.

Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Straße komplett durch die Frankenberger Polizei gesperrt werden. Insgesamt entstand Sachschaden von 27.000 Euro, wobei allein 20.000 Euro Reparaturkosten bei der Firma Möscheid auflaufen werden. Der Pkw steht mit wirtschaftlichem Totalschaden von 7000 Euro in den Büchern. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeistation Frankenberg.

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Montag, 08 Februar 2016 08:35

ADAC-Helikopter "Christoph 25" im Einsatz

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Im Nachbarkreis kam gestern der Siegener Rettungshubschrauber "Christoph 25"  bei Rüspe zum Einsatz. Ein schönes Foto, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird der ADAC-Helikopter eingesetzt. Letztmalig am 4. Oktober 2015, als bei Hatzfeld ein 34 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt wurde.

Link: Motorrad übersehen: Zusammenstoß, Rettungshubschrauber (mit Fotostrecke)

Foto: Matthias Böhl

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Donnerstag, 28 Januar 2016 06:57

Christoph 7 in Helsen im Einsatz

BAD AROLSEN-HELSEN. Der Rettungshubschrauber Christoph 7 ist am Mittwoch auf dem Sportplatz in Helsen gelandet. Nach Angaben von Passanten war ein 54-jähriger Mann aus Kassel in Bad Arolsen auf einem Gehweg zusammengebrochen. Dabei zog sich der Kasseläner schwere Kieferverletzungen und eine Schädelfraktur zu.

Der Bad Arolser Notarzt übernahm die Erstversorgung. Aufgrund der schweren Verletzungen forderte der Arzt einen Rettungshubschrauber an, um den Verletzten in eine Spezialklinik einfliegen zu lassen. Christoph 7 erreichte um 14.27 Uhr die Landestelle auf dem Sportplatz in Helsen, übernahm den Patienten und hob bereits um 14.40 Uhr mit dem Patienten wieder ab.

Aus welchen Gründen der 54-Jährige auf dem Gehweg zusammengebrochen war, ist nicht bekannt. Fremdverschulden scheidet aber nach Angaben der Polizei aus.

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ASEL/ASEL-SÜD. Zwei Jahre nach einem Waldbrand bei Asel, bei dessen Bekämpfung erstmals auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, übt die hessische Polizeifliegerstaffel an diesem Mittwoch und Donnerstag am Edersee das Aufnehmen und Abwerfen von Löschwasser mit speziellen Behältern.

Die sogenannten Bambi Buckets sind vor allem von großen Waldbrandkatastrophen in Südeuropa, Amerika oder Australien bekannt. Die Faltsäcke, die unter Helikoptern angebracht werden, stehen auch der in Egelsbach stationierten Polizeifliegerstaffel Hessen zur Verfügung. Als am 15. August 2012 nach einem Waldbrand bei Asel der Boden am Steilhang auch nach Abschluss der eigentlichen Löscharbeiten durch die Feuerwehren noch stark aufgeheizt war, forderte die Korbacher Polizei die fliegenden Kollegen an. Zehn mal tauchte der Hubschrauber den orangefarbenen Sack in den See, nahm jeweils 1000 Liter Wasser auf und warf es über den Brandgebiet ab - mit Erfolg.

Im Schwebeflug über dem Edersee
Die in Hessen eher selten angewandte Technik, per Helikopter große Wassermengen in unwegsame Gebiete zu transportieren, soll nun bei einer zweitägigen Übung der Staffel trainiert werden. Nach Auskunft von Polizeisprecher Hans Hänel würden acht Polizisten mit einer Maschine an beiden Tagen in Zusammenarbeit mit Hessen-Forst den Umgang mit dem Bambi Bucket praxisnah üben. An einer Maschine vom Typ EC 145 (Eurocopter) wird der Wassersack am Boden montiert, bevor der Pilot zum See fliegt und im Schwebeflug den Behälter langsam eintauchen lässt. Mit einer Zuladung von rund 1000 Kilogramm steuert die Maschine dann auf das "brennende" Waldgebiet zu, wo die Crew den Sack per Fernbedienung öffnet und das Wasser zu Boden stürzt.

Die Übungsflüge sind an beiden Tagen in der Zeit von 9 bis 15 Uhr im Bereich Asel/Asel-Süd vorgesehen und lassen sich vom Ufer aus verfolgen.


Über den Einsatz vor zwei Jahren berichtete 112-magazin.de ausführlich:
Nach Brand: Polizeihubschrauber wässert Waldboden (15.08.2012, mit Video u. Fotos)

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EDERTAL. Polizei und Feuerwehr haben stundenlang nach einem 59-jährigen Vermissten aus Mehlen gesucht, der seit Dienstagmorgen vermisst wurde. Aus einem Polizeihubschrauber heraus wurde der Mann schließlich am späten Nachmittag am Ederufer gefunden und in lebensbedrohlichem Zustand in eine Wildunger Klinik eingeliefert.

Der 59-Jährige war nach Angaben der Polizei zu Fuß unterwegs und hatte sein Wohnhaus um 10 Uhr in Richtung Kieswerk verlassen. Der Vermisste ist zuckerkrank und war daher dringend auf Medikamente angewiesen. "Beim Verlassen des Hauses äußerte er Suizidabsichten", sagte Polizeisprecher Volker König.

Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt
Im Raum Mehlen entlang der Eder sowie in den Ederauen, wo verschiedene Teiche liegen, lief seit Mittag eine größere Suchaktion. Daran waren neben der Polizei auch die Feuerwehren aus Mehlen, Bergheim/Giflitz, Hemfurth-Edersee und Affoldern beteiligt. Ein Hubschrauber der rheinland-pfälzischen Polizeifliegerstaffel war in die Suche eingebunden - die hessischen Helikopter waren anderswo im Einsatz.

Die Maschine vom Muster EC 135 verfüge unter anderem über eine Wärmebildkamera, betonte der stellvertretende Leiter der Wildunger Polizeistation, Reinhard Caspar, gegenüber 112-magazin.de. Damit "lässt sich aus der Luft etwas orten, was man vom Boden aus in diesem Gelände nicht oder nur sehr schwer wahrnehmen kann", verdeutlichte Caspar. Neben den Crewmitgliedern aus Koblenz saß einer seiner Kollegen mit an Bord, der über gute Ortskenntnis verfügt.

Nach einem Tankstopp in Fritzlar kehrte der Helikopter am späten Nachmittag an die Eder zurück - und wurde gegen 17 Uhr fündig: Der Vermisste wurde etwa 200 Meter vom Kindergarten Bergheim entfernt am Ufer der Eder gefunden. Seinen Zustand beschrieb die Polizei in einer ersten Stellungnahme als lebensbedrohlich, aber man sei "froh, dass wir ihn lebend aufgefunden haben", sagte Polizeisprecher Volker König. Nach notärztlicher Erstversorgung am Auffindeort brachten Rettungskräfte den 59-Jährigen in eine Wildunger Klinik.


Link:
Fliegerstaffel der Polizei in Rheinland-Pfalz

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Mittwoch, 20 Juni 2012 12:28

Obduktion: 43-Jähriger im Edersee ertrunken

SCHEID/BRINGHAUSEN. Der am vergangenen Donnerstag im Edersee ums Leben gekommene 43-Jährige ist ertrunken. Das ergab die von der Staatsanwaltschaft angeordnete und am Dienstag durchgeführte Obduktion des Mannes, wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Der Mann aus Bringhausen hatte am Mittwochabend gemeinsam mit Bekannten in einer Gaststätte auf Scheid das EM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft verfolgt. Gegen 3 Uhr früh machte sich der zu diesem Zeitpunkt offensichtlich deutlich alkoholisierte Mann zu Fuß auf den Heimweg - und galt seither als vermisst.

Im Laufe des Donnerstags lief eine großangelegte Suchaktion nach dem Edertaler an, an der Polizei, Feuerwehren, Bergwacht, DLRG, die Korbacher DRK-Rettungshundestaffel und später auch ein Helikopter der hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach beteiligt war. Dessen Besatzung sichtete am späten Nachmittag den Leichnam des Vermissten im Wasser an der Liebesinsel zwischen Scheid und Bringhausen. Taucher der DLRG bargen die Leiche am Abend und brachten sie an Land.

Wegen der zunächst unklaren Todesumstände ordnete die zuständige Kasseler Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Dabei fanden die Gerichtsmediziner am Dienstag bei der Obduktion im Gießener Institut für Rechtsmedizin laut Polizeisprecher König heraus, dass der 43-Jährige ertrunken war. Ein Verbrechen scheidet demnach aus - eine Einwirkung Dritter hatte die Kripo bereits am Abend des Auffindens ausgeschlossen.

2008 zwei Angler vor dem Ertrinken gerettet
Der Fall des Ertrunkenen hat eine besonders tragische Note: Gemeinsam mit einem weiteren Mann hatte der Bringhäuser im März 2008 zwei Angler vor dem Ertrinkungstod im Edersee gerettet. Beide Lebensretter waren damals mit der Rettungsplakette geehrt worden.


112-magazin.de hatte vergangene Woche über den Fall berichtet:
Tot: Mann wollte betrunken Edersee durchqueren (14.06.2012, mit Video und Fotos)

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Dienstag, 27 März 2012 14:54

Vermisstensuche endet tragisch: 62-Jähriger tot

KORBACH. Die Suche der Polizei nach einem vermissten 62-Jährigen hat am frühen Dienstagnachmittag ein trauriges Ende genommen: Der Vermisste wurde tot in seinem Wagen aufgefunden. Fremdverschulden kann nach jetzigem Kenntnisstand der Polizei ausgeschlossen werden. Vielmehr gehen die Ermittler von einem Suizid des Mannes aus.

Der Mann war nach Angaben von Polizeisprecher Volker König letztmalig am Montagabend mit einem silber-pinken Mountainbike in der Blumenstraße gesehen worden. Seit dem Abend hatte die Polizei nach dem 62-Jährigen gesucht, dabei kam ab Dienstagmorgen auch ein Helikopter der Hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach zum Einsatz.

Mehrfach ging die Besatzung des Helikopters vom Typ Eurocopter EC 145 am Morgen und am Vormittag auf einem Feldweg zwischen den Conti-Logistikhallen in der Waltershäuser Straße und der Arolser Landstraße nieder - hier gab es auch Einsatzbesprechungen mit Polizisten der Korbacher Station und deren Leiter Reiner Sauerland. Die Maschine war am frühen Morgen in Egelsbach mit Kurs auf Korbach gestartet und dort etwa 40 Minuten später eingetroffen, sagte eines der Besatzungsmitglieder gegenüber 112-magazin.de. Der Helikopter sei in seinen Eigenschaften sehr gut für den sogenannten Schwebeflug geeignet - das bewies der Pilot am Vormittag immer wieder, als der blau-weiße Hubschrauber wie fest am Himmel über Korbach "stand". Aus geringer Höhe nahmen die Insassen das Stadtgebiet genau unter die Lupe. Gegen 9 Uhr flog die Besatzung nach Fritzlar, um dort Treibstoff aufzunehmen. Mit einer Tankfüllung könne man etwa viereinhalb Stunden in der Luft bleiben, hieß es weiter.

Am frühen Nachmittag schließlich konnte die Polizei die groß angelegte Suche einstellen, nachdem der Vermisste am Rande der Innenstadt tot aufgefunden worden war. Dabei war auch die Korbacher Feuerwehr im Einsatz, die eine verschlossene Tür öffnen musste.


Über diesen Einsatz hat 112-magazin.de auch im neuen Video-Wochenrückblick berichtet:
Videorückblick: Die Woche in 100 Sekunden (30.03.2012)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 November 2010 13:24

Drehleiter und Helikopter im Einsatz

MENGERINGHAUSEN. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes hat die Feuerwehr einen Patienten per Drehleiter zu Boden befördert.

Ein Patient musste nach Angaben der Arolser Feuerwehr aufgrund seiner Verletzungen schonend aus dem ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Breslauer Straße zum Rettungswagen auf der Straße gebracht werden. Notarzt und Rettungsassistenten forderten deshalb am Donnerstag gegen 8.20 Uhr die Feuerwehr Bad Arolsen mit der Drehleiter an. Die Leitstelle alarmierte die Kameraden daraufhin per Funkmeldeempfänger.

Die Einsatzkräfte setzten die Drehleiter ein und holten den Patienten erschütterungsarm über die Krankentragenhalterung des Drehleiterkorbes nach unten und übergaben ihn dort an das Rettungsdienstpersonal. "Dabei hat sich wieder einmal das Spineboard der Feuerwehr, ein Rettungsbrett zum Patiententransport, bewährt", sagte Wehrführer Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de.

Weitere Aufgabe der Brandschützer war es, den angeforderten Rettungshubschrauber Christoph 7 einzuweisen und den Landeplatz an der katholischen Kirche zu sichern. Der Patient wurde im Rettungswagen versorgt und dann zum Rettungshubschrauber transportiert - die Besatzung flog den Patienten in eine Kasseler Klinik. Angaben über Alter des Mannes und Art der Verletzungen lagen nicht vor.

Der Einsatz der zehn ausgerückten Feuerwehrkameraden war gegen 10 Uhr beendet.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 30 Januar 2011 10:23

Gegen Wasserdurchlass: Eingeklemmt, Helikopter

RHODEN. Ein vermutlich betrunkener 47-Jähriger ist bei einem Unfall auf der B 252 im Auto eingeklemmt worden - Helikopter.

Der Mann aus Friedland war ersten Informationen der Bad Arolser Polizei zufolge am Sonntagmittag gegen 12.45 Uhr mit einem Kastenwagen aus Richtung A 44 kommend in Richtung Gashol unterwegs. Auf einem ansteigenden Abschnitt der Bundesstraße 252 kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet mit dem Citroen in den Flutgraben, prallte nach einigen Metern frontal gegen einen Wasserdurchlass, überschlug sich und blieb schließlich auf der Seite liegend in Höhe einer Parkplatz-Zufahrt liegen. Der 47-Jährige wurde mit schweren Verletzungen im Auto eingeklemmt.

Feuerwehrleute aus Rhoden und Wrexen rückten ebenso aus wie der Bad Arolser Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens und eine Polizeistreife. Die Rettungskräfte forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Noch während die Feuerwehrleute damit beschäftigt waren, den Verletzten aus dem Kastenwagen zu befreien, landete der Pilot des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 die orangefarbene Maschine auf der Bundesstraße. Die B 252 blieb längere Zeit voll gesperrt.

Nachdem die Feuerwehrleute Abtrenngitter und einen Sitz des Kleintransporters mit hydraulischen Geräte entfernt hatten, befreiten sie den Fahrer mit einem sogenannten Spineboard aus dem völlig zerstörten Fahrzeug. Nach Versorgung und Stabilisierung des 47-Jährigen im Rettungswagen flogen die Luftretter den Schwerverletzten ins Klinikum nach Kassel. Lebensgefahr besteht nach Angaben eines Polizisten nicht.

Was der Mann aus Friedland mit dem Firmenwagen einer Göttinger Tischlerei am Sonntag im Raum Diemelstadt gemacht hatte, wusste die Polizei zunächst nicht. Weil der 47-Jährige zur Unfallzeit vermutlich unter Alkoholeinfluss gestanden hatte, stellten die Beamten den Führerschein sicher. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der sich auf rund 25.000 Euro beläuft.

Publiziert in Retter
Schlagwörter
Mittwoch, 15 September 2010 18:22

Gegen Baum: Frau schwerst verletzt / VIDEO

DALWIGKSTHAL. Bei einem schweren Unfall auf der L 3076 hat am Mittwochnachmittag eine 50-jährige Frau schwerste Verletzungen erlitten. Sie wurde von der Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 in eine Klinik geflogen.

Die Frau aus Medebach saß auf dem Beifahrersitz eines VW Touran, den ihr 57 Jahre alter Ehemann steuerte. Gegen 16 Uhr war das Ehepaar am Mittwoch auf dem Weg von Rhadern in Richtung Dalwigksthal, als der Fahrer eingangs einer scharfen Linkskurve in den Serpentinen oberhalb von Dalwigksthal nach rechts von der Fahrbahn abkam - laut Polizei aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit.

Der Touran kam nach rechts von der Landesstraße 3076 ab, prallte mit der Beifahrerseite gegen eine Leitplanke und dann mit dem vorderen rechten Fahrgastraum gegen einen starken Straßenbaum. Dabei erlitt die Frau schwerste Verletzungen, unter anderen am Kopf und an einem Arm. Der Ehemann kam mit leichten Verletzungen und einem Schock davon.

Beifahrerin schwer verletzt eingeklemmt
Die Leitstelle alarmierte die Lichtenfelser DRK-Ersthelfer, die Besatzung des in Dalwigksthal stationierten Rettungswagens, den Korbacher Notarzt sowie die Feuerwehren aus Goddelsheim, Rhadern, Dalwigksthal und Frankenberg - die Beifahrerin war im total zerstörten Touran eingeklemmt. Die etwa 30 Feuerwehrleute unter Leitung des Lichtenfelser Stadtbrandinspektors Herbert Knipp setzten hydraulische Geräte ein, trennten die Türen und die B-Säule auf der Fahrerseite ab und halfen den Rettungsdienstlern, die Frau aus dem Wagen zu heben. Der Ehemann konnte noch selbständig zu einem zweiten alarmierten Rettungswagen laufen, dessen Besatzung ihn zur weiteren Versorgung und Untersuchung nach Korbach ins Stadtkrankenhaus brachte.

Weil die 50-Jährige multiple schwere Verletzungen erlitten hatte, forderten die Rettungskräfte einen Rettungshubschrauber an. Etwa zehn Minuten später ging der Pilot der in Kassel stationierten Maschine Christoph 7 auf einer Wiese unweit der Unfallstelle nieder. Von dort aus flogen die Luftretter die Frau nach weiterer intensiver Erstversorgung in eine Kasseler Klinik.

Die Strecke zwischen Rhadern und Dalwigksthal blieb etwa eine Stunde voll gesperrt. Den Schaden am Touran schätzte ein Polizist auf 20.000 Euro - das Auto wurde völlig zerstört.
 

Publiziert in Retter
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