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Freitag, 29 Januar 2021 09:53

Polizei warnt vor Betrügern an der Haustür

BAD WILDUNGEN. Ein dreister Trickdieb erschlich sich am Dienstag in Bad Wildungen zunächst das Vertrauen eines über 80-jährigen Mannes in Bad Wildungen. Der hilfsbereite Senior ließ den Unbekannten in seine Wohnung, dieser nutzte eine kurze Abwesenheit aus und entwendete mehrere hundert Euro. Die Polizei bittet um Hinweise und warnt vor Trickbetrügern an der Haustür.

Am Dienstag klingelte der Unbekannte an der Haustür des Bad Wildungers. Der freundlich wirkende Mann klagte über finanzielle Probleme und bat um Geld. Der Bad Wildunger ließ den Unbekannten daraufhin in seine Wohnung. Hier entwickelte sich ein Gespräch, in dem sich der Unbekannte als Mitarbeiter eines Mobilfunkanbieters ausgab. Der Unbekannte gab seinen Namen mit "Herr Krüger" an und erläuterte die Möglichkeiten eines Internetanschlusses, dabei hinterließ er einen kompetenten und seriösen Eindruck.

Unter einem Vorwand gelang es dem angeblichen "Herrn Krüger", dass der Senior das Zimmer verließ. Die kurzzeitige Abwesenheit nutzte der Trickdieb, um eine kleine, grüne Geldkassette mit 400 Euro und persönlichen Unterlagen aus einem Schrank an sich zu nehmen. Der Täter erklärte plötzlich, dass er mal kurz zu seinem Auto müsse. Der hilfsbereite Senior wollte nun einen kleinen Geldbetrag aus seiner Geldkassette holen, um dem Unbekannten etwas zu spenden. Er musste aber nun feststellen, dass "Herr Krüger" die Kassette mit dem Geld und persönlichen Unterlagen gestohlen hatte.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 45-50 Jahre etwa
  • 180 cm groß
  • kräftige Gestalt
  • rundes Gesicht
  • dunkel und ordentlich bekleidet
  • trug schwarze Wollmütze und Mundschutz
  • spricht Deutsch ohne erkennbaren Akzent oder Dialekt

Die Polizeistation Bad Wildungen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Amtsnummer 05621/70900 um Hinweise zu dem beschriebenen Täter. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Trotz zahlreicher Warnungen von Behörden und Medien werden viele Menschen immer noch Opfer unseriöser Betrüger - in den vorliegenden Fällen kam es in Korbach zum Betrug, in Bad Arolsen blieb es beim versuchten Betrug.

Seniorin abgezockt

Am Donnerstag gegen 13 Uhr klingelte ein Betrüger bei einer Seniorin in der Blumenstraße in Korbach an der Haustür. Nachdem ihm geöffnet wurde, erklärte er der Frau, dass er Mitarbeiter einer Korbach Bank sei. Er erzählte, dass von ihrem Konto 1000 Euro abgehoben wurden. Die Seniorin erwiederte dem "Bankmitarbeiter", dass sie nichts abgehoben habe. Daraufhin erklärte der Betrüger, dass dann jemand unrechtmäßig das Geld abgehoben haben muss. Während des Gesprächs täuschte er Telefonate mit der Bank vor. Der Seniorin erklärte er, dass er ihre EC-Karte und ihre PIN benötige, um den Sachverhalt klären zu können. Beides händigte die Frau dem Täter aus. Einige Minuten später kam ihr der angebliche Bankmitarbeiter merkwürdig vor. Sie telefonierte mit ihrer Bank. Dabei erfuhr sie, dass der Täter unmittelbar vor dem Telefonat 1000 Euro von ihrem Konto abgehoben hatte. Erst danach konnte sie ihre EC-Karte sperren lassen.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Etwa 45 Jahre alt schlank, er trug kurze dunkle Haare, einen Dreitagebart sprach hochdeutsch ohne Akzent und trug eine dunkle Brille.

Der zweite Fall ereignete sich in Bad Arolsen

Ebenfalls am Donnerstag, gegen 10.50 Uhr klingelte ein Mann an der Haustür einer Seniorin in der Rauchstraße in Bad Arolsen Er gab sich als Sparkassen-Mitarbeiter aus und fragte, ob die Frau bei der Sparkasse Geld abgehoben habe. Nachdem dies von der Frau bestätigt wurde, erklärte er ihr, dass etwas mit der Abhebung schiefgelaufen sei. Auch hier gelang es dem Täter durch sein seriöses Auftreten an die PIN zu gelangen. Die Frau unterhielt sich aber anschließend mit ihrem Mann und einer Vertrauensperson. Man kam zu dem Entschluss, dass der angebliche Sparkassenmitarbeiter verdächtig war und telefonierte mit der Sparkasse. Dort konnte die EC-Karte noch rechtzeitig gesperrt werden, bevor ein Schaden entstand. Dieser Täter konnte nur sehr vage beschrieben werden: schlanke Gestalt, relativ groß, sehr kurze Haare, er sprach Deutsch mit unbekannten Dialekt (rollendes "R") hatte ein gepflegts Erscheinungsbild und war bekleidet mit hellblauem Hemd, dunkelblauer Hose und dunkelblauem Blouson.

Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen. Ob ein Tatzusammenhang zwischen den Betrügereien besteht, kann noch nicht gesagt werden. Hinweise auf die beiden Täter in Korbach und Bad Arolsen und andere verdächtige Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

Tipps der Polizei

Die Polizei gibt zu falschen Bankmitarbeitern und anderen Betrügern an der Haustür nachfolgende Tipps:

Die PIN darf nie an Dritte weitergegeben werden, nicht einmal Geldinstitute oder Kreditkartenunternehmen kennen die PIN. Weder Amtspersonen (z.B. Polizeibeamte) noch Mitarbeiter von Geldinstituten werden deshalb legal nach der PIN fragen. Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde oder Bank an, suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus. Wechseln Sie niemals Geld an der Haustür. Sie könnten - beispielsweise durch Falschgeld - betrogen werden.

Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer" ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei - notfalls auch über die Notrufnumer 110. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Derzeit versuchen offenbar unseriöse Werber im Raum Bad Arolsen, an der Haustür Versicherungen für internationale Ambulanzflüge zu verkaufen. Dabei spiegeln sie jedoch vor, "Spenden für Auslandseinsätze" zu sammeln.

An der Haus- oder Wohnungstür berichten die angeblichen Spendensammler davon, wie teuer es sei, eine im Ausland erkrankte oder verunfallte Person zurück nach Deutschland transportieren zu lassen. Das Risiko, auf solch hohen Kosten sitzen zu bleiben, könne man absichern - Ziel der in den vergangenen Tagen im Raum Bad Arolsen auftretenden Werber war es, als Spendenformulare oder "Mitgliedschaften" getarnte Krankentransportversicherungen an den Mann zu bringen. Leser von 112-magazin.de informierten die Redaktion darüber und sprachen von einer Abzockfalle.

Tatsächlich warnen entsprechende Foren und Verbraucherschützer im Internet vor einer in Limburg ansässigen Firma, die internationale Ambulanzflüge vermittelt und nach eigenen Angaben hohe Beträge für derartige medizinische Transporte aufwendet. Beispielrechnungen über hohe fünfstellige Beträge und Interviews mit an entlegenen Zipfeln dieser Welt verunglückten, aber dennoch hochzufriedenen Mitgliedern sollen den Eindruck von Seriosität vermitteln. Verbraucherschützer empfehlen, sich vor einer Reise ins Ausland bei einer Versicherung über die Leistungen und Kosten einer solchen Absicherung zu informieren.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 20 Juli 2012 15:58

Leserbrief - Abzocker in Korbach unterwegs

WALDECK-FRANKENBERG. In letzter Zeit häufen sich Fälle von Haustürgeschäften. Abonnentenwerber stehen unangemeldet vor der Tür, vermeintliche Mobilfunkanbieter mit gefälschtem Ausweis oder Enkeltrickbetrüger suchen Einlass in Wohnungen, um ihre dubiosen Geschäfte abzuwickeln. Ein guter Rat: Man solle niemanden ins Haus oder in die Wohnung lassen, dem man nicht vertraut. Im Zweifelsfall ist es ratsam, die Notrufnummer 110 der Polizei zu wählen.

Auch unseriöse Telefonanrufe mit unseriösem Hintergrund - Stichwort: Schockanrufe - häufen sich in diesem Sommer. In betrügerischer Absicht fordern angebliche Rechtsanwälte Bargeld, um Verwandte der Opfer vor empfindlichen Strafen oder gar Gefängnis zu bewahren. Auch vermeintliche Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen versuchen ihr Glück und bitten um Spenden - für Organisationen, die es meist gar nicht gibt oder in deren Diensten die Täter nicht stehen. Nicht selten versuchen Betrüger sogar, sich ein vorgefertigtes Schriftstück gegenzeichnen zu lassen und so die Unterschrift des späteren Opfers zu ergaunern. Ungewollte Zeitschriften- oder Zeitungsabos können die Folge sein. Die Polizei rät immer wieder, nichts an der Haustür zu unterschreiben.

Die Redaktion von 112-magazin.de hat einen Leserbrief von Cynthia Lores Rueska erhalten. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir diesen Brief nachfolgend.

"ACHTUNG!!!!!
Abzocker sind in Korbach unterwegs.
Es handelt sich um südländische Frauen Mitte 30 die an Haustüren klingeln.
Wenn man die Türe öffnet steht eine Frau mit Kinderwagen da und drückt einem einen Zettel in die Hand.
Auf dem Zettel ist ein Foto (schwer erkennbar) mit einem Haus das unter Wasser steht .
Mit dem Text:
Bitte helfen Sie mir ich habe mein Haus durch ein schweres Unwetter verloren und habe 3 Kinder.
Ich brauche dringend Geld oder Arbeit.
Die Frauen sprechen kein Deutsch.
In der Zeit die man braucht um den Zettel zu lesen und das Bild zu erkennen, gucken sie durch die geöffnete Tür in die Wohnung ob es was zu holen gibt.
Aufpassen und nicht aufmachen und falls doch dann seht zu das die nicht in eure Wohnung gucken können.
Trick zwei wenn sie nicht gut in die Wohnung gucken können ist, das sie behauten ihr Kind müsste mal auf Toilette oder hätte Durst....
Bei mir waren sie heute zwei mal!!!!!!"

Publiziert in Polizei

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