Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: HandyOrtung

Dienstag, 10 August 2021 19:25

Alkoholisierter Mann uriniert im Kreisverkehr

BÜREN. Einen Sachverhalt aus der Kategorie "das gibt's doch nicht" haben am Montagabend zwei Zeugen (24 und 61 Jahre) erlebt. "Hauptdarsteller" war ein alkoholisierter Lastwagenfahrer aus dem Emsland, der jetzt keinen Führerschein mehr hat. 

Laut Angaben der Zeugen, die selbst mit dem Auto unterwegs waren, fuhr ein Lastwagen mit Anhänger gegen 20.15 Uhr an der Anschlussstelle Büren von der A 44 ab. Mitten im Kreisverkehr auf der L776 stoppte er sein Gespann, blockierte den gesamten Kreisverkehr und stieg aus. Schnell bildete sich ein Rückstau. Unter den Augen der Zeugen und möglicherweise weiterer Verkehrsteilnehmer urinierte der Mann an die Stoßstange seines Lasters.

Nach dem Entleeren kletterte er wieder in das Fahrzeug und fuhr erneut auf die Autobahn in Richtung Kassel. Im Kreuz Wünnenberg-Haaren fuhr er ab und lenkte sein Lkw-Gespann nach Haaren. Auf der gesamten Strecke sei der Lkw in Schlangenlinien gefahren, so die Zeugen, die zwischenzeitlich die Polizei alarmiert hatten. Auf Anweisung der Polizei blieben die "Verfolger" weiter dran und gaben der Polizei Standortmeldungen per Handy durch. In Haaren lenkte der Lkw-Fahrer an einer Einmündung zu stark ein, sodass ein Hydraulikschlauch riss. So wurden die Bremsen des Gespanns blockiert und der 18-Tonnen-Lkw blieb zwangsläufig stehen.

Eine Streife war schnell zur Stelle und überprüfte den Fahrer. Der 63-Jährige stand unter starker Alkoholeinwirkung. Der Pegel lag nach dem Ergebnis eines Vortests über zwei Promille. Die Polizisten nahmen den Lasterfahrer mit zur Blutprobe und stellten seinen Führerschein sicher. Gegen ihn läuft jetzt ein Strafverfahren. Die Fahrzeugschlüssel übergaben die Beamten an einen anderen Mitarbeiter des Lkw-Besitzers, der sich auch um die Reparatur vor Ort kümmern musste. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 Januar 2017 14:34

Gute Nachricht: Vermisste Lucy ist wieder da

BRILON. Erleichterung im Hochsauerlandkreis: Die seit Sonntag vermisste Lucy Henke aus Brilon ist wieder da. Die zwölfjährige Schülerin, die am Mittag aufgegriffen wurde, ist unverletzt.

Nach intensiven Ermittlungen der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises wurde Lucy im Rahmen der Fahndung am Donnerstag gegen 12.30 Uhr auf der Bundesstraße 480, an der Kreisgrenze von Paderborn zum Hochsauerlandkreis, angetroffen. Die Schülerin ist unverletzt. Wo und mit wem sich Lucy in den vergangenen Tagen aufgehalten hat, ist nun Bestandteil der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

Der Fall der vermissten Schülerin hatte Wellen geschlagen und im Umfeld des Mädchens für die schlimmsten Befürchtungen gesorgt - unter anderem weil das Mobiltelefon des Mädchens in Berlin geortet worden war.

"Stellen Netzwerk gern zur Verfügung"
Dank gilt im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall nicht nur der Polizei, sondern auch den Lesern von 112-magazin.de: Die unter anderem auf der 112-Facebookseite gepostete Suchmeldung wurde allein hier mehr als 1600-mal geteilt, der Artikel mit der Beschreibung der Schülerin mehr als 33.000-mal gelesen. "Wir stellen unser Netzwerk gern für derartige Suchmeldungen zur Verfügung und freuen uns sehr, wenn ein Aufruf zum Erfolg führt", sagte am Donnerstag der Redaktionsleiter von 112-magazin.de, Sascha Pfannstiel. Die große Reichweite der Seite und ihrer Kanäle in den sozialen Netzwerken habe in der Vergangenheit schon häufiger dazu beigetragen, dass sich Zeugen nach Verbrechen, Unfallfluchten oder Vermisstenfahndungen bei der Polizei gemeldet und mitunter den entscheidenden Hinweis gegeben hätten. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. Die zwölfjährige Schülerin Lucy Henke aus Brilon wird vermisst. Die Kreispolizeibehörde im Hochsauerlandkreis bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem Mädchen.

Lucy Henke gab vor, von Samstag auf Sonntag bei einer Freundin schlafen zu wollen. Am Sonntag vereinbarte sie mit ihrem Vater einen Abholpunkt in Brilon. Sie erschien jedoch nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Eine durchgeführte Handyortung meldete mehrere Standorte im Großraum Berlin. Die letzte Ortung des Mobiltelefons erfolgte am frühen Montagmorgen in Berlin-Reinickendorf, Eichborndamm. Alle Ermittlungen durch die Berliner Polizei verliefen bislang ohne Erfolg. Eine Zeugin gab an, Lucy am Montagabend am Bahnhof in Meschede gesehen zu haben.

"Der genaue Aufenthaltsort von Lucy Henke ist derzeit nicht bekannt", sagte am Dienstagnachmittag Polizeisprecher Holger Glaremin. Hinweise auf einen Unglücksfall oder ein Verbrechen lägen der Polizei aber nicht vor.

Beschreibung
Die Zwölfjährige ist circa 1,70 Meter groß und hat schwarze Haare. Lucy war zuletzt bekleidet mit einer dunkelgrünen Jacke mit Fellbesatz am Kragen, sie trug eine Mütze, dunkelgrüne und modisch eingerissene Jeans, schwarz-weiße Nike-Schuhe. Das Mädchen hat vermutlich eine schwarze Handtasche mit Silberringen und goldenen Fransen dabei. Das Mädchen wirkt reif für ihr Alter.

Die Polizei sucht das vermisste Mädchen und bittet um Hinweise. Wer Angaben zum Verbleib oder Aufenthalt von Lucy Henke geben kann, der wird gebeten, sich mit der Polizei in Brilon unter der Rufnummer 02961/90200 in Verbindung zu setzen. (ots/pfa)

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Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSEE. Eine Gruppe Radfahrer aus dem Siegerland befuhr gestern mit ihren Mountainbikes - aus dem Hochsauerlandkreis kommend - den Radweg von Willingen über Usseln zum Diemelsee. In einer Gaststätte machten die vier Radler Verpflegungshalt. In einem günstigen Augenblick durchtrennte ein junger Dieb unbeobachtet das Fahrradschloss eines Bikes und verduftete damit in Richtung Sperrmauer und flüchtete weiter auf dem Diemelradweg in Richtung Padberg.

Nachdem die vier Radler gesättigt waren und sich noch eine Apfelschorle bestellt hatten, beobachtete einer der Radler, dass sich auf seinem Handy  sein "Rad" fortbewegte. Dies war allerdings nur möglich, weil der Biker sein Mountainbike mit einem Sender am Rad und einer App auf seinem Smartphone versehen hatte.

Sofort sprangen die vier Siegerländer auf, schauten nach den Rädern und sahen die Bescherung: Eines der vier hochwertigen Räder war verschwunden. Nachdem die drei fahrtüchtigen Radler die Verfolgung des Diebes aufgenommen hatten, blieb der Bestohlene am Tatort zurück. Die drei durchtrainierten Männer wurden durch den Sender zum Objekt geleitet. Während der Vefolgungsjagd reduzierte sich der Abstand zum Dieb erheblich. Nach 40 Minuten wurde der Täter an einer Diemelbrücke zwischen Adorf und Padberg gestellt. 

Der Täter, der vorgab kein deutsch zu sprechen, bespuckte bei der Wegnahme "seines Rades" die Verfolger, wobei es im Nachgang zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen dem Dieb und den Siegerländern kam. Außer dem Rad musste der Dieb einen Schneidezahn an der Diemelbrücke zurücklassen. Die vier Mountainbike-Fahrer setzten ihren Weg nach der Zusammenführung Richtung Marsberg fort.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Ein Hubschrauber der Polizei ist am Ostersonntagabend bei der Suche nach einem Vermissten über Bad Arolsen und einigen Ortsteilen zum Einsatz gekommen. Der gesuchte 52-Jährige wurde jedoch trotz der Untersützung aus der Luft am Abend nicht mehr gefunden. Erst am Ostermontag entdeckten Spaziergänger den Mann.

Nähere Angaben über den Vermisstenfall machte die Polizei am Montagmorgen nicht. Im Rahmen der Suche sei der Hubschrauber Ibis 3 der Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach angefordert worden, um eine Handy-Ortung durchzuführen. Die Maschine landete den Angaben zufolge um 20.45 Uhr zunächst in Neu-Berich. Das Mobilelefon sei schließlich in Mengeringhausen geortet worden, dort kreiste der Polizeihubschrauber längere Zeit über einem Wohngebiet in der Nähe der Bundesstraße.

Nachdem jedoch weder die Suche aus der Luft noch am Boden einen Erfolg erbracht hatten, sei der Einsatz um 22.18 Uhr abgebrochen worden. Zu einem ursprünglich erwogenen Einsatz von Feuerwehrleuten zur Absuche am Boden kam es nicht.

Unterkühlt ins Krankenhaus gebracht
Unterkühlt, aber ansonsten wohlauf wurde der Mann dann schließlich am Ostermontag am Viadukt in Mengeringhausen aufgefunden. Spaziergänger hatten den Mann gegen 14 Uhr entdeckt und die Polizei verständigt. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte den 52-Jährigen vorsorglich ins Krankenhaus. Das Mobiltelefon des Mannes war wegen eines leeren Akkus nicht mehr eingeschaltet - daher war am Vorabend die Handy-Ortung vom Helikopter aus plötzlich abgebrochen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 02 April 2009 05:55

Toter Stunden nach Kradunfall gefunden

SCHREUFA. Mehrere Stunden nach einem Motorradunfall hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen den Fahrer tot aufgefunden.

Der in Frankenberg gemeldete 45-Jährige war vermutlich am Mittwochabend zwischen Sachsenberg und Schreufa, kurz hinter der Zufahrt zur Unteren Butzmühle, in einer Linkskurve von der Landesstraße 3076 abgekommen. Das Krad schleuderte unter der Leitplanke hindurch und blieb einer etwa drei Meter hohen Böschung liegen. Der aus Lampertheim stammende Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Der 45-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr von Frankenberg aus zu einer Spritztour an den Edersee aufgebrochen. Während der Rückfahrt kam er nur wenige Kilometer vor dem Ziel von der Fahrbahn ab. Zeugen für den Unfall gibt es laut Polizei nicht. Deswegen und weil Krad und Fahrer unterhalb der Straße an der Böschung lagen, blieb der Unfall zunächst unentdeckt. Die genaue Unfallzeit bleibt somit ungeklärt.

Polizei veranlasst Handy-Ortung
Nach Einbruch der Dunkelheit meldete sich die Lebensgefährtin des 45-Jährigen bei der Polizei in Frankenberg. Die Beamten führten eine Handy-Ortung durch und fanden heraus, dass sich das Mobiltelefon im Umkreis von etwa 17 Kilometern um Frankenberg befinden muss. Mehrere Streifen suchten die Umgebung ab und konzentrierten sich dabei auf die Routen, die der Kradfahrer gewählt haben könnte.

Die Besatzung einer Korbacher Streife entdeckte schließlich gegen 3 Uhr eine beschädigte Leitplanke an der Landesstraße zwischen Sachsenberg und Schreufa. Die Polizisten fanden schließlich das Motorrad und den verunglückten Fahrer. Er war zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Stunden tot. Der hinzugerufene Frankenberger Notarzt stellte formell den Tod des Mannes fest. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Schreufa rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus, sicherten diese ab und leuchteten sie aus.

Mögliche Ursachen für den Unfall sind laut Polizei ein Fahrfehler, ein Defekt an dem Motorrad oder eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Die Polizei schaltete im Auftrag der Staatsanwaltschaft einen Gutachter ein. Dieser nahm noch in der Nacht an der Unfallstelle die Arbeit auf.

Besonders tragisch ist der Umstand, dass die Kawasaki des 45-Jährigen erst seit Mittwoch über ein entsprechendes Saisonkennzeichen zugelassen war. Die Fahrt am Abend war die erste für den in Frankenberg wohnenden Mann. Die Maschine sollte nach unseren Informationen am kommenden Wochenende verkauft werden.

Publiziert in Polizei

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