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WARBURG. Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos hat die Polizei in Warburg am Donnerstag, 7. Januar, eine 22-jährige Frau befreien können, die offenbar gegen ihren Willen in einer Wohnung in der Innenstadt von Warburg festgehalten wurde. Bei dem Zugriff wurde niemand verletzt.

Nach derzeitiger Einschätzung war die aus Norddeutschland stammende 22-Jährige am Mittwochabend, 6. Januar, von Familienmitgliedern mit einem Auto zu Verwandten nach Warburg gebracht worden. Hintergrund ist womöglich eine Beziehung zu einem Mann, welche durch Angehörige der jesidischen Großfamilie nicht toleriert wird. Nach vorliegenden Hinweisen musste die Polizei davon ausgehen, dass die 22-Jährige gegen ihren Willen in Warburg festgehalten wurde. An dem Einsatz, der gegen 8 Uhr begann, waren zahlreiche Kräfte der Kreispolizeibehörde Höxter und die an geforderten Spezialkräfte beteiligt. Nachdem sich die Spezialeinheit Zugang zur Wohnung verschafft hatte, fand sie dort die gesuchte 22-Jährige, die zur medizinischen Betreuung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die übrigen Familienmitglieder wurden für die weiteren Ermittlungen zur Polizeiwache gebracht.

Wie die Polizei am heutigen Freitag weiter berichtet, sind die im Wohnhaus angetroffenen Familienmitglieder nach Vernehmung und Erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen worden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn liegen keine Haftgründe vor. Die Ermittlungen zu dem Fall werden durch die Staatsanwaltschaft Paderborn fortgesetzt. Weitere Angaben können dazu im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen und aus Gründen des Opferschutzes derzeit nicht gemacht werden. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei
Donnerstag, 15 November 2018 17:18

Betrüger vorübergehend festgenommen

CÖLBE. Bereits am Mittwoch, den 7. November, nahm die Kriminalpolizei Marburg einen 28-jährigen Mann fest.

Der Festgenommene war mit seinem Skoda mit rumänischen Kennzeichen unterwegs, um eine Postlieferung - in diesem Fall ein Paket mit Bekleidung im Wert von 450 Euro - abzupassen.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht der Mann unter dem Verdacht, bei online-Händlern verschiedene Waren auf tatsächlich nicht existente Namen bestellt und diese jeweils höchstpersönlich an den unterschiedlichen Lieferadressen in mehreren Städten in Mittelhessen in Empfang genommen zu haben. Der Schaden beläuft sich schon jetzt auf mehrere Tausend Euro.

Auf die Schliche kam die Kriminalpolizei dem Mann durch einen aufmerksamen Auslieferungsfahrer. Der Fahrer war seit Oktober an der angegebenen Adresse in Cölbe mehrfach von dem mutmaßlichen Empfänger zwecks persönlichen Empfangs angesprochen worden.

Die Ermittlungen dauern an. Ausreichende Haftgründe lagen bislang nicht vor. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

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