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Mittwoch, 08 Juni 2022 13:39

Golf kollidiert in Münchhausen mit DAF

MÜNCHHAUSEN. Ein Unfall auf der Bundesstraße 252 in Münchhausen am Dienstagnachmittag gibt der Polizei Marburg-Biedenkopf Rätsel auf - weitere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 06451/4060 in Marburg. 

Nach bisheriger Kenntnislage befuhr eine Frau (54) aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, gegen 17.15 Uhr, die Bundesstraße 252 von Marburg in Richtung Frankenberg. Innerhalb der Ortsdurchfahrt Münchhausen, im Nahbereich des Rathauses, kollidierte der im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassene blaue Golf mit einem entgegenkommenden Sattelzug und landete anschließend vor einer Laterne.

Zunächst musste die Fahrerin durch die Feuerwehr aus ihrem Golf befreit werden. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt konnte die 54-Jährige ins Krankenhaus transportiert werden. Sie wurde schwer verletzt, hieß es aus Polizeikreisen. Sowohl der Golf, als auch der DAF wurden stark beschädigt. Am nicht mehr fahrbereiten Lkw entstand Sachschaden von mindestens 20.000 Euro. Der Golf musste mit Totalschaden von der Fa. AVAS abgeschleppt werden. 

Auf Anordnung der Polizei wurde ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt. Gegen 20.20 Uhr gab die Polizei die B252 für den Verkehr wieder frei.

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ALLENDORF. Eine schwerverletzte Person, Sachschäden und eine mehrstündige Straßensperrung sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend auf der Bundesstraße 236 ereignet hat.

Nach Polizeiangaben befuhr ein 23-Jähriger aus Battenberg gegen 17.20 Uhr die B 236 von Allendorf in Richtung Bromskirchen. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet der Opel aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte frontal in eine entgegenkommende Zugmaschine. Während der 34-jährige Weißrusse den Crash unverletzt überstand, wurde der Battenberger schwer verletzt. Ersthelfer bemühten sich um den 23-Jährigen bis zum Eintreffen der Rettungsdienste. Sein Astra musste mit Totalschaden abgeschleppt werden.

Auch der Scania wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Die Reparatur an der Zugmaschine wird mindestens 6000 Euro kosten, schätzt die Polizei. Ein Gutachter wurde mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt, die Feuerwehr war auch im Einsatz. Schwerverletzt kam der Unfallverursacher ins Krankenhaus nach Frankenberg. Die Bundesstraße 236 war wegen der Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt.  

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FRANKENBERG. Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich heute auf der K126 zwischen Frankenberg und Rengershausen. Dabei kam ein Motorradfahrer (67) aus dem Kreis Soest ums Leben.

Um 15:15 Uhr wurden Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienst unter dem Alarmstichwort HKlemm 1Y alarmiert. Laut Meldung solle es mehrere Verletzte gegeben haben und die Fahrzeuge in Brand geraten sein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich ein entsetzliches Bild: Der Motorradfahrer war auf der Stelle tot und lag auf der Straße – ihm konnten die sofort herbei geeilten Rettungskräfte aufgrund der Schwere der Verletzungen leider nicht mehr helfen. Neben der Straße in einem angrenzenden Waldstück, bzw einer Windwurffläche standen ein Pkw und ein darin verkeiltes Motorrad im Vollbrand. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Wangershausen löschten den Brand ab und kontrollierten die Fläche anschließend mit der Wärmebildkamera.

Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und leitete die Unfallaufnahme ein, während der Rettungsdienst sich zusätzlich um den Pkw Fahrer kümmerte, der glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der 67-jährige Motorradfahrer von Frankenberg in Richtung Rengershausen unterwegs und hatte auch einen Begleiter dabei, der vor ihm fuhr. Nach Zeugenaussagen hatten die beiden in nicht langsamem Tempo zuvor ein Auto überholt. „Der erste Motorradfahrer wunderte sich schließlich, wo sein Begleiter blieb“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Der Biker habe dann angehalten und auf seinen Mitfahrer gewartet. Dieser war nur wenige Meter hinter dem vorausfahrenden Kradfahrer auf seiner eigenen Fahrspur ins Schleudern geraten und dann frontal mit einem Dacia eines 54-jährigen Mannes aus dem Großraum Frankenberg zusammengestoßen. Dabei war der Aufprall so heftig, dass beide Fahrzeuge in das Waldstück neben der Straße katapultiert wurden und dort in Brand gerieten. Ein Reifen des Motorrades riss ab und flog einige Meter in den Wald hinein.

Vor Ort kümmerten sich Notfallseelsorger um Menschen, die die erlebten Eindrücke verarbeiten mussten.

Von der Staatsanwaltschaft und der Polizei wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die K126 musste lange Zeit voll gesperrt bleiben.

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Donnerstag, 23 Dezember 2021 16:34

73-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Vöhl

VÖHL. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Donnerstagvormittag in der Ortslage von Vöhl - ein 73 Jahre alter Mann konnte trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche nicht mehr gerettet werden.

Wie die Polizei mitteilt, kam der Senior mit seinem BMW X3 in der Schloßstraße von der Fahrbahn ab, fuhr durch mehrere Zäune und kam mit seinem Pkw vor einem Räumschild auf einem Hof zum Stehen. Dabei wurde er eingeklemmt. Der 73-Jährige aus der Gemeinde Vöhl konnte zwar schnell aus seinem Auto geholt werden, die Reanimationsversuche der Ersthelfer und der alarmierten Rettungskräfte verliefen leider erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen der am Unfallort eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Korbach besteht der Verdacht, dass der Mann aufgrund eines medizinischen Notfalls bewusstlos wurde und daher die Kontrolle über sein Auto verlor. Zur Klärung des Unfallgeschehens hat die Staatsanwalt Kassel die Beschlagnahme des Autos und weitere Untersuchungen angeordnet. Ein Notfallseelsorger, der Notarzt, eine Polizeistreife aus Korbach und die Feuerwehren aus Vöhl, Schmittlotheim, Herzhausen und Sachsenhausen waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Vier Wehren im Einsatz

Den Feuerwehreinsatz leitete der Vöhler Gemeindebrandinspektor Marco Amert. Nach der Alarmierung, die gegen 11.05 Uhr erfolgte, rückten die Wehren Vöhl, Schmittlotheim, Herzhausen und Sachsenhausen zur Unfallstelle aus. Hydraulisches Schneidwerkzeug musste aber nicht eingesetzt, der Fahrer konnte von den Einsatzkräften aus dem Pkw geholt werden. Umgehend erfolgten die Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Auf ca. 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.


Ein weiterer Unfall mit Todesfolge hat sich am 23. Dezember im Lichtenfelser Ortsteil Münden ereignet.

Link: 66-Jähriger stirbt bei Unfall in Münden: Verdacht auf medizinische Ursache.

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DAINRODE/LÖHLBACH. Nur wenige Stunden nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen Löhlbach und Dainrode mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte am Samstagabend erneut zur Bundesstraße 253 ausrücken. 

Gegen 18.15 Uhr hatte sich zwischen Dainrode und Löhlbach ein weiterer Verkehrsunfall ereignet - ein Motorradfahrer (36) aus Homberg (Efze) erlitt hierbei schwerste Verletzungen. Wie die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten der Polizeistation Frankenberg berichteten, befuhr der 36-Jährige die Bundesstraße 253 von Dainrode in Richtung Löhlbach. Kurz hinter dem Abzweig nach Frankenau geriet der Motorradfahrer bei einem Überholmanöver in einer Rechtskurve aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer (68) des entgegenkommenden Audi aus Frankenberg versuchte auszuweichen, konnte eine Kollision aber nicht mehr vermeiden. Durch die Berührung stürzte der Homberger mit seiner Maschine in die angrenzende Böschung und erlitt hierbei schwerste Verletzungen.

Ein 32-Jähriger aus Lehre (Niedersachen) war vom Ausweich- und Bremsmanöver des vorausfahrenden Audi derart überrascht, dass er mit seinem VW Polo in das Heck des 68-Jährigen stieß. An den Autos entstand Sachschaden in Höhe von etwa 16.000 Euro.

Der schwerverletzte Motorradfahrer wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in das Kreiskrankenhaus Frankenberg eingeliefert. Beide Autofahrer blieben glücklicherweise unverletzt.

Die angeforderte Feuerwehr leuchtete ab 19.47 Uhr die Unfallstelle für die Unfallermittlungen des beauftragten Gutachters aus. Die Bundesstraße war bis in die späten Abendstunden voll gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache dauern an.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 253 am 1. Oktober 2021

Link: Überschlag auf Bundesstraße 253: 18-Jährige verletzt (1. Oktober 2021)

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Montag, 30 August 2021 15:22

Tödlicher Verkehrsunfall bei Scherfede

WARBURG. Auf der Talbrücke der Landstraße 828 bei Warburg-Scherfede hat sich am Sonntag, 29. August, ein Unfall mit tödlichem Ausgang ereignet.

Gegen 22 Uhr befuhr ein 58-Jähriger mit seinem Lkw über die L 828 aus Richtung Willebadessen kommend in Fahrtrichtung Autobahnauffahrt A44. In Höhe der Talbrücke über die B 68 kam ihm in einer leichten Rechtskurve ein Seat entgegen, der aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten war. Das Auto prallte mit der Front gegen den Lkw. Dabei wurde der 49-jährige Seat-Fahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb, der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang dauern noch an. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Sachschaden wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Bergung und der Unfallaufnahme musste die Strecke bis 4.45 Uhr am  Montagmorgen voll gesperrt werden. (ots/r)

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Montag, 16 August 2021 07:58

Frau aus Frankenberg tödlich verletzt

FRANKENBERG/HERBORN. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Sonntag auf der Landesstraße 3046 zwischen den Ortschaften Beilstein und Merkenbach.

Nach Angaben der Polizei war eine 51-jährige Frau aus Frankenberg gegen 16.20 Uhr mit ihrem Motorrad auf der Landesstraße unterwegs. Im Verlauf einer scharfen Linkskurve kam sie aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend wurde sie in ein angrenzendes Waldstück geschleudert. Sie erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Neben der polizeilichen Unfallaufnahme wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger mit der Untersuchung des Unfallgeschehens beauftragt. Sollten Zeugen den Verkehrsunfall beobachtet haben, bittet die Polizei in Herborn um Hinweise.

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Donnerstag, 04 Februar 2021 10:20

Schwerer Verkehrsunfall bei Habichtswald

HABICHTSWALD. Am 3. Februar 2021, um 18:40 Uhr, stießen bei Ehlen zwei Personenkraftwagen zusammen - dabei wurden mehrere Personen verletzt.

Nach Angaben der Polizei befuhr am Mittwoch der 23 Jahre alte Fahrer eines Skoda Fabia aus Wolfhagen die Landesstraße 3390 von Altenhasungen  in Richtung Dörnberg. Die Fahrbahn hat in diesem Bereich leichtes Gefälle. Ein 26 Jahre alter Fahrer eines Audi A 4 aus Zierenberg fuhr mit seiner Familie die L 3220 von Zierenberg in Richtung Ehlen. Im Kreuzungsbereich der L 3220, die hier durch Verkehrszeichen bevorrechtigt ist, und der L 3390 kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Dabei wurde der Fahrer des Skoda mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Insassen des Audi, neben dem Fahrer eine 24 Jahre alte Mitfahrerin und drei Kinder im Alter von 1, 3 und 5 Jahren, wurden erheblich verletzt und nach Erstversorgung durch zwei Notärzte ebenfalls durch RTW in ein Krankenhaus transportiert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Streckenabschnitt 70 km/h.

Aus Veranlassung der Staatsanwaltschaft Kassel wurde ein Gutachter zur Unfallursachenanalyse hinzugezogen und bei beiden Fahrern vorsorglich eine Blutentnahme angeordnet. Weiter wurden beide Pkw sichergestellt. Die Unfallörtlichkeit war in beide Richtungen bis um 21.50 Uhr voll gesperrt. Zur Unterstützung kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Habichtswald und Ortsteilen hinzu. Der Schaden an den Fahrzeugen wird von den aufnehmenden Beamten der Polizeistation Wolfhagen auf 20.000 Euro geschätzt. Ein dritter Pkw wurde durch Trümmerteile leicht beschädigt. Da Betriebsstoffe ins Erdreich gedrungen waren, war ein Einsatz der Straßenmeisterei Wolfhagen erforderlich. (ots/r)

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EDERTAL. Mit seinem VW Passat ist am Samstagabend ein 29 Jahre alter Mann aus dem Edertal schwer verunglückt - das Fahrzeug prallte auf der Landesstraße 3383 gegen mehrere Bäume.

Ereignet hat sich der Alleinunfall gegen 18.30 Uhr auf der Strecke zwischen Bergheim und Wellen. Mit überhöhter Geschwindigkeit war der 29-Jährige in einer langgezogenen Linkskurve gegen zwei Bäume gekracht. Dabei wurde das Fahrzeug in drei Teile gerissen und der Fahrer auf die Straße geschleudert. Ein abgesetzter Notruf erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, sodass drei Notärzte, zwei RTW-Besatzungen, die Feuerwehr und eine Polizeistreife aus Bad Wildungen zur Einsatzstelle geschickt wurden. Über 100 Meter weit lagen die Trümmerteile verstreut auf der Fahrbahn und im Feld. Der Motorblock war herausgerissen, die Radaufhängungen ebenfalls. Beim Aufprall auf den zweiten Baum muss das Fahrzeug auseinandergerissen worden sein.

Während der Notarzt lebensrettende Maßnahmen an dem Patienten vornahm, wurde der Rettungshubschrauber angefordert, der mittig auf der Landesstraße 3383 landete. Die Feuerwehren aus Bergheim-Giflitz und Hemfurth sperrten in Absprache mit der Polizei den Streckenabschnitt für den fließenden Verkehr, leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützten den hinzugezogenen Gutachter. Für etwa fünf Stunden musste die Straße gesperrt bleiben. Mit dem  Rettungshubschrauber wurde der Patient nach Gießen geflogen - Lebensgefahr besteht aber nicht mehr, hieß es aus Polizeikreisen.

Der Schaden ist enorm - so wurde der Sachschaden am Passat auf 13.000 Euro geschätzt, rund 10.000 Euro werden das Ausbessern des Asphalts, die beiden beschädigten Bäume und ein Leitpfosten kosten. Weil der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt im Raum steht, mussten die Ärzte dem 29-Jährigen Blut abnehmen.

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HOLZHAUSEN/LAISA. Gegen 9.50 Uhr kam es am Freitag auf der Landesstraße 3090, zwischen dem Hatzfelder Ortsteil Holzhausen und Battenberg-Laisa, zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Wie die Beamten der Polizeistation Frankenberg berichten, befuhr der Motorradfahrer mit seiner Maschine der Marke KTM die Landesstraße von Holzhausen in Richtung Laisa. In einer Rechtskurve stürzte der Motorradfahrer auf regennasser Fahrbahn und rutschte in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Lastkraftwagenfahrer konnte nicht mehr abbremsen oder ausweichen und überrollte den 29-Jährigen aus dem Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg).

Für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Lastkraftwagen geriet bei dem Unfall nach rechts in den angrenzenden Straßengraben - nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 57-jährige Fahrer aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein aber nicht verletzt.

Bei dem Unfall wurde der Tank der KTM aufgerissen und sie geriet in Brand. Um 9.51 Uhr wurden die Feuerwehren Hatzfeld, Holzhausen, Eifa und Reddighausen unter Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffner zum Unfallort alarmiert. Wie Haffner gegenüber 112-magazin.de mitteilte, konnten die Einsatzkräfte aus Holzhausen und Reddighausen das Motorrad bereits vor Eintreffen der Wehren aus Eifa und Hatzfeld mit einem Schnellangriff löschen. Insgesamt waren 35 Kameradinnen und Kameraden vor Ort - die letzten Kräfte konnten nach der Reinigung der Fahrbahn gegen 12 Uhr abrücken.

Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Polizeistation Frankenberg geführt, beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Den Gesamtsachschaden schätzen die Frankenberger Beamten auf etwa 10.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft Marburg beauftragte einen Gutachter um den Unfallhergang zu rekonstruieren.

Gegen 14.20 Uhr wurde die Landesstraße 3090 wieder für den Verkehr freigegeben, sie war über die Dauer der Einsatzarbeiten voll gesperrt.

Link: Unfallstandort bei Holzhausen vom 14. August 2020

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