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Donnerstag, 21 Juli 2016 11:04

Angeblich Lenkung blockiert: Mit Lupo gegen Baum

KASSEL. Womöglich durch einen Defekt an der Lenkung eines Kleinwagens sind drei junge Männer am späten Abend mit ihrem VW Lupo von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Einer der Insassen kam ins Krankenhaus, am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Anwohner meldeten sich am Mittwochabend bei der Polizei und gaben an, gegen 23 Uhr einen heftigen Knall und anschließend Schreie gehört zu haben. Sie vermuteten einen schweren Verkehrsunfall. Diese Vermutung bestätigte sich glücklicherweise nur zum Teil: Drei junge Männer waren mit ihrem Wagen vom Grenzweg abgekommen und gegen einen Baum geprallt, woraufhin sich der Kleinwagen überschlug und auf der Seite liegen blieb. Die Insassen konnten allerdings selbständig das Fahrzeug verlassen. Nur einer der drei Männer musste schließlich vorsorglich von einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Am VW Lupo entstand Totalschaden.

Lenkung blockiert?
Die genaue Unfallursache ist bislang noch unklar. Bekannt ist, dass der Fahranfänger mit seinen beiden 17 und 18 Jahre alten Freunden den Grenzweg bergab in Richtung Wolfsanger fuhr. Kurz vor der Einmündung zur Straße Vor der Hasenhecke kam der Wagen dann nach rechts von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Baum und überschlug sich eine Böschung hinab, bis er schließlich auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Das völlig demolierte Fahrzeug wurde geborgen und abgeschleppt. Der Polizei gegenüber sagte der Fahrer, die Lenkung sei plötzlich ausgefallen und der Wagen nicht mehr steuerbar gewesen. Ob es sich dabei um eine Schutzbehauptung handelt, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.

Neben der Überprüfung des technischen Zustandes können auch Zeugenhinweise Aufschluss geben. Die Beamten des Polizeireviers Mitte bitten mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Kassel ist der Polizei am Freitagmorgen ein 31 Jahre alter Mann aus Kassel ins Netz gegangen: In einer 30er-Zone nahe einer Grundschule war der Mann mit seinem Wagen zwar "nur" mit 45 Stundenkilometern unterwegs - was abzüglich der Toleranz eine Überschreitung von zwölf Stundenkilometern und damit ein Bußgeld von 25 Euro bedeutet.

Viel schwerwiegender ist aber, dass der 31-Jährige bei der Kontrolle keinen Führerschein vorzeigen konnte. Der Mann räumte gegenüber den Beamten ein, dass er schon seit 2009 keine Fahrerlaubnis mehr hat. Damals war ihm der Führerschein nach einer Promillefahrt entzogen worden. Ob der 31-Jährige auch in der Vergangenheit führerscheinlos mit dem Auto unterwegs war, wird nun von den Beamten geprüft. In jedem Fall muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Die Geschwindigkeitskontrolle hatte die Polizei am Freitagmorgen im Grenzweg nahe der Grundschule Wolfsanger und der Alexander-Schmorell-Schule aufgebaut. Überprüft wurden die in Richtung Wolfsanger fahrenden Verkehrsteilnehmer: Zwischen 7.45 und 8.40 Uhr nahmen die Beamten innerhalb einer knappen Stunde insgesamt 60 Fahrzeuge mit einer Laserpistole ins Visier.

Zu schnell auf nassem Kopfsteinpflaster
Das Ergebnis der Verkehrskontrolle in der 30er-Zone: Auf dem regennassen Kopfsteinpflaster waren elf Autofahrer zu schnell unterwegs. Dabei kamen neun Fahrer mit einem Verwarngeld bis 35 Euro weg. Ein 45-jähriger und ein 50 Jahre alter Autofahrer aus Kassel müssen allerdings mit Bußgeldern von jeweils 80 Euro und jeweils einem Punkt in Flensburg rechnen. Sie waren mit 58 beziehungsweise 57 Stundenkilometern unterwegs.

Drei der elf kontrollierten Autofahrer waren mit dem Wagen nicht nur zu schnell unterwegs: der erste hatte seinen Führerschein nicht dabei, der zweite war nicht angeschnallt und der dritte muss sein Fahrzeug nochmals vorführen - sein Auto hatte einen deutlich zu lauten Auspuffschalldämpfer.

Kontrollen offensichtlich notwendig
Das Fazit der Polizei: "Das Ergebnis der Geschwindigkeitsüberprüfung im Bereich der Schulen zeigt leider auch deren Notwendigkeit." Jeder sechste Autofahrer sei zu schnell gefahren - und das auf nasser Straße, wo sich der Bremsweg deutlich verlängern kann.

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Publiziert in KS Polizei

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