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Freitag, 03 Januar 2020 11:29

Kaminbrand im Edertal - Wehren rücken aus

EDERTAL-BÖHNE. Ein Kaminbrand sorgte am Donnerstagabend für rege Einsatztätigkeiten der Feuerwehren im Edertaler Ortsteil Böhne. Flammen schlugen aus der Schornsteinmündung eines Einfamilienhauses, worauf die Hausbesitzerin den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg absetzte.

Gegen 19.25 Uhr, rückten die Wehren Böhne und Bergheim-Giflitz unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Rese, der Wehrführer Detlef Battefeld und Mathias Ladwig mit ca. 30 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "F2, KAMIN" in die Goldbergstraße 11 aus.

Durch die Leitstelle wurden ebenfalls der Bezirksschornsteinfeger und ein Streifenwagen der Polizeistation Bad Wildungen auf den Plan gerufen. Mittels Wärmebildkamera wurden alle Stockwerke auf Wärmequellen kontrolliert; die Suche blieb glücklicherweise ohne Befund. Auch Verrauchungen innerhalb des Gebäudes konnten keine festgestellt werden. Parallel zur Kontrolle des Kamins, wurde der Brandschutz sichergestellt. Der Kamin wurde vom anwesenden Schornsteinfegermeister gekehrt. Ursache für den Kaminbrand ist auf Glanzruß zurückzuführen, der nach Abschluss der Arbeiten des Schornsteinfegers ins Freie gebracht wurde; Schaden wurde durch den Kaminbrand keiner verursacht.

Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Wehren konnten wieder in ihre Standorte einrücken. (112-magazin)

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DIEMELSEE-RHENEGGE. Ein Schornsteinbrand in der Knappstraße rief am heutigen Mittwoch die Wehren aus Rhenegge und Adorf auf dem Plan - später wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Schweinsbühl, Flechtdorf und Bad Arolsen nachalarmiert um ein Übergreifen der Flammen auf die Dachkonstruktion des Einfamilienhauses zu verhindern.

Wie Einsatzleiter Torsten Behle auf Nachfrage mitteilte, wurde die Wehren aus Adorf und Rhenegge gegen 7.45 Uhr mit dem Stichwort  "F2, Schornsteinbrand in Rhenegge" alarmiert. Was zunächst nach einem routinemäßigen Einsatz aussah, entpuppte sich im Laufe der nächsten Stunden zu einer brenzligen Situation.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Glanzruß im unteren Teil des Schornsteins entzündet und eine enorme Rauchentwicklung ausgelöst. Besorgt über die Qualmentwicklung wurde vom Hauseigentümer die Notrufnummer 112 gewählt und die Holzheizung inaktiv gestellt. Bei Eintreffen der Wehren entschied Torsten Behle, den Kamin kontrolliert ausbrennen zu lassen. Dazu sollte es aber zunächst nicht kommen, da der Glanzruß im unteren Bereich aufgequollen war und somit kein Durchzug mehr möglich war. 

Bezirksschornsteinfeger Volker Nawroth brachte Kaminkehrerwerkzeug mit, um mittels Schlagkugel den Schornstein zu öffnen. Als dies gelungen war, trat unvermittelt eine so starke Hitzeentwicklung auf, dass am oberen Rand des Daches die Holzkonstruktion zu qualmen anfing. Torsten Behle entschied sich daher, die Drehleiter aus Bad Arolsen anzufordern und die Dachziegeln abzudecken, um eventuell mit einem Löschangriff austretende Flammen bekämpfen zu können. Während der gesamten Einsatzdauer wurde mit einem Lüfter das Haus vom Qualm befreit.

Um 14.15 Uhr konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Ein Trupp wird bis zum Abend die Einsatzstelle bewachen - die Messungen mit der Wärmebildkamera dauern an. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Zahlen vor. Einsatzleiter Torsten Behle bedankt sich bei den Anwohnern, die mit Getränken und Verpflegung den Einsatz der Feuerwehrleute unterstützt haben.  (112-magazin)

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WELLERINGHAUSEN. Nach einem Kaminbrand in der Straße "Zum Mühlenhof"  haben Feuerwehrleute die Wohnräume überprüft und den Brandschutz vorsorglich sichergestellt. Das Feuer griff aber nicht vom Schlot auf das Gebäude über und der Schornstein brannte selbständig aus. Laut Einsatzleiter Stefan Behlen war vermutlich Kaminruß ausschlaggebend für den Brand - das bestätigte am Nachmittag auch Schornsteinfeger Rüdiger Schalk.

Der Hausbesitzer selbst hatte die Feuerwehr am Mittwochvormittag gegen 9.30 Uhr verständigt. Bei Eintreffen der Willinger Ortswehren, die mit 27 Einsatzkräften anrückten, schlugen Rauch, Flammen und Funken aus dem Schornstein. Die Einsatzkräfte konnten gegen den Brand selbst nicht vorgehen - weil Löschwasser im heißen Kamin sofort verdampfen und sich damit schlagartig ausbreiten würde, müssen Kaminbrände kontrolliert sich selbst überlassen werden. In den Wohnräumen überwachten die Feuerwehrleute in allen Etagen die Wände und Decken am Kamin. Die Hitze löste laut Behlen aber kein Feuer im Gebäude aus. Dennoch standen für alle Fälle Strahlrohre in Bereitschaft. Auch die Drehleiter stand für einen schnellen Einsatz bereit.

Wehrführer Behlen forderte Schornsteinfeger Rüdiger Schalk aus Korbach an, der mit einem Gesellen am Einsatzort eintraf. Er fegte nach Ausbrennen des Schornsteins diesen kräftig durch. Schaden am Gebäude entstand nicht, die Einsatzkräfte rückten nach gut einer Stunde wieder ab.  (112-magazin)

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Freitag, 23 Dezember 2011 15:35

Kaminbrand greift auf Küche über

VASBECK. Ein Kaminbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Massenhäuser Straße hat am Donnerstagabend auf die Küche übergegriffen. Durch die starke Hitzeentwicklung im Schornstein fing eine Arbeitsplatte Feuer.

Der Kaminbrand war der Leitstelle gegen 18.30 Uhr gemeldet worden, von dort aus wurden umgehend die Feuerwehren aus Vasbeck und Adorf alarmiert. Insgesamt 30 Einsatzkräfte beider Wehren rückten mit fünf Fahrzeugen in die Massenhäuser Straße aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte der Kamin im unteren Drittel. Laut Feuerwehrsprecher Günter Radtke hatte die um den Kamin herum gebaute Arbeitsplatte bereits Feuer gefangen. "Das Feuer konnte aber im Keim erstickt werden", sagte Radtke über den Einsatz. Es sei gut gewesen, dass die Feuerwehr früh alarmiert wurde. Wäre der Brand später entdeckt worden, so hätte dies zu größeren Schäden führen können.

Auf allen drei Etagen des Wohnhauses stellte die Feuerwehr Sicherheitsposten. Mit der Wärmebildkamera registrierten die Brandschützer Außentemperaturen am Kamin von bis zu 300 Grad, beim Ausräumen des brennenden Glanzrußes sogar bis zu 1000 Grad im Inneren. Vor dem Eintreffen des Bezirksschornsteinfegermeisters nutzten die Feuerwehrleute den Kaminkehrersatz aus Adorf, um den Glanzruß mit einer Schlagkugel zu lösen und über die Reinigungsklappe zu entsorgen. Der Schornsteinfeger aus Bad Arolsen unterstützte nach seinem Eintreffen die Arbeit der Feuerwehr.

Da der Kamin langsam nach oben sauber brannte und permanent kontrolliert werden musste, zog sich der Einsatz entsprechend in die Länge. Erst nach mehr als Stunden war ein Temperaturrückgang zu erkennen. Nachdem bereits drei Adorfer Fahrzeuge frühzeitig abrückten, blieb ein Löschfahrzeug bis 22 vor Ort. Sogar bis Mitternacht stellten die Vasbecker eine Brandwache. "Die Feuerwehr sollte immer frühzeitig alarmiert werden", appellierte der Sprecher, denn nur so könne großer Schaden vermieden werden.


Link:
Feuerwehr Adorf

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