Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Geldübergabe

GEMÜNDEN. Einer Betrügerin ging am Donnerstag eine 71-Jährige aus Gemünden auf den Leim. Die Seniorin wurde von einer Frau angerufen, von der sie glaubte, es handele sich um ihre Tochter. Diese gab an, dass sie in der Nähe von Kassel ein Haus kaufen wolle und dafür eine Anzahlung in Höhe von 20.000 Euro benötige.

Die Seniorin ging auf die Forderungen ein und übergab am 4. März um 14 Uhr 20.000 Euro an eine Frau, die von der angeblichen Tochter geschickt worden war. Als sie dann am Spätnachmittag mit der richtigen Tochter telefoniert hatte, flog der Schwindel auf. Die Frau und ihr Geld waren da schon über alle Berge. Anschließend erstattete die geschädigte Seniorin Anzeige bei der Polizei, die teilte der Seniorin mit, dass sie einer Betrugsmasche auf den Leim gegangen sei.

Die Abholerin wurde wie folgt beschrieben: Sie war ca. 160 cm groß, etwa 30 bis 35 Jahre alt und hatte schwarze Haare. Sie trug einen gesteppten langen Mantel, eine graubraune Mütze und einen Mund-Nasenschutz. Die Frau sprach mit ausländischem Akzent und gab sich als Frau Bauer aus. Die Polizei fragt, wer hat eine Frau mit dieser Beschreibung gestern beobachtet. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach. Die Telefonnummer lautet 05631/9710.

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Publiziert in Polizei

MESCHEDE. Die Polizei im Hochsauerlandkreis  hat  zwei Deutsche festgenommen, die sich fälschlicherweise als Polizisten ausgegeben haben.  Am Telefon geben sie an helfen zu wollen. Tatsächlich hatten die beiden Frauen aber nur ein Ziel: Das Geld ihrer Opfer an sich zu bringen. Allerdings ging ihr Plan nicht auf, auch deshalb nicht, weil ein 71-Jähriger die Masche kannte und den beiden Frauen eine Rolle vorspielte, auf die sie hereingefallen sind. In der Nacht zu Freitag konnte die Polizei die beiden Betrügerinnen festnehmen.

Bei den Anrufen der falschen Polizisten handelt es sich um einen dreisten Trick: Die Betrüger rufen an, um vor einem geplanten Einbruch oder einer anderen Straftat zu warnen. Häufig erscheint hierbei die 110 im Telefondisplay. Die Geschichtend er Betrüger gehen soweit, dass sie ihren Opfern glaubhaft machen, dass selbst Bankmitarbeiter der vermeintlichen Bande angehören. Die Opfer werden angewiesen ihre gesamten Sparbeträge von der Bank abzuheben und die Wertsachen aus dem Haus an einen vermeintlichen Kriminalbeamten zu übergeben. Selbstverständlich versprechen die Betrüger die Wertsachen zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.

Genau mit dieser Masche riefen die Täter am Donnerstagabend einen 71-jährigen Mescheder an. Der angebliche Polizist warnte vor einer Einbrecherbande. Zur Sicherheit würde er eine Kollegin schicken, welche die Wertsachen des Mescheders in Sicherheit bringt. Dem 71-jährigen Rentner war die Betrugsmasche bekannt. Während des Gesprächs informierte er seine Frau. Diese rief den echten Polizeiruf 110 an. Ab diesem Zeitpunkt stand die Polizei den beiden Meschedern zur Seite. In enger Absprache konnte so die Geldübergabe geplant und durch die Einsatzkräfte vorbereitet werden. Wie von dem Betrüger angekündigt, erschien um 00.20 Uhr eine Frau vor die Haustür. Sofort schritten die Polizeibeamten ein und nahmen die 58-jährige Deutsche fest. Kurz zuvor wurde Sie von einer Fahrerin in der Nähe abgesetzt. Den Wagen stoppten die Beamten ebenfalls. Hier wurde eine 35-jährige Deutsche angetroffen und festgenommen. Da bei der Fahrerin ein Drogentest positiv verlief, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurden die beiden Rheinländerinnen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Freitags entlassen. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. (ots/r)


Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Sonntag, 11 März 2018 10:29

Falsche Polizeibeamte rufen Senioren an

BAD AROLSEN. Wie bereits im Februar berichtet wurde, kam es im Edertal zu Anrufen von falschen Polizisten. Diese Masche verfolgten in Bad Arolsen erneut Ganoven um an das Geld von Senioren zu gelangen. In der vergangenen Woche wurden mindestens 20 Fälle bekannt, die Bedienstete der Polizeistation Bad Arolsen aufnahmen und bearbeiten mussten.

Die betroffenen Bad Arolser reagierten in allen Fällen genau richtig, ließen sich nicht auf die Betrugsmasche ein und informierten die Polizei, die bereits einen Tag später mit zusätzlichem Personal Geld- und Schmuckübergaben verhindern konnten. Durch hohe Polizeipräsenz, Fahrzeug- und Personenkontrollen sowie konventionelle Überwachungsmethoden durch Sicherheitsorgane haben die Betrüger scheinbar die Lust an dem "Geschäft" im Arolser Raum verloren. Die Anrufe hörten Mitte der Woche auf, als der Druck auf die Ganoven scheinbar zu hoch wurde.

Wie gehen die Betrüger vor?

Die Täter suchen sich bevorzugt ältere Mitbürger für ihre perfiden Straftaten aus. Sie rufen ihre Opfer an und geben sich als Polizisten aus. Hierbei erscheint häufig die örtliche Vorwahl in Verbindung mit der 110 im Telefondisplay. Mit einer geschickten Gesprächsführung warnen die Täter zum Beispiel vor einem angeblich bevorstehenden Einbruch. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen "sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen im Hochsauerlandkreis erbeutet, im Raum Warburg und in Paderborn kam es ebenfalls zu solch betrügerischen Vorfällen.  (112-magazin)

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen: 

  •   Rufen Sie beim geringsten Zweifel die echte Polizei unter dem Notruf 110 an
  •  Informieren Sie Ihre Familie, Freunde oder gute Nachbarn
  •  Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 110 erscheinen zu lassen
  •  Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  •  Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen
  •  Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür stehen
  •  Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel von Polizisten, den Dienstausweis 
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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 02 November 2016 16:10

Enkeltrick: Rentner um mehr als 30.000 Euro gebracht

KASSEL. Um mehr als 30.000 Euro haben Betrüger einen Rentner aus dem Kasseler Stadtteil Forstfeld mit dem Enkeltrick gebracht. Vor der Geldübergabe an einen Unbekannten am Dienstagnachmittag hatte sich die angebliche Nichte des Mannes gemeldet und von einer finanziellen Notsituation gesprochen.  

Zur Geldübergabe an einen "Kurier" kam es dann gegen 16.30 Uhr an der Straßenecke Wahlebachweg/Lohfeldener Weg. Die Ermittler der Kasseler Kripo sind nun auf der Suche nach möglichen Zeugen der Geldübergabe oder nach Zeugen, die im Bereich des Übergabeortes verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können.

Wie die Ermittler im Allgemeinen zum Ablauf des Enkeltricks berichten, gehen die Täter in fast allen Fällen gleich vor. Sie suchen in Telefonbüchern nach Personen, die mit Vor- und Zunamen sowie kompletter Anschrift verzeichnet sind und wählen für ihre Anrufe Menschen mit älter klingenden Vornamen aus. Offenbar auf diese Weise waren Betrüger am Dienstag auch in Kassel bei mehreren betrügerischen Anrufen vorgegangen und zunächst damit gescheitert.

Auch das spätere Opfer hatte gegen 13.30 Uhr den Anruf einer jungen Frau erhalten. Wie ebenfalls bei Ablauf dieser Betrugsmasche üblich, hatte die Anruferin ihn durch geschickte Gesprächsführung in dem Glauben gelassen, es handele sich bei ihr um eine Angehörige, in diesem Fall um seine Nichte. Sie sei in finanzieller Not und müsse dringend eine Zahlung bei einem Gericht machen. Nachdem das arglose Opfer nach mehreren Telefonaten mit der Frau all seine Ersparnisse von der Bank geholt hatte, übergab der Rentner das Geld später an den von der angeblichen Nichte geschickten Abholer. Erst am Abend flog der Betrug auf, als der Rentner mit Angehörigen über den Vorfall sprach.

Den Täter, der das Geld in Empfang nahm, beschrieb das Opfer wie folgt:

  • circa 25 bis 30 Jahre, etwa 1,70 bis 1,75 Meter, vermutlich Deutscher
  • sprach Deutsch ohne Akzent
  • schlank, dunkle kurze Haare mit Scheitel auf der linken Seite, Dreitagebart
  • trug Hornbrille mit dickem Rand
  • dunkle Stoffjacke, dünner Pullover

Die Ermittler des K 23/24 bitten Zeugen, die am Dienstagnachmittag im Bereich des Übergabeortes im Stadtteil Forstfeld Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

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