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FRITZLAR. Das war knapp: Quasi in letzter Sekunde hat ein Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in Fritzlar gestoppt. Der drohende Zusammenstoß mit einer Regionalbahn wurde dadurch gerade noch verhindert.

Zu dem Vorfall kam es am Dienstagabend gegen 18 Uhr an der Pappelallee in Fritzlar. Der Lokführer einer Regionalbahn auf der Bahnstrecke Wabern-Bad Wildungen sah ein Auto, dessen Fahrer offensichtlich den herannahenden Zug nicht bemerkte und mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Bahnübergang zufuhr.

In letzter Sekunde, als der Lokführer bereits mehrfach Achtungspfiffe abgegeben und eine Schnellbremsung eingeleitet hatte, bremste letztendlich auch der Autofahrer. Kurz vor den Gleisen kam das Auto zum Stehen.

Der Zug stoppte laut Bundespolizei erst hinter dem Übergang und hätte einen Zusammenprall nicht mehr verhindern können. Der Autofahrer, für den der Bahnübergang nun wieder frei war, fuhr nach dem Zwischenfall einfach weiter.

Die Fahrgäste im Zug wurden von der Bremsung überrascht und kamen mit dem Schrecken davon. Verletzt wurde niemand.

Die Bundespolizei ermittelte bislang zumindest den Halter des Autos aus Fritzlar. Wer am Dienstagabend am Steuer saß, war zunächst nicht bekannt. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs wurde eingeleitet. Weitere Hinweise sind unter der Telefonnummer 0561/81616-0 erbeten.


Auf derselben Strecke war es kürzlich zu einer Kollision zwischen Auto und Zug gekommen:
Kurhessenbahn rammt Auto: 100.000 Euro Schaden (13.08.2015)

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Publiziert in HR Polizei

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