Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Gebäudebrand

WILLINGEN-EIMELROD. Insgesamt drei Willinger und eine Diemelseer Wehr rückten Freitagabend zu einem gemeldeten Gebäudebrand an der Westseite des Mühlenbergs aus - der Zugführer einer Regionalbahn hatte bei seiner Vorbeifahrt von Willingen nach Korbach Feuerschein beobachtet und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert.

Mit dem Alarmkürzel "Eimelrod, Am Bahnhof, F2, Feuerschein" rückten 45 Ehrenamtliche unter der Leitung von Jürgen Querl gegen 21 Uhr zum alten Bahnhof an der Landesstraße 3082 aus. Dort befindet sich der Lagerplatz eines Entsorgungsunternehmens. Nach Angaben eines Zeugen muss es dort im Stichweg, unterhalb der Bahnschienen bereits seit dem frühen Vormittag gekokelt haben.  

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Laufe des Abends zu einem unkontrollierten Brand von Sperrmüll, der die Wehren aus Usseln, Hemmighausen, Eimelrod und Deisfeld auf den Plan gerufen hatte. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mitteilte, waren Anfahrt und Löscharbeiten mit Hindernissen verbunden. Zum einen war die Schranke zum Betriebsgelände verschlossen, desweiteren befindet sich im Umfeld des Entsorgungsbetriebes kein Hydrant für die Löschwasserversorgung. 

Nachdem die Schranke durch die Feuerwehr geöffnet werden konnte, ließ der Einsatzleiter zwei Tanklöschfahrzeuge anrücken um den Brand unter Kontrolle bringen zu können. Nach einer Stunde war die Arbeit erledigt. Im Nachgang übergab der Einsatzleiter die Brandstelle an die Polizeibeamten aus Korbach. 

Link: Löscheinsatz bei Eimelrod am 4. September 2020.

 

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 24 April 2018 14:38

Großaufgebot an Einsatzkräften im Nachbarkreis

ZÜSCHEN. Am Dienstagvormittag wurden gegen 11 Uhr Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand in Züschen alarmiert. Das Alarmstichwort hieß "Unklare Explosion in Felsenstraße". An der Einsatzstelle war es oberste Priorität, die umliegenden Gebäude mit Löschwasser zu schützen - das Gebäude selbst stand bei Eintreffen der Wehren bereits in Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden.

Aufgrund der Brandgröße wurden weitere Einheiten nachalarmiert, im Einsatz waren die Wehren aus Hallenberg, Neuastenberg, Langewiese, Medebach und Winterberg sowie Siedlinghausen und Niedersfeld mit jeweils einem Fahrzeug. Dazu waren zwei RTW und ein NEF des Hochsauerlandkreises vor Ort.

Im Einsatzverlauf wurde die nahegelegene Hauptstrasse auf eine Spur in beiden Richtungen reduziert damit dort sicheres arbeiten möglich war. Insgesamt beteiligten sich rund 50 Einsatzkräfte sowie mehrere Streifenwagen der Polizei an der Aktion.

Zur genauen Brandursache liegt derzeit noch keine Information vor. Wie es zur Explosion kam muss ebenfalls noch ermittelt werden. (Uli Wahle/112-magazin)


Publiziert in Feuerwehr

GOLDHAUSEN. Ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen sowie ein Gebäudebrand mit mehreren Vermissten - das war das Szenario einer Übung, die die Wehren aus Goldhausen, Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense am abarbeiten mussten.

Die rund 40 Einsatzkräfte wurden abends um 19.09 Uhr per Sirene und Meldeempfänger zur Herbstübung in Marsch gesetzt. "Vor Ort warteten gleich zwei knifflige Aufgabenstellungen", sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Carsten Vahland. Bei einem Verkehrsunfall waren zwei junge Frauen in einem Auto schwer verletzt eingeklemmt. Die Opferrollen übernahmen professionell geschminkte DRK-Mitglieder, die auch durch ihr Verhalten für ein absolut realistisches Szenario sorgten.

Gemeinsam mit einer RTW-Besatzung befreite die Feuerwehr Goldhausen die Verletzten mit hydraulischem Rettungsgerät, also Rettungsschere und Spreizer. Zunächst wurde eine sogenannte Versorgungsöffnung am Fahrzeug geschaffen. Nach der Erstversorgung erfolgte die patientenorientierte Rettung mit einem Spineboard. Dafür wurde unter anderem das komplette Fahrzeugdach abgetrennt. Anschließend wurden die Schwerverletzten auf einer Vakuummatratze für den weiteren Transport vorbereitet.

Zufällig hinzukommende Passanten, die sich den Übungsverlauf ansahen, waren laut Vahland sichtlich beeindruckt von der Arbeit der Rettungskräfte. "Ich kann jetzt erst richtig verstehen, welche Belastung die Ehrenamtlichen im Einsatzfall auf sich nehmen müssen", zollte ein Beobachter Respekt.

Unfall löst auch Gebäudebrand aus
Die Wehren aus Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense unterstützen die Rettungsarbeiten und bekämpften zeitgleich einen durch den Verkehrsunfall ausgelösten Gebäudebrand. Dabei gingen sie mit mehreren Trupps unter Atemschutz in das komplett verrauchte Gebäude vor. Insgesamt drei vermisste Personen mussten dort gefunden werden. Durch einen Außenangriff verhinderten die Feuerwehrleute eine weitere Brandausbreitung. Auch die laufenden Rettungsarbeiten am Auto galt es in Bezug auf den Brandschutz abzusichern.

Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich zogen im Anschluss ein durchweg positives Resümee. Nur neun Minuten nach der Alarmierung wurden die ersten Vermissten bereits dem Rettungsdienst übergeben - "eine klasse Leistung", sagte Vahland. Ein Sprecher des DRK brachte es auf den Punkt: "Bei der Zusammenarbeit mit Euch fühlten wir uns sehr gut aufgehoben." (r/pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr

RHENEGGE. Zu einem angenommenen Gebäudebrand mit zwei vermissten Personen sind mehrere Feuerwehren der Großgemeinde Diemelsee ausgerückt. Die mehr als 70 Einsatzkräfte mussten bei der Alarmübung mehreren Anforderungen gerecht werden.

Schon wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die Wehren aus Rhenegge, Adorf, Sudeck, Heringhausen und Wirmighausen an der angenommenen Einsatzstelle ein. Die Rhenegger Wehr setzte sofort zwei Atemschutztrupps an dem Brandobjekt ein. In dem Haus befanden sich zwei Personen, die nach Zeit gerettet waren.

Die Einsatzstelle lag außerhalb der Ortslage. Bei der Wasserversorgung musste laut Feuerwehrsprecher Günter Radtke eine Strecke von 660 Metern und ein Höhenunterschied von 40 Metern überwunden werden. Bei Gebäuden außerhalb des Ortes muss das Wasser aus dem Dorf zur Einsatzstelle befördert werden. Die Entnahmestelle war am Schützenplatz in Rhenegge.

Die Adorfer Wehr leuchte die Einsatzstelle aus, um die Arbeit bei Dunkelheit zu erleichtern und Unfallgefahr für die Freiwilligen zu verringern. Der vermeintliche Brand wurde mit einem B-Strahlrohr und drei C-Strahlrohren bekämpft. Insgesamt gaben die Feuerwehrleute bis zu 800 Liter Wasser in der Minute ab.

An der Übung nahmen 70 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen teil. Die Ausarbeitung der Übung hatte zuvor die Wehr aus Rhenegge übernommen, die Leitung lag in den Händen von Andreas Selch. Das Übungsende war nach einer Stunde erreicht, nach dem Verpacken der Ausrüstung fand am Feuerwehrhaus in Rhenegge die Abschlussbesprechung statt.

Der Gemeindebrandinspektor Uwe Becker und seine Stellvertreter Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer waren als Beobachter bei der Übung anwesend. Die Zusammenarbeit der Wehren war nach Einschätzung der Beobachter gut. Durch die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse soll es den Einsatzkräften künftig möglich sein, noch präziser und schneller an realen Einsatzorten agieren zu können. Ein besonderer Dank gilt den Besitzern von Gebäuden, die diese für Übungen zur Verfügung stellen. "Ohne diese Bereitschaft wären diese Übungen nicht möglich", sagte Radtke anerkennend.

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Publiziert in Feuerwehr

MADFELD. Der Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in der Schützenstraße in Madfeld am frühen Samstagmorgen ist vermutlich durch einen technischen Defekt an einem Elektrogerät ausgebrochen. Das berichtet die Polizei. Die Schadenshöhe beträgt den Angaben zufolge mehr als 200.000 Euro.

Ein Brandermittler der Polizei und ein Brandsachverständiger nahmen am Montagmorgen ihre Ermittlungen zur Brandursache auf. Dabei ergaben sich bislang keinerlei Hinweise auf Brandstiftung. Das Feuer entstand in einem Wirtschaftsraum im ersten Stock. "Vorbehaltlich abschließender Laboruntersuchungen ist momentan davon auszugehen, dass dem Brand eine technische Ursache an einem der Elektrogeräte zu Grunde liegt", sagte am Polizeisprecher Ludger Rath.

Der Schaden wird aktuell auf mehr als 200.000 Euro geschätzt. Das komplette Gebäude, auch die Bäckerei im Erdgeschoss, ist bis auf weiteres nicht nutzbar. Lediglich ein kleiner Anbau blieb fast komplett von den Flammen verschont.


Über den Einsatz berichtete 112-magazin.de am Wochenende:
Bäcker retten Rentner aus brennendem Haus (20.07.2013)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 15 August 2013 13:25

Gebäudebrand: Gefahren für Feuerwehren minimieren

WALDECK-FRANKENBERG. Bei Berufsfeuerwehren schon längst selbstverständlich, bei manchen freiwilligen Feuerwehren leider meist nur als "Aufräumgerät" eingesetzt, um den restlichen Brandrauch aus dem Objekt zu bekommen: Die Rede ist von Feuerwehrlüftern. 

Viele Feuerwehren führen schon seit zehn Jahren auf ihren Fahrzeugen sogenannte Drucklüfter mit, häufig fehlt aber das damit verbundene feuertechnische Wissen. Dieses Know how kann nun endlich Einzug halten, denn Christian Emrich hat mit seinem neusten Werk "Taktische Ventilation – Be- und Entlüftungssysteme im Einsatz" ein rund 250 Seiten starkes Kompendium herausgebracht. Das ausbildungsunterstützende Werk ist bei ecomed Sicherheit erschienen, über den auch die Korbacher Autoren Bernd Dittrich und Christof Linde ihre Bücher veröffentlichten (112-magazin.de berichtete, zum Artikel hier klicken).

Aufgrund des immer größer werdenden Anteils von Plastikelementen im Haushalt entsteht bei einem Gebäudebrand wesentlich mehr Brandrauch als noch vor 50 Jahren. Brandrauch ist ein Gemisch aus Gasen, Staubpartikeln und kleinsten Tröpfchen - und enthält viele giftige Substanzen. Am lebensbedrohlichsten ist aber die erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Konzentration, die für Rauchvergiftung des Menschen maßgeblich sorgt. Führt man nicht frühzeitig eine Durchlüftung des Objektes durch, stauen sich die explosionsgefährlichen Gase während des Brandverlaufes an und verursachen so eine Raumdurchzündung (Flashover). Ein Innenangriff unter Atemschutz wird nun zu einem lebensgefährlichen Einsatz für die Feuerwehrkameraden.

Eine gut ausgeführte Belüftung schon in der Brandentwicklungsphase verschafft im Innenangriff nicht nur deutlichere Sicht, sondern senkt das Risiko eines Großbrandes. Dazu nutzt man meist die Eingangstür des Gebäudes als Zuluftöffnung, indem man den Drucklüfter davor in Stellung bringt. Zeitgleich müssen Abluftöffnungen wie eingeschlagene Fenster oder ein geöffneter Dachstuhl geschaffen werden. Die turbulente Luft im so geschaffenen Ventilationskanal befördert den Brandrauch durch die Abluftöffnungen hinaus, außerdem kühlt sich auch die Raumtemperatur durch Wärmemitführung ab.

In dem Werk wird das komplexe Thema "Feuer und frische Luft" von verschiedenen Seiten beleuchtet, und sogar die medizinischen und physikalischen Hintergründe bleiben nicht auf der Strecke. Das Buch eignet sich perfekt für Führungskräfte und Ausbilder der Feuerwehren, kann aber auch für Laien und Feuerwehrinteressierte sehr informativ sein. Zu Ausbildungszwecken kann außerdem auch ein Foliensatz sowie eine Kurzreferenz beim Verlag bestellt werden.

Bestellinformationen:
Christian Emrich: Taktische Ventilation (256 Seiten, zahlreiche Abbildungen), Verlag ecomed Sicherheit, ISBN 978-3-609-68426-0, 44,99 Euro. 


Erhältlich ist das Buch über den Buchhandel oder die Verlagshomepage:
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Publiziert in Für die Einsatzkräfte
Freitag, 23 November 2012 01:12

Brandeinsatz: "Zum Glück nur Mülltonnen"

IMMIGHAUSEN. Die Erleichterung ist dem Lichtenfelser Stadtbrandinspektor Herbert Knipp deutlich anzumerken: "Zum Glück waren es nur brennende Mülltonnen", sagte der Feuerwehrchef in der Nacht an der Einsatzstelle in Immighausen. Dorthin waren die Wehren zu einem vermeintlichen Gebäudebrand ausgerückt.

Kurz nach Mitternacht war der Notruf bei der Leitstelle eingegangen: Ein Anwohner hatte beim Blick aus dem Fenster einen hellen Feuerschein hinter einem Haus in der Straße Am Fallgarten gesehen und den Brand des Gebäudes vermutet - entsprechend groß war der Bahnhof an der Brandstelle nur wenige Meter vom Feuerwehrgerätehaus entfernt. Alarmiert worden waren nämlich die Wehren aus Immighausen, Fürstenberg, Rhadern und Goddelsheim sowie die Besatzung eines Rettungswagens.

"Bei einer Alarmierung mit dem Stichwort 'Gebäudebrand' denkt man unweigerlich sofort an Neukirchen", sagte der Stadtbrandinspektor - und auch den meisten seiner Kameraden werden die Erinnerungen an die Brandtragödie Ende September sofort präsent gewesen sein. "Da geht der Puls extrem rauf", sagte beispielsweise einer der Feuerwehrleute. Tatsächlich brannten aber aktuell nur zwei Mülltonnen, vermutlich auch ein gelber Sack sowie Teile einer Hecke. Die ersten Einsatzkräfte bauten eine Wasserversorgung auf und löschten den Brand mit einem Strahlrohr innerhalb weniger Augenblicke. Einige der Brandschützer machten nach der Rückmeldung bereits auf der Anfahrt kehrt, andere verließen die Einsatzstelle schon bald wieder. Die RTW-Besatzung rückte ebenfalls unverrichteter Dinge wieder ab.

Warum der Müll in Brand geraten war, stand in der Nacht zunächst nicht fest. Die beiden Tonnen, die zu einer Wohnung im ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus gehören, wurden vollständig zerstört.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 25 September 2012 09:15

Brandkatastrophe: Suche nach Mädchen geht weiter

NEUKIRCHEN. Die am Montag unterbrochenen Sucharbeiten nach den beiden noch vermissten Mädchen in der Brandruine von Neukirchen sind am Dienstag fortgesetzt worden - bislang allerdings ohne Erfolg.

Mitglieder des THW suchten in ersten Stock nach den beiden vermissten Kindern - die beiden fünf und zehn Jahre alten Nichten der am Montag tot aufgefundenen 28 und 34 Jahre alten Frauen. Bis zum Nachmittag hatten die Einsatzkräfte den gesamten ersten Stock mühsam durchsucht und den Brandschutt vorsichtig abgetragen. Anschließend durchsuchten die Helfer die ebenfalls ausgebrannten Zimmer im Giebel und begannen auch, das eingestürzte Treppenhaus Stück für Stück abzutragen. "Es kann sein, dass die Mädchen auf der Flucht vor dem Feuer es noch bis zum Treppenhaus schafften und dann in die tiefe stürzten", sagte THW Pressesprecher Stefan Schumacher an der Brandstelle.

Bis zum Nachmittag hatten die Einsatzkräfte aber noch nichts gefunden. Auch auf der Suche nach der Brandursache waren Ermittler der Korbacher Kripo und des hessischen Landeskriminalamtes bislang nicht erfolgreich.

Weitere Informationen folgen !


Über die Tragödie von Neukirchen berichteten wir am Montag mit mehreren Beiträgen:
Tote Frauen geborgen, Kinder noch vermisst (24.09.2012, mit Video und Fotos)
Nach Gaststättenbrand: Zwei Leichen entdeckt (24.09.2012, mit Video und Fotos)
Großbrand zerstört Gasthaus: Vier Vermisste (24.09.2012, mit Video und Fotos)

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Publiziert in Polizei

BRILON. Bei einem Brand in einem Gebäudekomplex mit einer Moschee ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen. Fünf Menschen erlitten bei dem Feuer zudem Verletzungen. Laut Polizeisprecher Stefan Trelle spielt ein fremdenfeindlicher Hintergrund als Brandursache keine Rolle.

Ein Anwohner der Nikolaistraße in Brilon bemerkte gegen 0.15 Uhr das Feuer und verständigte Feuerwehr und Polizei. In dem Gebäudekomplex befinden sich mehrere Wohnungen, im Haupthaus eine deutsch-türkische Begegnungsstätte und im Erdgeschoss des Flachdachanbaus Gebetsräume einer Moschee. In dem Haus wohnen sowohl Deutsche als auch Ausländer verschiedener Nationalitäten.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei räumten die beiden Gebäudeteile. Bei den Löscharbeiten fand die Feuerwehr in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Anbaus einen verkohlten Leichnam. Die Identität des Toten ist noch nicht zweifelsfrei geklärt, vermutlich handelt es sich aber um den Wohnungsinhaber, der bereits während der Löscharbeiten gesucht worden war.

Bei dem Brand wurden weitere fünf Personen durch Rauchgase verletzt und kamen ins Krankenhaus. Es handelt sich um drei Anwohner und zwei Ersthelfer. Insgesamt mussten 17 Personen vom Rettungsdienst in der nahen Heinrich-Lübke-Schule betreut werden.

110 Einsatzkräfte vor Ort
Die Brandbekämpfung nahmen die Wehren aus Brilon und Olsberg mit ihren Drehleitern und unter schwerem Atemschutz vor. Nachdem der eigentliche Brandherd nicht mehr glimmte, mussten die Feuerwehrleute den gesamten Dachstuhl nachlöschen. Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Deutschem Rotem Kreuz, Malteser Hilfsdienst und der Polizei bis gegen 5 Uhr im Einsatz. Neben dem Löschzug Brilon, den Löschgruppen Altenbüren, Scharfenberg und Alme waren der Rettungsdienst aus Brilon, Olsberg, Marsberg und Meschede, das DRK Brilon und Olsberg sowie der Malteser Hilfsdienst Olsberg vor Ort.

In der ersten Phase der Löscharbeiten mussten Feuerwehrmänner einen verletzten Ersthelfer aus dem Haus retten. Die Bewohner des Gebäudekomplexes, die nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, kamen bei Verwandten unter. Ein Mann wurde in einer städtischen Unterkunft untergebracht.

Brand in Wohnung des Getöteten ausgebrochen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist der Brandentstehungsort eindeutig in der Wohnung im zweiten Obergeschoss zu sehen, dort, wo der Tote gefunden wurde. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Polizei hat keinerlei Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei 100.000 Euro.

Publiziert in KS Feuerwehr

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