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WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger haben Dienstagvormittag bei einem Mann aus Burgwald und bei einer Frau aus Frankenberg angerufen und Corona-Hilfen in Aussicht gestellt. Als die Angerufenen vorab Gebühren zahlen sollten, beendeten sie richtigerweise sofort das Gespräch und informierten die Polizei.

Am 2. März, gegen 10.15 Uhr, klingelte bei einem 66-jährigen Mann aus dem Raum Burgwald das Telefon. Als er das Gespräch entgegennahm, stellte ihm eine Bandansage Corona-Hilfen in Aussicht. Um weitere Informationen zu erhalten, sollte er die Ziffer 1 an seinem Telefon drücken, was er auch tat. Anschließend sagte ihm eine weibliche Stimme, dass er an eine Mitarbeiterin weitergeleitet wird. Diese meldete sich anschließend und gab sich als "Frau Müller" aus. Sie stellte dem Mann Corona-Hilfen in Höhe von 24.000 Euro in Aussicht. Dazu müsse er aber vorab 995 Euro Gebühren zahlen, um die Auszahlung der Hilfen zu ermöglichen. Das erschien dem Mann unseriös, er beendete richtigerweise sofort das Gespräch.

Auf die gleiche Weise wurde eine 63-jährige Frau aus dem Raum Frankenberg gegen 11.25 Uhr angerufen. Hier sprach eine "Frau Wiedemann" mit der Frankenbergerin, diese sollte 976 Euro Gebühren auf ein spanisches Konto einzahlen. Auch sie beendete das Gespräch, ohne auf die Forderungen einzugehen.

In beiden Fällen erschien im Display die Länderkennung 0045 mit einer Rufnummer - die sogenannten "Mitarbeiterinnen" sprachen akzentfrei Deutsch.

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Publiziert in Polizei

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