Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Gasalarm

Sonntag, 12 Januar 2020 17:32

Gasalarm war zum Glück harmlos

ERNDTEBRÜCK. Als glücklicherweise harmlos entpuppte sich am Sonntagnachmittag ein vermeintlicher Gasalarm in Erndtebrück. Weil in einem Wohnhaus in der Uhlandstraße durch Anwohner Gasgeruch wahrgenommen wurde, alarmierten diese die Polizei und den Rettungsdienst.

Wenige Minuten nach dem Alarm trafen der Löschzug Erndtebrück, zwei DRK Rettungswagen aus Womelsdorf, die Polizei und der Notarzt aus Bad Berleburg an der Einsatzstelle ein. Unter der Leitung von Jens Maletschek wurden von der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz zunächst vier Menschen aus der Wohnung geholt und dem Rettungsdienst übergeben. Weiterhin erfolgten Messungen der Feuerwehr, die aber glücklicherweise kein ausströmendes Gas feststellen konnten.

Dennoch wurde das Haus gut belüftet und auch ein Energieversorger zur Einsatzstelle beordert. Nachdem auch hier alle Messungen in Ordnung waren, konnten die Bewohner in ihr Haus zurückkehren. Sie waren in der Zwischenzeit vom Rettungsdienst wieder entlassen worden. Eine ältere Dame musste dennoch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Angaben der Feuerwehr war dies aber nicht dem vermeintlichen Gasaustritt geschuldet. Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für die Kräfte beendet.

Publiziert in SI Feuerwehr

WINTERBERG. Am Montagnachmittag gegen halb sechs wurden der Löschzug Winterberg und der Rettungsdienst der Wache Winterberg in einen Bekleidungsdiscounter "Am Waltenberg" gerufen. Außerdem war ein Streifenwagen der Winterberger Polizei mit vor Ort. Die Mitarbeiterinnen des Bekleidungsgeschäftes stellten über den ganzen Tag bereits eine Geruchsbelästigung im Geschäft fest. Eine der Mitarbeiterinnen meinte, dass es sich um Gas handeln könnte und setzte einen Notruf ab.

Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit Messgeräten die Lager- und Heizungsräume des Geschäftes kontrollierte, sorgten die anderen Kameraden für eine Sicherstellung des Brandschutzes. Zudem wurden Maßnahmen zur Entlüftung eingeleitet. In Absprache mit dem Energieversorger, der die Gasheizung vorerst abstellte, konnte der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden. Im Laufe des Dienstages wird die Anlage durch eine Bad Berleburger Fachfirma auf Fehler untersucht. Die Poststraße blieb während der Einsatzarbeiten im Bereich der Einsatzstelle voll gesperrt. (U.Wahle/112-Magazin)

Publiziert in HSK Feuerwehr
Donnerstag, 21 März 2019 10:20

Gasalarm: Wehren rücken aus

DIEMELSEE-HERINGHAUSEN. Ein Defekt an einer mit Flüssiggas betriebenen Heizungsanlage rief am Dienstag die Feuerwehr und den heimischen Energieversorger auf den Plan.

Alarmiert wurden die Wehren am 19. März um 11.04 Uhr mit dem Einsatzstichwort „H Gas 1 Gasgeruch in Wohnhaus" in Heringhausen. Daraufhin rückten die Wehren aus Heringhausen und Adorf in die Straße "Auf dem Knochen" aus. Die Bewohner des betroffenen Hauses selbst, hatten um 11 Uhr den Notruf abgesetzt, weil es im Haus plötzlich nach faulen Eiern roch und die Bewohner einen Gasaustritt vermuteten.

Mitarbeiter der Leitstelle wiesen die Bewohner an, das Haus zu verlassen. Mit 18 Einsatzkräften, unter der Leitung von Torsten Behle, rückten die Ehrenamtlichen an und sperrten umgehend den Gefahrenbereich ab, trennten die Gaszufuhr vom Gastank zum Gebäude und nahmen Messungen unter Atemschutz im Gebäude vor.

Parallel zur Feuerwehr wurde auch der Energieversorger EWF von der Leitstelle informiert und traf ebenso, wie der Bezirksschornsteinfeger kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein. Im Anschluss an die Messarbeiten belüftete die Feuerwehr das Gebäude und übergab die Einsatzstelle an die Bewohner. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Link: Freiwillige Feuerwehr Diemelsee

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Publiziert in Feuerwehr

BAD BERLEBURG. Gasalarm am Samstagnachmittag in Bad Berleburg. Schnell wurden Erinnerungen an den Gaseinsatz im Homrighäuser Weg vom November wach. Doch ganz so schlimm war es diesmal zum Glück nicht. Der Einsatz des Löschzuges 1 der Bad Berleburger Feuerwehr und der ABC Komponente des Löschzuges Aue-Wingeshausen reichte diesmal aus.

Oberhalb der Realschule am Stöppel war es zu dem Zwischenfall gekommen. Dort, so teilte die Polizei vor Ort mit, habe im Rahmen der Kinderferienspiele in den letzten Tagen ein Zirkus gastiert. Am Samstag wurden die Zelte dort abgebrochen – und beim Herausziehen eines 1,10 Meter langen Erdnagels bemerkten die Zeltbauer, dass etwas nicht stimmte. Der Nagel war bereits beim Aufbau in eine Niederdruckgasleitung geschlagen worden – zunächst unbemerkt. Beim Herausziehen bemerkten die Verantwortlichen am Samstag dann Gasgeruch und taten das einzig Richtige: Sie verließen den Gefahrenbereich und alarmierten die Feuerwehr. Einen Plan über ein Leitungsnetz habe es zwar gegeben, gaben die Zeltbauer an, die betroffene Leitung sei darin aber nicht ersichtlich gewesen.

Nach kurzer Zeit kamen die Feuerwehrkameraden aus Bad Berleburg an der Einsatzstelle an und sicherten den Gefahrenbereich weiträumig ab. Niemand kam mehr rein, Spaziergänger mussten umkehren. Unter schwerem Atemschutz standen die Einsatzkräfte in Bereitschaft, bauten trotz der Hitze in Windeseile eine Löschwasserversorgung auf. Neben den Spezialisten des Löschzuges Aue-Wingeshausen, die ihre Berleburger Kameraden mit spezielle geschultem Personal und entsprechender Ausrüstung unterstützten, kamen auch Mitarbeiter der RWE zum Einsatz. Mit speziellen Messgeräten stellten die Helfer die genaue Gaskonzentration fest.

Weiter, so hieß es vor Ort, sei die Überlegung, einen Teil der Leitung abzuschiebern, sodass das Schulzentrum, was aufgrund der Ferien ohnehin geschlossen ist, kurzfristig von der Gasversorgung getrennt ist. Im weiteren Verlauf sollte eine Baufirma die Schadensstelle aufgraben, damit der Defekt an der Leitung schnellstmöglich repariert werden kann.

Über die Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es derzeit keine Angaben.

  

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 01 März 2018 14:06

Gasalarm: Edertaler Wehren rücken aus

EDERTAL-WELLEN. Rund 48 Einsatzkräfte rückten am Dienstagnachmittag in die Straße Unterer Striegel nach Wellen aus, um Gasgeruch in der Kanalisation zu lokalisieren. Die Wehren aus Wellen, Giflitz/Bergheim und Anraff wurden um 17.27 Uhr mit dem Stichwort "HGAS" durch die Leitstelle alarmiert.

Unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektos Michael Rese wurde mit einem Gas-Messgerät die Kanalisation überprüft, dabei stellte sich heraus, dass Lösungsmittel für den Geruch verantwortlich waren. Wie diese in die Kanäle geraten konnten, war unklar. An mehreren Stellen wurde die Kanalisation mit Frischwasser gespült, sodass um 19.30 Uhr der Einsatz beendet werden konnte.

Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht. Der Verusacher wurde laut Polizei nicht ermittelt. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Einer Frau aus Diemelsee saß der Schock noch am Abend in den Giedern, weil die gesamte Libori-Galerie evakuiert werden musste. Der Einkaufsbummel wurde zum Albtraum.

Ereignet hatte sich der Vorfall Samstagnachmittag gegen 15.45 Uhr, in der Paderborner Innenstadt. Durch Passanten wurde im Parkhaus der Libori-Galerie auf Parkdeck 2 deutlicher Gasgeruch festgestellt. Ein sofort abgesetzter Notruf über die Amtsleitung 112 ließ die Feuerwehr und Mitarbeiter des Gasversorgers anrücken. Die eingetroffene Feuerwehr bestätigte diese Feststellungen, konnte in diesem Bereich jedoch keine Gaskonzentration messen. Folgerichtig wurde das gesamte Parkhaus durch die Polizei abgesperrt. Allerdings wurde im weiteren Verlauf durch die Feuerwehr auf dem oberen Parkdeck eine Gaskonzentration lokalisiert, so dass ab diesem Zeitpunkt die gesamte Libori-Galerie evakuiert werden musste.

Von dieser Maßnahme waren etwa 500 Personen betroffen, darunter auch eine Frau aus Diemelsee. Die anwesenden Personen verließen die Galerie sehr besonnen - zu besonderen Vorfällen kam es nicht. Etwa eine Stunde dauerte die Sperrung der Liborigalerie, so dass die Kunden das Gebäude ab 16.45 Uhr wieder betreten konnten. Nach Überprüfung sämtlicher Leitungen im Gebäude durch den Gasversorger und die Feuerwehr wurde eine Ursache im Gebäude ausgeschlossen. Möglicherweise befuhr ein gasbetriebenes Fahrzeug mit einem defekten Tank das Parkhaus und sorgte für den Gasgeruch. Es bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr eines Brandes oder einer Explosion, bestätigte die Polizei in Paderborn.

Allerdings war eine 57-jährige Dame aus Diemelsee so durch den Wind, dass sie nach der Evakuierung ihren schwarzen Peugeot nicht mehr wiederfand. Mitarbeiter der Galerie suchten das Fahrzeug ebenfalls erfolglos im Parkhaus der Loborigalerie, dafür wurde eine Streife in der Tiefgarage am Königsplatz fündig - die 57 Jahre alte Frau hatte ihren Pkw in einem anderen Parkhaus abgestellt und konnte ihren "Schatz" gegen 20 Uhr wieder besteigen und den Rückweg zum Diemelsee antreten. 

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Publiziert in Feuerwehr

BAUNATAL. Ein vermeintlicher Austritt von Chlorgas hat am Dienstagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Aqua-Park in Baunatal ausgelöst. Die automatische Brandmeldeanlage des Hallenbades hatte gegen 18.30 Uhr ausgelöst.

Die etwa 100 Badegäste wurden nach dem Alarm von den Einsatzkräften umgehend aus dem Gebäude evakuiert. Schnell stellte sich nach Auskunft von Polizeisprecher Axel Rausch jedoch heraus, dass kein Chlorgas ausgetreten war, sondern ein Defekt an der Brandmeldeanlage vorlag und diese fälschlicherweise einen Gasaustritt angezeigt hatte.

Die Absperrung des Schwimmbades wurde daher schon kurz nach 19 Uhr wieder aufgehoben, die Badegäste kehrten in den Aqua-Park zurück.

Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit 55 Einsatzkräften, zwei Rettungswagen sowie vorsorglich auch dem Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. Vom Polizeirevier Baunatal waren zwei Streifen vor Ort.

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Publiziert in KS Polizei

HEMFURTH-EDERSEE. Ein Gas-Sensor hat im Keller einer Gaststätte am Edersee angeschlagen. Daraufhin rückte am Montag die Feuerwehr Hemfurth-Edersee aus und ging unter Atemschutz vor.

Die Feuerwehr Hemfurth-Edersee wurde nach Auskunft von Wehrführer Dirk Rübsam um 9.57 Uhr zu einer Gaststätte an der Sperrmauer mit dem Stichwort "Gas" alarmiert. Im Keller der Gaststätte hatte laut Rübsam ein Gas-Sensor Kohlendioxid-Alarm gegeben, vermutlich durch eine undichte Zapfanlage.

Die Feuerwehr rückte mit neun Kameraden aus und belüfteten den Kühlraum mit einem Hochdrucklüfter und einer sogenannten Drucklutte. Die Kohlensäureflaschen wurden unter Atemschutz aus dem Keller entfernt. Anschließende Messungen der Räume ergaben, dass der Keller wieder ohne Atemschutz betreten werden kann. Allerdings bekam der Betreiber der Anlage die Auflage, die Geräte vor Wiederinbetriebnahme durch den Hersteller prüfen zu lassen.

Gegen 11 Uhr war der Einsatz beendet, die Feuerwehr kehrte zum Gerätehaus zurück.


Link:
Feuerwehr Hemfurth-Edersee

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 10 Juli 2013 13:43

Gestank am Gastank: Feuerwehren rücken aus

OBER-ENSE. Ein strenger Geruch hat am Mittwochmittag zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Wie sich herausstellte, waren Restmengen von Flüssiggas bei der Demontage eines stillgelegten Tanks ausgetreten und vom Wind im Ort verteilt worden.

Ein Anrufer meldete sich gegen 12 Uhr bei der Rettungsleitstelle in Korbach und gab an, es würde nach Gas riechen. Daraufhin entsandte die Leitstelle gemäß Alarmplan die Feuerwehren aus Korbach und Ober-Ense sowie eine Rettungswagenbesatzung in den Klingelweg in Ober-Ense. Auch die Polizei und Mitarbeiter des Energieversorgers EWF eilten zur angegebenen Anschrift. Dort gab Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt rasch Entwarnung, nachdem entsprechende Messungen vorgenommen waren. "Wir haben Kontrollmessungen durchgeführt, es herrschte zu keiner Zeit eine Gefahr, nicht einmal in unmittelbarer Nähe".

Nach Angaben Schmidts hatte eine Hausbesitzerin von Flüssiggas auf Gas aus dem EWF-Netz umgestellt. Der leere Flüssiggastank sei dann vor der Demontage am Morgen mit Wasser befüllt worden, um die geringen Restmengen des Gases hinauszudrücken. Dabei sei es zu der Geruchsbelästigung gekommen, die den gesamten Vormittag über aufgetreten sei und schließlich am Mittag zu dem Notruf geführt habe. "Weil wir bei einem Notruf nicht wissen, was vor Ort los ist, müssen wir stets mit einem Ernstfall rechnen und diesen auch entsprechend abarbeiten", erklärte der Stadtbrandinspektor.

Die Hausbesitzerin reagierte verärgert auf den Einsatz der Rettungskräfte. Sie fühle sich "bedroht von dem Aufgebot der Feuerwehr", sagte sie gegenüber 112-magazin.de. Sie habe sich im Vorfeld der Tankstilllegung genau informiert und den Rat von Fachbetrieben eingeholt und auch eine Fachfirma mit der Durchführung beauftragt - um genau das zu vermeiden, was am Mittwochmittag passierte. "Ich habe mich informiert, und es konnte ja nichts passieren", erklärte die Frau.

Um einen Einsatz wie in Ober-Ense zu vermeiden, sei es ratsam, im Vorfeld die Rettungsleitstelle über anstehende Arbeiten zu informieren, riet der Stadtbrandinspektor Hausbesitzern und durchführenden Firmen. Schmidt appellierte zudem, während solcher Arbeiten nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. "Es besteht sonst im schlimmsten Fall die Möglichkeit, dass jemand denkt, der Betroffene sei in Ohnmacht gefallen", sagte Korbachs höchster Brandschützer.

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Publiziert in Feuerwehr

WELLEN. Beim Versuch, einen ausgedienten Flüssiggastank zu reinigen, hat ein Einwohner von Wellen am Donnerstagnachmittag Großalarm für Feuerwehren und Rettungsdienst ausgelöst. Nach drei Stunden und intensiven Messungen wurde Entwarnung gegeben.

Gegen 13.30 Uhr bemerkten Anwohner des Bonifatiusweges in der Ortsmitte Gasgeruch und alarmierten die Leitstelle. Die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Wega, aus Hemfurth-Edersee, Bergheim-Giflitz, Wellen und Anraff rückten mit insgesamt 49 Einsatzkräften aus. Später kam ein weiterer Messtrupp der Feuerwehr Waldeck hinzu. Das Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen vor Ort. Parallel dazu wurde der Flüssiggas-Sicherheitsdienst als Fachberater für die Einsatzkräfte zur Hilfe gerufen.

Auch ein Mitarbeiter der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) war mit einem Messgerät auf Lecksuche. Er konnte rasch ausschließen, dass es sich um das Erdgasnetz der EWF handelt, sondern um Flüssiggas. Das war mit dem Spülwasser des alten Gastanks in die Kanalisation gelangt. Die höchste Gaskonzentration hat er in der Friedrichsstraße gemessen. "Es bestand aber keine Explosions- oder Gesundheitsgefahr", sagte er.

Die Feuerwehren sperrten den Ortskern großräumig ab und begannen mit umfassenden Messungen zunächst in den Straßen und dann in den Kellern von etwa 28 Häusern. Denn Flüssiggas ist ein Schwergas, das sich an tiefen Punkten absetzt.

Etwa 30 Bewohner der betroffenen Häuser im Ortskern wurden vorsichtshalber ins Gemeinschaftshaus evakuiert, berichtete die Einsatzleitung. Nach Abschluss der Messungen begann die Feuerwehr, die Kanalisation im Ortskern mit Wasser aus den Hydranten durchzuspülen.

Publiziert in Feuerwehr
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