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BAD AROLSEN. Der Brand einer Gartenlaube sorgte am Dienstagnachmittag für Einsatztätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen, des Rettungsdienstes und einer Polizeistreife.

Um 13.04 Uhr erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Meldung, dass in der Ostlandsiedlung eine Gartenhütte in Vollbrand steht. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen alarmiert, die mit 22 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen den Einsatzort nur wenige Minuten später erreichten. Eine RTW-Besatzung traf als Brandabsicherung ein.

Mit einem C-Rohr wurde vom mitgeführten Tanker der schnelle Löschangriff erfolgreich durchgeführt, die Flammen erstickt und parallel dazu eine in der Laube stehende Gasflasche aus dem Gefahrenbereich entfernt. "Ein Übergreifen der Flammen zum Haupthaus konnte verhindert werden", sagte der stellvertretende Wehrführer Sven Cordes gegenüber 112-magazin.de am Einsatzort.  Allerdings wurden die an der Hütte gelagerten Reifen und die Mülltonnen ein Raub der Flammen.Die Laube selbst wurde am Vordach und an der Seitenwand beschädigt.

Nach Angaben der Polizei ist ein Fremdverschulden auszuschließen. Eventuell kommt das Einbringen heißer Asche in eine der Mülltonne als Ursache infrage. Die Besitzer der Gartenlaube schätzen den entstandenen Sachschaden auf etwa 2500 Euro. Die Einsatzleitung hatte der Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer übernommen. (112-magazin)

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KORBACH. Sprichwörtlich in letzter Sekunde haben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Korbach einen Brand in der Bochumer Straße löschen können - Flammen hatten bereits auf die Terasse und den Giebel eines Mehrfamilienhauses übergegriffen.

Nach ersten Erkenntnissen kam es am frühen Mittwochmorgen zu einem Brand einer Gartenlaube in der Bochumer Straße. Wie das Feuer entstehen konnte, darüber herrscht bei den betroffenen Eigentümern des Mehrfamilienhauses Ratlosigkeit. Fest steht, dass die 58-jährige Besitzerin einer Parterrewohnung um 3.30 Uhr aufgestanden war und um 4.20 Uhr den Weg zur Arbeit beschritten hatte. Ihr 76-jähriger Ehemann war zu diesem Zeitpunkt noch am schlafen.

Im weiteren Verlauf muss es dann gegen 4.40 Uhr zum Brand in der Gartenlaube gekommen sein. Durch einen lauten Knall wurde der 76-Jährige geweckt, auch die Eigentümer in der oberen Wohnung nahmen den Knall wahr und schauten da bereits in die Flammen, die sich über den wilden Wein bis zum Balkon und die Dachrinne hochgearbeitet hatten. Eilig wurde die Notrufnummer 112 gewählt, sodass die Kameraden gegen 4.50 Uhr über die Leitstelle alarmiert wurden. 

Einsatzleiter Carsten Vahland und weitere 39 Brandschützer führten einen schnellen Löschangriff durch. Dazu diente das mitgeführte Tanklöschfahrzeug. Parallel dazu wurde eine zweite Löschwasserversorgung zu einem Hydranten aufgebaut. Mit einer Drehleiter konnten zwei Trupps unter Atemschutz zur Giebelseite vordringen um dort Glutnester abzulöschen und ein weiteres Vordringen der Flammen auf den Dachstuhl verhindern. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz drang in das inzwischen evakuierte Gebäude vor, zu Löscharbeiten im Inneren des Gebäudes kam es aber nicht.

Um 6.30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehrkräfte beendet. Anschließend übernahm die Polizei die Einsatzstelle. Die Brandspezialisten der Korbacher Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Ursache des Brandes steht derzeit noch nicht fest. Die Gartenhütte brannte vollständig nieder und es entstand ein Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Hinweise die zur Aufklärung der Tat beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach. Die Telefonnummer lautet: 05631/9710. (112-magazin)

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