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LANDAU/VOLKHARDINGHAUSEN. Dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Arolsen, Bühle, Volkhardinghausen und Landau ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Gartenlaube nicht auf einen angrenzenden Wald übergreifen konnte.

Gegen 17.10 Uhr am Samstagabend ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Anruf ein, dass im Tiefenhohler Weg Feuerschein und Rauchentwicklung zu erkennen sei. Darauf hin wurden die Wehren mit dem Stichwort "F2, unklare Rauchentwicklung, Feuerschein" alarmiert. Etwa 40 Ehrenamtliche erreichten die Einsatzstelle zeitnah, leuchteten die Einsatzstelle aus und legten mehrere B-Leitungen um die Wasserversorgung sicherzustellen. Einsatzleiter Markus Winkler ließ umgehend Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren vordringen. Der Schnellangriff zeigte nach wenigen Minuten Wirkung, die Flammen konnten gelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Nach etwa 70 Minuten war der Einsatz beendet. 

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Artur Berger machte sich ein Bild von der Lage, er brauchte aber selbst nicht mit eingreifen, weil das Ausbildungsniveau der Wehren einen hohen Stellenwert hat. Nach Angaben der Polizei wird der Sachschaden an der niedergebrannten Hütte auf 11.000 Euro geschätzt. Die Ursache zum Brand werden die Ermittler der Kripo führen. (112-magazin.de)

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BAD AROLSEN. Bedingst durch einen Fahrfehler auf regennasser Fahrbahn, ereignete sich am Mittwochabend ein Alleinunfall im Stadtgebiet von Bad Arolsen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr ein 53-jähriger Biker mit seiner blauen Kawasaki gegen 18.20 Uhr die Rathausstraße in Richtung Große Allee. Beim Abbiegevorgang verlor der Mann aus Wolfhagen die Kontrolle über seine Maschine, stürzte und schlidderte über eine Verkehrsinsel. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste der 53-Jährige nach der notärztlichen Erstversorgung mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus transportiert werden. Die im Landkreis Kassel zugelassene ZZR 1100 wurde vom ADAC aus Volkmarsen abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt. 

Gegen 19.05 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen zu einem Hifeleistungseinsatz in die Rathausstraße alarmiert. Die Kameraden nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf, entsorgten das kontaminierte Material und unterstützten den Abschleppdienst beim Aufladen der Kawasaki.  (112-magazin)

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Mittwoch, 26 Februar 2020 20:25

Bad Arolsen: Wehren im Dauereinsatz

BAD AROLSEN. Mehrere Einsätze hatten die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Helsen und Mengeringhausen am heutigen Mittwoch zu bewältigen.

Um 10.22 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Arolsen zum alten Schwimmbad im Birkenweg alarmiert. Dort hatte eine bislang unbekannter Täter an mehreren Ecken im Gebäude gezündelt, sodass Passanten auf eine starke Rauchentwicklung aufmerksam wurden. Bereits bei der Anfahrt vom Feuerwehrstützpunkt legten die Brandschützer die Atemschutzmasken an. Mit einem schnellen Löschangriff wurden im Inneren der Brandruine ebenerdig mehrere Brandherde bekämpft. Die Flammen hatten sich von einer brennenden Holzplatte, die das wasserlose Bassin abdeckt, über die Holzbinder hochgearbeitet und eine Giebelwand in Mitleidenschaft gezogen. Zudem brannte bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Dachkonstruktion und die Zwischendecke. Unter Einsatz der mitgeführten Drehleiter wurde die Dachkonstruktion von oben geöffnet und Glutnester mit Wasser abgelöscht. Die Einsatzleitung hatte Sven Eichweber (SBI 3) übernommen - insgesamt waren 34 Ehrenamtliche der Arolser und Mengeringhäuser Wehren an den Löscharbeiten beteiligt.

Etwa zwei Stunden später, die Kameraden waren gerade mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, musste die Besatzung eines Löschfahrzeugs in die Albert-Schweitzer-Straße ausrücken. Wohnungseigentümer hatten einen schmorenden Toaster in ihrer Küche entdeckt und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Die Nachschau vor Ort durch ein Team der Feuerwehr brachte für die Bewohner die Gewissheit, dass die Gefahr gebannt ist.

Der dritte Einsatz an diesem Tag führte die Wehren um 13.19 Uhr von Helsen, über mehrere Straßen in Bad Arolsen, bis nach Mengeringhausen. Ein Fahrzeug hatte Betriebsstoffe verloren und eine kilometerlange Ölspur verursacht. Nach Angaben von Zeugen soll es sich beim Verursacherfahrzeug um einen Müllwagen gehandelt haben. Die Feuerwehrleute streuten die   Ölspur ab und nahmen das kontaminierte Granulat wieder auf. Um 14.30 Uhr konnten die Einsatztätigkeiten eingestellt werden. (112-magazin)

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BAD AROLSEN. Mit seinem im Landkreis Kassel zugelassenen Peugeot Boxer hat am Dienstagmorgen ein 46 Jahre alter Mann für Verkehrsbehinderungen auf der Landauer Straße gesorgt.

Nach Polizeiangaben befuhr der Mann gegen 7.20 Uhr die alte B 450 vom Twistesee kommend in Richtung Bad Arolsen. Auf Höhe der Aartalsenke kam der Fahrer mit seinem Boxer nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen, legte einen Leitpfosten um und rammte ein Verkehrszeichen, dass für den Viehmarkt aufgestellt worden war. Dabei geriet der Fuß des Aufstellers in den Kühler und beschädigte die Ölwanne. 

Nach etwa 500 Metern ließen die Kräfte des Boxers nach, der Transporter blieb ungeschmiert am rechten Fahrbahnrand kurz vor dem Stadteingang stehen. Während der Unfallaufnahme forderte die Streifenwagenbesatzung Unterstützung zur Beseitigung der 400 Meter langen Ölspur an. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen rückte aus und streute die Ölspur ab. Insgesamt 15 Freiwillige waren am Einsatz beteiligt, sagte Stefan Richter von der Arolser Feuerwehr. (112-magazin)

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BAD AROLSEN/MASSENHAUSEN. Zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person kam es am Montagabend gegen 21.55 Uhr, auf der Landesstraße 3078 zwischen Bad Arolsen und Massenhausen.

Nach ersten Angaben setzte um 22.03 Uhr ein Verkehrsteilnehmer einen Notruf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, mit dem Hinweis auf einen Verkehrsunfall und einer Rauchentwicklung im Fahrzeug. Umgehend wurden die Arolser Feuerwehr alarmiert, die unter der Leitung von Stefan Richter mit drei Fahrzeugen und 20 Ehrenamtlichen zur Unfallstelle ausrückten.

Bei Eintreffen der Brandschützer stellte sich heraus, dass es sich bei dem Qualm um ausgetretenes Kühlwasser handelt, daher waren keine weiteren Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Vorsorglich wurde die Batterie des Fahrzeugs abgeklemmt. Stefan Richter ließ in Absprache mit der Polizei die Unfallstelle absichern und ausleuchten. 

Der eingetroffene Notarzt sowie ein DRK-Rettungsteam kümmerten sich um den verletzten BMW-Fahrer und stellten die Erstversorgung sicher. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber Christoph 90 (Giessen) angefordert. Notarzt und das Rettungsteam brachten den verletzten Bad Arolser nach Massenhausen zum Sportplatz. Auch hier klappte die Informationskette reibungslos: Brandschützer aus Massenhausen schalteten die Flutlichtanlage ein, um dem RTH eine sichere Landung zu ermöglichen. Um 23.02 setzte der Hubschrauber auf der Rasenfläche zur Landung an. Vier Einsatzkräfte der Bad Arolser Feuerwehr brachten den 28-Jährigen auf einer Trage zum RTH.  Mit dem Verletzen an Bord hob Christoph 90 um 23.40 Uhr, in Richtung Marburger Uniklinik ab.

Wie kam es zu dem Unfall?

Nach Angaben der Polizei befuhr der Polnische Staatsbürger die Landesstraße von Bad Arolsen kommend in Richtung Massenhausen. In einer leichten Linkskurve kam der Fahrer des silbergrauen BMW nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Flutgraben und prallte ungebremst gegen einen Wasserdurchlass. Dabei wurde das Fahrzeug über die Einfahrt zum Forstweg geschleudert, wo es sich zweimal überschlug und seitlich auf dem Dach zum Liegen kam. Auf Anweisung der Beamten wurde eine Blutprobe bei dem 28-Jährigen angeordnet.

BMW Totalschaden

Völlig zerstört wurde der BMW bei dem Unfall auf der L 3078, sodass die Firma Schüppler (ADAC) aus Volkmarsen mit der Bergung des Unfallwagens beauftragt werden musste. Die genaue Höhe des Schadens an dem 3er BMW lag am Abend noch nicht vor.  (112-magazin)

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BAD AROLSEN. Der Brand einer Gartenlaube sorgte am Dienstagnachmittag für Einsatztätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen, des Rettungsdienstes und einer Polizeistreife.

Um 13.04 Uhr erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Meldung, dass in der Ostlandsiedlung eine Gartenhütte in Vollbrand steht. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen alarmiert, die mit 22 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen den Einsatzort nur wenige Minuten später erreichten. Eine RTW-Besatzung traf als Brandabsicherung ein.

Mit einem C-Rohr wurde vom mitgeführten Tanker der schnelle Löschangriff erfolgreich durchgeführt, die Flammen erstickt und parallel dazu eine in der Laube stehende Gasflasche aus dem Gefahrenbereich entfernt. "Ein Übergreifen der Flammen zum Haupthaus konnte verhindert werden", sagte der stellvertretende Wehrführer Sven Cordes gegenüber 112-magazin.de am Einsatzort.  Allerdings wurden die an der Hütte gelagerten Reifen und die Mülltonnen ein Raub der Flammen.Die Laube selbst wurde am Vordach und an der Seitenwand beschädigt.

Nach Angaben der Polizei ist ein Fremdverschulden auszuschließen. Eventuell kommt das Einbringen heißer Asche in eine der Mülltonne als Ursache infrage. Die Besitzer der Gartenlaube schätzen den entstandenen Sachschaden auf etwa 2500 Euro. Die Einsatzleitung hatte der Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer übernommen. (112-magazin)

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