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Dienstag, 09 Oktober 2018 17:53

Zoe von Benz erfasst - fünf Wehren im Einsatz

MARSBERG/BREDELAR. Unachtsamkeit führte am Dienstag gegen 15.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Sauerlandstraße in Bredelar. Dort hatte ein Verkehrsteilnehmer aus einem Briloner Ortsteil Besorgungen erledigt und wollte vom rechten Parkstreifen ein Wendemanöver in Fahrtrichtung Beringhausen durchführen. Die volle Wendung schaffte der Renaultfahrer aber nicht mehr - er übersah einen von hinten heranfahrenden, vorfahrtsberechtigten Mercedes Benz, der ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassen ist. Das Elektroauto wurde erfasst und im Fahrerbereich völlig demoliert.

Passanten riefen über den Notruf die Leitstelle an. Aufgrund der Unfallbeschreibung alarmierte die Leitstelle zwei Streifenwagen, mehrere Rettungswagen und den Notarzt, darunter auch einen RTW der Johanniter Unfallhilfe aus Diemelsee-Adorf. Weil es zunächst hieß, das eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei, wurden die Wehren aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen und Marsberg alarmiert. Bei Eintreffen der Wehren unter der Leitung des Beringhäuser Wehrführers Matthias Stremmer war schnell klar, dass die vermeintlich eingeklemmte Person lediglich im Wagen eingeschlossen war. Die beiden verletzen Insassen des Zoe wurden geborgen und dem Notarzt übergeben. Der Renault erlitt wirtschaftlichen Totalschaden und wurde nach Diemelsee-Adorf in eine Fachwerkstatt abgeschleppt.

Ebenfalls leichtverletzt wurde der geschädigte Fahrer des Mercedes Benz. Sein im Hochsauerlandkreis zugelassener Pkw wurde im Frontbereich massiv beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Um die Straße für den Durchgangsverkehr wieder freizubekommen, wurden beide Fahrzeuge auf den rechten Straßenrand geschoben. Im Nachgang reinigten die Einsatzkräfte die Straße und streuten Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe. Um 17 Uhr konnte die Polizei die Straße freigeben. Insgesamt waren 40 ehrenamtliche Kräfte der Löschgruppen an dem Einsatz beteiligt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 7 in Bredelar am 9.10.2018

Publiziert in Feuerwehr

WELLEN/BERGHEIM. Mit schweren Verletzungen wurde am Freitag ein 67 Jahre alter Mann aus der Gemeinde Edertal mit dem Rettungshubschrauber der Johanniter Unfallhilfe in eine Spezialklinik geflogen - der Verletzte hatte aus bislang unbekannten Gründen auf der Landesstraße zwischen Wellen und Bergheim die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war mit einem Baum kollidiert. 

Auch 12 Stunden nach dem schweren Verkehrsunfall (wir berichteten) steht nicht fest, wieso der Edertaler auf seiner Fahrt von Wellen nach Bergheim mit seinem Pkw nach links über die Gegenfahrbahn geriet und mit der Front und der linken Seite seines blauen Dacia Sandero gegen einen Baum geprallt war. Nach dem Crash schoss der Wagen noch 30 Meter über die Fahrbahn und blieb dort stehen.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Verkehrsteilnehmer die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über einen Unfall auf der Landesstraße 3383 informiert und berichtet, dass eine Person in seinem Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin wurden die Wehren Bergheim und Giflitz sowie die Wehr aus Hemfurth um 18.42 Uhr alarmiert. Polizeikräfte, eine RTW-Besatzung des DRK aus Lieschensruh und ein Notarzt aus Bad Wildungen eilten ebenfalls zur Unfallstelle.

Bei Eintreffen der Wehren und Retter bot sich den Einsatzkräften ein schlimmes Bild: Der Fahrer des Sandero war durch den Aufprall in seinem Autowrack eingeklemmt worden. Mit hydraulischem Gerät trennte die Giflitzer Wehr die B-Säule und die Seitentür vom Chassis und zog den Verletzten schonend  aus dem Fahrzeug. Notarzt und Rettungsassistenten transportierten den Verletzten zum RTW und kämpften dort um das Leben des 67-Jährigen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied sich der Notarzt einen Rettungshubschrauber aus Mittelhessen anzufordern. Als Landeplatz wurde der Feuerwehrstützpunkt Bad Wildungen gewählt. Dort bereiteten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen die Landung vor, leuchteten den Landeplatz aus und lotsten den Helikopter über Funk zur Bodenplatte. Um 19.58 Uhr, hob der Hubschrauber ab, um den inzwischen stabilisierten Patienten in die Klinik nach Gießen zu transportieren.

Mit insgesamt 34 Einsatzkräften waren die Freiwilligen aus Giflitz, Hemfurth und Bergheim in das Geschehen eingebunden worden. Sie leuchteten die Unfallstelle aus, unterstützten die Polizei bei der Sperrung der Landesstraße, retteten den Verletzten aus dem Autowrack und reinigten im Nachgang die Straße von Fahrzeugteilen und Betriebsstoffen.

Auf insgesamt 5500 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden an dem völlig zerstörten blauen Dacia, die Landesstraße 3383 war für knapp zwei Stunden bis zum Abtransport des Unfallautos gesperrt.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 05 Dezember 2017 16:08

Autos krachen bei Freienhagen zusammen

FREIENHAGEN. Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagmorgen bei Freienhagen zusammengestoßen - die Bundesstraße 251 war kurzfristig gesperrt.

Nach Polizeiangaben war ein 52 Jähriger aus  Richtung Ippinghausen kommend mit seinem Volkswagen die Bundesstraße in Richtung Freienhagen unterwegs, als ihm auf der Gegenfahrbahn ein Kastenwagen der Marke Fiat in einer scharfen Linkskurve entgegenkam. Wahrscheinlich war die nasse Fahrbahn ausschlaggebend dafür, dass der weiße Kastenwagen mit seinem Heck nach links ausbrach und seitlich gegen den silberfarbenen Touran stieß. Dabei wurde sowohl der Fiat-Doblo, als auch der Touran so stark beschädigt, dass beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten.

Der Touranfahrer, ein 52-jähriger Mann aus Kassel, wurde leichtverletzt in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert, konnte die Örtlichkeit aber am Nachmittag wieder verlassen.

Nach Angaben des 24-jährigen Unfallverursachers wurde sonst niemand verletzt. Die Gesamtschadenshöhe wurde von der Polizei auf 18.000 Euro festgelegt, wobei der Totalschaden an dem Fiat 10.000 Euro ausmacht.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251

Publiziert in Polizei

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