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TWISTETAL. Nach Angaben von Wildtierschutz Deutschland hat ein Jäger einen Fuchsrüden während der Schonzeit in der Feldgemarkung von Elleringhausen erschossen. Ein Schonzeitvergehen, das, wenn sich die Tat bestätigen sollte, zum Entzug der Waffenbesitzkarte und des Jagdscheins führen können. Darüber hinaus wird der Schütze bei einer Verurteilung mit einer saftigen Geldbuße rechnen müssen.

Am Morgen des 24. April ist Hobbyfotograf Martin F. schon früh mit seiner Kamera in der reich strukturierten hessischen Landschaft bei Twistetal unterwegs. Ihm gelingen schöne Aufnahmen eines prächtigen Fuchsrüden im hohen Gras - bis um 9.30 Uhr ein Schuss die morgendliche Stille durchbricht. Just in diesem Moment gelingt dem Tierfotografen die sensationelle und zugleich traurige Aufnahme des Fuchses, der von einem großkalibrigen Geschoss zerrissen wird. Martin F. ist geschockt. Er befindet sich mit der Kamera in den Händen nur wenige Schritte vom toten Fuchs entfernt. Auch er hätte Opfer des Schusses oder eines Querschlägers sein können. Er weiß auch, dass die meisten Wildtiere jetzt ihre Jungen versorgen. Dabei spielt der Fuchsrüde eine wichtige Rolle, er ist der Hauptversorger der jungen Fuchsfamilie. Fuchswelpen, die ohne den Fuchsrüden aufwachsen, haben nur geringe Überlebenschancen.

Etwa 15 Minuten später - auf dem Rückweg zu seinem Auto - beobachtet der Fotograf, wie der ihm bekannte Jäger einen Waschbären in einer ausgehöhlten Baumwurzel entdeckt und mit drei Schüssen aus einer Kurzwaffe streckt. Ein weiteres Jagdvergehen während der Aufzuchtzeit von Jungtieren, das Konsequenzen für den Jäger haben könnte.

Wildtierschutz Deutschland hat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Marburg erstattet. "Die allerwenigsten durch Jäger begangenen Straftaten werden zur Anzeige gebracht", erläutert Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland.  So kommt es kaum zu rechtskräftigen Verurteilungen von Jagdvergehen. 

Wie Polizeisprecher Dirk Richter gegenüber 112-magazin.de mitteilte, wurde am Dienstag von einer Frau über die "Onlinewache" Anzeige gegen den Jäger gestellt, die Polizei Korbach hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Die Schonzeit für Füchse und Waschbären beginnt am 1. März und endet am 31. Juli. (Quelle: Wildtierschutz Deutschland)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Weil ein 27 Jahre alter und offenbar stark alkoholisierter Mann aus Kassel am Montagnachmittag im Bahnhof Wilhelmshöhe Fotos von Zügen machen wollte, ist er in den Bahngleisen rumgelaufen. Die Folge: Im Bahnverkehr im Bahnhof Wilhelmshöhe kam es zu erheblichen Behinderungen.

In der Zeit von 15.08 bis 15.31 Uhr mussten die Gleise 1 bis 4 voll gesperrt werden. Dadurch hatten acht Züge insgesamt 96 Minuten Verspätung, wie am Dienstag die Bundespolizeiinspektion Kassel mitteilte.

Laut Polizei hatte der Lokführer eines Intercity, der im Bahnhof Wilhelmshöhe seinen planmäßigen Halt hatte, den Mann vor seinem Zug in den Gleisen stehen sehen. Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugverkehr daraufhin kurzfristig eingestellt.

Beamte trafen den offenbar stark betrunkenen Mann am Bahnsteig 4 an. Er gab zu, sich in den Bahngleisen aufgehalten zu haben. Dort habe er Fotos von Zügen gemacht, um diese detailgetreu nachbauen zu können. Wegen des unerlaubten Aufenthaltes im Gleisbereich und der dadurch verursachten Betriebsstörung wurde gegen den Mann ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Auf Sicherheitsabstand achten
Aufgrund des Vorfalls weist die Bundespolizei darauf hin, dass Fotoaufnahmen von Zügen immer von sicheren Standorten mit ausreichend Abstand zu den Gleisen aus gemacht werden sollten. Wer zu dicht an der Bahnstrecke stehe, könne durch vorbeifahrende Züge erfasst und dabei verletzt oder getötet werden.

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 31 Juli 2011 13:29

Hochzeitsfotograf bei der Arbeit beklaut

KORBACH. Während er Bilder von einem Brautpaar aufnahm, ist ein Fotograf um Teile seiner Ausrüstung "erleichtert" worden. Der 30 Jahre alte Fotograf war am Samstagnachmittag im Korbacher Stadtpark damit beschäftigt, Bilder vom "schönsten Tag im Leben" des Brautpaars zu machen. Für ihn selbst wird der Tag kaum in schöner Erinnerung bleiben: Während sich der Fotograf ganz dem Paar widmete, entwendete ein Unbekannter den am Rand der Wiese stehenden Rucksack - darin befanden sich Teile der Fotoausrüstung. Unter anderem kamen ein Blitzgerät sowie ein Zoom-Objektiv - beides für Nikon-Kameras - anhanden.

Der Wert der gestohlenen Ausrüstung beträgt mehrere hundert Euro. Der Fotograf hofft nun darauf, dass mögliche Zeugen etwas beobachtet haben. Der Rucksack ist schwarz und trägt keine besonderen Merkmale. Möglich ist, dass der oder die Täter die Tasche in der Umgebung weggeworfen haben, nachdem sie feststellten, dass die Beute für ihn oder sie nicht brauchbar ist.

Wer etwas bemerkt hat oder Angaben zum Verbleib der Beute machen kann, meldet sich bei der Korbacher Polizei, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Polizei

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