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Dienstag, 23 März 2021 08:28

Kein Gang eingelegt, Handbremse nicht angezogen

KORBACH. Ein ungewöhnlicher Alleinunfall mit hohem Sachschaden ereignete sich am Montag in Korbach - eine Frau aus Lichtenfels hatte auf abschüssiger Straße ihren Pkw nicht gegen Wegrollen gesichert.

Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt, stellte die 48-Jährige ihren grauen Ford S-Max in der Prof.-Kümmell-Straße gegen 13.45 Uhr auf dem rechten Parkstreifen ab. Nach dem Verlassen des Fahrzeugs setzte sich der Ford in Bewegung und wurde während der "Alleinfahrt" von einer Altstadtlaterne aufgefangen. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 5000 Euro, wobei allein die EWF einen Schaden von 3000 Euro an der Laterne zu verzeichnen hat.

Die Polizei Korbach hat den Unfall aufgenommen und ein Verwarngeld ausgestellt. Als Unfallursache gibt die Polizei an, dass kein Gang eingelegt wurde und auch die Handbremse nicht ordentlich festgestellt worden war. (112-magazin.de)

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ROSENTHAL/RODA. Sturm "Burglind" führte auch im Raum Rosenthal zu zahlreichen Einsätze der Feuerwehren - unterstützt wurden die Freiwilligen von Polizeikräften und Mitarbeitern des Bauhofs.

Nach einer regnerischen Nacht wurde die Polizei am Mittwoch gegen 6.50 Uhr zu einer eher ungewöhnlichen Unfallaufnahme gerufen: Der Fahrer eines schwarzen Ford S-Max war mit seinem Fahrzeug auf der Landesstraße 3078 von Roda in Fahrtrichtung Rosenthal unterwegs, als eine Schlammlawine über die Fahrbahn schoss und den Ford regelrecht festsetzte. Mitarbeiter des Bauhofs rückten zur Unterstützung mit einem Bagger an und befreiten den 62-jähriger Fordfahrer mit seinem Pkw aus dem Schlamassel. Die eingesetzte Polizeistreife schätze vor Ort den Schaden am S-Max auf 1500 Euro.

Gegen 8.31 Uhr, wurden die Wehren aus Rosenthal und Roda in den Mühlenweg nach Roda gerufen. Ein Keller drohte im Mühlenweg nach starken Regengüssen vollzulaufen. Mit dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Bastian Werner rückten 20 Einsatzkräfte an um mit zwei Tauchpumpen und einem Nasssauger den Keller abzupumpen und die Garage von Wasser und Schlammmassen zu befreien.  Nach etwa zwei Stunden harter Arbeit konnte Bastian Werner die "gereinigte Einsatzstelle" wieder an die Besitzer übergeben.

Parallel zu den Arbeiten der Feuerwehr nutzten Mitarbeiter des Bauhofs die Zeit um Flutgräben auszubaggern, die Feuerwehr Roda spülte im Nachgang mit einem Schlauch einen Wegdurchlass von Geröll und Schlamm frei. (112-magazin)



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