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NIEDERDIELFEN. Beim Absturz eines Flugzeuges in einem Waldstück in der Nähe des Wilnsdorfer Stadtteils Niederdielfen ist am Montagmorgen ein 25 Jahre alter Pilot aus Wilnsdorf ums Leben gekommen. Gegen 06:15 erreichten Polizei und Rettungsleitstelle gleich mehrere Anrufe von besorgten Bürgern, die über ein Flugzeug mit Motorproblemen und schließlich einen Absturz berichteten.

Umgehend machten sich mehrere Einheiten der Wilnsdorfer Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst aus Wilnsdorf samt Notarzt, der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“, nacheinander zwei Polizeihubschrauber „Hummel“ der Polizeifliegerstaffel NRW, sowie Polizeieinheiten aus Wilnsdorf und Siegen auf den Weg, um nach dem abgestürzten Flugzeug und möglichen Insassen zu suchen. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera eines der beiden Polizeihubschrauber zur Hilfe genommen. Die Einsatzkräfte fanden den Absturzort schließlich oberhalb eines Wohngebietes bei Niederdielfen in einem Fichtenwald. Das Flugzeug wurde dabei nahezu bis zur Unkenntlichkeit zerstört.

Nach einiger Zeit der Suche konnten die Einsatzkräfte schließlich auch eine männliche Leiche etwa 300 Meter talabwärts finden. Wie die Polizei später bestätigte, handelte es sich bei dem Toten um den Piloten der Maschine, einen 25-jährigen Mann aus Wilnsdorf. Unweit eines Gartengrundstückes war der Verunglückte in einer Wiese aufgefunden worden, es konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Mysteriös sind die Umstände des Fluges: Das Flugzeug war am Morgen vom Siegerlandflughafen auf der „Lipper Höhe“ bei Burbach gestartet. Dies erfolgte jedoch ohne vorherige Startgenehmigung, da der Flughafen zu dieser Zeit noch gar nicht geöffnet hatte. Für einen Flug dieser Art hätten im Vorfeld Genehmigungen eingeholt werden müssen. Die Polizei teilte mit, der Flug hätte nicht stattfinden dürfen. Vom Luftsportvererin „Hellertal“ war zu erfahren, dass die Maschine vom Typ „Morane-Saulnier Rallye“ eigentlich nur eingesetzt werde, um Segelflugzeuge zu schleppen. Dies war Informationen zufolge gestern noch rund um den Siegerlandflughafen erfolgt. Auch am Siegerlandflughafen sind nun Ermittlungen im Gange und es werden Spuren gesichert. Vor Ort in Niederdielfen hat neben der Kriminalpolizei auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen aufgenommen. Die viersitzige Maschine, die auch als Tiefdecker bezeichnet wird, gehört dem Luftsportverein „Hellertal“ wird aber auch beim Verein für Luftsport Geisweid genutzt.

Publiziert in SI Feuerwehr

ALLENDORF (EDER). Der Flugzeugabsturz bei Allendorf Ende September 2016 ist offenbar auf einen Fehler des allein in der Maschine sitzenden Piloten zurückzuführen: Nach Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war der Motor der Piper ausgefallen, weil der Treibstoff im gewählten Tragflächentank ausgegangen war. Der 29-jährige Flugschüler war bei dem Unglück schwer verletzt worden.

Nach dem am Donnerstag vorgelegten BFU-Untersuchungsbericht waren der junge Mann und sein Fluglehrer am Tag des Unglücks zunächst gemeinsam mit der Maschine des Typs Piper PA 28-180 in der Luft. Nach verschiedenen Manövern landete der Flugschüler nach einer halben Stunde wieder auf dem Flugplatz in Allendorf, wo der 77-jährige erfahrene Fluglehrer die Maschine verließ. Der Schüler startete anschließend gegen 17 Uhr allein zu sogenannten Platzrunden. Dabei fiel um 17.50 Uhr der Motor der Piper aus - wegen Kraftstoffmangels, wie sich später bei den Untersuchungen herausstellte. Die Maschine stürzte in ein Waldstück nördlich von Allendorf, der junge Mann aus Thüringen erlitt dabei schwere Verletzungen, das Flugzeug wurde völlig zerstört.

Wahl des Tanks erfolgt manuell
Die beiden Tragflächentanks waren dem Untersuchungsbericht der BFU zufolge beim ersten Abflug jeweils noch etwa zur Hälfte gefüllt. Aus welchem Tank der Motor den Treibstoff bezieht, muss bei diesem Flugzeugmuster manuell über den sogenannten Tankwahlschalter eingestellt werden, ein automatischer Wechsel - zum Beispiel bei Treibstoffmangel - erfolgt bauartbedingt nicht. Nach Herstellervorgaben muss beispielsweise bei Starts und Landungen der rechte Tragflächentank aktiviert sein. Im Rahmen der Vorflugkontrolle habe der Fluglehrer den Schüler darauf hingewiesen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Ausgewählter Tragflächentank leer
Untersuchungen des Wracks ergaben dem Bericht zufolge, dass der Tankwahlschalter der Unglücksmaschine auf dem rechten Tragflächentank stand, dieser jedoch keinen Treibstoff enthielt. Das bedeutet, dass der Pilot versäumt hatte, den Wahlschalter rechtzeitig auf den noch gefüllten linken Tragflächentank umzustellen. Aus diesem lief an der Unglücksstelle laut Untersuchungsergebnis noch Sprit aus.

Der Flugschüler, der sich vor dem Unglück bereits seit etwa einem halben Jahr in der Ausbildung zum Privatpiloten befunden hatte, war bereits zur Prüfung angemeldet. Nach dem Unglück war er mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Wenig später teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg mit, der Zustand des Verletzten habe sich stabilisiert. Ob der Mann aus Thüringen nach Unglück und Genesung wieder fliegt oder das Fliegen aufgegeben hat, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Die Unglücksstelle war damals abgesperrt und das Wrack sichergestellt worden. Am Tag nach dem Absturz nahmen Korbacher Kripo, Staatsanwaltschaft Marburg und ein beauftragter Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung erste Untersuchungen an der zerstörten Piper auf. Die BFU hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, "Unfälle und schwere Störungen beim Betrieb von Luftfahrzeugen in Deutschland zu untersuchen und deren Ursachen zu ermitteln." Untersuchungsergebnisse werden in monatlichen sogenannten Bulletins auf der Homepage der Bundesstelle veröffentlicht. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 September 2016 12:26

Völlig zerstörte Piper nach Flugzeugabsturz geborgen

ALLENDORF (EDER). Am Tag nach dem Flugzeugabsturz von Allendorf wird die Kraft, die bei dem Unglück wirkte, offenbar: Die Piper wurde bei dem Unglück völlig zerstört - ein Wunder, dass der 29-Jährige, der die einmotorige Maschine gesteuert hatte, den Absturz überlebte.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König schwebt der Mann in Lebensgefahr. Der Flugschüler aus Rudolstadt in Thüringen, der zur Zeit in einem Allendorfer Ortsteil wohnt und sich auf die praktische Prüfung als Pilot vorbereitete, war wie berichtet am Abend mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen worden.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Dass nach dem Unglück die Rettungskräfte überhaupt so rasch an der Absturzstelle mitten im Wald zwischen Allendorf und Osterfeld eintreffen können, ist dem zuständigen Revierförster Erich Wetzlar und seinem Praktikanten Florentin Hustedt zu verdanken. Auf dem Weg zum Ansitz kommen die beiden Männer nämlich an der Absturzstelle vorbei, ohne zu diesem Zeitpunkt überhaupt von dem Unglück zu wissen. Florentin Hustedt blickt im Vorbeifahren in den Fichtenbestand, in dem die völlig zerstörte Piper liegt. Die Forstleute halten an, um nachzusehen. "Als wir auf das Flugzeug zugingen, kam uns der verletzte Pilot entgegen", berichtet Erich Wetzlar gegenüber 112-magazin.de. Der augenscheinlich schwer im Gesicht verletzte junge Mann habe telefoniert - vermutlich um Hilfe zu holen.

Der Revierförster wählt mit seinem Diensthandy sofort den Notruf und nennt der Leitstelle den nächstgelegenen Forstrettungspunkt. "Die habe ich alle im Kopf", unterstreicht der Förster. Während er dorthin eilt, um die Rettungskräfte in Empfang zu nehmen und zum Unglückort zu lotsen, betreut der Praktikant weiter den Schwerverletzten. "Wir haben ihn an einen Baum gesetzt", schildert Wetzlar. Wenig später treffen Notarzt und Rettungsassistenten ein, übernehmen die Versorgung des 29-Jährige, nach einer Weile landet auch der ebenfalls hinzu gerufene Rettungshubschrauber Christoph 7 auf einer Wiese ganz in der Nähe der alten Schafhalle, etwa 100 Meter von der Absturzstelle entfernt. "Der Rettungspunkte-Atlas hat sich bewährt", sagt der Revierförster mit Blick auf das rasche Eintreffen der Einsatzkräfte an genau dem richtigen Ort. "Das war sehr glücklich für den jungen Mann".

Absturzstelle über Nacht bewacht
Am Mittwochmorgen treffen Kripo und Staatsanwaltschaft Marburg, Feuerwehr, THW und vor allem ein Sachverständiger der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) an der abgesperrten und über Nacht bewachten Absturzstelle ein. Die Polizei gestattet es den Pressevertretern, Aufnahmen der völlig zerstörten Piper PA 28 aus der Nähe zu machen. Die "Nase" der Maschine ist völlig zerstört, der Propeller verbogen, die Fenster der Kabine sind teilweise zerfetzt. Eine Tragfläche ist ebenso wie das Heckruder abgeknickt, die zweite Tragfläche komplett abgerissen. An der Absturzstelle riecht es nach Kraftstoff. Kurios: Obwohl die Piper in ein dicht bewachsenes Waldstück stürzte, sind keine Bäume umgerissen.

Einsatzkräfte des Frankenberger THW sind mit der Bergung beauftragt. Dazu setzen die Helfer in Blau unter anderem einen schweren Radlader ein. Das Flugzeug soll, so die Auskunft von Polizeisprecher Volker König, zum Flugplatz nach Allendorf gebracht werden. Dort setzt der Sachverständige der BFU seine Untersuchungen an der Maschine fort, die dem Luftsportverein Ederbergland gehört. Wann mit ersten Ergebnissen zur Absturzursache zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Nur so viel: Der Pilot hatte am Dienstagabend per Funk technische Probleme an den Tower gemeldet - wenig später passierte das Unglück.

Zustand stabilisiert
Der Gesundheitszustand des 29-Jährigen schwer verletzten Piloten hat sich inzwischen stabilisiert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg am Nachmittag mitteilten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF (EDER). Der am Dienstagabend mit einer Piper bei Allendorf abgestürzte Pilot schwebt in Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Bei dem Piloten handelt es sich um einen 29-jährigen Flugschüler aus Rudolstadt in Thüringen, der zurzeit in einem Allendorfer Ortsteil wohnt. Das Flugzeug gehört dem Luftsportverein Ederbergland.

Zu dem Unglück war es, wie berichtet, am Dienstagabend gegen 18.10 Uhr gekommen. Das einmotorige Flugzeug des Typs Piper PA 28 stürzte in ein Waldstück in der Nähe des Flughafens Allendorf (Eder). Der Pilot überlebte schwer verletzt, konnte sich aus dem Wrack selbst befreien, kollabierte dann aber wenig später. Er wurde mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Marburger Klinik geflogen. "Es besteht Lebensgefahr", sagte Polizeisprecher Volker König am Morgen.

Zur Absturzzeit setzte der Flugschüler, der sich allein in dem Flugzeug befand, zur Landung an, musste aber noch eine Platzrunde drehen, weil ein Jet starten wollte. Auf dieser Platzrunde meldete er technische Schwierigkeiten und verschwand im Sinkflug aus dem Sichtfeld des Towers und stürzte in das nahegelegene Waldstück. Ein Revierförster, der den Absturz beobachtete, eilte sofort zur Unfallstelle. Wenig später trafen auch die alarmierten Rettungskräfte, die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen sowie mehrere Polizeistreifen an der Absturzstelle unweit der alten Schafhalle an.

Starts und Landungen geübt
Der Flugschüler hatte ab 15.45 Uhr mit seinem Fluglehrer gemeinsam Starts und Landungen absolviert, um sich auf die praktische Flugprüfung vorzubereiten. Die theoretische Prüfung hatte er laut Polizei bereits bestanden. Nach einigen gemeinsamen Starts und Landungen setzte der Flugschüler seine Flugstunden alleine fort, der Fluglehrer beobachtete ihn dabei aus dem Tower.

Aufgrund der Dunkelheit konnte die Unfallstelle am Abend nicht mehr untersucht werden. Im Laufe des Morgens solle ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Unglücksstelle untersuchen, erklärte der Polizeisprecher. Bislang liegen keine Hinweise auf die Unfallursache vor. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF (EDER). Schwere Verletzungen hat der Pilot eines einmotorigen Flugzeugs erlitten, als er am Dienstagabend bei Allendorf im Wald abstürzte. Der Mann, der auf dem naheliegenden Flughafen landen wollte, saß allein in seiner Piper PA28. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen.

Ein Mitarbeiter des Towers am Flugplatz in Allendorf (Eder) meldete sich am Abend gegen 18.10 Uhr bei der Polizei in Frankenberg, weil er die Sicht und den Funkkontakt zu einem Flugzeug verloren hatte, das eigentlich landen wollte - wegen einer bereits am Boden stehenden Maschine musste der Pilot allerdings eine Schleife drehen. Dabei verlor der Mann, dessen Alter zunächst nicht bekannt war, aus unbekannten Gründen die Kontrolle über die Piper und stürzte in ein naheliegendes Waldstück. Daraufhin rückten Polizei, Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr aus.

Auch ein Förster wurde auf den Absturz aufmerksam und entdeckte die Maschine in einem Fichtenwald, etwa einen Kilometer nördlich des Flughafens, unweit der alten Schafhalle. Der Pilot hatte sich trotz schwerer Verletzungen noch selbst aus dem Wrack befreien können. Als die angeforderten Rettungskräfte an der Absturzstelle eintrafen, sackte der Mann offenbar zusammen. Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung im Rettungswagen an der Unglücksstelle mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in die Uniklinik nach Marburg geflogen. Der Helikopter war auf einer Wiese etwa 150 Meter von der Absturzstelle gelandet.

Die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen waren unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn mit etwa 25 Brandschützern im Einsatz. Die Einsatzkräfte hatten unter anderem den Brandschutz an der Absturzstelle sichergestellt und diese bei einsetzender Dunkelheit ausgeleuchtet, den Rettungsdienst und die Polizei unterstützt. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer war vor Ort.

Die Polizei in Frankenberg hat die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig wurde ebenfalls verständigt. Über Art der Verletzungen und Höhe des Sachschadens können zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Absturzstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Nach Auskunft der Polizei werde die BFU vermutlich am Mittwoch eigene Untersuchungen an der Absturzstelle aufnehmen.

Wie der Hessische Rundfunk am Abend berichtete, soll es sich bei dem Verletzten um einem 29 Jahre alten Flugschüler aus Thüringen handeln. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

KASSEL/NIESTE. Ein 67 Jahre alter Privatpilot aus Thüringen ist am Karfreitag beim Absturz seines Kleinflugzeugs im Waldgebiet zwischen Nieste und Kleinalmerode ums Leben gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten nach einem Zeugenhinweis stundenlang nach der Absturzstelle gesucht. Die Ursache für das Unglück bleibt weiter unklar.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: Am Freitagmorgen gegen 9 Uhr startete der 67-jährige Privatpilot aus Thüringen mit seiner Piper 28 RT vom Flughafen Kassel-Airport in Richtung Sömmerda in Thüringen. Nach etwa 15 Minuten Flugzeit stürzte die Maschine zwischen Nieste und Kleinalmerode südlich der Landesstraße 563 in dicht bewaldetem Gebiet ab. Nach Zeugenangaben kam dort zu diesem Zeitpunkt dichter Schneefall auf. Inwieweit dies ursächlich für das Unglück war, ist noch völlig ungeklärt.

Die Zeugen nahmen jedoch Aufprallgeräusche wahr und teilten dies der Polizeileitstelle Nordhessen mit. Von dort wurde eine umfangreiche Suche eingeleitet. Aufgrund des unwegsamen, dicht bewaldeten Geländes gestaltete sich die Suche aber sehr schwierig.

Erste Ermittlungen der Polizei beim Flughafen Calden ergaben den Hinweis auf den 67-Jährigen und seine Maschine, die am Ankunftsflughafen in Sömmerda ab 10 Uhr überfällig war. In Kooperation mit dem SAR-Suchdienst in Münster, der Leitstelle der Polizei Göttingen, der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal und der Fliegerstaffel der Hessischen Polizei in Egelsbach wurden die Suchmaßnahmen nun erheblich ausgeweitet. Hierbei kamen außer den Maschinen der Bundes- und Landespolizei auch zwei Suchmaschinen der Bundeswehr zum Einsatz.

Polizeihubschrauber findet Absturzstelle
Zeitgleich erfolgte die Suche am Boden mit zahlreichen Einsatzkräften der Polizei Göttingen und der Polizei Nordhessen unter Einbeziehung von etwa 100 Einsatzkräften der Feuerwehren aus den Landkreisen Göttingen, Werra-Meißner und Kassel. Gegen 15.15 Uhr lokalisierte ein Hubschrauber der Fliegerstaffel aus Egelsbach die die Absturzstelle.

Nachdem die Einsatzkräfte am Boden sich durch unwegsames Gelände an die Unglücksstelle vorgearbeitet hatten, fanden sie den Piloten nur noch tot auf. Die Identität ist noch nicht abschließend zweifelsfrei geklärt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich jedoch um den 67-jährigen Flugzeugbesitzer aus der Nähe von Sömmerda/Thüringen.

Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde in die Ermittlungen eingeschaltet und entsandte einen Mitarbeiter zur Ursachenermittlung an die Absturzstelle. Zur Unfallursache gibt es derzeit noch keine Erklärungen. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, befindet sich die Absturzstelle auf niedersächsischem Gebiet.

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Hubschrauberbesatzungen der hessischen Polizeifliegerstaffel haben im vergangenen Jahr 48 vermisste Personen gefunden - auch in Waldeck-Frankenberg. Hier waren die Maschinen mehrfach auch nach Verbrechen oder zu Übungen im Einsatz.

Hessenweit spürten die Besatzungen der Polizeihubschrauber nach Verbrechen gut ein Dutzend flüchtige Personen erfolgreich auf und sorgten durch hinzu gezogene Polizeikräfte am Boden für Festnahmen. "Als besonders hilfreich erwies sich der Hubschraubereinsatz im Rahmen der Gefahrenabwehr bei der Personensuche. So konnten durch die Besatzungen der mit Wärmebildtechnik ausgestatten Polizeihubschrauber 48 vermisste Menschen, die sich zum Teil in hilflosen und lebensbedrohlichen Situationen befanden, aufgefunden und medizinischer Versorgung zugeführt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Bereitschaftspolizei.

3600 Flugeinsätze im Jahr 2014
Zur Bewältigung von mehr als 3600 Flugeinsätzen verbrachten die Piloten der Polizeifliegerstaffel etwa 2000 Stunden im Cockpit der Polizeiluftfahrzeuge. Neben Fahndungs- und Suchflügen verbergen sich hinter den Einsatzflügen die unterschiedlichsten Einsatzanlässe, wie etwa die Unterstützung der Polizeipräsidien durch Videoübertragung bei Veranstaltungs- und Demonstrationslagen, Luftaufklärung vor der Sprengung von Weltkriegsbomben oder auch Fotoaufnahmen nach schweren Verkehrsunfällen oder Flugzeugabstürzen - wie im vergangenen Sommer bei Nieder-Werbe.

Zu den Einsatzerfolgen zählen unter anderem auch festgestellte Gewässerverschmutzungen - beispielsweise nach einem Vorfall mit Heizöl am Diemelsee (wir berichteten, hier klicken). Nicht zuletzt entdeckten die fliegenden Polizisten bei Überwachungsflügen zahlreiche Waldbrände im Hochsommer, die der Feuerwehr gemeldet wurden. Mit Spezialausrüstung ist die Fliegerstaffel auch selbst in der Lage, Waldbrände aus der Luft zu bekämpfen. Das übte die Staffel im vergangenen Jahr unter anderem am Edersee (wir berichteten, hier klicken).

Rund um die Uhr mit vier Maschinen einsatzbereit
Die Polizeifliegerstaffel Hessen ist am Flugplatz Egelsbach stationiert und steht rund um die Uhr mit drei Hubschraubern des Typs Eurocopter 145 sowie einem zweimotorigem Flugzeug des Typs P 68 Observer 2 für Flugeinsätze zur Verfügung.

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Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE. Der Grund für den Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten vor drei Monaten bleibt wohl ungeklärt: Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig benennt in ihrem Abschlussbericht keine Unglücksursache. Die Flugschreiberdaten lassen sich dem Bericht zufolge nicht mehr auslesen, eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sei nur noch eingeschränkt möglich gewesen.

Der einzige Insasse des Segelfliegers, ein 22-Jähriger aus dem Raum Dortmund, war bei dem Absturz am 12. Juli ums Leben gekommen. Gut zwei Stunden nach dem Start in Iserlohn-Sümmern zerschellte das Flugzeug vom Muster Rolladen-Schneider LS 4-a an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage von Nieder-Werbe entfernt. Schutz- und Kriminalpolizei, Vertreter der Luftaufsicht beim Regierungspräsidium Kassel und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen vor Ort auf. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers fotografierte die Unglücksstelle aus der Luft.

Flugzeug vollständig zerstört
Das einsitzige Segelflugzeug war bei dem Absturz vollständig zerstört worden, Trümmerteile lagen auf dem Wiesenhang weit verstreut. "In einem Streukegel von etwa 40 Metern Länge befanden sich alle zerstörten Bauteile des Segelflugzeuges", heißt es. Dem BFU-Bericht zufolge war eine Auswertung der Flugschreiberdaten nicht mehr möglich. "Der Flugweg des Segelflugzeuges konnte nicht ausgewertet werden. Die sichergestellten Avionikbauteile waren so stark zerstört, dass ein Auslesen der Flugdaten nicht möglich war", heißt in dem Bericht der Braunschweiger Experten.

Auch eine Untersuchung der mechanischen Elemente des Flugzeugs habe keinerlei Ergebnis gebracht, wie in dem BFU-Bericht erklärt wird: "Der Zerstörungsgrad der Bauteile des Luftfahrzeuges war extrem stark. Deshalb war eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sowie eine technische Befundung nur sehr eingeschränkt möglich". Die Abmessungen und Tiefe der Spuren an der Unfallstelle hätten gezeigt, dass das Luftfahrzeug mit großer Längsneigung und Geschwindigkeit aufgeprallt sei. Zeugen hatten der Kripo seinerzeit zu Protokoll gegeben, der Segelflieger sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Lizenz vorhanden, Flugzeug erst im März überprüft
Der 22-jährige Pilot war laut BFU seit 2010 im Besitz einer unbefristet gültigen Luftfahrerlizenz für Segelflugzeugführer. Er hatte auf Segelflugzeugen eine Flugerfahrung von etwa 200 Flugstunden. Mit dem Unglücksflugzeug hatte der junge Pilot in den letzten drei Monaten vor dem Absturz 24 Starts absolviert. Die Obduktion des Toten in der Gerichtsmedizin in Gießen ergab laut BFU keine Hinweise auf eine medizinische Ursache, durch die der 22-Jährige die Kontrolle über das Fluggerät hätte verlieren können. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, und das 1988 gebaute Flugzeug mit 15 Metern Spannweite war erst Ende März 2014 der letzten Lufttüchtigkeitsprüfung unterzogen worden.

Pilotenfehler?
Dass der nun veröffentlichte Untersuchungsbericht der Braunschweiger Experten für Flugunfälle keine Absturzursache benennt, lässt erfahrungsgemäß auf einen Pilotenfehler als Grund für das Unglück schließen.

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NEUKIRCHEN. Das am Donnerstag bei Neukirchen-Nausis abgestürzte Kleinflugzeug ist auf der Insel Juist gestartet. Das berichtete die Polizei am Freitag. Die Absturzursache ist weiter unklar. Zur Identität der beiden Toten machten die Ermittler keine Angaben, letzte Gewissheit soll eine Obduktion bringen.

An der Absturzstelle waren zunächst Einsatzkräfte der Feuerwehren Nausis und Neukirchen, Rettungsdienst, ein Notarzt und Polizeikräfte im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber war zur Aufklärung und Dokumentation der Situation eingesetzt. Beauftragte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) sowie ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Marburg hatten im weiteren Verlauf des Tages vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die beiden toten Insassen des Flugzeuges wurden am späten Donnerstagabend aus dem Flugzeugwrack geborgen. Es handelt sich um zwei Männer. Letzte Aufschlüsse über die Identität der beiden Toten soll eine Obduktion ergeben, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Marburg für kommenden Montag terminiert ist.

Die Männer waren mit dem Kleinflugzeug auf der Insel Juist mit Zielort Flugplatz Aalen-Elchingen (Baden-Württemberg) gestartet. Bei dem Flugzeug handelt es sich um ein Ultraleichtflugzeug des Musters Dallach D.4 B Fascination. Die Wrackteile wurden am Freitag durch ein von der Polizei beauftragtes Bergungsteam des THW Homberg (Efze) geborgen, um der BFU für weitergehende Untersuchungen zur Verfügung zu stehen.

Die Absturzursache ist zurzeit nicht geklärt. Zeugen des Unglücks wollen wahrgenommen haben, dass sich vor dem Absturz ein Teil einer Tragfläche von der Maschine gelöst hatte. Etwas abseits der Absturzstelle wurden Tragflächenteile aufgefunden. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 11 September 2014 16:44

Kleinflugzeug abgestürzt: Vermutlich zwei Tote

NEUKIRCHEN. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind am Donnerstagnachmittag offenbar beide Insassen ums Leben gekommen. Die Absturzstelle befindet sich nach einer ersten Meldung der Polizei im südlichen Schwalm-Eder-Kreis in der Nähe des Neukirchener Ortsteils Nausis.

Zu dem Absturz kam es laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Donnerstag gegen 15.35 Uhr. Das Kleinflugzeug war nach ersten Erkenntnissen mit zwei Personen besetzt. Beide Insassen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Die Absturzstelle soll an der Kreisstraße 117, der Verbindung zwischen Ottrau-Immichenhain und der Ortschaft Nausis, kurz vor dem Ortseingang Nausis liegen. Zur Identität der Personen und zur möglichen Absturzursache gibt es noch keine Erkenntnisse.

Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei sind an der Absturzstelle im Einsatz. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig ist informiert und mit Sachverständigen zur Absturzstelle unterwegs.


Beim Absturz eines Segelfliegers am Edersee ist im Juli ein junger Mann gestorben:
Segelflugzeug zerschellt an Hang am Edersee: Ein Toter (12.07.2014, mit Fotos)

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