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Sonntag, 20 September 2020 15:50

Essentho: 90 Kräfte bei Flächenbrand im Einsatz

ESSENTHO. Zu einem Flächenbrand in einem Waldstück nahe des Missionsheims in Essentho wurden am frühen Sonntagmorgen die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Westheim, Marsberg und Fürstenberg alarmiert. Eine Fläche von etwa einem halben Hektar stand in Flammen. Dank eines umfangreichen Löschangriffs war der Brand schnell unter Kontrolle und breitete sich nicht weiter in den angrenzenden Wald aus.

Gegen 5.30 Uhr wurde zuerst die Löschgruppe Essentho zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Goldbuschstraße alarmiert. Dies entpuppte sich vor Ort als Flächenbrand, woraufhin kurze Zeit später die Löschgruppen aus Meerhof, Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg alarmiert wurden. Auch der Löschzug aus Fürstenberg wurde mit seinem TLF2000 angefordert, das speziell bei Waldbränden zum Einsatz kommt.

An der Einsatzstelle wurden drei Abschnitte gebildet, nämlich Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Bereitstellung. Zur Brandbekämpfung wurden zunächst mehrere C- und D-Strahlrohre vorgenommen, später auch ein Wasserwerfer des Löschzugs Fürstenberg. Dem Löschwasser wurde Netzmittel beigemischt. Diese Maßnahme zeigte einen schnellen Einsatzerfolg, da das Löschwasser mit dem Netzmittelzusatz schneller und tiefer in das brennende Unterholz eindringen konnte.

Zu Einsatzbeginn gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor, um sich vor der starken Rauchentwicklung zu schützen. Hier waren zunächst die Einsatzkräfte aus Essentho und Meerhof im Einsatz. Um auch Glutnester in betroffenen Baumkronen und Baumwipfeln ablöschen zu können, wurde der Wasserwerfer des Löschzugs Fürstenberg vorgenommen. Mit diesem können bis zu 2000 Liter Wasser pro Minute abgegeben werden. 

Die Wasserversorgung wurde aus öffentlichen Hydranten und einer Zisterne sichergestellt, damit der hohe Bedarf an Löschwasser gedeckt werden konnte. Hier waren vor allem die Einheiten aus Marsberg und Westheim zuständig. Im Bereitstellungsraum standen Einsatzkräfte aus Oesdorf und Westheim zur Verfügung, die schließlich ihre Kameradinnen und Kameraden aus Meerhof und Essentho bei der Brandbekämpfung ablösen konnten. Das Deutsche Rote Kreuz rückte mit einem RTW und einer Versorgungseinheit an, um die Einsatzkräfte mit Verpflegung und Getränken zu versorgen und den Eigenschutz der Einsatzkräfte sicherzustellen. Der Löschzug Marsberg stellte zudem den Grundschutz für den Marsberger Norden sicher, da alle vier Löschgruppen dort in den Einsatz eingebunden waren.

Nach einer knappen Stunde war der Brand unter Kontrolle, der gesamte Einsatz dauerte bis in den späten Morgen. Die Löschgruppe Essentho kontrollierte den ganzen Sonntag über die Einsatzstelle mehrmals auf eventuelle Glutnester. Unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 15 Einsatzkräfte des DRK sowie die Polizei im Einsatz. Für die Löschgruppe Essentho war es der dritte Einsatz innerhalb 12 Stunden - bereits am Abend vorher waren sie zu einem Verkehrsunfall und einer unklaren Rauchentwicklung innerorts alarmiert worden. Wir berichteten.

Link: Von Fahrbahn abgekommen und überschlagen: Fahrer verletzt (19. September 2020)

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Publiziert in HSK Feuerwehr

WEGA/MANDERN. Am Freitagnachmittag wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen, Wega und Mandern um 14.49 Uhr zu einem Flächenbrand zwischen Wega und Mandern alarmiert.

Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein etwa 3000 Quadratmeter großes Stoppelfeld oberhalb der Bundesstraße 253 brannte. Unter Vornahme mehrerer C-Strahlrohre konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden die Löschwassertanks des Staffellöschfahrzeugs und des Tanklöschfahrzeugs eingesetzt. Ebenso standen zwei Wasserfässer von ortsansässigen Landwirten zur Verfügung.

Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte mit acht Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Unter Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Reinhard waren die Kameradinnen und Kameraden etwa zwei Stunden lang vor Ort.

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Samstag, 23 Mai 2020 10:26

Flächenbrand in Burgwald

ERNSTHAUSEN. Zu einem Wald- und Flächenbrand kam es am Freitag in der Gemarkung "Im Wäldchen" bei Ernsthausen. 

Gegen 15.22 Uhr rückten die Wehren Ernsthausen, Burgwald und Birkenbringhausen unter dem Alarmkürzel "FWALD 1" zur besagten Einsatzstelle aus; ebenfalls auf den Plan gerufen wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg. Aus bislang ungeklärter Ursache brannten in einem kleinen Waldstück ca. 50 Quadratmeter Böschung und Bäume.

Bereits auf der Anfahrt war leichte Rauchentwicklung erkennbar. Erster Einheitsführer Thomas Imhof veranlasste unverzüglich einen Löschangriff mit einem Waldbrandset, die weitere Einsatzleitung übernahm der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Dirk Engel. Da es in der Feldgemarkung keinerlei Wasserversorgung gibt, entschied man sich für einen Pendelverkehr, um die wasserführenden Einsatzfahrzeuge wieder auftanken zu können. Schnell konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden und bereits gegen 1700 war der Einsatz beendet. (112-magazin)

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AFFOLDERN. Erneut rückten Wehren der Gemeinde Edertal am gestrigen Freitag zu einem gemeldeten Waldbrand aus.

Gegen 10.20 Uhr wurde ein Flächenbrand zwischen der Ederbrücke und dem Campingplatz bei Affoldern durch Fahrradfahrer gemeldet. Unter dem Alarmkürzel "F1" rückten die Wehren Affoldern und Hemfurt-Edersee zur Einsatzstelle aus.

Einsatzleiter und Wehrführer Stefan Mocsy ließ eine Wasserversorgung über das Hydrantennetz aufbauen, ein C-Hohlstrahlrohr in Stellung bringen und den Flächenbrand ablöschen. Für Ermittlungen zur Brandursache wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Bad Wildungen mit auf dem Plan gerufen. (112-magazin)

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Samstag, 20 Oktober 2018 17:29

Flächenbrand in Waldstück: Wehren greifen ein

KLEINERN. Zu einem Flächenbrand in einem Waldstück kam es am Samstagnachmittag bei Kleinern. Durch schnelles Handeln konnte ein Waldbrand verhindert werden.

Um 15.40 Uhr alarmierte die Leitstelle die Wehren Kleinern, Gellershausen und Bergheim-Gifflitz, weil eine Rauchentwicklung in einem Waldstück zu sehen war.

Bei Ankunft der Einsatzkräfte wurde klar, dass trockenes Gras und herabgefallenes Laub auf einer Freifläche Feuer gefangen hatten. Da das Feuer sich auszubreiten drohte, handelten die Wehren schnell und begangen unverzüglich mit einem Löschangriff.

Mit etwa 4500 Litern Wasser brachten die Wehren den Brand unter Kontrolle und verhinderten ein weiteres Übergreifen auf das benachbarte Waldstück.

Auch wurde unverzüglich eine RTW-Besatzung angefordert, weil unklar war, ob Personen verletzt wurden. Dies war aber glücklicherweise nicht der Fall.

Einsatzleitung der fast 30 Kräfte übernahm, bis zum Eintreffen von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam, Wehrführer Jochen Unrau der Feuerwehr Kleinern.

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Mittwoch, 22 August 2018 16:05

Adorf: Flächenbrand unter Dansenberghalle

ADORF. Zu einem Flächenbrand kam es am Mittwochnachmittag unterhalb der Dansenberghalle in Diemelsee-Adorf.

Nachdem die Feuerwehr Diemelsee gegen 15.05 Uhr alarmiert worden war, rückte sie umgehend in Richtung der Mehrzweckhalle aus. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte, dass der Hang neben einem kleinen Fußweg, unterhalb der Halle in Flammen aufgegangen war. 

Unter Atemschutz machten die Kameradinnen und Kameraden sich an die Arbeit und löschten das Feuer innerhalb weniger Minuten. Im Anschluss wurde die abgebrannte Fläche, die etwa 50 mal 50 Meter breit war, mit einem Wärmebildgerät auf weitere Glutnester untersucht. Dabei wurden keine gefunden.

Nach Abschluss aller Maßnahmen rückten die Einsatzkräfte wieder in den Stützpunkt ein. Die Einsatzleitung der 19 Kräfte hatte Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Die Brandursache ist noch unklar.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 09 August 2018 17:39

Himmelslaternen verursachen Flächenbrand

MORNSHAUSEN. Aus Anlass einer Hochzeit stiegen am Mittwochabend mehrere Himmelslaternen in die Luft. Vier trieben durch den Wind in Richtung Ortschaft, einer blieb bereits auf einem nahegelegenen Betriebsgelände hängen.

Die Feuerwehr konnte die zum Ort reisenden Lampions abfangen und löschen, bevor sie Schaden anrichteten. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr richtete auch der von der hängengebliebenen Laterne verursachte kleine Flächenbrand einen nur geringen Schaden an, als sie eine Rasenfläche in Brand steckte.

Mag die Hochzeitsfeier auch aus anderen Gründen in ewiger Erinnerung bleiben. Ein Teil wird immer die von der Polizei vorgelegte Strafanzeige wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr nach § 306f Strafgesetzbuch sein.

Hinweis: Diese mit brennenden Kerzen versehenen Himmelskörper aus Papier sehen zwar schön aus, stellen jedoch ebenfalls potentielle Brandsätze dar. Sie können mehrere Hundert Meter in die Höhe steigen und sich durchaus mehrere Kilometer weit vom Startpunkt aus entfernen. Bleiben sie nicht zwischendurch irgendwo hängen, fallen sie unkontrolliert vom Himmel. Kommt es zur Landung mit noch brennender Kerze besteht - insbesondere bei vorangegangener langer Trockenheit - eine erhebliche Brandgefahr.

Nach Internetrecherchen lösten solche Himmelslaternen schon schwere Brände aus. In Deutschland dürfen diese Lampions nicht ohne Erlaubnis in die Luft, in einigen Bundesländern sind sie komplett verboten. In Hessen verbietet es der § 1 der Gefahrenabwehrverordnung gegen das Aufsteigenlassen von ballonartigen Leuchtkörpern, dass ballonartige Leuchtkörper, bei denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, insbesondere Flug - oder Himmelslaternen aufsteigen. (ots/r)

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BIEDENKOPF. Als verantwortungslos muss man das Verhalten Unbekannter bezeichnen, die am Dienstagabend, den 31. Juli gegen 19.30 Uhr mit einem Einweggrill hantierten und so einen Flächenbrand auslösten.

Das Fleisch "brutzelte" noch auf dem Grill, als die Feuerwehren aus Biedenkopf, Wallau und Breidenstein in Nähe der Ortsumgehung eintrafen. Von den Unbekannten, die trotz der extremen Trockenheit zur Tat schritten, war nichts mehr zu sehen. Sie ließen jedoch eine Edeka-Kühltasche sowie gefüllte Trinkbecher zurück, was dafür spricht, dass die "Grillexperten" wahrscheinlich die Kontrolle über das sich ausbreitende Feuer verloren und hektisch das Weite suchten.

Die Wehren löschten die Flammen zwischen dem Wallauer Festplatz und der Kreuzung zur Bundesstraße 253 auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern ab. Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr und sucht Zeugen, denen vor oder nach dem Geschehen rund um den Brandort verdächtige Personen oder Fahrzeugen aufgefallen sind.

Hinweise bitte an die Polizeistation in Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

VÖHL. Zu einem Großeinsatz rückten am gestrigen Dienstag die Wehren aus Vöhl, Korbach, Lichtenfels, Bad Arolsen und Waldeck aus - etwa 50.000 Quadratmeter Waldfläche fielen den Flammen zum Opfer. Zwei Einsatzkräfte wurden bei Löscharbeiten verletzt.

Alarmiert wurden die Vöhler Ortswehren um 15.25 Uhr mit dem Alarmstichwort "F Wald 2, brennt Fichtenschonung" bei Marienhagen. Daraufhin setzten sich die Wehren aus Marienhagen, Obernburg, Thalitter, Herzhausen sowie die Wehr aus Vöhl und Tanklöschfahrzeuge aus der Kreisstadt Korbach in Richtung "Am Kindeloh", nördlich von Marienhagen in Bewegung. 

Bei Ankunft am Einsatzort befand sich das Feuer in Ausdehnung, hatte bereits auf eine umzäunte Douglasienschonung übergegriffen und breitete sich - angefacht vom Wind - weiter aus. Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk übernahm sofort die Leitung, wies die Einsatzkräfte vor Ort in die Lage ein und ließ den ersten Löschangriff durchführen. Da das mitgeführte Löschwasser zur Neige ging, wurden ein Schlauchwagen aus Korbach sowie ein Wasserbassin mit 5000 Liter Fassungsvermögen und weitere Tanklöschfahrzeuge aus Sachsenhausen angefordert. Als auch das nicht ausreichte, mussten die Kameraden aus Kirchlotheim ihr Wasserbassin anliefern und aufbauen. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Wehren von Landwirten, die mit vier Wasserfässern (insgesamt 42.000 Liter) im Pendelverkehr immer wieder die Bassins auffüllten. Auch die Löschfahrzeuge pendelten von den Wasserentnahmestellen zum Einsatzort, um das begehrte Löschmittel in die fordere Linie zu bringen.

Rettungskräfte versorgen Verletzte

Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Kamerad am Unterarm, eine junge Frau musste aufgrund physischer Überlastung im RTW von Promedica, der zur Brandstellenabsicherung vor Ort war, behandelt werden. Nach Angaben von Bernd Schenk summierte sich die Zahl der am Einsatz beteiligten Feuerwehrmänner- und Frauen auf 207. Immer wieder wurden Einsatzkräfte aus der Brandzone herausgenommen und ausgetauscht, dennoch waren viele Brandschützer am Ende ihrer Kräfte. Insbesondere die unter Atemschutz im Einsatz stehenden Freiwilligen wurden permanent herausgelöst. Um 17.30 Uhr konnte dem ebenfalls anwesenden stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer gemeldet werden, dass das Feuer unter Kontrolle ist und ein Ausdehnen des Brandes verhindert werden konnte.

Wehren leuchten aus, Bevölkerung liefert Getränke und Essen

Bis etwa 23 Uhr waren die Einsatzkräfte mit dem Ablöschen der Brandfläche beschäftigt. Immer wieder mussten Glutnester lokalisiert werden. In alten Baumstümpfen hatten sich hartnäckig Glutnester gehalten, die erneut bekämpft wurden. Bei eintretender Dunkelheit entschied Schenk, weitere Unterstützung zum Ausleuchten anzufordern. Auch die Wehr aus Bad Arolsen rückte mit ihrem Teleskopstrahler an. Die Bevölkerung aus Marienhagen brachte sich ebenfalls ein. So wurden Essen und Getränke angeliefert, um die Einsatzkräfte zu versorgen. Weitere Ehrenamtliche aus Rhadern, Basdorf, Dorfitter, Waldeck, Höringhausen, Buchenberg, Sachsenhausen und Ederbringhausen rückten noch spät in der Nacht an, um die erschöpften Einsatzkräfte abzulösen und die Brandwache zu übernehmen.

Am Mittwochvormittag bestätigte Bernd Schenk vor Ort, dass etwa fünf Hektar Wald, einige Jagdeinrichtungen und die Gatterung den Flammen zum Opfer gefallen seien. Über die Schadenshöhe konnte Schenk allerdings keine Auskunft geben, da Hessen Forst die Schätzung vornehmen muss. Die Brandstelle wollte Schenk nach Abschluss der Löscharbeiten im Laufe des heutigen Tages an das Forstamt übergeben.

Polizei nimmt Verdächtigen fest

Parallel dazu waren zwei Polizeistreifen im Einsatz und nahmen am Dienstagnachmittag einen 22-Jährigen aus der Gemeinde Vöhl vorläufig fest und stellten Beweismittel sicher. Noch steht nicht fest, ob das Feuer durch Brandstiftung ausgebrochen und ob der 22-Jährige dafür verantwortlich ist. Deshalb ist er auch nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen worden. Die Ermittlungen zur Brandentstehung dauern also noch an. Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort zwischen Marienhagen und Obernburg am 30. Juli und 1. August 2018

Publiziert in Feuerwehr

MARIENHAGEN. Um 17.45 Uhr wurde die Feuerwehr Thalitter am Dienstagabend mit dem Stichwort "F Wald 1 Rauchentwicklung im Wald" zur Unterstützung der Feuerwehren der Stadt Lichtenfels zu einen Waldstück zwischen Immighausen und Thalitter alarmiert. Dieses stellte sich aber nach einer Erkundung als Fehlalarm heraus, da die gesehen starke Rauchentwicklung von dem Waldbrand in Marienhagen her rührte.

Noch während der Anfahrt zum Einsatz Immighausen/Thalitter erfolgte um 17.50 Uhr der Alarm für die Feuerwehren Marienhagen, Herzhausen und Obernburg mit dem Alarmstichwort "F Wald 1 Rauchentwicklung aus dem Wald" in der Gemarkung Schachtenberg in Marienhagen. Eine sehr starke Rauchsäule wies den anrückenden Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle.

Unterstützt wurden die Feuerwehren durch Einweiser aus dem Dorf. Vor Ort brannten auf einer Fläche von etwa 200 mal 250 Meter Waldbestand und Grasfläche mit einer Flammenbildung von über zwei Metern höhe.

Das Feuer wurde durch den Wind in Richtung einer Nadelholzdickung getrieben. Mit dem Wasser aus den Wasserführenden Fahrzeugen aus Marienhagen, Herzhausen und Obernburg wurde im ersten Angriff eine Ausbreitung der Flammen verhindert.

Da die Löschwasserreserven auf den Fahrzeugen rasch zu neige gingen, wurden die noch in Thalitter stehenden Fahrzeuge von Thalitter, Goddelsheim und Immighausen genauso zur Einsatzstelle geordert wie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sachsenhausen. Diese Maßnahme geschah, weil die vorgesehenen Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Korbach in dem Brand eines Treckers vor Korbach eingebunden waren.

Später wurde noch ein Tanklöschfahrzeug von Korbach nach Marienhagen entsendet. Auch die Feuerwehr Kirchlotheim wurde mit ihrem 5000 Liter Wasserbehälter nach Marienhagen alarmiert und baute dort, genauso wie die Kameraden aus Sachsenhausen ihren Behälter auf um genügend Löschwasser stetig vor Ort zu haben.

Zeitgleich zu dem Pendelverkehr bauten die Kameraden aus der Stadt Lichtenfels eine etwa 800 Meter lange Wasserversorgung mit B-Schläuchen aus Marienhagen in das Gebiet Schachtenberg auf. Um 18.45 Uhr konnte an die Leitstelle die Meldung "Feuer unter Kontrolle/Lange Nachlöscharbeiten" gegeben werden. Bei den anfänglichen Löscharbeiten setzten die Wehren 8 C-Rohre ein.

Teilweise mussten die Trupps Atemschutzgeräte einsetzen. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde ein ständiger Austausch der Einsatzkräfte in kurzen Abständen organisiert. In einem schattigen Bereitstellungsplatz gab es genügend Getränke und im weiteren Verlauf des Einsatzes auch etwas zu essen. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Einsatzbereich ständig auf Glutnester kontrolliert - diese wurden abgelöscht.

Damit das Löschwasser besser in den Waldboden dringen konnte, wurde ein Netzmittel eingebracht. Zum Abschluss wurde die Fläche mit einem 10000 Liter Güllefass zweimal großflächig gewässert. Nach dem Abbau der eingesetzten Mittel fuhren auch die letzten Einsatzkräfte gegen 22 Uhr wieder zurück in ihre Feuerwehrhäuser.

Kreisbrandmeister Bernd Berghöfer machte sich vor Ort einen Eindruck von den Löscharbeiten der 85 Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk mit seinem Vertreter Marco Amert. Unterstützung bei der Aufteilung in Einsatzabschnitte gab es vom Stadtbrandinspektor der Stadt Waldeck Andreas Przewdzing. 

Publiziert in Feuerwehr
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