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BERLIN. Die Gefahr riesiger Vegetationsbrände in Deutschland wird immer größer. Nach Einschätzung von Feuerwehrexperten wird insbesondere die Kombination aus hohen Temperaturen, großer Trockenheit und starken Winden die Lage in den nächsten Tagen weiter verschärfen.

Für die kommende Woche haben die Meteorologen für weite Teile Deutschlands Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad und Windgeschwindigkeiten in Böen bis zur Stärke 6 vorhergesagt. „Es ist zu befürchten, dass die Situation noch gefährlicher werden könnte als im Katastrophenjahr 2018", sagt Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender des Arbeitskreises Waldbrand im Deutschen Feuerwehrverband (DFV) und Vegetationsbrandexperte der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). „Damals verursachten Waldbrände und Dürre allein in Europa Schäden von 3,9 Milliarden Dollar." Als besonders dramatisch sieht Cimolino die Langfristvorhersage, wonach die kritische Wetterlage mit relativ hohen Temperaturen und viel zu großer Trockenheit noch bis in den August anhalten werde. 

Nach Beobachtung der Feuerwehren ist trotz Niederschlags in einigen Regionen die Bodentrockenheit und Durchschnittstemperatur derzeit größer als üblicherweise zu Beginn des Sommers. „Diese Ausgangslage wird in weiten Teilen Europas und in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ausgedehnten Vegetationsbränden führen, die sich schnell entwickeln", betont Cimolino.  Der Gefahrenschwerpunkt werde in Deutschland voraussichtlich in einem mehrere hundert Kilometer breiten Band von Südwesten nach Nordosten liegen. Hier gebe es vermutlich die höchsten Temperaturen und das bei zum Teil frischem Wind (Windstärke 5). Aber auch nicht so extrem von Hitze betroffene Bereiche seien gefährdet. Das gelte insbesondere für das Bergland wegen der Hanglagen, auf denen sich Feuer besonders schnell ausbreiten könne. Die Temperaturen würden auch nachts nur wenig fallen, während gleichzeitig nach der aktuellen Vorhersage ganztägig mit böigem Wind gerechnet werden müsse. Cimolino weist alle Partner im Einsatz darauf hin, dass die Brandbekämpfung schnell, massiv und gleichzeitig nachhaltig durchgeführt werden müsse: „Jedes Glutnest wird bei dieser Wetterlage spätestens mit auffrischendem Wind sofort wieder für den nächsten Brand sorgen. Insbesondere die Nachlöscharbeiten müssen daher sorgfältig und möglichst mit Wärmebildkontrolle auch aus der Luft durchgeführt werden." 

Rauchen, offenes Feuer, Grillen etc. ist vom 1. März bis 31. Oktober in den Wäldern in ganz Deutschland (in einigen Ländern ganzjährig!) verboten, sondern auch in allen anderen Vegetationsbereichen zu unterlassen, vornehmlich dann, wenn es dort trocken ist. Bitte nutzen Sie dafür befestigte Plätze mit ausreichend großen nicht brennbaren Bodenflächen. Jeder Verdacht auf ein Feuer sollte sofort über die Notrufnummer 112 gemeldet werden. Je früher ein Brand entdeckt wird, umso schneller kann er noch mit dann guter Aussicht auf Erfolg bekämpft werden. Geben Sie den Ort des Feuers möglichst genau an. Dazu kann man bekannte Objekte, Wegkreuzungen, oder auch die Rettungspunkte der Rettungskette Forst benutzen. Soweit Sie über ein Mobiltelefon mit einer Standortfunktion verfügen, können Sie auch diese benutzen, um ihren Standort zu übermitteln.

Die Feuerwehren sollten sich zum Beispiel so vorbereiten:

  • Kontrolle der Zusatzbeladung, Vegetationsbrandbekämpfung.
  • Geeignete leichte persönliche Schutzausrüstung bereitlegen und auch bei anderen Einsätzen mitführen. 
  • Kontakte zu den Land- und Forstwirten sowie deren konkrete Verfügbarkeit überprüfen.   
  • Unterstützung für den Wassertransport prüfen und aktualisieren (Landwirtschaft, Bauhöfe, Firmen etc.). 
  • Einheiten aus der Vorplanung für überregionale Einsätze sollten ihre Zusammenstellung aktualisieren. 

Land- und Forstwirte sollten Löschmöglichkeiten am Fahrzeug mitführen (zum Beispiel Feuerlöscher), die Maschinen und deren Motoren vor und nach der Arbeit überprüfen, um zum Beispiel verschmutzte Filter, defekte Hydraulikschläuche etc. zu wechseln. Während der Arbeit ihre Geräte und Maschinen beobachten und bei Problemen (steigenden Temperaturen, Warnungen etc.) die Arbeit unterbrechen, den trockenen Bereich verlassen und auf einem Weg oder einer unbewachsenen Stelle die Maschine kontrollieren.  Größere bzw. abgelegenere Arbeitsbereiche zum Beispiel bei der Feldarbeit mit einem Traktor mit Grubber bzw. im Wald bzw. Buschbereich mit einem Wasserfass begleiten. So können bei einem Feldbrand die nicht betroffenen Bereiche mit einem Schutzstreifen gesichert und das Feuer so von der umgehend alarmierten Feuerwehr einfacher und schneller bekämpft werden.

Einheiten zur Luftfahrzeugunterstützung der Behörden für Sicherheit und Ordnung (BOS) sollten ihre Verfügbarkeit prüfen, einen möglichst hohen Klarstand bei den Fluggeräten und Besatzungen vom kommenden Wochenende an bereitstellen und sich darauf einstellen, parallele Anforderungen zu mehreren Einsatzorten abdecken zu müssen. Unterstützende Behörden oder Firmen sollten ihren Fuhrpark vorbereiten, das heißt Wasserfässer füllen, ggf. notwendige Übergangsstücke bereitlegen. (Quelle: DFV)

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KORBACH. Die Freiwilligen Feuerwehren der Kreis- und Hansestadt Korbach treffen sich am Freitag (15. Juli 2022) um 19.30 Uhr in der Wipperberghalle in Lengefeld zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung.

Hierzu lädt Stadtbrandinspektor Carsten Vahland nicht nur die Mitglieder der Einsatzabteilungen, sondern auch die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilungen der insgesamt fünfzehn Feuerwehren der Großgemeinde Korbach ein. Die Ausrichtung der Veranstaltung übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Lengefeld.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem neben den Jahresberichten des Stadtbrandinspektors und des Stadtjugendfeuerwehrwarts die Grußworte von Bürgermeister Klaus Friedrich sowie weiteren Ehrengästen. Außerdem werden Beförderungen verdienter Feuerwehrmänner und -frauen vorgenommen.

Stadtbrandinspektor Carsten Vahland freut sich auf zahlreiches Erscheinen.

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BAD LAASPHE. Ab 1.20 Uhr wurden die Einheiten Bad Laasphe, Banfe, Feudingen und Rüppershausen der Feuerwehr Bad Laasphe am Donnerstag zu insgesamt 17 Einsätzen alarmiert. Ursächlich war Sturmtief Ylenia. Die meisten Einsätze fanden in den Höhenlagen der Laaspher Straßen statt. So waren die Landesstraße 718 (Volkholz - Siegquelle, die Kreisstraße 33 (Rüppershausen - Erndtebrück), die Landeesstraße 903 (Puderbach - Didoll) und die Landesstraße 718 (Bracht - Sassenhausen) während der Dunkelheit voll gesperrt, da ein Arbeiten für die Feuerwehr zu gefährlich war.

Kleinere Einsätze wurden nach Möglichkeit unter größter Vorsicht erledigt, um zu gewährleisten, dass zu allen Ortschaften die Straßenverbindungen befahrbar blieben - hierdurch konnte der Rettungsdienst im Bedarfsfall zu den Patienten gelangen. Besonders schwerwiegend waren die Sturmschäden am Heiligenborn. Hier stürzten mehrere große Fichten auf ein Haus, sodass dieses mindestens über Nacht von den Bewohnern nicht mehr genutzt werden konnte. Genaueres muss ein Statiker vor Ort klären. Die Stadtverwaltung konnte der betroffenen Familie noch in der Nacht Ersatzwohnraum zur Verfügung stellen.

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Dienstag, 31 August 2021 10:36

Feuerteufel in Münden erneut aktiv

LICHTENFELS. Erneut kam es im Lichtenfelser Ortsteil Münden zu einem Brandereignis. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte um 22.47 Uhr die Wehren Münden, Dalwigkstahl, Neukirchen, Rhadern, Sachsenberg und den Löschzug Medebach inklusive der Drehleiter unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Kuhstall" in die Schützenstraße.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW zur Absicherung der Einsatzkräfte und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte. Vermutet wurde eine Stallung mit ca. 170 Kühen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich dies glücklicherweise nicht. Weiter in Luftlinie stand eine Stallung, ca. 625 m² groß, in Vollbrand. Die weidenden Kühe, für die diese Stallung diente, befanden sich derzeit nicht im Inneren.

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus, mit Dirk Klein und Herbert Knipp wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und unverzüglich ein Löschangriff mit sechs C-Hohlstrahlrohren und teilweise drei Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Löschwasser wurde aus der Orke und den wasserführenden Einsatzfahrzeugen bezogen. Bereits gegen 23.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet und mit Nachlöscharbeiten begonnen werden - dabei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Unterstützt wurden die Nachlöscharbeiten mit einem Radlader, der das in der Stallung gelagerte Stroh auseinander zog, um dieses besser ablöschen zu können. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis ca. 1 Uhr am Dienstagmorgen. Eine weitere Stunde darauf konnte der Einsatz beendet werden; die Feuerwehr Münden blieb für eine Brandwache weiterhin vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache werden am heutigen Tag durch die Kripo aufgenommen. Geschätzt wird der entstandene Schaden vorerst auf rund 10.000 Euro. Neben dem Kreisbrandinspektor war auch Bürgermeister Henning Scheele vor Ort. Er verschaffte sich an der Einsatzstelle einen Überblick und hatte aufgrund der vorherigen Brände bereits Kontakt zur Polizei aufgenommen. "Es gilt nun Vorkehrungen zu treffen und präventiv aktiv zu werden", so Henning Scheele. Es werde auch weiterhin Gespräche mit der Polizei und auch mit dem Kreisbrandinspektor geben, denn es gilt nun, den öffentlichen Raum zu überwachen.

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Mittwoch, 11 August 2021 10:30

Kinder zündeln - Stroh brennt in Scheune

BURGWALD.  Am Dienstagabend ereignete sich ein Scheunenbrand in Ernsthausen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Im Einsatz waren die Wehren Ernsthausen, Wiesenfeld, Burgwald und Münchhausen mit 40 Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Bottendorf war derzeit bei einem Küchenbrand in Willersdorf im Einsatz, daher musste die Feuerwehr Birkenbringhausen für den Grundschutz der Gemeinde Burgwald in Reserve bleiben. Alarmiert wurde durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 18.10 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Stroh in Scheune". Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte Stroh unter einem Vordach der Scheune, welches auf das Dach der Scheune inklusive Wohnhaus zu übergreifen drohte.

Erster Einheitsführer Thomas Imhof forderte daraufhin weitere Kräfte nach und lies eine Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz aufbauen. Die weitere Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell inne. Ein Übergreifen des Feuers auf das Hauptdach konnte durch den eingeleiteten Löschangriff zwar verhindert werden, allerdings wurde das Vordach der Scheune zerstört.

Mittels Unterstützung der Landwirte und deren landwirtschaftlichen Maschinen wurde das Stroh ins Freie gebracht und auseinandergezogen. So konnte es besser abgelöscht werden. Um eine bessere Löschwirkung erzielen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Zusätzlich wurde das Stroh mit Mistgabeln bearbeitet. Im Nachgang musste mit einer Wärmebildkamera die Scheune auf Glutnester kontrolliert werden.

Polizei klärt Brandursache zügig auf

Wie die Polizei berichtet, haben zwei zündelnde Kinder aus der Gemeinde Burgwald die Scheune, die als Lagerstätte für landwirtschaftliche Erzeugnisse dient, in Brand gesteckt. Dazu häuften die 9- und 11-jährigen Jungen unter dem Vordach der Scheune etwas Stroh aufeinander und zündeten den Strohhaufen an. Dieser geriet außer Kontrolle und griff auf die ausschließlich mit Stroh gefüllte Scheune über. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro. Die beiden Kinder entfernten sich zunächst vom Brandort, konnten aber im Rahmen der Fahndung durch Zeugenhinweise ermittelt und den Erziehungsberechtigten übergeben werden.

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OBERSCHLEDORN/NEERDAR. Auf dem Weg der Besserung befindet sich ein 63-jähriger ehemaliger Polizist, der am gestrigen Mittwoch auf der Kreisstraße 67 mit seinem Renault zwischen Schweinsbühl und Neerdar gegen einen Baum geprallt war. Nach Informationen aus Familienkreisen wurde der Fahrer des Megane inzwischen operiert. Der Pensionär aus dem Medebacher Ortsteil  Oberschledorn war bei dem Unfall am Arm verletzt worden. "Ihm geht es den Umständen entsprechend gut", bestätigte die Ehefrau des 63-Jährigen auf Nachfrage.

Dem Engagement und dem Einsatzwillen der Diemelseer Feuerwehr, dem Notarzt und Polizeikräften aus Korbach, sowie den Rettungsassistenten aus Usseln, ist es zu verdanken, dass eine schnelle Rettung des Patienten durchgeführt werden konnte.

Link: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Schweinsbühl und Neerdar (mit Fotos und Video)

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DIEMELSEE. In unmittelbarer Nähe der Wassertretanlage bei Rhenegge hat ein Blitzeinschlag einen Apfelbaum so stark beschädigt, dass die Feuerwehr den Baum nach den Löscharbeiten fällen musste - etwa 20 Einsatzkräfte aus Rhenegge und Adorf waren beteiligt.

Um 17.41 Uhr wurde ein Verkehrsteilnehmer, der die Landesstraße von Adorf in Richtung Heringhausen befuhr auf eine ungewöhnliche Rauchentwicklung im Wiesengrund in einer Reihe Obstbäume aufmerksam. Mit seinem Suzuki Jimny umrundete er die Stelle und erkannte, dass ein Blitz in den unteren Teil des Stammes eingeschlagen war. Eine in der Nähe stehende Rinderherde war nicht betroffen. 

Umgehend wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über das Mobiltelefon informiert. Der ehemalige Stabsfeldwebel konnte die genaue Position angeben, sodass die Wehren einen zielsicheren Anlaufpunkt hatten. Die zuerst eintreffenden Kameraden aus Rhenegge koppelten mit dem Eigentümer der Wiese, der den Strom von der Umzäunung nahm. Mit einem C-Rohr und Wasser aus einem mitgeführten Tankfahrzeug konnte das Feuer schnell gelöscht werden. 

Im Nachgang zersägten die Kameraden den Apfelbaum, der nicht mehr zu retten war. Die Einsatzleitung hatte Torsten Behle übernommen, er zeigte sich sehr zufrieden über den reibungslosen Ablauf der Löscharbeiten und gab das Einsatzende um 18.15 Uhr bekannt. (112-magazin)

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MEERHOF/OBERMARSBERG/MARSBERG. Drei größere Einsätze binnen weniger Stunden forderten am Dienstagnachmittag die Feuerwehren aus dem Marsberger Stadtgebiet: Während bei Bränden in Meerhof und Obermarsberg nur Sachschaden entstand, musste bei einem Zimmerbrand in Marsberg eine pflegebedürftige Person mit der Drehleiter gerettet werden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden bei diesem Einsatz verletzt.

Gegen 13.45 Uhr wurden die Löschgruppen aus Meerhof, Wstheim, Oesdorf und Essentho sowie der Löschzug Marsberg mit ELW und DLK nach Meerhof alarmiert. Im Abstellraum eines Wohnhauses kam es zu einem Feuer an einem Holzvergaserofen - zu nah an dem Ofen abgestellte Holzbriketts gerieten in Brand und verursachten eine starke Rauchentwicklung. Als die ersten Einsatzkräfte aus Meerhof eintrafen, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dach des Hauses.

Das Brandgut konnte aber mit Kleinlöschgerät schnell abgelöscht und ins Freie gebracht werden. Dazu ging ein Trupp unter Atemschutz vor. Anschließend wurde das Haus belüftet und rauchfrei gemacht. Mit Messgeräten wurde diese Maßnahme begleitet, bis die Wohnung an den Eigentümer übergeben werden konnte. Die anwesenden Hausbewohner wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut und untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden und konnten nach Einsatzende wieder in ihre Wohnungen.

Gegen 15.20 gab es dann Alarm für die Löschgruppe Obermarsberg und den Löschzug Marsberg, in Obermarsberg war es zu einem Brand an einem Wohngebäude gekommen. Gemeldet war ein Garagenbrand ohne Menschenleben in Gefahr. Bereits am Feuerwehrhaus Obermarsberg waren Rauch sowie Brandgeruch wahrnehmbar. An der Einsatzstelle konnte nach erster Erkundung festgestellt werden, dass an einer Gartenhütte ein Feuer ausgebrochen war.

Die Überdachung war an das Wohnhaus angebaut. An der Terrasse brannten Holz, Plastikgefäße, Teile der Dachkonstruktion sowie Gartengeräte. Obwohl der Eigentümer das Feuer mit mehreren Feuerlöschern bekämpfte, gelang ihm nur die Eindämmung der Flammen. Ohne diese Maßnahme hätte das Feuer womöglich höheren Schaden angerichtet. Unter Leitung von Brandinspektor Niklas Kreft von der Löschgruppe Obermarsberg ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zum Brand vor und bekämpfte diesen. Ein weiterer Trupp mit Wärmebildkamera ging in das Wohnhaus vor und kontrollierte hier die Räumlichkeiten. Nachdem die letzten Glutnester gelöscht waren und mittels Wärmebildkamera kein weiteren Brandquellen erkannt wurden, begannen die Wehren mit den Aufräumarbeiten und die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben.

Noch während der Aufräumarbeiten wurden die beiden Wehren um 16.11 Uhr zu einem weiteren Einsatz in die Carolus-Magnus-Straße in Marsberg alarmiert. In einem mehrgeschossigen Mehrfamilienhaus war es zu einem Zimmerbrand gekommen, in der betroffenen Wohnung hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes unter anderem ein bettlägeriger älterer Mann auf. Unter dem Feuer mit Menschenleben in Gefahr wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Da die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg noch nicht die vorherige Einsatzstelle verlassen hatten, wurden die Löschgruppen aus den benachbarten Orten Westheim, Essentho, Erlinghausen, Bredelar, Beringhausen und Giershagen alarmiert.

Da die Einsatzstelle in Obermarsberg aber bereits nahezu abgearbeitet war, konnten dennoch mehrere Fahrzeuge samt Besatzung zeitnah nach Marsberg abrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass verbranntes Essen auf dem Küchenherd die Ursache für den Brand gewesen war. Einsatzkräfte konnten die Wohnungstür öffnen und das Essen vom Herd nehmen. Der ältere Hausbewohner konnte nicht über das Treppenhaus ins Freie gebracht werden, sondern musste über die Drehleiter aus dem 2. Obergeschoss gerettet werden.

Da die Wohnung durch den Brand stark verraucht war, wurde er in das Marsberger Krankenhaus gebracht. Zwei Einsatzkräfte des Löschzugs Marsberg, die unter Atemschutz vorgegangen waren, mussten während des Einsatzes ebenfalls zum Krankenhaus, Kreislaufprobleme waren die Ursache, so Einsatzleiter Alfons Kleffner. Nach erfolgten Lüftungsmaßnahmen der betroffenen Räumlichkeiten konnten nach anderthalb Stunden die letzten Einsatzkräfte abrücken.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vielerorts sammeln überwiegend die Jugendfeuerwehren, aber auch andere Gruppen in diesen Tagen die Weihnachtsbäume ein. 112-magazin.de nennt nachfolgend die uns mitgeteilten Termine in mehreren Städten und Gemeinden der Region.

Die Abholung erfolgt in fast allen genannten Orten kostenlos. Die Jugendlichen erbitten jedoch für ihre Arbeit eine Spende, die in nahezu allen Fällen der jeweiligen Jugendarbeit zugute kommt. In Korbach werden pro Baum 3 Euro eingesammelt.

In allen Fällen müssen die Bäume abgeschmückt und gut sichtbar an der Straße bereitgestellt werden, um eine Abholung zu ermöglichen. Auch in Orten, die hier nicht genannt sind, sammeln unter anderem Jugendfeuerwehren ausgediente Bäume ein. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig aktualisiert.

Jugendfeuerwehren, die noch Sammeltermine in die Liste aufnehmen lassen möchten, senden die entsprechenden Daten an info(at)112-magazin.de.

Samstag, 12. Januar:

  • Jugendfeuerwehr Mengeringhausen, ab 8 Uhr (bitte Namen am Baum anbringen)
  • Jugendfeuerwehr Bad Arolsen, ab 8.30 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Korbach, ab 8 Uhr, 3 Euro pro Baum   (hier online anmelden)
  • Jugendfeuerwehr Külte, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Külte, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Anraff, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Rhena, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Wetterburg u. Remmekerfeld, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Waldeck, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Lengefeld, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Rhadern, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Dainrode, ab 10 Uhr (gelbe Säcke werden verteilt)
  • Jugendfeuerwehr Birkenbringhausen, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Battenberg, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Giflitz/Bergheim, ab 13 Uhr in beiden Ortsteilen
  • Jugendfeuerwehr Volkmarsen, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Burgwald, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Schmittlotheim, ab 14.30 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Battenfeld, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Löhlbach, ab 8 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Epppe, ab 13 Uhr
  • Freiw. Feuerwehr Rosenthal, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Wrexen, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Sachsenberg, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Allendorf/Eder und Osterfeld, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Netze, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Frankenau, ab 8 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Meineringhausen, ab 9 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Wollmar, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Münchhausen-Mitte, ab 13 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Simtshausen, ab 10 Uhr
Samstag, 19. Januar:
  • Jugendfeuerwehr Buchenberg, ab 10 Uhr
  • Jugendfeuerwehr Wollmar, ab 10 Uhr
Publiziert in Feuerwehr

THALITTER/HERZHAUSEN. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 252 zwischen den Vöhler Ortsteilen Thalitter und Herzhausen. Etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren sind vor Ort um größere Umweltschäden zu verhindern.

Nach Zeugenaussagen befuhr ein 21-jähriger Mann aus der Gemeinde Burgwald gegen 16 Uhr die B 252 von Korbach kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. In Höhe der Kläranlage geriet der dunkelblaue Ford nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Lkw. Der Fahrer des blauen DAF versuchte noch auszuweichen und landete in der Leitplanke.

Bei dem Zusammenstoß wurde einer der beiden Dieseltanks am Lkw aufgerissen, sodass etwa 650 Liter Diesel ausliefen. Umgehend wurden die Vöhler Ortswehren Herzhausen, Thalitter, Dorfitter, Obernburg, Marienhagen und Schmittlotheim alarmiert. Darüber hinaus unterstützte der Gefahrenzug aus Korbach tatkräftig. 

Wie Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk an der Unfallstelle mitteilte, wurde auf Anweisung der Polizei die Strecke von Einsatzkräften abgesperrt und der Verkehr über Obernburg, beziehungsweise ab Herzhausen über Marienhagen umgeleitet. Zwei Trupps wurden abgestellt, um die Tanks des Lkws abzusaugen. Parallel dazu setzten weitere Einsatzkräfte Ölsperren im Itterbach. Das Abschleppunternehmen Heidel zog indes den Ford aus dem Verkehr, um die Situation etwas übersichtlicher zu machen.

Bei Eintreffen des stellvertretenden Kreisbrandinspektors Berghöfer sah die Lage prekär aus. Daher wurde Hessen-Mobil und ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde informiert, die entscheiden sollten, ob schweres Gerät eingesetzt werden muss, um den Bach an einigen Stellen auszubaggern. Nach einer kurzen Lagebesprechung gegen 19 Uhr stand fest, dass kontaminierte Bereiche des Bachlaufes mit einem Bagger ausgehoben werden müssen. Gegen 19.30 Uhr wurde der Lkw abgeschleppt. 

Während der 21-Jährige Fahrer des Ford mit schweren Verletzungen durch ein Rettungsteam in ein Krankenhaus transportiert werden musste, wurde der Fahrer des DAF leichtverletzt in das Korbacher Krankenhaus gefahren. Ein Verpflegungszug der Feuerwehr brachte den Einsatzkräften Essen und Trinken.

Die Polizei bitte die Verkehrsteilnehmer die Unfallstelle zu umfahren. Die Baggerarbeiten werden sich bis spät in die Nacht hinziehen.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 252 zwischen Thalitter und Herzhausen

Publiziert in Polizei
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