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Donnerstag, 11 August 2011 20:16

Wespen bekämpft - Hecke abgefackelt

OBERHEUSLINGEN. Beim Versuch, ein Wespennest im Boden auszuräuchern, hat ein Rentner eine komplette Hecke abgefackelt. "Ordentlich in die Hose ging am Mittwochnachmittag in Freudenberg der Versuch eines 76-jährigen Mannes, ein Wespen-Erdnest auszuräuchern" - so kommentierte am Donnerstag ein Polizeisprecher das Vorgehen des Rentners. Wahrscheinlich dürften nun zwar die Wespen kein sonderlich gemütliches Zuhause mehr haben, dafür fiel aber auch eine dichte, fünf Meter lange und 2,50 Meter hohe Fichtenhecke der Wespenbekämpfungsmaßnahme zum Opfer. Aber es hätte alles auch noch viel schlimmer kommen können…

Der Senior, ein passionierter Hobbyimker, war von einer 70-jährigen Haueigentümerin beauftragt worden, das Wespennest, welches sich unter ihrer Fichtenhecke im Boden befand, zu beseitigen. Hierzu steckte der 76-Jährige mehrere Schwefelstäbchen in den Nesteingang. Dadurch entzündeten sich ausgetrockneten Fichtennadeln und es entstand eine Stichflamme. Diese setzte ausgetrocknete Zweige der Hecke in Brand, schließlich griff das Feuer auf die komplette Hecke über.

Die alarmierte Löschgruppe Oberheuslingen der Feuerwehr Freudenberg war rasch am Einsatzort und verhinderte, dass die Flammen sich auf eine Nachbarhecke und über einen Baum möglicherweise auf ein Nachbarwohnhaus übergreifen konnten.

Es entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Das Wespenvolk ist heimatlos, und der Rentner hat eine Anzeige am Hals.

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Mittwoch, 10 August 2011 19:51

Mit Öltiger Dieselspur abgestreut

BAD WILDUNGEN. Eine über mehrere Straßen gezogene Dieselspur haben Feuerwehrleute abgestreut - mit einem neuen Gerät.

Das an der Front des TLF 16/24 angebrachte Gerät nennt sich "Öltiger" und streut automatisch Ölbindemittel auf die Fahrbahn. Das erleichtert die Arbeit für die Feuerwehrleute erheblich - bislang brachten die Kameraden das Bindemittel unter anderem mit Streuwagen auf, die sie per Hand über die verschmutzten Stellen schieben oder ziehen mussten.

Da sich die Dieselspur am Mittwochnachmittag über mehrere Straßen im Stadtgebiet erstreckte, war der Einsatz des "Öltigers" eine wirkliche Hilfe. Die Streumenge und das gewünschte Streubild stellt der Maschinist mit einer Fernbedienung während der Fahrt ein. "Das Gerät ist besonders bei langen Ölspuren von Vorteil", sagte Feuerwehrsprecher Udo Paul am Abend gegenüber 112-magazin.de. Das Streugerät sei erst kürzlich angeschafft worden.

Insbesondere der Stadtring war nach Angaben des Sprechers betroffen. Zur Aufnahme des kontaminierten Ölbindemittels war eine städtische Kehrmaschine im Einsatz. Trotz des Einsatzes von Maschinen dauerte der Feuerwehreinsatz etwa anderthalb Stunden - die Wehr rückte gegen 17.45 Uhr wieder ein. Angaben zum Verursacher machte die Feuerwehr nicht.

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Dienstag, 09 August 2011 15:31

Unwetter: Feuerwehr säubert Kreisstraße

RHODEN. Nach einem heftigen Regenschauer haben Feuerwehrleute die Kreisstraße 1 zwischen Rhoden und Wethen reinigen müssen. Nach Angaben der Bad Arolser Polizei hatte ein starker Regenschauer am Montagnachmittag die K 1 zwischen den beiden Diemelstädter Ortsteilen überspült. Dadurch hatte sich laut Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel Kies und Schotter auf der Fahrbahn abgesetzt. Weil die Straßenmeisterei offenbar nicht ausrücken konnte, alarmierte die Leitstelle gegen 15.40 Uhr die Feuerwehren aus Rhoden und Wethen.

Die Einsatzkräfte beider Wehren reinigten die Straße. Wie lange die Strecke zwischen Wethen und Rhoden gesperrt war, wusste der Dienstgruppenleiter am Dienstag nicht.


Link:
Feuerwehr Rhoden

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Montag, 08 August 2011 12:22

Zwischen Anhängern eingeklemmt: Mann stirbt

RHODEN. Ein 63-Jähriger ist am Samstagnachmittag zwischen zwei landwirtschaftliche Anhänger geraten und tödlich verletzt worden. Nach Informationen der Bad Arolser Polizei waren der 63-Jährige und sein Bruder in der Hagenstraße in Rhoden damit beschäftigt, an einen Traktor mit Anhänger einen weiteren Anhänger zu kuppeln. Dabei kam es am frühen Nachmittag auf der leicht abschüssigen Straße zu dem Unglück, bei dem der Mann schwerste Kopfverletzungen erlitt.

Die Rettungsleitstelle alarmierte neben dem Bad Arolser Notarzt und der Besatzung eines Rettungswagens auch die Feuerwehr aus Rhoden. Die Kameraden, die als erste an der Einsatzstelle eintrafen, sowie die wenig später hinzu kommenden Retter konnten nichts mehr für den 63-Jährigen tun - er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Betreuung des unter Schock stehenden Bruders wurde die Notfallseelsorge eingeschaltet.

Beamte der Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache. Demnach hatte der 63-jährige Landwirt beim Anhängen die Deichsel des Anhängers führen wollen. Allerdings rutschte die Deichsel am Kupplungsmaul der Anhängekupplung vorbei. Noch bevor sich die automatische Bremse des Anhängers am Hang in Gang setzte, wurde der Mann zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt.

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Samstag, 06 August 2011 17:33

Betrunkener aus Diemelsee-Morast gerettet

KOTTHAUSEN. Ein betrunkener 49-Jähriger ist im Morast des Diemelsees eingesunken. Feuerwehr und DLRG mussten ihn retten. Der Mann aus Iserlohn verbringt derzeit einen Campingurlaub mit seiner Lebensgefährtin und einigen Bekannten am Diemelsee. Am Samstagnachmittag wollte die Gruppe eine Wanderung um den See unternehmen, wie die Lebensgefährtin des 49-Jährigen später gegenüber 112-magazin.de sagte. Auf dem Weg zu einer Gaststätte auf der nördlichen Seeseite wollte der Iserlohner, der den Angaben seiner Freundin zufolge betrunken war, eine Abkürzung nehmen.

Die Abkürzung sollte allerdings die Wanderung erheblich in die Länge ziehen, wie sich wenig später herausstellte: Der 49-Jährige wählte eine Strecke direkt durch den Morast des trocken gefallenen Diemelsees. Dabei blieb der Mann schließlich stecken. Während einer der Begleiter ihm zu helfen versuchte, ging der Rest der Gruppe auf die andere Seeseite - "wir wollten es von dort versuchen, aber auch das gelang nicht", sagte die Partnerin des eingesunkenen Mannes.

Schließlich wählte die Gruppe den Notruf - der Iserlohner steckte bis zum Bauch im Morast fest. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Stormbruch, Heringhausen, Willingen und Bontkirchen sowie die DLRG. Zwei Feuerwehrleute mit Gummistiefeln bewegten sich vorsichtig auf den Mann zu, die DLRG-Kräfte kamen mit dem Boot und gingen von der Seeseite zu dem hilflosen Wanderer. "Wir haben dem Mann schließlich ein Seil umgebunden und ihn so mit vereinten Kräften rausgezogen", sagte der Einsatzleiter, Gemeindebrandinspektor Uwe Becker.

Mit dem DLRG-Boot brachten die Helfer den 49-Jährigen zum nächsten Bootssteg, wo ihn die Besatzung eines Rettungswagens und der Arolser Notarzt in Empfang nahmen. Die Retter untersuchten den Mann im RTW und lieferten ihn vorsorglich ins Krankenhaus ein. Er sei aber nur leicht verletzt, erklärte der Notarzt.

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Sonntag, 07 August 2011 18:33

Auto brennt lichterloh, Fahrerin unverletzt

NETZE. Vermutlich durch technischen Defekt ist ein Auto während der Fahrt in Brand geraten. Die Fahrerin rettete sich. Die 49 Jahre alte Frau aus Naumburg befuhr nach Polizeiangaben von Sonntag am Vortag gegen 12.30 Uhr die Landesstraße 3215 von Naumburg kommend in Richtung NEtze. Kurz vor Netze schlugen laut Dienstgruppenleiter "plötzlich Flammen aus dem Motorraum". Die Frau hielt an und rettete sich unverletzt aus dem Opel Astra - der Sekunden später komplett brannte.

Die informierte Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Netze und Waldeck. Die Netzer Kameraden unter Leitung ihres Wehrführers Andreas Przewdzing bauten mit ihrem LF8 die Wasserversorgung auf. So speisten sie das Waldecker LF16/12, mit dessen Schnellangriff ein Trupp unter Atemschutz den Brand löschte. Insgesamt waren rund 25 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen an der Brandstelle. Um 13.20 Uhr war das Feuer aus. Danach schoben die Einsatzkräfte den zerstörten Opel an die Seite und beseitigten Reste von ausgetretenen Betriebsstoffen.

Laut Polizei ist der Brand vermutlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.


Link:
Feuerwehr Netze

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Sonntag, 07 August 2011 18:27

Zug rammt Baum: Niemand verletzt

WEGA. Ein Zug der Kurhessenbahn ist zwischen Bad Wildungen und Wega gegen einen auf die Schienen gestürzten Baum gefahren. Der Unfall ereignete sich am Samstagabend gegen 18.20 Uhr nahe Gut Elim. In dem Zug saßen fünf Passagiere - sie und der Lokführer blieben unverletzt. Doch sorgte der Unfall für viel Wirbel - und das nicht nur am Unglücksort. Denn während die Wehren aus Wega und Bad Wildungen mit Kettensägen die Strecke von der etwa 20 Meter großen und sehr dicken Linde befreiten, entstand auf der Bundesstraße 253 zwischen Wega und Bad Wildungen eine brenzlige Verkehrssituation: Knapp zwei Stunden - so lang dauerte der Einsatz der Wehren - blieben die Bahnschranken in Wega geschlossen. Und somit waren die Ampeln für die Autofahrer, die nach Wega ein- oder ausfahren wollten, auf rot geschaltet. Das führte zu manch einem waghalsigen Wendemanöver auf der Bundesstraße, berichteten Anwohner. "Es gab aber keine Verkehrsunfälle, weil die meisten Autofahrer besonnen reagiert haben", hieß es dazu von der Polizei.

Während sich die Autofahrer ob der geschlossenen Schranken wunderten, arbeiteten die Feuerwehrleute auf Hochtouren. Frank Volke von der Bad Wildunger Wehr sagte, dass der Baum vermutlich aus Altersgründen und unterstützt durch Sturmböen, die kurz zuvor während einer Gewitterfront durch das Waldecker Land gezogen waren, entwurzelt wurde.

Der Lokführer sagte nach dem Unfall, dass er keine Chance gehabt habe, das Gefährt rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Denn der Zug, der mit Tempo 60 unterwegs gewesen sei, hatte einen Bremsweg von rund 500 Metern. Ungünstig hätten sich auch die nassen Gleise ausgewirkt, fügte er an.

Notfallmanager rückt an
Ein Notfallmanager der Bahn nahm den Zug genau unter die Lupe. Zunächst war nicht klar, ob das Fahrzeug aus eigener Kraft in den nahe gelegenen Wegaer Bahnhof gefahren werden könnte. Doch in enger Absprache mit dem Lokführer entschied man sich schließlich dafür, den Zug in langsamer Fahrt nach Wega zu bringen. Allerdings ohne Fahrgäste, denn diese wurden bereits kurz nach dem Unfall mit Taxen an ihre Zielorte gebracht. Die Bahnstrecke sollte auch am Sonntag wegen des Unfalls gesperrt bleiben. Es fahren Ersatzbusse.

Für die Wildunger Stützpunktfeuerwehr war der Einsatz auf der Bahnstrecke am Samstag nicht der einzige. So waren die Kameraden laut Feuerwehrsprecher Udo Paul bereits am frühen Morgen um 6.49 Uhr alarmiert, nachdem die automatische Brandmeldeanlage eines Einkaufsmarktes in der Odershäuser Straße ausgelöst hatte. "Eine Einsatztätigkeit war jedoch nicht erforderlich, die Brandmeldeanlage hatte wegen eines technischen Defektes ausgelöst", erklärte Paul später.

Im Anschluss an den Einsatz an der Bahnstrecke zwischen Bad Wildungen und Wega rückte um 19.43 Uhr noch einmal ein Fahrzeug der Stützpunktfeuerwehr zur Kreisstraße 40 bei Reitzenhagen aus, um herabgestürzte Äste von der Fahrbahn zu räumen. (Quellen: Feuerwehr Bad Wildungen/HNA)

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Sonntag, 07 August 2011 18:24

Blitz schlägt in Scheune ein: Schwelbrand

RHODEN. Ein Blitzeinschlag in den Giebel einer Scheune hat am Samstagabend in Rhoden einen Schwelbrand ausgelöst. Die Feuerwehr wurde gegen 19 Uhr von der Leitstelle alarmiert, gemeldet wurde nach Angaben von Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel ein Scheunenbrand nach Blitzeinschlag. "Glücklicherweise hat es nur im Giebel etwas gebrannt, das Feuer war also rasch mit einem C-Rohr gelöscht". Zum Glück sei das Feuer rechtzeitig bemerkt und die Feuerwehr sofort verständigt worden. Denn direkt neben der Scheune befindet sich ein Wohnhaus. In der Straße sind die Häuser nach Angaben der Sprecherin dicht bebaut.

Ein Trupp unter Atemschutz wurde zur Erkundung und zum Löschen des Feuers eingesetzt. "Zunächst aber mussten wir unsere vierteilige Steckleiter in Stellung bringen, um überhaupt erst einmal auf den Oberboden der Scheune zu gelangen", sagte Steffi Tepel weiter. Ihr zufolge entstand kein nennenswerter Schaden. Während des Einsatzes blieb die Straße voll gesperrt. Einsatzende war gegen 20 Uhr.

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Samstag, 06 August 2011 11:47

Promillefahrt endet mit schwerem Unfall

BUHLEN. Schwere Verletzungen hat ein 18-Jähriger davongetragen, der in der Nacht betrunken gegen mehrere Leitplanken krachte. Vermutlich hatte sich der 18-Jährige aus Baunatal am Freitagabend am Edersee aufgehalten und Alkohol getrunken. In der Nacht zu Samstag setzte er sich dann ans Steuer seines älteren Opels und befuhr die Bundesstraße 485 von Waldeck kommend in Richtung Lieschensruh - weit kam der junge Mann alledings nicht: In einer Kurve kurz vor Buhlen verlor der Baunataler gegen 2.30 Uhr die Kontrolle über das Auto, das nach rechts von der Straße abkam, einen geschotterten Parkplatz überfuhr, wieder auf die B 485 geriet, über beide Fahrspuren nach links schleuderte und gegen eine Leitplanke krachte.

Dabei riss ein Vorderrad ab, was den Opel allerdings noch nicht stoppte. Das Auto rammte etwa 50 Meter weiter in die nächste Leitplanke, schleuderte noch etwa 15 Meter weiter, rutschte dort mit der Front unter die Leitplanke und kam dadurch endlich zum Stehen. Der 18-Jährige trug schwere Verletzungen davon. Ein hinzukommender Autofahrer verständigte Polizei und Rettungskräfte: Neben einer RTW-Besatzung und dem Wildunger Notarzt alarmierte die Leitstelle auch die Feuerwehren aus Buhlen, Hemfurth-Edersee und Bergheim-Giflitz, weil der Fahrer als im Auto eingeklemmt galt. Laut Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Manfred Hankel habe man den Schwerverletzten aber ohne Einsatz hydraulischer Geräte durch die Beifahrertür aus dem Fahrzeugwrack befreien können. "Wir haben die Unfallstelle ausgeleuchtet und abgesichert, außerdem Betriebsstoffe aufgenommen und Trümmerteile eingesammelt", beschrieb Hankel vor Ort gegenüber 112-magazin.de die weiteren Tätigkeiten der Brandschützer.

Die Rettungskräfte lieferten den Schwerverletzten ins Klinikum nach Kassel ein. Dort sollte auch eine Blutentnahme erfolgen, wie der Dienstgruppenleiter der zuständigen Wildunger Polizeistation erklärte. Der Führerschein des 18-Jährigen werde sichergestellt.

Die Bundesstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten rund eine Stunde voll gesperrt. An dem zehn Jahre alten Opel entstand Totalschaden, den der Dienstgruppenleiter mit 5000 Euro angab. Mehrere Felder der Leitplanken müssen komplett erneuert werden.

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Publiziert in Retter
Freitag, 05 August 2011 15:35

Essen angebrannt: Rauchvergiftung, Schock

FRANKENBERG. Eine Frau hat durch angebranntes Essen eine Rauchvergiftung erlitten, eine weitere Frau einen Schock. 34 Wehrleute aus Frankenberg und Röddenau waren am Donnerstag ab zirka 21 Uhr in der Wigand-Gerstenberg-Straße in Frankenberg im Einsatz. In einem Mehrfamilienhaus hatte eine Bewohnerin vergessen, den Herd auszuschalten. Ein Kochtopf samt Inhalt fing an zu qualmen, teilte die Frankenberger Feuerwehr mit.

Die Frau lief in das Treppenhaus und ließ die Wohnungstür offen, so drang der Rauch ins gesamte Treppenhaus. Die Wehrleute gingen unter Atemschutz in die Wohnung, entfernten den Topf und sorgten mit Geräten dafür, dass der Rauch abziehen konnte. Sie forderten alle Bewohner auf, das Haus zu verlassen. Einer Frau aus dem dritten Stock, die einen Schock erlitten hatte, halfen sie nach draußen. Sie kam ebenso in ärztliche Behandlung, wie die Frau aus der betroffenen Wohnung, die wegen einer Rauchvergiftung behandelt wurde.

Die Wehrleute weisen ausdrücklich darauf hin: Bei Rauchentwicklung sei es wichtig, die Türen geschlossen zu halten.

Publiziert in Feuerwehr

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