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Donnerstag, 24 Juni 2021 18:28

Gefahrguttransporter verliert Hinterachse

WARBURG. Auf der Bundesstraße 252 in Höhe der Abfahrt nach Warburg-Germete hat ein Gefahrguttransporter eine Achse verloren. Aus dem Tank des Aufliegers trat eine ätzende Flüssigkeit aus.

Am Donnerstag, 24. Juni, befuhr ein 46-jähriger Fahrer mit einem Gefahrguttransporter die B 252 von der Autobahnabfahrt in Richtung Warburg. Gegen 11 Uhr löste sich in Höhe der Abfahrt Germete aus noch ungeklärten Gründen die hintere Achse des Aufliegers. Dem Fahrer gelang es zwar die Zugmaschine nach wenigen Metern zum Stillstand zu bringen. Dennoch musste die Straße in Höhe der Blitzeranlage für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Der rumänische Fahrer erlitt einen Schock und wurde zunächst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert und nach ambulanter Behandlung entlassen.

Zur Gefahrensicherung und Gefährdungsbeurteilung wurden die Feuerwehr und die untere Wasserbehörde hinzugerufen. Es wurde entschieden, dass der flüssige Inhalt aus dem beschädigten Gefahrguttank abgepumpt werden muss. Dazu wurde ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr Duisburg angefordert.

Aufgrund der aufwendigen Bergung bleibt die B252 voraussichtlich bis in die späten Abendstunden hinein im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle A44 und der B7 bei Warburg gesperrt. (ots/r)

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WARBURG. Nach einem Küchenbrand in der Warburger Innenstadt sind insgesamt 17 Personen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Baby.

Laut Polizeibericht brach das Feuer am Montag, 17. Mai, gegen 19.25 Uhr im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Unterstraße aus. Ein Herd, in dem sich eine Pfanne befand, wurde anscheinend versehentlich in Betrieb genommen. Es entstand eine Rauchentwicklung, die ein Bewohner mit einem Feuerlöscher ablöschte. Eine Mischung aus Rauch und Löschpulver verteilte sich in dem Mehrfamilienhaus, sodass insgesamt 17 Hausbewohner in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe lässt sich aktuell nicht beziffern.

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Publiziert in HX Feuerwehr

OSSENDORF/WETHEN. Ein Unfall auf der Wethener Straße (K14) zwischen dem Warburger Ortsteil Ossendorf und Diemelstadt-Wethen am späten Sonntagnachmittag, rief Polizeikräfte aus dem Kreis Höxter und aus Waldeck-Frankenberg auf den Plan. Während die schwerverletzte Fahrerin (49) des Volkswagens in eine Klinik geflogen wurde, suchte der Beifahrer sein Heil in der Flucht.

Wie es zu dem Unfall auf der Kreisstraße 14 kam, darüber machte die Pressestelle der Polizei in Höxter zunächst keine Angaben. Fest steht, dass die Feuerwehr Warburg um 18.41 Uhr alarmiert wurde, um auslaufende Betriebsstoffe bei einem verunfallten Pkw im Nahbereich der Diemel aufzunehmen - auch eine Personensuche wurde angekündigt. Die Kameraden der Feuerwehr Diemelstadt erreichte um 19.28 Uhr die Alarmierung. Unter der Leitung von Volker Weyman (SBI Diemelstadt) stießen die Kameraden aus Wethen zum Einsatzleitstand, der auf Ossendorfer Gebiet aufgebaut worden war hinzu. Hauptaufgabe war es, die vermisste Person zu suchen.

Was war passiert?

Nach ersten Erkenntnissen befuhr die Fahrerin eines schwarzen Golf V die K 14 von Ossendorf in Richtung Wethen. Etwa 80 Meter vor der Diemelbrücke kam der GTI nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der vorderen, linke Seite gegen einen massiven Straßenbaum. Dabei wurde der in Litauen zugelassene Pkw nach rechts in den Wiesengrund geschleudert, wo er völlig demoliert stehen blieb. Scheinbar unverletzt konnte der Beifahrer flüchten - wohin, sollte sich erst später klären. Die Fahrerin selbst gilt als schwerverletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.   

Hundestaffel, Polizeikräfte, Feuerwehr, DRK und Hubschrauber im Einsatz

Während ein Polizeihubschrauber über der Unfallstelle kreiste und auch die nähere Umgebung mit technischem Gerät absuchte, koordinierte Stadtbrandinspektor Jürgen Rabbe und der stellvertretende Leiter der Warburger Feuerwehr Markus Müller den Rettungseinsatz. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK suchten die Umgebung ab, sichteten Brücken und Feldholzinseln entlang der Diemel, um die Person zu finden - leider ohne Ergebnis. Auch die Rettungshundestaffel des DRK, die eigens aus Ober-Waroldern zum Einsatz gerufen wurde, war vor Ort. Um auch den hessischen Teil von der Landesgrenze über Wethen bis nach Diemelstadt abzusuchen, baten die Kollegen aus Höxter die Bad Arolser Beamten um Unterstützung, jedoch konnte der Flüchtige zunächst nicht angetroffen werden. Fündig wurden die Beamten allerdings in der Wohnung des Gesuchten in Rhoden - dort klickten dann auch die Handschellen.

Fahrzeug sichergestellt

Mit einsetzender Dämmerung begann der Abschlepper mit der Bergung des Unfallwagens, der Golf wurde auf Anweisung der Polizei sichergestellt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Wethener Straße am 19. Mai 2019

Publiziert in Polizei

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