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GEMÜNDEN-SCHIFFELBACH. Teilweise unter schwerem Atemschutz drangen am Donnerstagvormittag Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gemünden, Schiffelbach, Sehlen und Grüsen in ein Gebäude im Gemündener Ortsteil Schiffelbach ein - während die Besitzer nicht im Haus anwesend waren, starb ein Hund an den Folgen einer Rauchgasvergiftung.

Alarmiert wurden die Wehren um 9.14 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, weil eine Nachbarin starke Rauchentwicklung im Gebäude mit der Hausnummer 6 ½ gemeldet hatte. Etwa 27 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Bucsein konnten mit einem schnellen Löschangriff den Brand im Keller des Hauses löschen - die Suche nach Personen im Haus blieb erfolglos.

Wie sich später herausstellen sollte, war der Herd vor Verlassen des Hauses angeschaltet worden, sodass es zu einer Überhitzung gekommen sei, vermutet die Polizei in einer Stellungnahme. Dabei sei die Küchenzeile in Brand geraten. Starke Rauchentwicklung habe dazu geführt, dass der Haushund, der sich im Kellerraum befunden hatte, an den Folgen einer Rauchgasentwicklung gestorben war.

Im Nachgang wurde die Küchenzeile abgerissen und mit einer Wärmebildkamera die dahinterliegende Wand kontrolliert. Dabei mussten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Des weiteren wurde mit einem Lüfter das Haus rauchfrei geblasen. Am Einsatzgeschehen beteiligt war ein Rettungsteam zur Brandstellenabsicherung und die Polizei aus Frankenberg, die den Vorgang protokollierte. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

Um 11.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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GEMÜNDEN/SCHIFFELBACH. Für einen 50-jährigen Schiffelbacher endete die Fahrt am Donnerstagmorgen im Graben der Landesstraße 3342 - verursacht wurde Unfall wahrscheinlich durch Selbstverschulden. Ob der Fahrer alkoholisiert war, wird anhand einer Blutprobe ermittelt.

Wie die Polizei gegenüber 112-magazin.de mitteilte, war der Fahrer des weißen Kuga auf der Landesstraße 3342 in Richtung Schiffelbach unterwegs gewesen, als er um 9.25 Uhr mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Graben landete. In Höhe des Aussiedlerhofes wurden Verkehrsteilnehmer auf den Unfall aufmerksam und eilten zum Ort des Geschehens. Über den Notruf wurden die Beamten der Polizeidienststelle Frankenberg, eine RTW-Besatzung, ein Notarzt und die Feuerwehr aus Schiffelbach alarmiert. Auch deshalb, weil es zunächst hieß, der Fahrer sei in seinem Pkw eingeklemmt. Das stellte sich zwar als falsch heraus, da der 50-Jährige aber sein Bewusstsein verloren hatte, wurde ein Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel zur Einsatzstelle geflogen. 

Bei der Rettungsaktion fiel den Helfern ein ganzes Arsenal an Spirituosen auf, das sich im Wageninneren befand. Ob der Fahrer davon getrunken hatte, konnte vor Ort nicht ermittelt werden. Weil keine akute Lebensgefahr bestand, wurde der Schiffelbacher nicht wie vorgesehen mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Marburg geflogen, sondern mit dem RTW über den Landweg transportiert. 

Ein Landwirt zog den weißen Kuga mit seinem Schlepper aus dem Graben, hängte den nicht mehr fahrbereiten Ford an die Ackerschiene und schleppte ihn nach Schiffelbach. Auf etwa 6000 Euro wurde der Sachschaden an dem Wagen geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache führen die Beamten der Polizei Frankenberg durch. (112-magazin/Foto: HNA)

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