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HAINA. Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf der Landesstraße 3077 zwischen den Hainaer Ortsteilen Löhlbach und Haina Kloster.

Wie die Polizei auf Nachfrage bekannt gab, war eine Gruppe bestehend aus sechs Motorradfahrern gegen 13 Uhr von Löhlbach in Richtung Haina Kloster unterwegs. In einer scharfen Linkskurve, etwa im Bereich des Abzweigs nach Battenhausen, geriet der 38-jährige Fahrer einer Honda ins Schleudern und rutsche mit seinem Krad unter die rechtsseitige Leitplanke. Während sich die Africa Twin unter der Schutzplanke verkeilte, stürzte der aus Venlo stammende Fahrer eine fünf Meter tiefe Böschung hinab und wurde dabei verletzt.

Über den Notruf setzte ein Gruppenmitglied sofort den Hilferuf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, sodass ein Notarzt, eine RTW-Besatzung und  eine Streife der Frankenberger Polizei zur Unfallstelle eilen konnten. Ebenfalls alarmiert wurde die Wehr aus Haina mit zehn Freiwilligen, unter der Einsatzleitung von Jens Schneider ausrückten und nach Absprache mit der Polizei den Streckenabschnitt für den Verkehr sperrten. Da sich die Maschine verkeilt hatte, musste die Feuerwehr Teile des Krads abbauen - ein Abschleppunternehmen transportierte die Honda anschließend ab.

Ebenfalls liegend transportiert werden musste der 38-Jährige. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er in die Bad Wildunger Stadtklinik eingeliefert wurde. Den Sachschaden an der Africa Twin schätzen die Beamten auf 2000 Euro.

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HAINA/HALGEHAUSEN. Keine Chance seinen Fendt zu retten hatte ein Landwirt in Haina (Kloster) am Dienstagabend. Nach Angaben der Polizei war ein Hydraulikschlauch an dem Schleppper geplatzt, die Flüssigkeit hatte sich entzündet und den Schlepper in Rauch und Flammen aufgehen lassen.

Alarmiert wurden die Wehren aus Haina und Halgehausen gegen 19.10 Uhr mit dem Alarmstichwort "Haina Kloster, brennt Schlepper auf Straße", sodass Einsatzleiter Jens Schneider mit seinen Trupps und mehreren Löschfahrzeugen in die Frankenberger Straße ausrückte. Dort angekommen stand der Schlepper bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz drangen die Freiwilligen vor und bekämpften erfolgreich das Feuer - zu retten war der Schlepper aber nicht mehr.

Auf insgesamt 60.000 Euro wurde der Sachschaden geschätzt, verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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Samstag, 02 März 2019 08:26

Sauna brennt in Römershausen komplett ab

HAINA. Eine in Brand geratene Sauna sorgte am Freitagabend für reges Einsatzaufkommen der Feuerwehren im Hainaer Ortsteil Römershausen - rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort um ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus zu verhindern. Die Sauna selbst konnte nicht mehr gerettet werden.

Den Brand einer Außensauna hatte der Hausbewohner in der Straße Im Gründchen selbst bemerkt, als er seinen "zweiten Gang" antreten wollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr - die Sauna stand in Vollbrand, der Besitzer setzte unverzüglich den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 17.15Uhr rückten ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Römershausen, Haina (Kloster), Halgehausen und Oberholzhausen, so wie eine RTW-Besatzung und eine Streife der Frankenberger Polizei unter dem Alarmkürzel „F 2, brennt Sauna, Feuer droht auf Wohnhaus überzugreifen" nach Römershausen aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Thomas Bahr gingen insgesamt drei Trupps unter Atemschutz vor, drei C-Rohre wurden in Stellung gebracht und für eine ausreichende Wasserversorgung gesorgt.
Um ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern, wurde eine Riegelstellung eingerichtet, da durch die Hitze des Feuers die Fenster des Haupthauses bereits zerborsten waren.

Nachdem die Meldung „Feuer aus" gegeben werden konnte, wurde das Wohnhausinnere mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und die völlig zerstörte Sauna mit einem Traktor eingerissen; anschließend musste die zerlegte Sauna vorsichtshalber erneut abgelöscht werden.

Der Schaden an der Sauna beträgt etwa 3000 Euro. Nach knapp 90 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Über die Brandursache liegen noch keine Informationen vor. (112-magazin)

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Freitag, 22 Juni 2018 07:59

Lkw überholt - mit Audi gegen Baum gekracht

DAINRODE/LÖHLBACH. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 253 - Notärztin, Polizeistreifen aus Frankenberg und Bad Wildungen, sowie die Wehren aus Haina und Löhlbach waren im Einsatz.

Zu dem Verkehrsunfall war es gekommen, nachdem ein 31-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit seinem Audi von Dainrode in Richtung Löhlbach unterwegs war. In einer langgezogenen Linkskurve überholte der Avant-Fahrer einen Lkw, scherte abrupt nach rechts ein, kam infolge einer Übersteuerung seines A6 nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte um 3.50 Uhr frontal gegen einen Baum.

Der nachfolgende Brummifahrer stoppte sein Fahrzeug, sicherte die Unfallstelle ab und wählte die Notrufnummer. Hier schilderte der Ersthelfer den Unfallhergang und gab die genaue Position der Unfallstelle an. Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurden die Wehren aus Haina und Löhlbach um 4.01 Uhr alarmiert. Rund 20 Einsatzkräfte unter der Leitung von Thomas Bahr rückten aus, um den Schwerverletzten mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeug zu befreien. Nach Absprache mit der eintreffenden Notärztin wurde die vordere Tür des A6 herausgeschnitten und der Patient schonend aus dem Wrack geholt. Mit dem RTW wurde der in Gudensberg (HR) wohnende Fahrer in die Bad Wildunger Klinik gebracht.

Polizeikräfte aus Bad Wildungen und Frankenberg sicherten mit Unterstützung der Einsatzkräfte die Unfallstelle ab, sperrten die Straße und nahmen den Unfall auf. Gegen 5.25 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. An dem schwarzen Avant wurde  wirtschaftlicher Totalschaden festgestellt. Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B 253 in dem Streckenabschnitt voll gesperrt werden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. (112-magazin)

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HAINA/KORBACH. Gerade noch rechtzeitig wurde gegen 12.30 Uhr ein Feuer in Bockendorf durch Anwohner entdeckt - rund 60 Feuerwehrkräfte waren am Donnerstag an den Löschaktionen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in dem Hainaer Ortsteil beteiligt.

Wie Einsatzleiter Jens Schreiber gegenüber 112-magazin.de berichten konnte, waren die Brandschützer aus Halgehausen, Haina und Gemünden mit dem Einsatzstichwort "F2 - Strohbrand in Weinbergstraße" durch die Leitstelle alarmiert worden. Da in Bockendorf eine kritische Wasserversorgung besteht, wurde mit einer 500 Meter langen B-Leitung die Löschwasserversorgung von der Schweinfe zum Einsatzort aufgebaut und mit zusätzlichen Tanklöschfahrzeugen Wasser im Pendelverkehr zugeführt.

Nachalarmiert wurden die Wehren aus Sehlen, Löhlbach, Römershausen und Oberholzhausen. Mit einem ersten Löschangriff drangen die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das qualmende Gebäude vor und kämpften gegen das brennende Heu und Stroh an. Der Landwirt stellte seinen Weidemann Hoftrac zur Verfügung um die brennenden und stark qualmenden Heuballen aus dem Schuppen zu fahren - auch dabei war der Fahrer mit Atemschutz ausgerüstet worden. Ein weiterer Trupp löschte unter Zugabe von F 500 das herausgebrachte Heu auf einer angrenzenden Wiese ab.

Da zwischenzeitlich sechs Trupps unter Atemschutz im Einsatz waren, forderte der Einsatzleiter Unterstützung aus Korbach an. Mit einem Gerätewagen rückten die Brandschützer aus der Kreisstadt an. Die Frankenberger Drehleiter wurde ebenfalls nach Bockendorf beordert, kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Mittels Hochdrucklüftern wurde das unbeschädigte Gebäude von Qualm befreit. Zur Absicherung traf eine RTW-Besatzung vom Deutschen Roten Kreuz aus Haina ein, da sich aber niemand bei den Löscharbeiten verletzt hatte, konnten die beiden Retter die Heimfahrt antreten.

Der Einsatz dauerte bis 17.15 Uhr. Gebäudeschäden konnten nicht festgestellt werden. Als Brandursache kommt Selbstentzündung der frisch gelagerten Heuballen in Betracht. (112-magazin)

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Samstag, 05 August 2017 16:07

Haina: Wehren löschen Brand bei alter Brauerei

HAINA. Erneut ist es in Haina (Kloster) zu einem Brand in unmittelbarer Nähe der alten Brauerei gekommen. Unbekannte hatten gegen Mittag Gerümpel in Brand gesteckt, das Feuer breitete sich innerhalb des Backsteinhauses aus, so dass die Feuerwehren durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert wurden.

Ein waches Auge für Brände hatte ausgerechnet der stellvertretende Wehrführer Frank Wölk, der die Rauchentwicklung am Gegenhang beobachten und umgehend die Leitstelle benachrichtigen konnte. Mit dem Stichwort "Brennt Gerümpel und Dachstuhl" wurden die Wehren Lölbach, Halgehausen und Haina um 12.47 Uhr alarmiert. Mit 30 Einsatzkräften und drei Einsatzfahrzeugen rückten die Feuerwehren an, um in einem ersten Löschangriff dem Brandherd entgegenzutreten.

Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke wurde ein Hydrant in der Poststraße zur Wassergewinnung geöffnet, eine 60 Meter lange C-Leitung zur Brandstelle gelegt und mit zwei Trupps  unter Atemschutz der Brandherd bekämpft. Um den Verkehr nicht zu behindern und die Wasserversorgung zu gewährleisten wurden Schlauchbrücken auf der Poststraße ausgelegt. Während Joachim Gatzke die Löscharbeiten koordinierte, suchte Frank Wölk mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern und wies die Löschtrupps ein. Besonders im Dachgebälk hatten sich Glutnester entwickelt, so dass etliche Dachpfannen abgedeckt werden mussten.

Neben den Feuerwehren waren ein Team Rettungskräfte mit einem RTW und eine Polizeistreife aus Frankenberg vor Ort. Die Beamten kündigten eine Anzeige wegen des Anfangsverdachts  einer Straftat an. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach gut drei Stunden konnten die Wehren mit ihrem Gerät in die Stützpunkte zurückverlegen.

Erst im März dieses Jahres war in dem gleichen Gebäude ein Brand gelegt worden. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke der dritte Brand in zwei Jahren.

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