Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: festnahme


HOMBERG. Nach intensiven Ermittlungen die Kripo im Nachbarkreis eine Serie von Raubstraftaten aufgeklärt, von der neben dem Schwalm-Eder-Kreis auch der Vogelsbergkreis und die Stadt Kassel betroffen waren. Die Ermittler nahmen zwei dringend Tatverdächtige fest.

Die Serie umfasst nach derzeitigem Ermittlungsstand sechs Raubüberfälle. Den Auftakt machten die Täter Anfang September an einer Tank- und Rastanlage an der A7 bei Malsfeld. Dann folgten Ende September Überfälle auf eine Spielothek in Homberg und nur einen Tag später auf eine Tankstelle in Remsfeld. Wiederum wenige Tage später war eine Tankstelle in Alsfeld der nächste Tatort. Ende Oktober überfielen die Täter eine Tankstelle in Kassel. Die letzte Tat dieser Serie wurde am 30. Oktober in Frielendorf begangen. Dort wurden zwei Beschäftigte eines Getränkemarktes nach Geschäftsschluss überfallen. Hier hatten die Täter allerdings keine Beute gemacht. In den anderen Fällen hatten sie jeweils nur geringe Geldbeträge erbeutet.

Die Täter trugen bei den Überfällen nach Angaben eines Polizeisprechers meist Kapuzenpullis und eine Maskierung. Sie bedrohten die Opfer jeweils mit einer Pistole oder mit einem Messer. Die unmittelbare Tat beging jeweils einer der Täter, der andere hielt sich im Hintergrund. Als Tatverdächtige wurden zwei 19-jährige Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis ermittelt. Anfang dieser Woche griffen die Ermittler zu, nahmen beide Tatverdächtige fest und durchsuchten deren Wohnungen.

In ihrer Vernehmung haben sie die Taten gestanden. Beide waren in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel wurden die Tatverdächtigen bei einem Amtsgericht vorgeführt. Das Gericht hat gegen beide die Untersuchungshaft angeordnet. Wie die Ermittler den Männern auf die Schliche gekommen waren, verschwieg der Polizeisprecher am Freitag.

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 03 November 2011 18:18

Zwei Smarts geklaut: Teenager verhaftet

SIEGEN. Ein als gestohlen gemeldetes Auto hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag entdeckt. Die Ordnungshüter stoppten den auffälligen Smart gegen 0.40 Uhr - und nahmen die beiden 16 und 17 Jahre alten Insassen fest.

Der Smart mit auffälliger Beschriftung war in der Nacht zu Dienstag in Wenden vom Hof eines Kfz-Betriebes geklaut worden. Bei den Ermittlungen am Donnerstag stellte sich dann heraus, dass insgesamt drei junge Männer im Alter von 16, 17, und 18 Jahren mit dem Diebstahl des Wagens in Verbindung stehen. Die drei Teenager aus Siegen und Wilnsdorf hatten in Wenden eine Diskothek besucht und verließen diese gegen 3.30 Uhr.

"Man überlegte sich, wie man nach Hause kommen könnte", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Das Trio kam dann auf die Idee, ein Auto zu stehlen. Auf dem Gelände eines Kfz-Betriebes in unmittelbarer Nähe wurden die Jugendlichen fündig. Die jungen Männer drangen zunächst in die Halle ein und besorgten sich den Schlüssel eines auf dem Hof stehenden BMW. Da dieser Wagen einen Defekt hatte, richteten die jungen Leute den Blick auf zwei auf dem Gelände stehende Smarts - die Schlüssel "organisierten" die Jungen ebenfalls aus dem Autohaus.

Mit den beiden Autos fuhren sie nun nach Siegen und ohne Ziel durch die Nacht, bis sie einen der Wagen beschädigt abstellen mussten. Zu dritt ging es nach Wilgersdorf, wo der Wagen abgestellt wurde. In der Nacht zu Donnerstag nahm sich der 16-Jährige, der natürlich keinen Führerschein besitzt, den Wagen nochmals, lud einen 17-jährigen Freund zu einer Spritztour ein - dieser Teenager kannte laut Polizei die Vorgeschichte nicht. Während der nächtlichen Rundfahrt durch Siegen stoppte die Streife den Smart schließlich.

Noch in der Nacht führte der 16-Jährige die Polizei zu dem beschädigten zweiten Smart. Beide Autos wurden sichergestellt. Weiterhin nannte der junge Mann die Namen seiner Komplizen, so dass die Polizei die beiden 17 und 18 Jahre alten Wilnsdorfer festnehmen konnte. Der in der Nacht mit im Wagen gesessene 17-Jährige wurde zwar vorläufig festgenommen, hatte aber mit der ganzen Geschichte nichts zu tun.

Publiziert in SI Polizei
Schlagwörter
Freitag, 28 Oktober 2011 11:20

Millionenbetrug: Mann aus Wrexen in Haft

HOMBERG/WREXEN. Eine Serie von Brandstiftungen und Betrugsdelikten, bei denen Versicherungen um mehr als eine Million Euro geprellt wurden, die Kriminalpolizei Homberg in dieser Woche geklärt. Unter anderem nahm die Polizei einen 54 Jahre alten Mann aus Wrexen fest. Auch ein Teenager aus Waldeck-Frankenberg soll an einem Fall beteiligt gewesen sein.

Bei verschiedenen Bränden im Laufe von mehreren Jahren war immer wieder ein 47 und 48 Jahre altes Pärchen aus Niedenstein geschädigt. Im Verlauf von zehn Jahren brannten ein Auto, eine Feldscheune und mehrmals Haupt- oder Nebengebäude der "Weißenthalsmühle" in Niedenstein - diese Anhäufung "von zum Teil erheblichen schadensintensiven Branddelikten" fiel auch der Kripo auf. Nach einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft war ein Gesamtschaden von rund zwei Millionen Euro entstanden, der zum Teil schon von Versicherungen reguliert wurde.

Bei den weiteren Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass das "geschädigte" Pärchen an den Bränden selbst beteiligt war beziehungsweise diese in Auftrag gegeben hatte, um anschließend die Versicherungssumme zu kassieren. Es ist nach den bisherigen Erkenntnissen davon auszugehen, dass die Taten zumeist ein 54-Jähriger aus Diemelstadt-Wrexen gegen eine entsprechende Bezahlung ausführte - in einem Fall mit Unterstützung durch einen 17-Jährigen aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg. Laut Pressemitteilung von Freitag wurden am Mittwoch Wohnungen in Niedenstein und Wrexen durchsucht, die Tatverdächtigen wurden festgenommen.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel sicher. Die drei Tatverdächtigen Haupttäter - das 47 und 48 Jahre alte Pärchen sowie der 54-Jährige aus Diemelstadt - wurden am Donnerstag der Haftrichterin beim Amtsgericht Fritzlar vorgeführt, sie erließ in allen Fällen Untersuchungshaftbefehle erließ. Die drei Tatverdächtigen wurden anschließend in verschiedene Haftanstalten eingeliefert. Der 17-Jährige wurde seiner Mutter übergeben.

Aus den sichergestellten Beweismitteln ergaben sich noch Hinweise auf eine Vielzahl gleichgelagerter Straftaten, an deren Klärung die Ermittler weiterhin intensiv arbeiten, hieß es am Freitag.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 19 Oktober 2011 17:34

Heroin für halbe Million Euro sichergestellt

KASSEL. Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, die Heroin im Verkaufswert von einer halben Million Euro beschafft hatten. Die beiden 44- und 46-Jährigen wanderten in U-Haft, die Ermittler stellten neben den Drogen auch Bargeld, Mobiltelefone und Unterlagen sicher.

Wie die Polizei erst am Mittwoch berichtete, war es bereits in der vergangenen Woche zu dem Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität gekommen. Vorausgegangen waren aufwendigen Ermittlungen der Ermittlungsgruppe "Rauschgift" von Polizei und Zoll beim Kommissariat K 34 der Kasseler Kripo. Die beiden 44 und 46 Jahre alten Männer aus Kassel und einer Umlandgemeinde im Norden Kassels waren vergangene Woche nach der Beschaffung von neun Kilogramm Heroin vorläufig festgenommen worden. Die Drogen mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von rund 500.000 Euro wurden sichergestellt, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch erklärte.

Beamte des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Kassel stellten zunächst am späten Donnerstagabend kurz vor Mitternacht den 44-Jährigen auf der A 7 an der Abfahrt Kassel-Nord. In einem Versteck unter der Rücksitzbank des geräumigen Wagens der gehobenen Mittelklasse fanden die Fahnder 18 Pakete mit jeweils rund 500 Gramm Heroin.

Welpe sollte vermutlich Polizeihunde täuschen
Neben verschiedenen elektronischen Geräten stellten die Beamten bei dem Verdächtigen auch noch 1800 Euro Bargeld und eine kleine Menge Kokain sicher. Wohl zur Ablenkung der Rauschgiftsuchhunde der Polizei hatte der Festgenommene einen kleinen Welpen mit auf seine Drogenfahrt genommen. "Aber auch das nützte ihm nichts", sagte Jungnitsch am Mittwoch.

Nachdem man den 44-Jährigen erfolgreich und ohne größeres Aufsehen festgenommen hatte, war der 46-jährige mutmaßliche Auftraggeber an der Reihe. Ihn hatten die Ermittler in der Nacht zu Freitag in einer Gaststätte im Kasseler Osten lokalisiert. Er wurde durch Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Kassel festgenommen. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen, die mit Unterstützung durch Beamte verschiedener Kriminalkommissariate und Hundeführern des Reviers Mitte durchgeführt wurden, fanden die Beamten zwar nur noch ganz kleine Mengen Drogen, dafür aber Mobiltelefone und schriftliche Unterlagen der Tatverdächtigen. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen dauern an.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 15 September 2011 17:34

Autoknacker: 19-Jährige vorläufig festgenommen

FREUDENBERG. Zwei Verdächtige hat die Polizei in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag festgenommen. Um kurz vor 3 Uhr stellten die Beamten die 19-Jährigen in der Nähe des Eichstattweges.

Die Polizei legt ihnen zur Last, mehrere Autoaufbrüche begangen zu haben. Einer der Männer hatte eine Taschenlampe und dünne Arbeitshandschuhe bei sich. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnungen fanden die Ordnungshüter drei Navigationsgeräte, ein Autoradio sowie "eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel", wie es die Polizei formuliert.  Einer der Verdächtigen gab nach Angaben der Polizei zu, Gegenstände aus verschiedenen PKW entwendet zu haben.

Die Polizei Siegen bittet Autobesitzer, die Opfer eines Diebstahls wurden, sich zu melden: Telefon 0271-7099-0.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 13 September 2011 18:21

Imbiss steht in Flammen: 52-Jährige festgenommen

ECKELSHAUSEN. Die hintere Wand eines Imbisswagens stand gestern Abend gegen 22 Uhr in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen - bevor das Feuer auf den Innenraum übergriff, in dem Gasflaschen lagerten.

Der Imbiss auf dem ehemaligen Tankstellengelände in der Marburger Straße brannte gegen 22 Uhr. Anwohner bemerkten das Feuer und verständigten die Feuerwehr. Die noch in der Nacht durchgeführten Ermittlungen der Kripo erhärteten den Verdacht einer Brandstiftung. Beamte der Polizeistation Biedenkopf nahmen kurze Zeit später eine 52-Jährige unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.

Die bereits einschlägig in Erscheinung getretene Frau wurde heute Mittag bei dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.

Der Schaden an dem Imbisswagen beläuft sich auf 5.000 Euro. Die Kripo bittet Zeugen, die kurz vor oder nach der Tat rund um den Parkplatz Personen wahrgenommen haben, um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 06421-4060. (js/as)

Publiziert in MR Polizei
Montag, 12 September 2011 17:10

Täter nach Überfall auf Zweiradhändler gefasst

GIFLITZ. Nach dem gewalttätigen Überfall dreier Täter auf einen Zweiradhändler Ende August haben vermutlich dieselben jungen Männer ihr Opfer telefonisch kontaktiert und zu erpressen versucht. Spezialkräfte verhafteten einen mit Schreckschusspistole bewaffneten Erpresser bei der Geldübergabe.

Zu dem Überfall war es am 26. August kurz nach Feierabend im Ladengeschäft des Zweiradhändlers gekommen (112-magazin.de berichtete). Einer der drei Täter schlug dem 40-jährigen Geschäftsmann in einen Büroraum mehrfach gegen den Kopf und forderte unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Die Räuber hatten damals die gesamten Tageseinnahmen erbeutet.

Erpresseranruf
Noch während der Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei wurden die vermeintlichen Täter abermals aktiv, wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Montag berichtete. "Es besteht der dringende Verdacht, dass sie sich vergangenen Dienstag, gut eine Woche nach dem Überfall, erneut bei dem Überfallenen meldeten und nun einen noch höheren Geldbetrag unter gleichzeitiger Androhung empfindlicher Repressalien forderten", sagte der Sprecher zum derzeitigen Ermittlungsstand.

Festnahmen
Da sich der Geschädigte umgehend und richtigerweise an die Kripo wandte, lief ein größerer Polizeieinsatz an. Die Geldübergabe sollte vergangenen Donnerstag, also zwei Tage nach dem Anruf der mutmaßlichen Erpresser am Autobahnkreuz Kassel stattfinden. Hierbei nahmen Spezialeinsatzkräfte der Polizei einen mit einer Schreckschusspistole bewaffneten Mann am Auto des Erpressten fest. Bei dem Festgenommenen handelte es sich um einen 19-jährigen Mann aus Rheinland-Pfalz.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen dehnte sich die Fahndung nach den noch fehlenden vermeintlichen Mittätern nach Rheinland-Pfalz in den Raum Anderach und Koblenz aus. Am Freitagabend gelang schließlich auch noch die Festnahme des mutmaßlichen Drahtziehers in Koblenz. Es handelt sich dabei um einen 40-jährigen Türken mit Verbindungen nach Waldeck-Frankenberg. Gegen beide Männer wurde Haftbefehl erlassen. Der dritte mutmaßliche Täter, ein 19-jähriger Afghane, befindet sich zur Zeit aufgrund anderer Delikte in Haft. Nach einer weiteren Person wird aktuell noch gefahndet.

Zu den Hintergründen der Taten machten Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben, die Ermittlungen dauern an.


112-magazin.de hatte nach dem Überfall berichtet:
Zweiradhändler überfallen, Tageseinnahmen geklaut (29.08.2011)

Publiziert in Polizei

WEHRDA. Seine mit übermäßigem Alkoholkonsum einhergehenden massiven Aggressionen waren dem 32-jährigen Mann bekannt. Entsprechend lautete eine Auflage des unter gerichtlicher Aufsicht stehenden Mannes, keinen Alkohol zu trinken.

Trotz Alkoholgenusses lud sich der Mann am Freitag bei seiner 53-jährigen Nachbarin ein - und die ließ ihn hinein. Das Ganze endete nach diversen Beleidigungen mit einem Polizeieinsatz. Der Mann wollte das Appartement der Frau nicht verlassen und leistete passiven Widerstand.

Im Hausflur des Hochhauses bedrohte und beleidigte er die Polizei massiv und wehrte er sich vehement gegen die bevorstehende unvermeidliche Festnahme zur Ausnüchterung. Sein Widerstand verletzten eine Polizeibeamtin leicht. Gegen 21.30 Uhr landete der 32-Jährige in der Gewahrsamszelle.

Am nächsten Vormittag gegen 11 Uhr war er zu einem Alkotest bereit. 13,5 Stunden nach der Festnahme zeigte das Gerät noch immer 1,5 Promille an, so dass die Ausnüchterung letztlich bis kurz nach 19 Uhr andauerte. (ma/as)

Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 31 August 2011 19:05

Nach Rauschgift-Deal klicken die Handschellen

MARBURG. Der Deal ging daneben: Kurz, nachdem ein Rauschgifthändler seine "Kunden" bedient hatte, schlug die Polizei zu und nahm drei Männer auf dem Lahnvorland fest.

Dabei handelt es sich um zwei "Kunden" und deren Dealer, der sich offenbar von einer ganz frischen Verurteilung nicht von seinem weiteren gleichen Tun abhalten ließ.

Die Kripo nahm zunächst zwei Männer im Alter von 40 und 44 Jahren fest und stellte jeweils offenbar gerade erworbene geringe Mengen Cannabis sicher. Der Ältere hatte zudem ein Handy dabei, das aus einem Diebstahl aus der Sporthalle einer Marburger Schule im Februar dieses Jahres stammte. Die damalige Täterbeschreibung passt zudem genau auf den 44-Jährigen, so dass er im Verdacht steht, diesen Diebstahl begangen zu haben. Der 40-Jährige besaß eine ihm nicht gehörende EC-Karte, so dass sich auch gegen ihn die Ermittlungen erweiterten.

Bei dem wenig später festgenommenen mutmaßlichen Dealer handelt es sich um einen polizeibekannten 41-jährigen Mann. Die Beamten beschlagnahmten bei ihm mehr als 500 Euro, offenbar Geld aus dem Handel mit Betäubungsmitteln. Bei der Wohnungsdurchsuchung in Lohra fanden sie 50 Gramm Cannabisharz, etwa 80 Gramm Cannabisblüten, diverse LSD-Trips und weitere Beweise, die den Verdacht des Handelns untermauerten.

Der in Lohra wohnende Mann trat bereits einschlägig in Erscheinung. Er war erst einen Tag vor der Festnahme vom Amtsgericht Marburg wegen Handelns mit Cannabis zu einer vierstelligen Geldstrafe verurteilt worden.

Gegen alle drei lagen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen keine ausreichenden Haftgründe vor. (ma/as)

Publiziert in MR Polizei
Samstag, 27 August 2011 16:14

Junge Einbrecherin festgenommen

BAD BERLEBURG. Eine Rentnerin hat eine 20 Jahre alte Einbrecherin auf frischer Tat im Bad ertappt. Die Polizei nahm die junge Frau fest.

Die 20-Jährige war am frühen Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr in ein Wohn- und Geschäftshaus "Unterm Höllscheid" in Bad Berleburg eingedrungen, wie die Polizei berichtete. Die Frau durchsuchte im Wohnhaus sämtliche Schränke nach Wertgegenständen. Während der Suche wurde sie von der 78-jährigen Eigentümerin entdeckt. Da sich die 20-Jährige gerade in einem Badezimmer befand, schlug die 78-Jährige beherzt die Zimmertür zu und verständigte telefonisch ihren Sohn. Die Einbrecherin schloss sich daraufhin im Badezimmer ein.

Der Sohn trat beim Eintreffen die Badezimmertür ein und hielt die 20-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Frau stand deutlich merkbar unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Sie wurde vorläufig festgenommen.

Am Tatort entdeckte die Polizei ein Fahrrad, das die Beschuldigte ihren eigenen Angaben zufolge zuvor entwendet hatte. Das Fahrrad wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt.

Publiziert in SI Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige