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BAD AROLSEN. Am Montagnachmittag kam es zu einem Tötungsdelikt in der Antoniterstraße in Bad Arolsen. Ein Familienangehöriger hatte bei der Polizei gemeldet, dass auf eine Frau eingestochen worden sei. Polizei und Rettungskräfte waren innerhalb weniger Minuten am Tatort - der Notarzt konnte aber nur noch den Tod einer 32-Jährigen feststellen.

Unmittelbar nach Eintreffen am Tatort konnte die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen widerstandslos festnehmen, gegen den sich ein dringender Tatverdacht ergeben hatte. Die Kriminalpolizei Korbach hat am Montagnachmittag die Ermittlungen aufgenommen, sie wird dabei vom Erkennungsdienst des Polizeipräsidiums Nordhessen unterstützt.

Die polizeilichen Maßnahmen am Tatort dauerten bis etwa 1 Uhr und wurden am Dienstagmorgen fortgesetzt. Im Gießener Institut für Rechtsmedizin wurde der Leichnam der 32-Jährigen am Dienstag obduziert - hierbei konnten mehrere Stichverletzungen festgestellt werden. Die mutmaßliche Tatwaffe konnten die Ermittler am Tatort sicherstellen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Lebensgefährten der getöteten Frau. Beide haben mehrere gemeinsame Kinder, die nach der Tat zunächst von Nachbarn, anschließend vom Jugendamt, einem Notfallseelsorger und dem Psychologischem Dienst des Landkreises Waldeck-Frankenberg betreut und untergebracht wurden.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat einen Untersuchungshaftbefehl beantragt, der Tatverdächtige wird im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel zum Tatablauf, den Hintergründen und zum Motiv laufen auf Hochtouren.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 November 2012 15:15

U-Haft: Vater würgt Sohn fast zu Tode

SUNDERN. Mit einem Kabel hat ein betrunkener Mann am Dienstag seinen 16-jährigen Sohn gewürgt. Nur, weil der andere Bruder zur Hilfe eilte, konnte der Nachwuchs fliehen. Der 56-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Dem Familiendrama, das am Abend rund eine halbe Stunde dauerte, waren familieninterne Streitigkeiten vorausgegangen. Diese waren laut Polizei im Verlauf des Nachmittags "immer weiter eskaliert".

Dem Jugendlichen kam dessen Bruder (22 Jahre alt, ebenfalls aus Sundern) zur Hilfe. "Er hat so schlimmeres verhindert", berichtet die Polizei. Bevor sich die beiden Brüder mit der 15-jährigen Schwester aus dem Wohnhaus entfernen konnten, schlug der Vater seinen ältesten Sohn erneut. Die beiden Brüder wurden bei der Tat verletzt, Lebensgefahr bestand aber nicht.

Nachdem die Polizei über den Vorfall informiert worden war, wurde der alkoholisierte 56-Jährige in der Wohnung vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat in Zusammenarbeit mit der Polizei im Hochsauerlandkreis die Ermittlungen aufgenommen. Durch den zuständigen Staatsanwalt wurde beim Amtsgericht Arnsberg Untersuchungshaft für den Beschuldigten beantragt und vom Gericht gewährt.

Publiziert in HSK Polizei

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