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Freitag, 20 April 2018 11:54

Falscher Polizist: Diebstahl und Amtsanmaßung

BAD LAASPHE. Ein äußerst merkwürdiger Kriminalfall beschäftigt aktuell das Bad Berleburger Kriminalkommissariat. Die Ermittler bitten nun mögliche Zeugen um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls.  

Folgendes soll sich am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr in Bad Laasphe auf der Bahnhofstraße zugetragen haben:  

Eine mit vier Personen besetzte grüne Mercedes E-Klasse mit litauischer Zulassung wird dort zunächst von den Insassen eines silbernen Opels mit französischem Kennzeichen zum Anhalten aufgefordert. Der Mercedes hält daraufhin im Bereich der Zufahrt zu dem Parkplatz eines dortigen großen Supermarktes an.

Der Beifahrer des Opel steigt aus und gibt sich gegenüber den Mercedes-Insassen in russischer Sprache als Polizist aus und verlangt vor dem Hintergrund einer vermeintlichen "Drogenkontrolle" die Ausweise und das Bargeld der Mercedes-Insassen. Nachdem ihm diese Sachen ausgehändigt werden, zieht der falsche "Polizist" den Schlüssel des Mercedes ab und händigt die Pässe wieder aus. Das Bargeld - über 6000 Euro - gibt er hingegen nicht zurück und behält es.

Anschließend braust der falsche "Streifenwagen" in Richtung Friedrichstraße auf und davon. Von dem Beifahrer, der sich als "Polizist" ausgab, liegt folgende Beschreibung vor: Er ist ausländischer Herkunft, spricht russisch, ca. 170 cm groß, von kräftiger Statur, ca. 30 Jahre alt und er trug eine helle Flecktarnjacke.  

Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat ermittelt nun in der Sache wegen Amtsanmaßung und Diebstahls.Die Polizei fragt: "Wer hat die "Kontrolle" am Dienstagabend beobachtet?", "Wem ist der silberne Opel mit französischem Kennzeichen im Großraum Siegen-Wittgenstein aufgefallen, bzw. wer kann Angaben zum derzeitigen Standort dieses Fahrzeugs machen?"  Zeugen, die der Polizei dabei mit sachdienlichen Hinweisen helfen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02751/9090 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Montag, 05 März 2018 16:15

Seltsam: "Polizist" fährt schwarz Bahn

GIEßEN/MARBURG. Manche Menschen lassen sich die skurrilsten Methoden einfallen, um kostenlos den Schienenverkehr nutzen zu können.

Ein offensichtlich falscher Polizist war am vergangenen Samstagmittag, gegen 12.30 Uhr, im Zug von Gießen in Richtung Marburg unterwegs. In ziviler Kleidung, mit Handschellen am Gürtel und einer Sporttasche mit der Aufschrift Polizei sowie mit einer falschen Polizeimarke wollte sich der Unbekannte als Polizeibeamter ausgeben.

Einer Zugbegleiterin fiel der Mann bei der Fahrscheinkontrolle auf. Einen Dienstausweis konnte der Mann nicht vorweisen. Schon am Samstagmorgen sei der Unbekannte auf der Bahnstrecke zwischen Gießen und Marburg unterwegs gewesen. In Fronhausen sei der offensichtlich falsche Ordnungshüter ausgestiegen. Da der Bahnmitarbeiterin der Fall verdächtig vorkam, informierte sie die Bundespolizei. Von dem Mann war bei Eintreffen der Beamten nichts mehr zu sehen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Angaben zu dem Mann machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Amtsleitung 0561/81616-0 oder der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 zu melden. (ots)

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Ein falscher Polizist ist in Marsberg von seinen echten Kollegen festgenommen worden. Ein Marsberger Bürger, dessen Wertsachen der Täter "in Sicherheit" bringen wollte, ging zum Schein auf die Anweisungen des Betrügers ein - lieferte ihn aber tatsächlich ans Messer.

Bei dem gewieften Marsberger klingelte am Dienstagabend gegen 20 Uhr das Telefon. Im Display des 67-jährigen Mannes erscheint die Nummer 02992/110. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als Polizist vorstellte. Ein Einsatzkommando habe zwei Einbrecher gefangen. Ein weiterer sei auf der Flucht. Da man bei den anderen beiden Tätern seine Adresse gefunden habe, ginge man von einem bevorstehenden Einbruch bei dem Marsberger aus.

Um den Mann zu schützen, wolle man seine Wertgegenstände und sein Bargeld abholen und sicher aufbewahren, bis auch der noch flüchtige dritte Einbrecher gefasst sei.

Dem 67-Jährigen war die Masche durch die Berichterstattung in den Medien nicht unbekannt. Er wählte daraufhin den Polizeinotruf 110 und schilderte den Beamten der Leitstelle gegen 20.45 Uhr den Sachverhalt. Parallel dazu einigte sich der Mann zum Schein mit dem "falschen Polizisten" auf die Abholung seiner Wertgegenstände - der Marsberger sollte die Wertsachen in einer Tasche vor dem Wohnhaus deponieren.

Gemeinsam mit Kollegen aus Brilon und Meschede observierte die Marsberger Polizei nun das Haus des Angerufenen, wo tatsächlich um 22.48 Uhr ein Mietwagen vorfuhr. Ein dunkel gekleideter Mann stieg aus, ging zur Haustür und nahm die Tasche. Im selben Moment bereits klickten die Handschellen: Die Beamten nahmen einen 26-jährigen Bosnier mit Wohnsitz in Gelsenkirchen fest. Er wurde vorläufig festgenommen, die Kriminalpolizei hinzugezogen. Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde der Mann am Mittwochnachmittag wieder entlassen. Haftgründe lagen nicht vor, da der Beschuldigte seit längerer Zeit einen Wohnsitz im Ruhrgebiet hat. Der 26-Jährige muss sich aber demnächst in einem Strafverfahren vor Gericht verantworten. (ots/pfa) 


Immer wieder machen Unbekannte auf diese Weise Beute, wie kürzlich in Paderborn:
81-Jährige händigt falschem Polizisten 20.000 Euro aus (04.07.2017)

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Erneut hat ein falscher Polizist bei Bürgern angerufen und versucht, sie über Vermögensverhältnisse und vorhandene Wertgegenstände auszufragen. In keinem der Fälle entstand ein Schaden. Die "echte" Polizei nimmt die Anrufserie zum Anlass und informiert zu Vorgehen und Motivation.

Bei mehrerer Bürgern im Alter zwischen 54 und 86 Jahren aus dem Raum Bad Arolsen klingelte am Freitagvormittag das Telefon. Der Anrufer stellte sich als Kripobeamte vor. Er gab vor, dass Einbrecher festgenommen worden wären. Bei den Tätern sei eine Notiz mit dem Namen der Angerufenen aufgefunden worden. Aus diesem Grund sollten die Angerufenen nun alle Fenster und Türen schließen. Im weiteren Verlauf des Telefonats stellte der Anrufer dann eine Reihe von Fragen rund um die Vermögenssituation. Unter anderem wurde nach persönlichen Daten, Kontoständen und Bankverbindungen, aber auch nach Wertgegenständen im Haus gefragt.

In einigen Fällen war die Rufnummer unterdrückt, in anderen Fällen war wurde eine Telefonnummer eingeblendet, die von einer Behörde zu sein schien - nach Erkenntnissen der Korbacher Kripo dürfte es sich bei dieser übertragenen Telefonnummer um eine illegal generierte Kennung handeln, die durch den Behördenbezug dem Anrufer Seriosität vorspiegeln soll.

In keinem Fall kam es zu einem finanziellen Schaden. Es ist nicht auszuschließen, dass der Anrufer eine Straftat vorbereiten wollte - bei der Frage nach Wertgegenständen überprüft der Täter im Vorfeld, ob sich beispielsweise ein Einbruch lohnen könnte. Bundesweit wurden aber auch schon Fälle bekannt, in denen der falsche Polizist den Angerufenen anbietet, die Wertgegenstände sicher verwahren zu können. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen - natürlich in zivil. Weder der Anrufer, noch der "Kollege" sind aber Polizisten, sondern Betrüger. Die Wertgegenstände sehen die Eigentümer nie wieder. Wer einen solchen Anruf erhalten hat, wird gebeten, mit der Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 Kontakt aufzunehmen.

Aus aktuellem Anlass gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Trauen Sie Ihrem Gefühl. Seien Sie misstrauisch bei Anrufen angeblicher Amtsträger oder Behörden, die von Ihnen Informationen am Telefon verlangen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Tagesabläufe, Abwesenheiten, Vermögensverhältnisse oder Ähnliches. Offizielle Stellen haben Verständnis für diese reservierte Haltung
  • Notieren Sie sich bei verdächtigen Anrufen Name, Behörde und Telefonnummer
  • Erstellen Sie wenn möglich ein Gedächtnisprotokoll und scheuen Sie sich nicht, die Notrufnummer 110 anzuwählen und den Vorfall zu schildern
  • Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung fordern. Die Polizei und andere Behörden werden niemals für die Unterstützung bei Ermittlungen Bargeld verlangen oder am Telefon um eine Überweisung eines Geldbetrages bitten
  • Zahlungsaufforderungen von Behörden werden immer mit klar erkennbarem Absender auf dem Postweg zugestellt

Die Polizei appelliert an die Leser, auch Freunde, Bekannte und die eigenen Eltern oder Großeltern vor dieser Betrugsmasche zu warnen. Wer trotz aller Vorsicht doch in die Falle der Betrüger getappt ist, solle umgehend Strafanzeige bei der Polizei stellen. (ots/pfa)   

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Publiziert in Polizei
Montag, 05 September 2016 16:19

Achtung! Weiterhin Anrufe falscher Polizisten

KASSEL. Weiterhin gehen in der Region Anrufe falscher Polizisten bei Bürgern ein. In allen Fällen versuchen die Betrüger, ihren Gesprächspartnern Informationen zu Wertgegenständen und Bargeld zu entlocken oder an Zugangsdaten zum Onlinebanking der Angerufenen zu kommen.

Seit Sonntagnachmittag melden sich vermehrt Bürger bei der Kasseler Polizei und berichten, von angeblichen Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen oder gar dem Landeskirminalamt (LKA) Hessen angerufen worden zu sein. "In allen der Polizei bislang bekannt gewordenen Fällen handelten die Opfer richtig", sagte Polizeisprecher Torsten Werner - niemand habe den Anrufern die gewünschten Infromationen gegeben.

Oberkommissar Weiß ruft nach Einbruch an
Die gängigste Masche der zuletzt angezeigten Delikte beginnt mit einem Telefonanruf, bei dem ein Mann sich als Polizist ausgibt und von einer angeblichen Festnahme nach einem Einbruch in der Nachbarschaft berichtet. Bei den Tätern sollen dabei Listen mit Adressen gefunden worden sein. Nun würden diese Adressen angerufen, um zu klären, ob tatsächlich Wertgegenstände oder Bargeld vorhanden seien. So auch in einem Fall in der Hunsrückstraße. Ein Mann meldete sich gegen 17 Uhr bei einer dort wohnenden 68-Jährigen und gab sich als Oberkommissar Weiß vom Polizeipräsidium Nordhessen aus. Zu den Vermögenswerten befragt, roch die 68-Jährige den Braten, beendete das Telefonat mit dem falschen Polizisten und informierte sofort die echte Polizei über Notruf 110.

Angeblicher LKA-Mitarbeiter fragt nach PIN
Zuletzt meldete sich am Montagmorgen gegen 11 Uhr ein Anwohner aus dem Kasseler Stadtteil Jungfernkopf. Auch er sei am Sonntagabend von einem Mann angerufen worden, der sich als Mitarbeiter des LKA Hessen ausgab und sich zu Wertgegenständen im Haus des Angerufenen informieren wollte. In diesem Fall ging der falsche LKA-Mitarbeiter sogar noch einen Schritt weiter. Er fragte, ob der 77-Jährige Onlinebanking betreibe, und wollte die Zugangsdaten wissen. Auch dieser Rentner ließ sich keinen Bären aufbinden und beendete das Telefonat.

Wie die Opfer übereinstimmend berichten, meldete sich stets ein besonders höflich agierender Mann, der mit gutem, akzentfreiem Deutsch sprach. Die Kasseler Polizei geht davon aus, dass die Anrufe als Vorbereitung zu möglichen Trickdiebstählen dienen. Nicht selten kündigt der falsche Polizist einen weiteren Beamten an, der, sofern Wertgegenstände und Bargeld von den Opfern benannt werden, zum Abholen und Überprüfen vorbeikommt.

Die echte Polizei rät:

  • Seien Sie am Telefon misstrauisch und aufmerksam
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Machen Sie keine Angaben zu Wertsachen und Bargeld in Ihrer Wohnung
  • Erfragen Sie bei einem Anruf eines angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten Name und Dienststelle und informieren Sie sich selbst durch einen Rückruf bei der Polizei
  • Lassen Sie sich dabei nicht durch die im Display angezeigte Rufnummer des Anrufers irritieren. Insbesondere bei 110 seien Sie gewarnt. Die Polizei ruft nicht unter der Notrufnummer an
  • Benachrichtigen Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt

In den vergangenen Monaten gab es in der Region zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle, in denen auch angebliche Mitarbeiter von Behörden, Versicherungen oder Banken bei arglosen Bürgern anriefen, um vertrauliche Dinge zu erfragen. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Mindestens fünf Senioren haben in Kassel Anrufe von Trickbetrügern erhalten, die sich als Angahörige ausgaben und um größere Bargeldsummen baten. Eine 75-Jährige hob tatsächlich 45.000 Euro vom Konto ab, wurde dann aber misstrauisch und informierte die Polizei.

Die Täter waren in vier Fällen gleich beim ersten Anruf an den misstrauisch gewordenen Senioren gescheitert. Die Betrüger hatten am Donnerstag in ganz Kassel ihr Glück versucht und zwischen 10.30 und 14.10 Uhr bei Rentnern im Memelweg, der Nürnberger Straße, der Ortelsburger Straße und Im Ährenfeld angerufen. Dabei hatten sie den Angerufenen jeweils vermitteln wollen, dass es sich bei ihnen um Cousin, Cousine oder Neffen handelt, die aufgrund finanzieller Schwierigkeiten dringend Geld benötigen würden. Die Opfer hatten jedoch schnell durchschaut, dass die Anrufer Betrüger sind, und die Polizei alarmiert.

45.000 Euro vom Konto abgehoben
Nicht gleich beim ersten Anruf durchschaut hatte die Betrugsmasche eine 75-jährige Seniorin in der Burgfeldstraße in Bad Wilhelmshöhe. Sie hatte zunächst angenommen, dass es sich bei der Anruferin am Nachmittag tatsächlich um ihre Cousine handelt. Da die vermeintliche Verwandte zum Abwenden einer drohenden Zwangsauktion dringend Geld benötige, holte die hilfsbereite Rentnerin für sie 45.000 Euro von ihrer Bank. Das Opfer war anschließend jedoch misstrauisch geworden, als sich ein angeblicher Polizist bei ihr meldete. Er sei von ihrer Bank informiert worden, dass sie eine große Summe Bargeld abgehoben habe. Da sie jedoch von Betrügern angerufen worden sei, wolle man diese nun festnehmen. Dazu brauche man nun für eine fingierte Übergabe das Geld, das ein Zivilpolizist in Kürze abholen werde. Die 75-Jährige hatte sich daraufhin über den Notruf 110 an die echte Polizei gewandt. Die war jedoch kurz zuvor auch von den misstrauisch gewordenen Angestellten ihrer Bank verständigt worden, so dass sich bereits Beamte auf dem Weg zur 75-Jährigen befanden, um sie vor dem Verlust ihres Geldes an die Betrüger zu bewahren.

Echte Polizei begleitet Opfer zur Bank
Da die Seniorin nun erheblich verunsichert war, begleiteten die Dame anschließend echte Polizisten des Polizeireviers Süd-West in Uniform und mit Streifenwagen zu ihrer Bank, wo sie selber die 45.000 Euro wieder auf ihr Konto einzahlte. Die Betrüger hatten offenbar im letzten Telefonat mit der 75-Jährigen bemerkt, dass diese die Betrugsmasche durchschaut hatte, und sich am Donnerstag nicht mehr bei ihr gemeldet.

Die mit den Fällen betrauten Ermittler des für Betrugsdelikte zuständigen Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die am Donnerstag in den Straßen der angerufenen Senioren Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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Publiziert in KS Polizei

BIEDENKOPF/WALLAU. Erneut treibt ein falscher Polizist in der Region sein Unwesen: Ein bislang unbekannter Betrüger hat versucht, eine Seniorin um ihre Ersparnisse zu bringen - zum Glück vergeblich. Die Polizei warnt nun vor dem Täter.

Wie Polizeisprecher Jürgen Schlick am Montag berichtete, war es bereits am Donnerstagabend zu dem Vorfall gekommen. Bei einer älteren Dame in Wallau gab sich der Betrüger am Telefon als verdeckt ermittelnder Polizeibeamter aus und stellte sich dabei als Herr Stein vor. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Mann, der Seniorin einige Informationen über das Sparvermögen und Daten der Hausbank zu entlocken.

Verwandte verständigt die Polizei
Vermutlich derselbe Mann meldete sich am Samstagvormittag erneut auf dem Anschluss der älteren Frau und bemerkte dabei nicht, dass eine Verwandte am Apparat war. Der mutmaßliche Betrüger erkundigte sich zunächst nach dem Wohlbefinden und gab nun an, dass gleich ein Handwerker erscheinen würde, um nach dem Strom zu schauen, da etwas nicht in Ordnung sei. Für Rückfragen gab der Anrufer auch eine Handynummer an. Die Angerufene reagierte nach dem Telefonat genau richtig und alarmierte sofort die Polizei. Ein Handwerker erschien nach dem Vorfall natürlich nicht.

Die Polizei und auch jedes seriöse Unternehmen erfragen telefonisch niemals finanzielle Daten. Die Polizei rät daher, misstrauisch zu sein und niemals persönliche Daten am Telefon bekannt zu geben. Man solle nicht auf Forderungen eingehen, sich jedoch Stimme und sprachliche Besonderheiten des Anrufers einprägen. "Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer des Anrufers, wenn sie in Ihrem Telefon angezeigt wird", appellierte der Polizeisprecher. Man solle zudem sofort die Polizei verständigen.

Betroffene sollen sich melden
Betroffene, die ähnliche Anrufe bekommen haben, sich bisher aber noch nicht bei dem Ermittlern gemeldet haben, werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 06421/4060.


Kürzlich traten ein falscher Polizist in Frankenberg, eine unechte Bedienstete des Wildunger Sozialamtes und falsche Zollbeamte in Marburg-Biedenkopf in Erscheinung:
Falscher Polizist "Martin Lorenz" quetscht Leute aus (07.03.2016)
Mit falscher Zollkontrolle abgelenkt: Einbruch (26.02.2016)
Vorsicht! Falsche Sozialamts-Mitarbeiterin ruft an (09.03.2016)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 23 April 2015 14:23

Betrug: Anrufer gibt sich als Kripobeamter aus

MARSBERG. Ein ungebetener Anrufer mit leicht russischem Akzent belästigt und verunsichert aktuell die Menschen im Raum Marsberg - vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden. Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis mitteilt, seien von Bürgern mehrere Fälle gemeldet worden, dass sich ein Anrufer als Kripo-Beamter ausgegeben habe - der habe dann unter fadenscheinigen Erklärungen versucht, die Lebensumstände der Angerufenen auszufragen.

Der falsche Ermittler habe sich am Telefon mit dem Namen Wagner oder Wagemann und der Behauptung, er sei ein Ermittler der Kripo Brilon, vorgestellt, teilte die Polizei mit: "Bei der Kripo in Brilon und auch bei der Polizeiwache in Brilon arbeitet kein Beamter mit dem Namen Wagner oder Wagemann", so die Polizei. Auch stammten die Anrufe weder von der Kripo noch von einer anderen Stelle der Kreispolizeibehörde.

Die Polizei im Hochsauerlandkreis geht vielmehr davon aus, dass sich der Anrufer als Kripobeamter ausgegeben hat, um sich das Vertrauen der Angerufenen zu erschleichen. So habe er offensichtlich eine größere Auskunftbereitschaft der Angerufenen erwartet. Nach Angaben der Beamten sei die Täuschung komplettiert worden, indem bei den Angerufenen eine Telefonnummer mit der Ortsvorwahl von Brilon angezeigt wurde. Die Polizei meint, dass die angezeigte Nummer durch den Täter verfälscht wurde. Straftaten sind der Polizei in Zusammenhang mit den aktuellen Anrufen bislang nicht bekannt, die echte Kriminalpolizei hat aber die Ermittlungen aufgenommen.

Ähnliche Fälle im Raum Paderborn
Erst in dieser Woche hatte sich ein Anrufer im Raum Paderborn bei Anrufen als Polizist ausgegeben (112-magazin.de berichtete): Er wollte am Telefon herausfinden, ob sich bei den Angerufenen Wertgegenstände oder Geld im Haus befinden. "Niemals wird sich ein Polizeibeamter telefonisch nach Wertgegenständen oder Geldanlagen erkundigen", machten die Beamten deutlich. Sollten sich solche Anrufe ereignen, sollte umgehend die Polizei informiert werden. Auch in Paderborn ermittelt die Kriminalpolizei wegen dieser Fälle, im Gegensatz zu den Vorfällen in Marsberg sprach der Täter in Paderborn aber sehr gut Deutsch.

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Publiziert in HSK Polizei

MELSUNGEN. In Melsungen ist eine 91 Jahre alte Frau am Montagmittag gegen 12 Uhr Opfer eines Trickdiebstahls durch einen falschen Polizisten geworden. Wie sich später ergab, wurde der alten Frau offenbar Bargeld aus der Wohnung gestohlen, wie das Polizeipräsidium Nordhessen berichtet.

Laut Polizei hatte sich der Trickdieb als Polizeibeamter ausgegeben, um von der Seniorin in die Wohnung gelassen zu werden. Dazu hatte er sich sogar mit einem angeblichen Dienstausweis ausgewiesen. Der Mann erzählte der 91-Jährigen eine glaubwürdige Geschichte, warum er die Aufbewahrungsstellen von Geld und Wertsachen wissen müsse. Daraufhin zeigte die Frau ihm die entsprechenden Stellen in der Wohnung. In einem unbeobachteten Moment nahm der Fremde dann das Geld an sich - das bemerkte die Seniorin aber erst, nachdem der Mann schon wieder gegangen war. Die Frau holte sich dann Hilfe bei einer Nachbarin, die verständigte die Polizei.

Die Beschreibung des tatverdächtigen Mannes: 50 bis 55 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur. Bekleidet war der Mann mit einer schwarz-gelb gestreiften Weste, wie sie unter anderem von städtischen Arbeitern getragen werden. Er sprach akzentfrei Deutsch. Die Polizei führte bereits eine intensive Fahndung nach dem Mann durch, bislang aber ohne Erfolg.
 
Die Polizei geht sogar davon aus, dass der Tatverdächtige noch einen Komplizen hatte. Wie sich bei den Ermittlungen nämlich herausstellte, war die 93-Jährige schon kurze Zeit bevor sie von dem angeblichen Polizeibeamten aufgesucht wurde, während eines Spaziergangs von einem Mann in ein Gespräch über die sichere Aufbewahrung von Geld und Wertsachen verwickelt worden. Die Beschreibung dieses Mannes: ebenfalls 50 bis 55 Jahre alt, er trug eine graue Strickmütze und sprach akzentfrei Deutsch.

Offensichtlich war dies aber nicht der einzige Versuch der Täter, einen Trickbetrug zu starten: Am Dienstagvormittag teilte eine 86-jährige Frau bei der Polizei in Melsungen mit, dass sie am Montag gegen 10.30 Uhr vor einem Geschäft in der Fritzlarer Straße in Melsungen von einem angeblichen Bankberater angesprochen wurde. Der Mann habe die Frau ebenfalls in Gespräche über die Sicherheit von Erspartem verwickelt. Es gab sogar eine Frage nach dem Personalsausweis der 86-Jährigen: Daraufhin wurde die Seniorin aber misstrauisch und ging weiter - man hatte bei ihr offenbar dieselbe Masche probiert.

Die Beschreibung dieses Mannes: 50 bis 55 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, schmales Gesicht, normale Figur und westeuropäisches Aussehen. Der Mann sprach akzentfrei Deutsch, trug eine Brille und einen hellgrauen Mantel. 


Wie sieht ein Dienstausweis der Polizei eigentlich aus? Infos gibt es hier:
Der neue Dienstausweis der hessischen Polizei (mit Video)

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Auf eine ganz linke Art und Weise haben unbekannte Betrüger am Dienstagnachmittag die Arglosigkeit einer 77 Jahre alten Rentnerin aus Helleböhn ausgenutzt: Sie gaben sich gegenüber der alten Frau als Kriminalbeamte aus und erbeuteten bei ihr Schmuck im Wert von 15.000 Euro. Das berichtete am Mittwoch die Polizei in Kassel.

Nach Informationen der Polizei rief am Dienstag gegen 16 Uhr ein unbekannter Mann bei der Seniorin an und gab sich als Kriminalbeamter aus. In dem Gespräch berichtete er der alten Frau von Diebstählen in der Nachbarschaft - um mögliche weitere Tatorte zu überprüfen sei es nötig, Beamte zur Überprüfung vorbeizuschicken.

Noch während des etwa 30-minütigen Gesprächs erschienen an der Haustür der Rentnerin zwei Männer, die sich als Kriminalbeamte vorstellten. Die Seniorin ließ die Männer ins Haus, dabei blieb sie in telefonischem Kontakt mit dem unbekannten Anrufer. Nach nur etwa zehn Minuten verschwanden die Männer aus dem Haus in unbekannte Richtung: Der Anrufer beendete das Gespräch mit dem Hinweis, dass noch eine Beamtin zu Spurensicherung vorbeikommen würde.

Die 77-Jährige wurde daraufhin argwöhnisch, überprüfte ihre Wohnung und stellte dabei fehlenden Schmuck fest. Sofort alarmierte sie über den Notruf 110 die Polizei. Bei der Leitstelle der Kasseler Polizei flog der Betrug der angeblichen Kriminalbeamten auf. Die Täter hatten eine Schmuckkassette mit grünem Lederüberzug und ein Kunstlederkästchen mit Gold- und Brillantringen sowie Goldketten, Armreifen und Ohrringe mitgehen lassen. Zudem erbeuteten sie Goldarmbanduhren und kleine Goldbarren. Die 77-Jährige beschrieb einen der Täter mit kleinem Abzeichen auf der Brust.

Die beiden Täter, die das Wohnhaus der Seniorin überprüften, sollen nach Angaben des Opfers etwa 40 bis 45 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein. Beide Täter haben dunkle, kurze Haare und waren mit dunkler Hose und dunklem Anorak bekleidet. Die Männer trugen unterschiedliche Schuhe, einer eher dunkle, der andere weiße. Zudem war ein Täter besonders korpulent. Insbesondere fiel der Seniorin ein kleines Abzeichen auf der linken Brustseite auf.

Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu den Tätern oder zum Verbleib der Beute geben können, sollen sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen melden. Die Ermittlungen führt das für Trickdiebstähle zuständige Kommissariat der Kasseler Kripo. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, sich immer einen Dienstausweis zeigen zu lassen. Sollten Zweifel an der Echtheit des Ausweises oder der vorstelligen Beamten bestehen, sollte immer der Notruf 110 gewählt und nachgefragt werden.

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Publiziert in KS Polizei
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