Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Fahrlässige Brandstiftung

Donnerstag, 26 Juli 2018 17:16

Sechs Einsätze wegen Bränden

PADERBORN. Zu sechs Einsätzen wegen ausgebrochener Feuer wurde die Polizei im Kreis Paderborn am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag alarmiert.

In zwei Fällen führte Fahrlässigkeit zu den Bränden, einmal wurde vorsätzlich Feuer gelegt. Die Polizei warnt wegen der andauernden Trockenheit vor offenen Feuern in der Natur und mahnt zur Vorsicht beim Grillen und dem Umgang mit heißer Asche.  

In Altenbeken-Schwaney schrillte gegen 11.00 Uhr der Rauchmelder in einem Wohnhaus an der Dammstraße. Der Kühlschrank in der Küche hatte Feuer gefangen und die Küche verqualmt. Die Bewohner alarmierten die Feuerwehr, die den Brand schnell unter Kontrolle hatte. Der Kühlschrank wurde zerstört und Teile der Küche beschädigt.

Um 12.00 Uhr fingen Strohballen beim Abtransport auf einem Wagen am Schmittenweg in Paderborn-Benhausen Feuer. Der Landwirt hängte den Traktor ab und alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehr zog die Quaderballen vom Anhänger und ließ sie kontrolliert abbrennen. Der Wagen wurde stark beschädigt.  

Am Freien Stuhl bei Delbrück-Westenholz hatten Unbekannte ein Lagerfeuer am Boker Kanal entzündet. Offensichtlich geriet das Feuer außer Kontrolle und das Gras am Ufer fing Feuer. Eine Zeugin sah vier Jugendliche, die sich vom Brandort entfernten. Die Feuerwehr löschte die Brandnester, bevor das Feuer auf Bäume und Buschwerk übergreifen konnte. Wegen fahrlässiger Brandstiftung hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 05251/3060 erbeten.  

Ein technischer Defekt führte gegen 21.15 Uhr zum Brand eines Spänebunkers auf dem Gelände eines Holz verarbeitenden Betriebes in Bad Wünnenberg-Leiberg. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Betriebsgebäude verhindern und löschte den Brand. Vermutlich war es in einer Förderschecke zu einem Funkenschlag gekommen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung hat die Polizei einen 57-jährigen Wohnungsbesitzer aus Schloß Neuhaus angezeigt. Aus dessen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Hatzfelder Straße drang gegen 22.00 Uhr Rauch. Mitbewohner alarmierten die Polizei und die Feuerwehr. Der alkoholisierte Bewohner hatte eine Pfanne mit Fett auf dem Herd vergessen und auch den eingeschalteten Backofen. Die Wohnung war beim Eintreffen stark verqualmt, beschädigt wurde jedoch nichts. Der Bewohner wurde hinsichtlich einer Rauchvergiftung untersucht und anschließend zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen.  

In der Nacht zu Donnerstag beobachtete ein Zeuge gegen 01.00 Uhr mehrere Jugendliche in einem Bushaltestellenhäuschen an der Bielefelder Straße in Schloß Neuhaus. Einer zündelte mit einem Feuerzeug an der Fahrplantafel. Die Tafel geriet in Brand und die Gruppe entfernte sich in Richtung der Memelstraße. Der Zeuge alarmierte die Feuerwehr. Durch das Feuer ging eine Scheibe des Wartehäuschens zu Bruch und der Fahrplan wurde zerstört. Die Feuerwehr löschte das Feuer rechtzeitig bevor der teils trockene Bewuchs hinter dem Wartehäuschen in Brand geriet. Ein unbekannter BMW-Fahrer soll die Gruppe verfolgt haben. Dieser - sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können - werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251/3060 bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Zu einem Gebäudebrand in der Kohlenstraße in Kassel ist die Feuerwehr Kassel am Freitagabend gegen 18.30 Uhr ausgerückt. In einer Wohnanlage der Diakonie für Menschen mit seelischen Behinderungen brannte ein Patientenzimmer im Erdgeschoss.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits komplett evakuiert. Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand von außen durch ein Fenster und gingen gleichzeitig mit einem Trupp im Innenangriff in den bereits völlig verrauchten Flur zur Erkundung vor. Die 20 Bewohner der Einrichtung hielten sich während der Löscharbeiten bei Minusgraden zunächst im Freien auf, daher musste eine kurzfristige Unterbringung organisiert werden. Dies war dann laut Feuerwehr in einer benachbarten Gaststätte möglich.

Das Feuer war schnell unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten und die Entrauchung des betroffenen Gebäudetraktes zogen sich jedoch noch über etwa eine Stunde hin. Nach etwa anderthalb Stunden rückte die Feuerwehr wieder ab. Der Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung war vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden. Alle anderen Bewohner kehrten in ihre Wohnungen zurück.

Einen besonderen Dank richtete die Feuerwehr an die Mitarbeitern der Gaststätte Alt Wehlheiden, in der die Bewohner während des Einsatzes untergebracht und sogar verpflegt wurden. Die Berufsfeuerwehr Kassel war gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr Kassel-Oberzwehren mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Die freiwillige Feuerwehr Wolfsanger besetzte während des Einsatzes die Feuerwache 1. "Brandursache war vermutlich der unsachgemäße Umgang mit Kerzen", wie die Berufsfeuerwehr in einer Pressemitteilung berichtete. Die Polizei ermittelt. Der Brandschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf etwa 40.000 Euro. (r/pfa) 

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Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 15 Dezember 2016 11:25

Brand in Wellen durch "unsachgemäßen Umgang" mit Herd

WELLEN. Der Wohnungsbrand in Wellen Anfang Dezember mit einem Schaden von rund 100.000 Euro ist auf die unsachgemäße Nutzung eines Küchenofens zurückzuführen. Das ergaben die Ermittlungen der Korbacher Kripo.

Mit dem Untersuchungsergebnis bestätigten die Brandermittler der Kriminalpolizei die ersten Vermutungen, die am Abend des Brandes am 1. Dezember aufgekommen waren. Das Feuer war an dem Abend gegen 20.40 Uhr in einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus im Edertaler Ortsteil Wellen ausgebrochen (wir berichteten ausfürhlich, hier klicken). Die 80-jährige Bewohnerin der betroffenen Erdgeschosswohnung wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, sie ist aber zwischenzeitlich wieder entlassen worden. Die übrigen Hausbewohner waren durch Rauchwarnmelder rechtzeitig gewarnt worden und konnten das Haus unverletzt verlassen.

Bei den Untersuchungen der Korbacher Kriminalpolizei ergaben sich weder Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung, noch auf einen technischen Defekt. "Als Brandursache kommt Fahrlässigkeit bei unsachgemäßer Nutzung des Küchenofens in Betracht", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Volker König. Details nannte er nicht. (pfa) 


Wenige Tage später gab es im Landkreis zwei weitere Brände:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)
Wohnungsbrand: 66-Jähriger verletzt, Haus unbewohnbar (06.12.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 31 August 2016 17:29

Feuer in Gymnasium richtet Millionenschaden an

PADERBORN. Bei einem Brand in einem Paderborner Gymnasium ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Die Brandursache dürfte auf Fahrlässigkeit zurückzuführen sein. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Das Feuer im Pelizaeus-Gymnasium war am Montag gegen 13 Uhr, während der Mittagspause, auf dem Dach eines Gebäudeteils der am Gierswall gelegenen Schule ausgebrochen. In dem betroffenen Schultrakt sind laut Polizeibericht von Mittwoch neben Klassenräumen auch die Mensa und die Küche untergebracht. Das Feuer war von Mitarbeitern einer Dachdeckerfirma bemerkt worden, die zuvor mit Abdichtungsarbeiten auf dem Dach beschäftigt waren.

Es kam zu einem offenen Feuer auf dem Dach und Schwelbränden in einer Zwischendecke. Dabei entwickelte sich starker Rauch, der sich auf angrenzende Stadtteile erstreckte. Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot anrücken. Unter Einsatz massiver Löscharbeiten, die sich bis in den späten Nachmittag hinzogen, gelang es schließlich, das Feuer einzudämmen und ein Übergreifen auf andere Etagen oder Gebäude zu verhindern.

Wegen der Löscharbeiten sind zahlreiche Räume in den darunter liegenden Etagen in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein normaler Schulbetrieb wird in diesem Bereich auf absehbare Zeit nicht möglich sein. Nach ihren Recherchen, bei denen auch ein Brandsachverständiger hinzugezogen wurde, geht die Polizei davon aus, dass das Feuer durch die Arbeiten auf dem Dach beim Verlegen von Schweißbahnen entstand. Die Polizei hat deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 25 August 2016 08:39

Die E-Zigarette als Beitrag zum Brandschutz?

WALDECK-FRANKENBERG. Über E-Zigaretten wird aktuell viel diskutiert. Dabei geht es meistens um die Kosten, die gesundheitlichen Aspekte und die gesetzlichen Regelungen im Vergleich zur normalen Zigarette. Ein weiterer Faktor, nämlich der Brandschutz, wird dagegen nur selten erwähnt.

Was sagen die Fakten? Die englische Feuerwehr klärt auf: Es ist kein Geheimnis, dass zahlreiche Brände durch Zigaretten ausgelöst werden. Darunter auch Großbrände mit Todesopfern. Dies geschieht meistens nicht mit Absicht, doch bei einem brennenden, handlichen Objekt wie der Zigarette reicht schon ein Versehen, um große Effekte zu verursachen. Die Polizei spricht in diesem Zusammenhang von der fahrlässigen Brandstiftung. Ein Klassiker ist beispielsweise der Waldbrand in trockenen Regionen, der durch achtlos weggeschmissene Zigarettenstummel ausgelöst wird. Auch zu Hause sind die Risiken sehr präsent: Ob auf der Couch oder im Bett, sind entflammbare Materialien stets in der Nähe der Zigarette.

Mit einer E-Zigarette von Mr Smoke sind solche Missgeschicke ausgeschlossen. Dennoch liegt die Gefahr auch hierbei nicht bei null - Kurzschlüsse während des Ladevorgangs haben bereits zu Bränden geführt. Laut einer Befragung unter englischen Feuerwehrstationen kam es in den vergangenen zwei Jahren ganze 100 Mal zu solchen Unfällen. Dem gegenüber steht die Zahl von Bränden, die durch Tabakprodukte ausgelöst wurden: 3000 Vorfälle im selben Zeitraum auf der Insel sprechen eine klare Sprache, ganze 87 Todesfälle in diesem Zusammenhang zeigen außerdem, wie verheerend die Folgen sein können.

E-Zigarette eindeutig sicherer als normale Zigarette
So ist die E-Zigarette nicht nur im gesundheitlichen Bereich mit weniger Risiken verbunden. Bleibt man also bei den nüchternen Zahlen, trägt die E-Zigarette zum Brandschutz bei, indem sie die Brandgefahr durch herkömmliche Zigaretten stark verringert. Die Voraussetzung dafür ist, dass sämtliche Raucher auf die E-Zigarette umsteigen. Dazu wird es in absehbarer Zukunft wohl nicht kommen, doch schon eine steigende Quote an "Dampfern" würde sich positiv auf die Brandstatistik auswirken.

Die Sorge, dass mit steigender E-Zigaretten-Verbreitung auch die Kurzschluss-Unfälle steigen könnten, ist nicht ganz unbegründet. Andererseits verbessern die Hersteller die Sicherheit ihrer Produkte immer weiter, so dass die Zahl der Kurzschlüsse in Zukunft verhältnismäßig sinken wird.

Ein weiterer kritischer Faktor ist das Bewusstsein der Anwender: Wer seine E-Zigarette in sicherer Entfernung zu brennbaren Oberflächen auflädt, senkt das Risiko beinahe auf null. Denn laut Statistik ist die Zeit am Ladekabel die einzige Phase, in der es überhaupt zu Bränden kommen kann. Vorfälle in der aktiven Nutzung, etwa eine Explosion des Geräts, sind sehr selten und haben noch nicht zu Bränden geführt. Ein sorgsamer Umgang mit der Technik ist also maßgeblich für die Sicherheit.

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Publiziert in Feuerwehr

MEHLEN. Der Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Giflitzer Straße in Edertal-Mehlen vor gut zwei Wochen ist durch fahrlässiges Handeln eines Bewohners entstanden. Das ergaben die bisherigen Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei, wie Polizeisprecher Jörg Dämmer auf Anfrage von 112-magazin.de berichtete.

Insgesamt 15 Menschen hatten sich am Montagabend, 9. Mai, aus dem brennenden Haus ins Freie gerettet (wir berichteten). Eine im Dachgeschoss wohnende Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht - mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und einem Schock. Trotz des massiven Einsatzes der Feuerwehren aus mehreren Edertaler Ortsteilen und aus Bad Wildungen brannte das Dachgeschoss weitgehend aus, das Mehrfamilienhaus ist seitdem unbewohnbar. Die Ortsdurchfahrt von Mehlen blieb mehrere Tage gesperrt, weil Teile des Gebäudes auf die Fahrbahn zu stürzen drohten und zunächst Sicherungsarbeiten vorzunehmen waren.

Ausgebrochen war das Feuer gegen 20.30 Uhr im Dachgeschoss. Die Kriminalpolizei nahm am Abend des Brandes noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Brandexperten der Kripo fanden nach Auskunft ihres Sprechers Jörg Dämmer heraus, dass weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche Brandstiftung zu dem Feuer geführt hatten. Vielmehr hätten die Ermittler Anhaltspunkte dafür erlangt, dass eine fahrlässige Brandstiftung in der Dachgeschosswohnung den Wohnhausbrand auslöste. Nähere Angaben machte Dämmer nicht, die Ermittlungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen.

Früheren Angaben der Polizei zufolge war durch das Feuer ein Schaden von mindestens 150.000 Euro entstanden. Aktuelle Zahlen lägen ihm nicht vor, sagte der Sprecher.

Hintergrund
Eine fahrlässige Brandstiftung liegt vor, wenn kein Vorsatz, also keine Absicht, besteht und ein Feuer aus Versehen ausbricht. Wenn also zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Kerze, ein versehentlich nicht abgeschalteter Elektroherd oder heiße Asche im Mülleimer ein Feuer entstehen lassen, sprechen die Ermittler von Fahrlässigkeit.


Auch das Feuer in Obernburg, bei dem am 1. Mai ein junger Mann starb, sowie einen Dachstuhlbrand in Rhoden mit vier Verletzten wenige Tage später führt die Kripo auf Fahrlässigkeit zurück:
Schwelbrand mit einem Toten: Feuer brach am Herd aus (01.05.2016, mit Fotos)
Brand mit vier Verletzten in Rhoden durch Fahrlässigkeit (10.05.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. Der Dachstuhlbrand in der Altstadt von Diemelstadt-Rohden am vergangenen Freitag ist durch fahrlässige Brandstiftung entstanden. Das ergaben die Ermittlungen der Korbacher Kripo, wie deren Sprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de berichtete.

Bei dem Feuer, das am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr ausgebrochen war, wurden vier Menschen verletzt - der Hausbesitzer wurde mit leichten Brandverletzungen ambulant behandelt. Eine 29-jährige Bewohnerin des Dachgeschosses wurde mit ihrem siebenjährigen Kind in eine Klinik nach Paderborn eingeliefert. Auch eine 39-jährige Ersthelferin verletzte sich. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Warburger Krankenhaus eingeliefert. Für Feuerwehr und Rettungskräfte bedeutete der Brand einen Großeinsatz, Teile des Ortskerns von Rhoden blieben über Stunden gesperrt. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude in dem eng bebauten Straßenzug zu verhindern.

Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Inzwischen hätten die Brandermittler herausgefunden, dass weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche Brandstiftung zu dem Feuer geführt hätten, sagte Polizeisprecher Volker König. Vielmehr hätten die Ermittler Anhaltspunkte dafür erlangt, dass eine fahrlässige Brandstiftung in der Dachgeschosswohnung zu dem Wohnhausbrand führte. Über Details machte König keine Angaben.

Hintergrund
Eine fahrlässige Brandstiftung liegt vor, wenn kein Vorsatz, also keine Absicht, besteht und ein Feuer aus Versehen ausbricht. Wenn also zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Kerze, ein versehentlich nicht abgeschalteter Elektroherd oder heiße Asche im Mülleimer ein Feuer entstehen lassen, sprechen die Ermittler von Fahrlässigkeit.


Auch das Feuer in Obernburg, bei dem am 1. Mai ein junger Mann starb, führt die Kripo auf Fahrlässigkeit zurück:
Schwelbrand mit einem Toten: Feuer brach am Herd aus (01.05.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

KIRCHLOTHEIM. Flammen aus einem brennenden Mülleimer haben am späten Samstagabend auf ein hölzernes Buswartehäuschen übergegriffen. Das Holzgebäude wurde dadurch stark beschädigt. Unklar ist noch, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelt.

Der Unterschied: bei fahrlässiger Brandstiftung hätte beispielsweise eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe den Brand des Mülleimers verursacht. Ein vorsätzliches Inbrandsetzen würde bedeuten, dass jemand das Feuer bewusst gelegt hat. Beide Versionen konnte die Frankenberger Polizei am Sonntagmorgen nicht ausschließen.

Der Brand des Wartehäuschens war kurz vor 23 Uhr entdeckt und gemeldet worden. Daraufhin alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Kirchlotheim und Herzhausen, die den Brand rasch im Griff hatten. Dennoch entstand laut Polizei ein Schaden von 2000 Euro. Hinweise zu Personen, die sich vor 23 Uhr an dem Buswartehäuschen aufgehalten haben, nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 04 August 2015 19:48

Funkenflug aus Feuertonne löst Schuppenbrand aus

FÜRSTENBERG. Rechtzeitig entdeckt und rasch gelöscht worden ist am Dienstagabend ein Schuppenbrand am Troßweg in Fürstenberg. Ausgelöst wurde das Feuer durch Funkenflug - der Besitzer des Schuppens hatte in einer Tonne neben dem Gebäude etwas verbrannt.

Obwohl der Mann die Feuertonne nach eigenen Angaben mit einem Deckel aus Metall verschlossen hatte, kam es während seiner Abwesenheit zu einem Funkenflug. An dem direkt angrenzenden Holzschuppen brannten wenig später Teile des Daches, zwei Wände und etwas gelagertes Sägemehl. Die Ehefrau entdeckte den Brand, verständigte die Feuerwehr und begann mit einem Gartenschlauch, selbst gegen die Flammen anzukämpfen.

Die Leitstelle alarmierte gegen 18.30 Uhr die zum Löschzug Nord der Stadt Lichtenfels gehörenden Feuerwehren aus Fürstenberg, Rhadern, Immighausen und Goddelsheim sowie die Kameraden aus dem benachbarten Vöhler Ortsteil Buchenberg. Nach Angaben von Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Klaus Debus waren insgesamt rund 30 Feuerwehrleute vor Ort. Mit einem C-Rohr und einigen hundert Litern Wasser löschten die Freiwilligen das Feuer endgültig ab. Angaben zur Schadenshöhe lagen am Abend nicht vor.

Der Troßweg, über den an dieser Stelle die Fürstenberger Ortsdurchfahrt führt, war während der Löscharbeiten kurzzeitig voll gesperrt. An der Einsatzstelle machte sich auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick ein Bild von den Löscharbeiten, auch eine Streife der Korbacher Polizeistation war vor Ort.


Aus ähnlichem Grund entstand Ende Juli ein Feuer in Schwalefeld:
Glutreste in Feuerkorb lösen Brand aus: Gartenhütte zerstört (30.07.2015)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD BERLEBURG. Ein stark alkoholisierter Mann (62) hat offenbar aus Versehen seine eigene Matratze in Brand gesetzt. Er selbst und ein weiterer Bewohner eines Mehrfamilienhauses erlitten eine Rauchgasvergiftung.

Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat ermittelt nun gegen den 62-jährigen Bad Berleburger wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der stark alkoholisierte Mann hatte laut Polizeibericht von Mittwoch am Dienstagnachmittag in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Emil-Wolff-Straße offenbar seine eigene Matratze in Brand gesetzt - und dann vergeblich mit einem Topf Wasser zu löschen versucht.

Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung der Wache Bad Berleburg zog den 62-Jährigen schließlich aus seinem stark verqualmtem Zimmer, Feuerwehrleute brachten den Mann schließlich aus der zweiten Etage des Hauses nach draußen.

Der 62-Jährige und eine weitere Person erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden deshalb ins Krankenhaus eingeliefert. Feuerwehrleute brachten die Matratze aus dem Haus ins Freie und löschten sie ab.

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Publiziert in SI Polizei
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