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MARBACH. Ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1850 ist am frühen Freitagmorgen im Marburger Stadtteil Marbach abgebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Ein Anwohner hatte um 3.28 Uhr per Notruf die Rettungsleitstelle über einen Feuerschein in der Brunnenstraße informiert. Die Leitstelle alarmierte darauf die Stadtteilfeuerwehr Marburg-Marbach, den kompletten zweiten Zug sowie eine Teileinheit des ersten Zuges der Feuerwehr Marburg-Mitte und den Einsatzleitdienst der Marburger Feuerwehr.

Bereits nach fünf Minuten trafen die ersten Feuerwehreinheiten an der Brandstelle ein: Zu dieser Zeit stand das dreigeschossige Gebäude in Vollbrand. Da sich die Brandausbreitung bis ins Dachgeschoss entwickelt hatte, erfolgte ein umfangreicher Löschangriff. Dabei wurden insgesamt vier Strahlrohre sowohl im Innen- als auch im Außenangriff sowie ein weiteres Rohr über die Drehleiter eingesetzt.

Zielgerichtetes Vorgehen der Feuerwehr
"Aufgrund der zielgerichteten Vorgehensweise war das Feuer bereits gegen 4 Uhr unter Kontrolle und es erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, die sich bis zum Freitagmittag hinzogen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Brunnenstraße blieb bis etwa 10.30 Uhr voll gesperrt. Eine Rettungswagenbesatzung sicherte den Feuerwehreinsatz ab, brauchte aber nicht tätig zu werden - keiner der mehr als 40 Feuerwehrleute wurde verletzt.

Bisher konnten die Brandursachenermittler der Kripo Marburg das Haus nicht betreten. Es besteht akute Einsturzgefahr. Decken hängen durch und das Dach droht einzustürzen. Der entstandene Sachschaden an dem unbewohnten Fachwerkhaus beträgt vermutlich mehr als 100.000 Euro. Sicherungsmaßnahmen wurden über das Ordnungsamt der Stadt Marburg veranlasst.


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Feuerwehr Marburg

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Publiziert in MR Feuerwehr

MARBURG. Ein Feuer ist am Freitagmorgen in einem alten Fachwerkhaus unterhalb des Marburger Schlosses ausgebrochen. Die Ursache für den Brand in dem Gebäude, das als Lager eines Gastronomiebetriebes diente, war zunächst unklar.

Das alte Fachwerkhaus steht auf dem Gelände des sogenannten Bückingsgartens. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Rauchentwicklung war aufgrund der exponierten Lage des Marburger Traditionslokals unmittelbar unter dem Schloss weithin sichtbar. Die Polizei veranlasste daher entsprechende Rundfunkwarnmeldungen. Nach ersten Informationen gab es keine Verletzten. Die Höhe des Schadens ist noch nicht absehbar.

Die Brandmeldung erreichte Polizei und Feuerwehr gegen 5.15 Uhr. Das alte Fachwerkhaus befindet sich direkt unterhalb der Schlossmauer neben dem eigentlichen Restaurant und diente nach ersten Erkenntnissen wohl als Lager. "Ganz offensichtlich entstand der Brand im Inneren des Gebäudes", sagte am Morgen der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich. Aussagen zur Brandursache seien derzeit noch nicht möglich, die Ermittlungen dauerten an.

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Publiziert in MR Polizei

MENGERINGHAUSEN. Den Brand eines leerstehenden Fachwerkhauses haben am frühen Montagmorgen ein aufmerksamer Anwohner und die Feuerwehr verhindert. In der Straße Ritterort mitten in der Altstadt von Mengeringhausen brannte Unrat, das Feuer hätte nach Einschätzung der Polizei durchaus auf das Gebäude übergreifen können.

Der Brand entstand am frühen Montagmorgen auf dem Grundstück eines seit mehreren Jahren unbewohnten Fachwerkhauses, Brandursache ist ganz offensichtlich ein vorsätzliches Inbrandsetzen. Gebrannt haben nach Auskunft der Bad Arolser Polizei unter anderem ältere Paletten, Holzfenster und -türen sowie Kisten. Ein Anwohner bemerkte den Brand gegen 3.45 Uhr, verständigte die Feuerwehr und eilte mit einem Feuerlöscher nach draußen. "Damit konnte der Nachbar zwar den Brand nicht vollständig löschen, zumindest aber eindämmen", sagte der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizei.

Die Kameraden der wenige Augenblicke später eingetroffenen Mengeringhäuser Feuerwehr löschten den Brand dann endgültig ab. Schaden sei nicht entstanden, da es sich bei den brennenden Gegenständen um Müll gehandelt habe. Nach Einschätzung des Dienstgruppenleiters hätte aus dem Feuer durchaus ein Wohnhausbrand entstehen können - in dem eng bebauten Fachwerkensemble eine Gefahr über das eigentliche Gebäude hinaus.

Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen. Wer etwas Verdächtiges bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 bei der Polizeistation zu melden.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 30 November 2013 15:45

64-Jährige stirbt bei Wohnhausbrand in Naumburg

NAUMBURG. Eine 64 Jahre alte Frau ist am frühen Samstagmorgen bei einem Brand in Naumburg ums Leben gekommen. Mehreren weiteren Personen gelang es, das brennende Fachwerkhaus unverletzt zu verlassen.

Aus bislang ungeklärter Ursache war der Brand am frühen Samstagmorgen in einem mehrgeschossigen Fachwerkhaus in Naumburg ausgebrochen. Der Wohnungsinhaber selbst meldete den Brand gegen 3.30 Uhr bei der Feuerwehr. Der Mann war durch leichten Brandgeruch wach worden. Bei der Suche nach der Ursache bemerkte er starke Qualmentwicklung in einem Zimmer.

Nachdem die Feuerwehrleute den Brand gelöscht hatten, fanden die Einsatzkräfte bei der Absuche der Wohnung nach möglichen Personen die 64-jährige Mitbewohnerin tot in ihrem Zimmer. In diesem Raum war der Brand nach ersten Ermittlungen auch ausgebrochen. Der Rest der Familie - Ehefrau und zwei Kinder - konnten die verqualmte Wohnung unverletzt verlassen.

Die Kriminalpolizei in Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und wird hierbei vom Landeskriminalamt in Wiesbaden unterstützt. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf 100.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft in Kassel ist eingeschaltet.

Ein hinzu gerufener Statiker sollte am Samstag die momentane Bausubstanz begutachten - Löschwasser war in die Wände und Böden des Fachwerkhauses eingedrungen.

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Publiziert in KS Retter
Dienstag, 08 Oktober 2013 16:34

Rauch quillt aus Fenster: 30 Wehrleute im Einsatz

REDDIGHAUSEN. Qualm aus einem gekippten Fenster im ersten Obergeschoss eines Fachwerkhauses im Hatzfelder Stadtteil Reddighausen hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. 30 Brandschützer aus Hatzfeld, Eifa, Holzhausen, Reddighausen und Dodenau eilten gegen 12.30 Uhr zum Heckenweg nach Reddighausen.

Unklar war zunächst, ob sich noch Personen im Haus befinden. "Ein Angriffstrupp hat sich unter Atemschutz bis ins erste Obergeschoss vorgearbeitet", berichtete der stellvertretende Hatzfelder Stadtbrandinspektor Jürgen Noll der HNA. Der Hauseigentümer habe gegenüber der Feuerwehr angegeben, dass sich niemand in der verqualmten Wohnung befinde. Gleichwohl habe der Atemschutztrupp alle Räume abgesucht - ohne Ergebnis.

Als Brandherd wurde ein Jugendzimmer mit Bett oder Sitzgelegenheit lokalisiert. Es habe gequalmt, jedoch nicht offen gebrannt, sagte Jürgen Noll. Auf der Suche nach versteckten Brandnestern rissen Feuerwehrleute eine Holzdecke heraus und brachten Hochleistungslüfter in Stellung.

"Das war wahrscheinlich der erste Brandeinsatz, bei dem wir ohne Wasser ausgekommen sind", sagte der Hatzfelder Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel. Mit Rücksicht auf das alte Fachwerkhaus habe es die Feuerwehr vermieden, Wasser abzugeben, bestätigte Jürgen Noll.

Nach seinem Eintreffen am Brandort hatte Noll Vollalarm für alle vier Hatzfelder Wehren ausgelöst und die Brandschützer aus dem Nachbarort Dodenau noch zur Unterstützung angefordert. Insgesamt waren etwa 30 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen vor Ort.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Polizei bisher keine Angaben. "Unsere Brandsachverständigen sind vor Ort, konnten das Gebäude wegen der starken Rauchentwicklung aber noch nicht betreten", sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg der HNA am Nachmittag.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 13 Juni 2013 19:03

Toiletten-Transporter rast in Hauswand

AMÖNAU. Ein Kleinlaster mit drei Dixiklos auf der Ladefläche ist am Donnerstagmittag in Wetter-Amönau nahezu ungebremst in ein Wohnhaus gerast. Zur Bergung des verkeilten Lastwagens forderte die Polizei einen Kran an.

Der 23-jährige Fahrer war von Treisbach kommend durch Amönau unterwegs. Als die Straße schmaler wurde, rammte er den Fachwerkvorbau des Hauses auf der rechten Seite frontal. Warum er nicht mehr ausweichen konnte, konnte die Polizei bislang nicht klären.

Der Kleinlaster verkeilte sich so in dem Haus, dass er mit einem Kran herausgezogen werden musste. Zuvor mussten aber die Dixiklos umgeladen werden. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon, obwohl die Fahrerkabine des Pritschendaimlers bei dem Aufprall komplett eingedrückt wurde. Er wurde vorsorglich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Auch das Haus wurde massiv beschädigt. Ein Statiker wurde hinzugerufen, um die Schäden genau zu prüfen. Durch den Kraneinsatz bei der Bergung kam bis gegen 15 Uhr zu erheblichen Behinderungen.

Glück im Unglück: Wenigstens waren die mobilen Toiletten leer.

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 06 Juni 2013 19:10

Glimmender Balken löst Feuerwehreinsatz aus

FRANKENBERG. Ein kokelnder Balken an einem Fachwerkhaus in der Steingasse hat die Frankenberger Feuerwehr auf den Plan gerufen. Vorausgegangen waren offenbar Arbeiten an dem Gebäude.

Die Leitstelle alarmierte die Kernstadtwehr am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr, wenig später rückten 14 Kameraden mit mehreren Fahrzeugen - darunter auch die Drehleiter - in die Altstadt aus. An einem Wandbalken, der hinter einer Verkleidung aus Schieferplatten lag, hatte sich durch tagsüber durchgeführte Renovierungsarbeiten ein Glutnest gebildet. Nach Feuerwehrangaben war während dieser Arbeiten ein Schweißbrenner im Einsatz.

Am Abend dann sei Rauch hinter der Schieferverkleidung hervorgekommen, so dass die Bewohner die Feuerwehr alarmierten. Nach Auskunft von Wehrführer Stefan Stroß setzten die die Feuerwehrleute die Wärmebildkamera ein und nahmen an den auffälligen Stellen die Schieferverkleidung ab. Mit etwas Wasser war die Gefahr rasch gebannt. "Wir haben so viel Schaden gemacht wie nötig und so wenig wie möglich", beschrieb der Wehrführer das vorsichtige Vorgehen seiner Kameraden.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 06 Dezember 2012 16:22

Schwelbrand in Zwischendecke von Fachwerkhaus

FELSBERG-BÖDDIGER. Eine Zwischendecke eines alten Fachwerkhauses hat am frühen Mittwochabend ein Balken geschröggelt. Verletzte gab es nicht. Der Schaden soll bei 30.000 Euro liegen.

In die Emstalstraße rückte die Feuerwehr gegen 20 Uhr aus. Sie konnte den Schwelbrand lokalisieren und löschen. Der Schwelbrand war bei der Heizungsanlage im Keller und der darüber liegenden Decke ausgebrochen.

Wie die Brandursachenermittler ermittelten hatte sich der Schwelbrand an einem verputzte Holzbalken, der oberhalb der Wanddurchführung des Rauchgasrohres verlief, entwickelt. Der Brand hatte sich bereits auf einen Deckenbalken der darüber liegenden Küche übertragen, der auf dem betreffenden Querbalken auflagert.

Die Feuerwehr schnitt die betroffenen Balkenteile heraus. Der Schwelbrand blieb dank der frühzeitigen Entdeckung begrenzt und zündete nicht durch. Eine 88-jährige Bewohnerin des Hauses hatte Brandgeruch in ihrer Küche wahrgenommen und ihren Sohn verständigt, der ebenfalls mit seiner Familie in dem Haus wohnt. Der Sohn bemerkte dann die Hitzeentwicklung in der Zwischendecke und verständigte sofort die Feuerwehr.

Publiziert in HR Feuerwehr
Freitag, 13 Juli 2012 00:19

Brand in Fachwerkhaus: Rentner stirbt

GUDENSBERG. Nach einem Brand in einem Fachwerkhaus ist ein 81 Jahre alter Bewohner an den Folgen des Feuers im Krankenhaus gestorben. Der Brand war vermutlich in der Küche des Hauses ausgebrochen.

Das Feuer brach am Donnerstag etwa gegen 10.30 Uhr in einem Fachwerkhaus in Gudensberg an der Braugasse 1 aus. Nachbarn hatten Flammen in dem Fachwerkhaus entdeckt und Polizei sowie Feuerwehr alarmiert. Der Feuerwehr Gudensberg war es nach dem Eintreffen rasch gelungen, den Brand zu löschen. Entgegen der ersten Meldung befand sich bei Ausbruch des Brandes lediglich ein 81-jähriger Bewohner in dem Haus, der bei dem Feuer schwer verletzt und von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet wurde. Sein 57-jähriger Sohn und die Schwiegertochter, die ebenfalls in dem Fachwerkhaus leben, waren nicht zu Hause.

Ein am Brandort eingesetzter Notarzt reanimierte den 81-Jährigen über einen längeren Zeitraum hinweg, schließlich lieferte die Besatzung eines Rettungswagens den Schwerverletzten in das Fritzlarer Krankenhaus. Dort verstarb der 81-Jährige am Mittag an den Folgen des Brandes.

Die Brandermittler der zuständigen Regionalen Kriminalinspektion Homberg haben vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach den ersten Feststellungen dürfte das Feuer in der Küche des Wohnhauses ausgebrochen sein. Genauere Untersuchungen der Brandstelle müssen allerdings noch erfolgen. Die Homberger Ermittler gehen nach erster vorläufiger Schätzung von einem Brandschaden von rund 50.000 Euro aus.

Publiziert in KS Feuerwehr
Mittwoch, 21 Juli 2010 17:14

Großbrand: Mehrere Häuser in Flammen / VIDEO

RHENA. Ein Fachwerkhaus in der Ortsdurchfahrt ist am Mittwochnachmittag komplett abgebrannt. Das Feuer griff auch auf benachbarte Gebäude über.

Verletzt wurde weder durch das Feuer selbst noch bei den Löscharbeiten jemand. In dem alten Fachwerkhaus in der Upländer Straße 20 in Rhena sind laut Polizei neun Menschen gemeldet - eine Frau sei erst heute dort eingezogen. Vermutlich in ihrer Wohnung war der Brand am Nachmittag gegen 15.45 Uhr ausgebrochen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs sei die Frau nicht zu Hause gewesen, hieß es. Alle Personen, die sich am Nachmittag in dem Gebäude aufhielten, konnten das brennende Haus rechtzeitig verlassen. Die Brandursache war zunächst unbekannt, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 150.000 bis 200.000 Euro.

Rasend schnell griff das Feuer um sich. Kurz nach Eintreffen der ersten Feuerwehrleute aus Rhena und Korbach stand der Dachstuhl vollständig in Flammen. Die Feuerwehrleute griffen den Brand von allen Seiten und auch vom Korb der Drehleiter aus an, konnten aber nicht verhindern, dass ein in der Schweinsbühler Straße gelegener Anbau sowie der Dachstuhl des angrenzenden Hauses (Upländer Straße 22) vollständig abbrannten. Die Brandwand zwischen den beiden Giebeln habe ein Loch gehabt, erklärte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, der den Einsatz leitete. Die nächste Brandwand zum angrenzenden Gebäude des Musikvereins habe ihren Zweck erfüllt - der Dachstuhl blieb vom Feuer verschont.

Die Feuerwehren hätten von Anfang an den Schutz umliegender Gebäude im Blick gehabt. Das Fachwerkhaus selbst sei nicht zu retten gewesen, sagte Schmidt. Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick verfolgte die Löscharbeiten, an denen rund 75 Einsatzkräfte beteiligt waren. Die Leitstelle hatte neben der Feuerwehr auch eine Rettungswagenbesatzung alarmiert. Die Polizei sperrte die Ortsdurchfahrt komplett und leitete den Verkehr weiträumig um.

Etwa eine Stunde nach Brandausbruch hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten würden vermutlich bis in den Abend andauern, sagte der Stadtbrandinspektor. Er lobte die Einsatzkräfte für ihr schnelles und professionelles Vorgehen.

Die Kriminalpolizei nahm noch am Nachmittag die Ermittlungen zur Brandursache auf. Das Gebäude war zunächst einsturzgefährdet und konnte daher nicht betreten werden. Aussagen zur Brandursache seien vermutlich erst am Donnerstag möglich.

Publiziert in Feuerwehr
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