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MESCHEDE. Am Samstag gegen 14 Uhr erhielt die Polizei einen Einsatz in Meschede in der Lagerstraße bei der dortigen Post. Hier hatte die Post interne Ermittlungen wegen des Verschwindens von Postsendungen durchgeführt.

Eine 29-jährige Mitarbeiterin eines von der Post beauftragten Unternehmens zum Leeren von Briefkästen und Packstationen im Bereich Eslohe war dabei erwischt worden, wie sie mit ihrer gleichaltrigen Freundin, die sie zu ihrer Tour mitgenommen hatte, mehrere Briefe geöffnet hatte, um darin nach Bargeld zu suchen. Gleichzeitig wurden Kleidungsstücke, die möglicherweise aus Retourensendungen stammen, in ihrem Pkw gefunden. Hierzu wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Bei der 29-jährigen Fahrerin ergaben sich Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum, ein durchgeführter Test verlief positiv. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen die 29-jährige Freundin bestand bereits ein Haftbefehl, sie wurde festgenommen.

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 10 Juli 2019 23:55

Vom Unfallwrack ins Feuerwehrauto

ESLOHE. Ich treffe Robin Feldmann. Wir kennen uns schon länger und treffen uns nicht zum ersten Mal. Diesmal aber hat unser Treffen einen ganz besonderen Hintergrund. Eigentlich ist es ein Wunder, dass Robin noch lebt. Heute genau vor sechs Jahren hatte er einen schweren Unfall. Damals war ich an der Einsatzstelle als Berichterstatter und Fotograf tätig.

Sein Auto war an einem Baum in mehrere Teile gerissen worden. Trotz mehrjähriger beruflicher Tätigkeit beim Rettungsdienst und jahrzehntelanger Einsatzfotografie in der Freizeit war ein solches Bild auch für mich Neuland. Nie zuvor hatte ich so etwas gesehen.

Bis zur Unkenntlichkeit war sein schwarzer Kleinwagen deformiert worden, der Motorblock lag mehrere Meter weiter. Mitten auf der Straße. Bei meinem Eintreffen lag Robin bereits im Rettungswagen. In aller Regel sehe ich die Beteiligten eines Unfalles bei meiner Tätigkeit für unser 112-Magazin nicht. Wir beginnen unsere Arbeit erst, wenn die Verletzten aus dem Auto befreit wurden und im Rettungswagen liegen. Nach dem Abtransport ins Krankenhaus habe ich in aller Regel keine Verbindung mehr mit den Opfern eines Verkehrsunfalls. Bei Robin war das anders. Denn wenige Wochen nach dem schweren Unfall schrieb mir ein junger Mann: „Guten Abend, ich hätte mal eine Frage...“. Das war Robin. Jener damals 22 Jahre alte Mann, der mit seinem Wagen zwischen Kückelheim und Eslohe gegen einen Baum geprallt war. Er wollte die Fotos von seinem Unfall haben, hatte im Netz zu „seinem“ Unfall recherchiert und war dabei auf das 112-Magazin gestoßen.

Sechs Jahre später trifft er sich mit mir, um mir diesen Teil seines Lebens zu erzählen und mir geduldig und nett auf meine Fragen dazu zu antworten. Er gibt mir die Chance, aus einer anderen Sichtweise über einen Unfall zu berichten. Er hat den Mut, mit mir über all das zu reden. Wie das war an diesem Morgen, seinem „zweiten Geburtstag“.

„Es war ein ganz normaler Morgen“, erzählt mir der sympathische junge Mann. Er wollte zur Arbeit fahren. Robin hatte Zimmermann gelernt, etwas Handwerkliches. Gegen kurz vor sechs Uhr fuhr er auch an diesem Donnerstag von seinem Wohnort Kückelheim in Richtung Eslohe. „Irgendwas hat am Radio nicht funktioniert und ich wollte es einstellen“, erinnert er sich. Das nächste, was Robin merkte, war ein gewaltiger Einschlag. Der massive Straßenbaum hatte seinen Golf wie eine Sardinendose aufgerollt und den Motor herausgerissen. „Es roch verbrannt und es war neblig von den Airbags“, erinnert sich Robin im Gespräch mit mir. „Danach war ich kurz weg und wurde wieder wach, als sich von rechts ein Auto näherte“. Ein Mann stieg aus und lief auf Robin zu, das Handy in der Hand. Der Ersthelfer telefonierte zu dieser Zeit bereits mit der Leitstelle. „Ich wollte den Sitz zurück fahren“, berichtet Robin. Doch das schaffte er nicht mehr. Robin war eingeklemmt worden, die Fahrerkabine war komplett zerstört. Der junge Mann konnte weder den Sitz zurück fahren, noch das Unfallwrack verlassen. Der Ersthelfer beruhigte Robin: „Junge, warte. Die Feuerwehr kommt jetzt. Die holen Dich raus“, hatte er ihm gesagt. Robin hatte einen Wunsch: „Ruf bitte meine Mutter an“, bat er den Ersthelfer. Erst wollte Robin das selbst machen, vom Unfallfahrzeug aus. Doch auch das ging nicht mehr. Der Ersthelfer rief dann auch Robins Mutter an.

Inzwischen waren bereits erste Rettungskräfte der Rettungswache Eslohe vor Ort und haben noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit den Maßnahmen begonnen. Nur Minuten später trafen auch die freiwilligen Feuerwehrleute aus Eslohe ein. „Einer war immer bei mir. Der hat hinter mir gesessen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst haben sehr ruhig mit mir gesprochen und alle Schritte angesagt“, ist Robin beeindruckt. „Ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt“.

Inzwischen sind auch seine Mutter und sein Bruder an der Einsatzstelle eingetroffen. „Mama war als Erstes da. Die war natürlich geschockt“, weiß Robin heute noch. Kurze Zeit später war auch Thomas vor Ort, sein Bruder.

Nach einer guten halben Stunde war Robin aus seinem Unfallwrack befreit worden und lag im Rettungswagen. Dort erfolgte dann die detaillierte Untersuchung. „Inzwischen hatte ich Medikamente bekommen und war etwas abgeschirmt“, erzählt er mir. Trotzdem bekommt er weiterhin mit, was um ihn herum geschieht. „Die hatten einen Rettungshubschrauber für mich angefordert. Es war aber so bewölkt und neblig und es war nicht klar, ob überhaupt ein Hubschrauber kommen kann“, erinnert sich Robin. „Ich habe mir auch Gedanken gemacht, wo der überhaupt landen kann, wenn er durchkommt“, erzählt Robin weiter. Während er sich diese Gedanken macht, hört er das Rotorengeräusch des Hubschraubers – Die Piloten der ADAC Luftrettung aus Münster haben es geschafft. Trotz Bewölkung und Nebel sind sie zur Unfallstelle durchgekommen, um Robin in ein Krankenhaus zu fliegen. „Das Tragen zum Hubschrauber habe ich etwas mitbekommen. Während des Fluges bin ich aber immer wieder eingeschlafen. Ich hatte ja Medikamente bekommen“, erklärt er mir. „Das ging auch bis in den Schockraum so. Da wurde dann nach der Untersuchung eine Schnittwunde an der rechten Hand versorgt“, erzählt er. „Mehr habe ich nicht gehabt“. Robin lächelt. Und dann berichtet er weiter: „Ich bin schon am nächsten Tag von der Intensivstation nach Hause entlassen worden“. Bereits vom Unfalltag an hatte Robin sich sehr für die Arbeit der Rettungskräfte an diesem Tag und die Auswirkungen des Unfalls interessiert. „Ich habe nachmittags schon gegoogelt und Eure Fotos gefunden“, lacht er.

Dann endet unser Gespräch. Jetzt muss noch ein Foto gemacht werden. Dazu zieht Robin sich um. Er zieht Feuerwehrkleidung an, nimmt seinen Helm und stellt sich vor dem Rüstwagen des Esloher Löschzuges zum Foto auf. Vor dem Wagen, der damals die notwendige Ausrüstung dabei hatte, um Robin aus dem völlig zerstörten Wrack zu befreien.

Logisch für den jungen Mann, dass er sich persönlich bei seinen Rettern bedanken wollte. „Dann bin ich zu einem Dienstabend der Feuerwehr gegangen und habe erst mal was in die Kasse getan“, lacht er. „Und dann hab ich mir den Dienstabend angeschaut und bin direkt hier hängen geblieben“. Heute ist Robin selbst Feuerwehrmann. Rückt aus, wenn andere Menschen in Not geraten sind, um ihnen zu helfen. Hilft den Kameraden, die ihn damals aus dem Auto gerettet haben. „Ich habe den Rettungsdienst als Erstes gefragt, ob der überhaupt noch lebt“, erinnert sich ein Feuerwehrkamerad von Robin, der unser Gespräch zufällig mitbekommt.

Nicht nur als Feuerwehrmann ist Robin seit seinem Unfall aktiv. Auch in der First-Responder-Gruppe engagiert er sich, kommt also auch bei „normalen“ medizinischen Notfällen zum Einsatz, um Menschen schnelle Hilfe zu bringen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

Was denkt Robin eigentlich heute, wenn er an der Unfallstelle vorbei kommt? „Ah! Mein Baum“, wir lachen herzlich.

Dann nimmt Robin mich in seinem Auto mit. Einem Golf 6, wie damals. Er fährt mit mir in Richtung Kückelheim und zeigt mir noch einmal „seinen Baum“. „Hier. Der wars“, sagt er mir. Dann ist es kurz still und wir fahren am Baum vorbei. „Das ist für mich kein Problem. Ich fahre wieder ganz normal Auto“, versichert mir Robin. Als Zimmermann arbeitet er übrigens nicht mehr. Auch beruflich hilft er nun kranken und verletzten Menschen. Robin ist kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. „Das ist echt geil!“, freut er sich.

Dann stoppt er sein Auto, damit ich aussteigen kann. Er verabschiedet mich mit einem Lächeln und einem Handschlag. „Bis zum nächsten Einsatz“, sagt er zu mir. Ich fahre zurück nach Hause. Voller Anerkennung für so viel Mut, so offen mit mir über diesen schweren Unfall zu reden, mir zu gestatten diesen höchstpersönlichen Lebensabschnitt mit Text und Fotos öffentlich zu machen, so geduldig und freundlich meine Fragen zu beantworten. Und nicht zuletzt darüber, nun selbst als Feuerwehrmann, First-Responder, oder Krankenpfleger für in Not geratene Menschen einzustehen. Rund um die Uhr.

Publiziert in HSK Feuerwehr

BREMKE. Ein betrunkener Autofahrer hat durch seinen rücksichtslose Fahrweise am Mittwochabend einen schweren Verkehrsunfall am Wenner Stieg nahe der Esloher Ortschaft Bremke verursacht und dabei einen unschuldigen Beteiligten schwer verletzt.

Über ein Promille hatte der Alkotest bei dem 32-.jährigen Beckumer angezeigt, sein Beifahrer aus Bielefeld hatte sogar 1,5 Promille Alkohol im Blut.

Die beiden Männer waren gegen 20.40 Uhr mit ihrem Audi talwärts auf der B 55 in Richtung Mindener Straße in Richtung Bremke unterwegs. Ihr Auto geriet dann ins Schleudern und prallte dort mit dem entgegenkommenden Ford eines 49-jährigen aus Finnentrop zusammen.

Dabei wurde der 49-jährige Finnentroper in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen.

Die Feuerwehren aus Eslohe, Reiste und Bremke wurden auf die Bundesstraße alarmiert und mussten den eingeklemmten Fahrer aus ihrem Wagen befreien. Außerdem waren sie bei der Rettung der beiden alkoholisierten Männer aus dem Audi behilflich, der nach dem Aufprall erst rund 150 Meter weiter total zerstört zum Stehen kam. Die rund 50 Feuerwehrkräfte stellten außerdem den Brandschutz sicher, leuchteten die Unfallstelle großzügig aus und unterstützten bis nach Mitternacht die Aufräumarbeiten vor Ort.

Vor Ort waren neben der Feuerwehr vier Rettungswagen und das Team eines Notarzteinsatzfahrzeuges vom Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises im Einsatz. Nach der Erstversorgung wurden der schwer verletzte Ford-Fahrer und die beiden leichter verletzten Audi-Insassen in Krankenhäuser nach Winterberg, Meschede und Lennestadt eingeliefert.

Die Polizei musste vor Ort Zeugenaussagen aufnehmen, Spuren lesen und markieren und die Unfallstelle vermessen, um den Hergang des folgenschweren Unfalls klären zu können.

Außerdem stellten die Polizeibeamten den Führerschein des betrunkenen Unfallverursachers sicher. Sie sperrten die Straße und sicherten Beweise, kümmerten sich außerdem um die Benachrichtigung der Angehörigen des schwer verletzten Finnentropers und der beiden verletzten Männer aus dem Verursacherfahrzeug.

Beide Fahrzeuge wurden durch den heftigen Aufprall total zerstört und mussten abgeschleppt werden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Beweissicherung war die B 55 Stunden lang voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 15 Januar 2019 17:04

Tödlicher Unfall an der Ruhr

MESCHEDE. Ein Auto geriet am Dienstagmorgen in die Hochwasser führende Ruhr bei Meschede. Trotz direkt eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb bei dem Unglück der 74-jährige Fahrer.

Gegen 7.30 Uhr sahen Zeugen einen Pkw unterhalb der Fußgängerbrücke im Bereich des Mescheder Hallenbades, gleichzeitig konnten sie Hilferufe hören. Nach ersten Erkenntnissen war das Auto vom angrenzenden Parkplatz an der Arnsberger Straße in die Ruhr gefahren oder gerollt, andere Fahrzeuge waren nach jetzigem Kenntnisstand nicht beteiligt.

Taucher der DLRG stellten fest, dass sich in dem untergetauchten Pkw keine Person mehr befand. Anschließend wurde die Ruhr in Richtung Freienhohl durch weitere Rettungskräfte abgesucht, wozu unter anderem auch ein Hubschrauber der Polizei eingesetzt wurde.

Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurde im Bereich der Staustufe Laer der Leichnam des 74-jährigen Fahrers aus Eslohe gefunden, das Auto konnte zwischenzeitlich aus der Ruhr geborgen und sichergestellt werden.

Weitere Ermittlungsmaßnahmen zum Unglückshergang dauern an. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

ESLOHE. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis sucht mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem Diebespaar. Das Paar schlug auch in Eslohe zu.

Am 5. Juli konnten die Täter in einem Bekleidungsgeschäft an der Hauptstraße durch eine geschickte Ablenkung eine Geldbörse entwenden. Mit der Debitkarte wurde anschließend Geld abgehoben.

Die Fahndungsbilder und weitere Informationen sind in der folgenden Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde des Rhein-Sieg-Kreises enthalten:     https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/4060783    

Hinweise nimmt die Polizei in Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

COBBENRODE/SCHWARTMECKE. Schwer verletzt in seinem Wagen eingeklemmt worden ist am frühen Samstagmorgen ein Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 55 zwischen Eslohe-Cobbenrode und Schwartmecke. Feuerwehrleute befreiten den Fahrer, der mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

Der Alleinunfall im Südwesten des Hochsauerlandkreises passierte am Samstag gegen 6.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache. Mit seinem Opel war der Mann aus dem Kreis Soest unterwegs von Cobbenrode kommend in Fahrtrichtung Schwartmecke. Auf einem Steigungsstück kam das Auto von der Bundesstraße ab, geriet auf eine beginnende Leitplanke, hob ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Der Schwerverletzte wurde im Fahrzeugwrack eingeklemmt.

35 Feuerwehrleute im Einsatz
Nach dem Notruf rückten der Notarzt aus Bad Fredeburg, eine RTW-Besatzung aus Eslohe, der Löschzug Eslohe sowie die Löschgruppen Cobbenrode und Reiste zur Unfallstelle aus. Die 35 Feuerwehrleute unter der Leitung von Gruppenführer Björn Schnöde nahmen hydraulisches Gerät vor und befreiten den Schwerverletzten aus seinem Fahrzeug. Die Rettungskräfte forderten zum Transport in eine Spezialklinik einen Rettungshubschrauber an. Die Besatzung der Johanniter-Maschine Christoph Bochum übernahm den Einsatz, der Pilot landete auf der voll gesperrten B 55 unweit der Unfallstelle. Die Luftretter flogen den Patienten schließlich ins Bochumer Krankenhaus Bergmannsheil.

Die Bundesstraße, auf der im Laufe des Einsatzes Glätte einsetzte, blieb wegen der Rettungsarbeiten, aber auch wegen der Unfallaufnahme durch die Polizei längere Zeit voll gesperrt. Feuerwehrleute leiteten den Verkehr um.

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Publiziert in HSK Retter

WENHOLTHAUSEN. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagabend gegen 18.30 Uhr auf der L 541 zwischen Wenholthausen und dem Abzweig zur B 55. Dabei mussten die Feuerwehren aus Wenholthausen, Reiste und Eslohe einen eingeklemmten Fahrer aus einem schwer beschädigten Oldtimer befreien.

Zuvor war der historische Triumph TR6, der aus Richtung Wenholthausen kam, in einer Linkskurve mit einem entgegenkommenden Milchlastergespann in Kontakt gekommen. Der Anhänger des Milchlasters hatte geschleudert und den Oldtimer getroffen. Glücklicherweise gab es keinen Frontalzusammenstoß, sondern lediglich eine seitliche Berührung. Dennoch wurde der Pkw dabei in die Leitplanken am rechten Fahrbahn gedrückt und der Fahrer wurde eingeklemmt. Seine Ehefrau konnte sich selbst aus dem Wagen befreien. Mit Schere, Spreizer und Hydraulikzylindern mussten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Frank Knoche fast eine Stunde arbeiten, um den 58-Jährigen aus seinem schwer beschädigten Fahrzeug retten zu können. Während der Befreiungsaktion arbeiteten die Feuerwehrleute eng mit den Besatzungen zweier Rettungswagen und einem Notarzt des Hochsauerlandkreises zusammen, die dafür sorgten, dass der Mann stabilisiert wurde. Parallel kümmerten sie sich um seine ebenfalls schwer verletzte Ehefrau.

Die Feuerwehren kümmerten sich neben der Patientenrettung um das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe, den Brandschutz an der Unfallstelle und die Sperrung der Fahrbahn. Die Polizei musste vor Ort Spuren sichern, sich um die Unfallaufnahme kümmern und Angehörige benachrichtigen. Außerdem stellten die Beamten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den Pkw sicher. Vor Ort war auch ein Seelsorger im Einsatz, der sich unter anderem um Ersthelfer kümmerte. Diese hatten den total zerstörten Oldtimer zunächst mit einem Feuerlöscher abgelöscht, da dieser nach dem Unfall Feuer gefangen hatte. Der Fahrer des Milch-Lkw erlitt einen Schock, blieb aber körperlich unverletzt. An seinem Gespann entstand lediglich am Anhänger ein Schaden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit 17.500 Euro. Die L 541 musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten lange Zeit voll gesperrt bleiben.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

MESCHEDE. Dienstagnachmittag fuhr ein 14-jähriges Mädchen aus Meschede gegen 13.15 Uhr, mit dem Bus von ihrer Schule in Eslohe nach Hause. Am Busbahnhof stiegen zwei Männer ein, die sich hinter das Mädchen in den Mittelgang des Busses stellten. Der Bus war zu der Zeit sehr voll. Als sie plötzlich eine Hand an ihrem Gesäß spürte, dachte das Mädchen zunächst, es handle sich um ein Versehen, welches im Gedränge während der Fahrt mal passieren konnte. Aber der Vorfall wiederholte sich und wurde eindeutiger. Das Mädchen spürte die Hand erneut und diesmal wurde ihr Gesäß gestreichelt und gedrückt. Das Mädchen war in dem Moment zu geschockt, um zu reagieren.

In Wenholthausen verließen der Mann und sein Begleiter den Bus. Erst zu Hause vertraute sich das Mädchen ihrer Mutter an, welche umgehend die Polizei informierte. Der Mann, der sie bedrängt hatte, konnte beschrieben werden als 20 bis 30 Jahre alt und mit dunklem Hauttyp. Er hatte schwarze Haare und braune Augen. Er hatte am Oberkopf eine Glatze und darunter an den Seiten einen Haarkranz. Er trug eine grünliche Jacke und eine schwarze Umhängetasche. Sein Begleiter war etwa 1,85 groß und trug einen grauen Kapuzenpulli. Zeugen, die nähere Hinweise auf den Täter oder seinen Begleiter geben können werden gebeten, sich bei der Polizei Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 zu melden.

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Publiziert in HSK Polizei

NIEDERSALWEY. Szenen wie aus einem Actionfilm haben sich am Freitagabend in Niedersalwey abgespielt: Ein Bus durchbrach ein Brückengeländer und walzte zwei Bäume platt. Mit der vorderen Fahrzeughälfte in der Luft kam das Fahrzeug schließlich zum Stillstand.

Spektakulärer Verkehrsunfall gestern Abend in der Ortsdurchfahrt von Niedersalwey: Ein Linienbus durchbrach ein Brückengeländer und kam über einem Bachlauf in der Luft zum Stehen. Der Unfall endete glücklicherweise glimpflich und es blieb beim Sachschaden.

Gegen 17.30 Uhr, so die Polizeibeamten vor Ort, sei es zu dem Unfall gekommen. Der Linienbus habe die Ortsdurchfahrt in Richtung Eslohe befahren. Zur selben Zeit wollte ein weiterer Pkw-Fahrer von links kommend auf die Straße einbiegen. Nach Auskunft der Polizeibeamten ist die Kreuzung in diesem Bereich nur sehr schlecht einsehbar. Der Autofahrer fuhr schließlich in die Kreuzung ein und bemerkte erst dann, dass sich auch ein Linienbus näherte. Der Busfahrer, der noch einen 10-jährigen Jungen an Bord hatte, erkannte die Situation und versuchte, auszuweichen. Der Autofahrer bekam Angst und fuhr mit hohem Tempo in die gegenüberliegende Einfahrt eines Gasthofes, um eine Kollision zu verhindern. Schließlich riss der Busfahrer das Lenkrad seines Gefährts nach rechts und geriet dann im Kreuzungsbereich auf die Brücke. Dort durchbrach er ein Geländer und knickte zwei Bäume ab, die am Bachlauf standen. Der Bus kam mit der Vorderachse in der Luft auf den Wurzeln eines Baumes zum Stehen. Der vordere Teil des Busses hing nun in der Luft über dem Bach.

Der Löschzug Eslohe wurde alarmiert, um den Bus mit dem Rüstwagen gegen ein weiteres Abrutschen zu sichern, Dazu verwendeten die Kameraden ein starkes Stahleseil, das sie am Bus und am Rüstwagen befestigten. Währenddessen wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle in der Ortsmitte vorbeigeleitet.

Spät am Abend trafen schließlich zwei Bergungsunternehmen ein, die den Bus zurück auf die Straße hoben und schließlich abschleppten. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnten gestern noch keine Angaben gemacht werden. Glück im Unglück: Es kam zu keiner Berührung mit dem Pkw und bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

ESLOHE. Ein 22 Jahre alter Autofahrer ist am frühen Donnerstagmorgen von der L 880 abgekommen und beim Aufprall gegen einen Baum schwer verletzt in seinem Wagen eingeklemmt worden. Nachdem Feuerwehrleute den Golffahrer befreit und Rettungskräfte ihn versorgt hatten, flog die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph Westfalen ihn in eine Klinik nach Dortmund.

Der 22 Jahre alter Mann aus Eslohe war gegen 5.40 Uhr mit seinem Golf auf der Strecke zwischen Kückelheim und Sieperting unterwegs. Kurz vor der Ortschaft In der Marpe durchfuhr der Autofahrer eine langgezogene Linkskurve. Dabei kam er nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Danach schleuderte der Wagen noch gegen einen weiteren Baum, bevor er zum Stillstand kam. Der erste Aufprall gegen den Baum war so stark, dass der Motorblock aus dem Wagen gerissen wurde.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Eslohe rückten aus, um den im Wrack eingeklemmten jungen Mann mit hydraulischem Gerät zu befreien. Der 22-Jährige hatte beim Aufprall schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Maschine Christoph Westfalen war auf einer Wiese neben der Unfallstelle gelandet.

Lebensgefahr besteht für den Verletzten aktuell nicht, erklärte Polizeisprecher Ludger Rath. Die Landstraße 880 musste wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie zur Unfallaufnahme durch die Polizei für fast drei Stunden komplett gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen war der 22-Jährige während der Kurvenfahrt kurzfristig abgelenkt, was dann zu dem Unfall führte. Was den Fahrer abgelenkt hatte, sagte der Sprecher nicht. Der Schaden liegt bei etwa 10.000 Euro, an dem Golf entstand ein Totalschaden.

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Publiziert in HSK Retter
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