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FRANKENBERG. Die Eisheilige "Sophie" hat ihr erstes Opfer in Waldeck-Frankenberg gefordert. Satte 44.000 Euro sind in einem Einfamilienhaus in Frankenberg im wahrsten Sinne in Rauch aufgegangen. Einem Rentner-Ehepaar aus Frankenberg dürfte das Pfingstwochende 2016 wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

In den frühen Morgenstunden hatte die Ehefrau im Hause den Kamin angemacht - ohne zu wissen, dass ihr Mann erst vor einigen Tagen 44.000 Euro von der Bank abgeholt hatte, um ein Segelboot am Edersee zu erwerben. Als sicheres Versteck wählte der Mann den Kamin, in dem bereits Altpapier lag, das im Herbst verbrannt werden sollte. Während ihr Mann mit dem Hund Gassi ging, zündete die Ehefrau den Kamin an, um den Kältesturz im Haus auszugleichen. Trotz Ablöschens des Kamins mit mehreren Eimern Wasser konnte das Geld nicht mehr gerettet werden.

Der 67-jährige Frankenberger teilte auf Nachfrage von 112-magazin.de mit, dass der Kauf des Segelbootes bereits am vergangenen Dienstag über die Bühne gehen sollte. Da der Verkäufer aber verhindert war, hatte man sich mit der Geldübergabe auf den 17. Mai verständigt. Nun wird aus dem Geschäft nichts mehr, auch die Überraschung für seine Frau mit dem neuen Boot fällt nun weg, bestätigte der Renter. Die 65-jährige Ehefrau des Segelbootliebhabers erlitt einen Schock.

Damit dürfte das Rentner-Ehepaar mit der höchsten Heizkostenabrechnung Waldeck-Frankenbergs in das Buch der Rekorde eingehen.

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Publiziert in Feuerwehr

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